■igHoliö Museen zu Berlin

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BESCHREIBUNG

DER

ANTIKEN MÜNZEN

ZWEITER BAND

' KÖNIGLICHE MLSEEN ZU BERLIN

BESCHREIBUNG

DER

ANTIKEN MÜNZEN

ZWEITER BAND

MIT ^ T\nM.\ r\h -<> /INKhRrCKFN

PAEONIEN, MACEDONIEN, DIE MACEDONISCHEN KÖNIGE BIS PERDICCAS III.

I^KEIS 20 MARK

BERLIN VV. SPEMANN

1889

CJ

m^^

VORWORT.

-Die Beschreibung der Münzen von Paeonien und Macedonien ist, wie der erste Band, von mir bearbeitet mit Benutzung eines von mir grösstentheils ganz veränderten Manuscriptes von Julius Friedlaendcr, w^elches die neueren grossen Erwer- bungen (Fox und Prokesch) noch nicht enthielt.

Nach Beendigung des Druckes ist eine sehr wichtige Münze der ältesten macedonischen Königsreihe hinzugekommen, deren Abbildung und Beschreibung hier Platz finden mag:

Aermenaos macedonischer König oder Dynast.

AEPMHNAO Reiter im Schritt r., mit Hut, in der L. zwei gesenkte Speere haltend. Rs: Quadratum incusum, durch Diagonalen vierfach ge- theilt. M 6. 14,^)2 Grm. Die Münze gehört ihrem Styl nach sicher entweder Mace- donien selbst oder der Nachbarschaft Macedoniens an.*

* I >as Gewicht der grossen Silberstücke der älteren macedonischen Königsreihe ist unter li sehr verschieden. Vergl. das auf S. 183 über Alexander I. Gesagte.

VI

Sehr ähnlich ist die von Gousinery (voyage en Macedoine II, Taf. VII, Nr. 8) abgebildete Münze:

Reiter mit Hut im Schritt r., in der L. zwei Speere gesenkt, unten AA. Rs: Liegende Ziege r., zurückblickend, im Linienquadrat und vertieftem Quadrat. JR 5^.

Diese Münze wird von Gousinery gewiss mit Recht dem König Alexander I. (Beginn der Perserkriege bis etwa 450 V. Ghr.) zugeschrieben und gehört wohl in die letzte Regierungs- zeit desselben. In derselben Zeit, also um 450 v. Ghr., oder nur ein wenig später, mag auch die Münze des historisch bis jetzt unbekannten Aermenaos geprägt sein; man darf nicht etwa an den weit späteren, im Namen ähnlich klingenden macedo- nischen Prinzen Heromenes ('Hpoju£V7]g), getödtet 336 v. Ghr., Sohn des Aeropos (Droysen, Gesch. Alex. d. Gr. p. 102) denken, wenn der letztere Name richtig überliefert ist. Der Name Aermenaos klingt an Aeropos an und da »Heromenes« aus der Familie des Aeropos ist, wäre doch vielleicht eine Ver- wandtschaft oder gar Identität beider Namen, Aermenaos und »Heromenes« nicht ausgeschlossen. Die Münze ist jedenfalls bedeutend älter als die des Aeropos (397 392 v. Ghr.).

Ob unser Aermenaos ein nur ganz kurze Zeit regierender und deshalb der schriftlichen Überlieferung unbekannter König von Macedonien war oder ein kleiner Dynast der Nachbarschaft, lässt sich kaum entscheiden, das ganze Aussehen der Münze spricht aber weit mehr für einen wirklich der macedonischen Königsreihe angehörenden Herrscher.

Vielleicht giebt uns, wie in ähnlichen Fällen (z. B. bei Ketriporis), einmal eine Inschrift Gewissheit.

Berlin, 28. Mai 1889.

Der Director des K. Münzkabinets. Alfred von Sallet.

INHALT.

Paeonia i

Könige von Paeonia ... i

I.ycceius j

Patraus .... ... i

Audoleon 3

ICupolemus 7

'^^ ! cedonia 9

»ie vier macedonischen Pro- vinzen 17

Macedonien unter denRömern 21 Prägungen des Brutus in

Macedonien 23

Kaisermünzen 23

\canthus 29

^^•gae 33

Aenea 33

Amphaxus 34

\mphipoli^ 34

\phvtis r»4

-Apollonia h^

Beroea ö6

Bisaltae (>7 hotieatae . .68

f^ottiaea h()

<^assandrci 70

' -erdylium .' 71

^halcidice 72

hicaea o. Dicaeopolis 75

hionv, , 73

Dium' 76

1:-^-' 70

l.Yon ... . . 84

I -urydicea . . 87

lleraclea 88

Seite

Heraciea iSintica) .... 90

Lete . l 91

Mende 99

Neapolis 100

Olynthus 104

Orrhescii 105

Orthagoria 106

Pella 107

Phila 116

Philippi 117

Potidaea 123

Pydna 124

Scione 124

Sermyle 12G

Stobi 126

Terone *• i3<^

Thessalonice 132

Tragilus 139

Trie U)i

Tynteni 102

Uranopolis 162

Unbestimmte macedonische oder thrako-t macedonische

Münzen 163

Die macedonischen Kö- nige 181

Alexander 1 181

Perdiccas II 1S4

Archelaus 1S4

Aeropus 1S8

Pausanias 190

Amyntas III 192

Perdiccas III 196

VIII

Mionnet's Münzmesser.

Paeonia.

M

Könige von Paeonia.

. Lycceius, um 359 340 v.Chr., wird für identisch gehahen mit dem Paeoner Lyppeios der athenischen Inschrift iEphem.arch. mp. iE. 1874 Nr. 433' zu Philipn's II. von Mace- donien Zeit (vergl. Diodor xVl , 22). J. P. Six hat eine grosse Silbermünze des Lycceius mit der Orthographie AYKPEIO bekannt gemacht (Num. chronicle 1875 p. 20 mit Abb.\

Apollokopf mit Kranz r.

Taf. I ,

2 /R 3 2,97 Ebenso

3 yR 3 2,86

Taf. I, 2. Weibücher (?) Kopf 1.

YKK iiilOY Herakles, den Löwen würgend 1., stehend, die Rechte (mit der Keule) erhe-

bend. Am Nacken des Löwen K, hinter dem Herakles, am Boden, schräg, Bogen und Köcher.

AYKK über und unter

ElO dem laufenden

Y Löwen r. , der

letzte Buchstabe im

Abschnitt.

AYK K . . O Stehender Löwe r. , unter ihm Blume: y, im Ab- schnitt Spuren von Schrift (das Y, doch scheint noch ein zwei- ter Buchstabe zu ste- hen).

Taf. I

MS

12,6

Patraus, um 340 Apollokopf r. mit Kranz.

3'5- PATSAOY Behelmter Reiter r. sprengend, mit verzierter Sattel-

Fox

»55/1875

28780

Beger Th. Br.

283

Antike Münzen. Bd. II.

Paeonia.

.^5^ i 12,65

Taf. I, 4.

Ebenso.

Äib

11,87

.^7 12,56

^5^

12,61

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

decke, einen am Bo- den auf dem Rücken liegenden, behelmten Femd mit der Lanze stechend. Hinter dem Pferd am Boden ein zweihenkliges Gefäss (Crater), Der Lie- gende hält in der R. den Speer, schräg gegen den Reiter ge- richtet.

Y . ASTAT

Dieselbe Rauch

Gruppe, doch trägt , der liegende Feind j den macedonischen Hut, einen runden Schild mit Kreuz in der Mitte und halb- mondartigen Verzie- rungen, und hält den Speer mit der R. in die Höhe. Beizeichen hier nicht sichtbar.

EbensOjVerwildert; man sieht nurYM, die lie- gende Figur sehr roh und undeutlich, der Speer nicht zu sehen.

Von der Umschrift nichts zu sehen, links vom Pferde .M. Ähn- liche Gruppe, der Feind ist nur in die Knie gesunken , ist behelmt und trägt den verzierten run- den Schild.

Y O >1 1 1 A n Ahnliche Gruppe, der Feind liegt und scheint Schild und Speer in der L. zu halten; 1. unten hinter dem Pferd Stierkopf von

1036;

Fox

Fox

Könige von Paeonia.

M6

I 1^2 I falsch (?)

Ebenso.

lol MG j i2y(^7

Scheint gegossen.

ünbärtiger Kopf r. mit Diadem, ohne herab- hängende Enden, von portraitartigem Cha- rakter Herakles'.

Y O >1 S T A n Ebenso, Prokesch der Besiegte behelmt (?) , sein Speer liegt am Boden; 1. unten hinter dem Pferd ein Hut, ähnlich dem der Dioskuren, be- j kränzt (?), im Lon- i doner Gatalog als »Glocke« bezeichnet.

HAT PAOY Gruppe wie vorher, der Besiegte : ohne Lanze (?), mit j rundem Schild und : vielleicht macedoni- ^ schem Hut. i

I ! Taf. 1,3. I

' I Diesen Kopf und ähnliche ohne Diadem !

könnte man wegen des ganz gleichen charak- teristischen Gesichtsausdrucks für Portrait hal- , Iten, obgleich sonst ausserhalb des persischen! ' Herrschaftsgebietes Bildnisse Lebender erst weit später vorkommen. S. über diese Münzen Imhoof, monn. grecques p. 58, der sich für 1 Herakles entscheidet.

R 3 2,92 UnbUrtiger Kopf r, mit PATPAOY über dem Band im Haar, oben Vordertheileineslau- an der Stirn die auf- fenden Ebers r., dar- recht stehende Ver- I unter ^ zierung lähnlich auf t Münzen Philipp's II von Macedonienl Taf. I, 6.

Das Monogramm, schräg gestellt, enthält die Buchstaben des Namens flATPAOY, das O wie O.

468/1882

.•R3

«i -^3

be- schä- digt

3,M

Ebenso.

Ebenso, der Theil wo das Monogramm ste- hen könnte, fehlt.

Kopf r. mit Lorbeer- \ Wie vorher, doch unter kränz wie es scheint. ! dem Eber Traube.

28773

Fox

Prokesch

•4! ^3^

1 248 nicht

gut er- halten

Ganz roher Kopf r., | HATAYo Eber r. wie (jansauge vielleicht ohne Dia- : vorher, sehr roh. dem. ' Links drei Punkte •••

Paeonia.

l6

i8

^3

^3

M2\

2,54

1,95 be- schä- digt

2,07 1,96

iq\ JR2'^

be- schä- digt

20 iE 5

Ähnlicher, ziemlich ro- her Kopf r. mit Band im Haar (?).

Apollokopf mit Kranz r.

riATO O und unten T Halber Eber r. wie vorher, auf dem Rüs- sel sitzt eine Bremse 1.

PATPAOY von oben, vor einem r. stehen- den Adler. Links oben ^

Ebenso, beide Seiten aus denselben Stempeln.

Jugendlicher Kopf r. mit Band im Haar.

PAY . . Stehender Adler r., der Kopf ganz un- deutlich, vielleicht zurückblickend; vor ihm Keule und rechts davon Kugel. Von Pinder (Numismata inedita p. 22 Taf I, 6) als Pausanias von Macedonien be- schrieben, nach einer Mittheilung Imhoofs ist DAT sicher. Das T hat vielleicht diese Form gehabt: T. Es stand wohl noch mehr. Der Kopf erinnert mehr an den der Kupfer- münzen des Pausanias, als an die Köpfe auf Patraos- Münzen, von denen das Stück über- haupt sehr abweicht; Pinder's Irrthum war daher sehr leicht möglich.

Die hier folgenden Kupfermünzen, von denen ein Exemplar von Sestini mit der zu- gedichteten Umschrift riATPAOY beschrieben worden (LettereVI, p. 25), gehören in weit spätere Zeit; ein Exemplar ist aufgefunden worden, welches auf eine späte macedonische Königsmünze geprägt ist mit Schild Rs. BACI Helm. Die Münzen kommen immer aus Mace- donien und Paeonien. S. darüber: Six, Num. Ghron. 1875 p. 24, cf Zeitschr. f. Num. V, 147 und Imhoof, monn. gr. p. 59.

Kopf des Zeus mit Lor- beerkranz r.

Adler r. auf dem Blitz, den Kopf 1. wendend. Rechts unten vor dem

28804

28380

Fox Prokesch

B. Fried- laender

Knobels- dorff

Könige von Paeonia.

21 iE 5

22

Ms

23 I iE 4^ 25 .E3^

26 iE 3^

27 28 29 30 31

iE4 I iE4 j iE4 iE4 I iE 3^!

32 i^ 2

33 ^*^2

14 -^^ - '

Ebenso.

Ebenso. Ebenso.

Ebenso. Ebenso.

Ebenso.

Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso.

Adler W», links über dem Rücken bren- nenderHandleuchter.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso , ohne Hand- leuchter, an dessen Stelle /^

Ebenso, doch das Mo- nogramm links NK

Adler auf dem Blitz r., der Kopf r., vor ihm r. unten das Mono- gramm aus riAP, wie vorher, links Hand- fackel.

Ebenso, doch links Aj ohne Handfackel.

Ebenso.

Ebenso, doch links 0

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, doch hier das Monogramm aus flAP links, und rechts un- ten etwa ^

Zeuskopf r. mit Lor- j Blitz, senkrecht; r. da- beerkranz. von das Monogramm

aus riAP, links /?

Ebenso. Ebenso, doch hier links

O

Audoleon, um 315 286. Pallaskopf von vorn, AYAnAE«NT«t Pferd

etwas 1., mit Hals- band. Der Helm hat drei Büsche. Taf. I, 7.

r. schreitend, mit herabhängendem Zü- gel, unten Ä.

Knobels- dorff

354/1875

Rauch

F"ox

Knobels- dorff

Fox 28780

Gansauge

28931

28804

Prokcsch

18079

Paeonia.

35 1^511

36 JR 6

37 i ^6 381^5^

39 ^3

40 JR i\

41 ^3

11,38

oxy-

dirt

12,6

12,29 12,51

2,97 Loch

nicht voll- kom- men

2,97

42 i ^ 3 i 3,0

Das Monogramm mag wohl, analog dem der Silbermünzen des Patraus, den Namen Audoleon bedeuten.

Ebenso, aus demselben Stempel.

Ebenso, doch der Kopf etwas r.

Ebenso, derselbe Stem- pel.

Ebenso, anderer Stem- pel.

Ebenso, doch etwas 1., ohne Halsband.

Ebenso.

Ebenso, etwas r.

Ebenso.

43 IRi\\ 2,12 Ebenso, etwas 1.

44I ifl2

45! ^4

2,04 Ebenso.

5,89 Pallaskopf r., wohl den Stateren Alexander' s des Grossen nachge- bildet.

Ebenso, pel.

anderer Stem-

Ebenso, doch ohne Zügel.

Ebenso, anderer Stem- pel.

Ebenso.

Ebenso, das Mono- gramm zwischen den Hinterfüssen.

Ebenso, doch das Mo- nogramm zwischen den Vorderfüssen.

Prokesch

Beger

Th. Br.

I, 286

Prokesch

Fox

Pox

Ebenso, doch das Pferd | Prokesch mit herabhängendem Zügel, ohne Mono- gramm , die Schrift anders gestellt, das t ganz unten.

Taf. I, 8.

Ebenso, die Schrift wie gewöhnlich oben im Bogen.

AYAßAE NT t um das Vordertheil eines springenden Pferdes r. unter ihm Ä

Ebenso.

AYAnAE« NT« s: Schrei- tendes Pferd r. mit herabhängendem Zü- gel, unter dem erho- benen r. Vorderfuss das gewohnte Mono- gramm. Unter dem Pferd Fussboden- streifen, was sonst bei Münzen des Königs nicht vorkommt.

Prokesch

9030

Fox

28780

Könige von Paeonia.

46 iR3l

12,99

Bärtiger, bekränzter Kopf des Zeus r., rohe Copie der Didrach- men Philipp's.

Msi

Z

nici voll- kom- men

AYAnAEoNToc Roh und fehlerhaft ge- zeichneter Reiter r., behelmt, das Pferd im Schritt. Man sieht weder am Pferdeleib noch hinter demPferd die Beine des Mannes, es ist daher nicht zu entscheiden, ob ein Reiter oder ein hinter dem Pferd Stehender oder Gehender ge- meint ist. Für den Reiter spricht, dass das Ganze rohe Copie von PhiUpp's Münzen ist. Unter dem erho- benen 1. Vorderfuss des Pferdes eine Ku- gel. Eingeschlagen, dicht unter dem Pfer- deleib: Jo

76S0

Taf. I

Ebenso.

Ebenso.

Gansauge

Barbarische Nachahmungen liegen in un- serer Sammlung vereinigt mit ähnlichen Stücken besonders.

Eupolemus.

Die folgenden Münzen gehören dem Stra- tegen Kassa nder's, Eupolemus, erst in Klein- asien, dann in Griechenland, an, ohne dass sich Bestimmtes über die Begrenzung und Dauer dieser jedenfalls im nördlichen Theile der griechischen Halbinsel gelegenen Herrschaft sagen Hesse. Die alte, wenn auch irrige Ein- reibung des Eupolemos unter die Könige von Paeonien (Mionnet S. II, 560) ist hier beibehal- ten, um das Auffinden zu erleichtern.

Paeonia.

> h^s

2 I/E3I

3 i ^4 JE3

Drei über einander ge- legte macedonische Schilde. Auf der Mitte der beiden oberen Schilde, als Schild- zeichen, aufrecht ste- hende Lanzenspitze (selten deutlich).

Ebenso.

Ebenso, die Lanzen- spitzen sehr deutlich.

Ebenso, weniger deut- lich.

Ebenso.

^3k

Ebenso.

EYPO dazwischen AEMoY Schwert in der Scheide, mit Band, Griff 1. (Parazonium). Unten ein undeut- liches Monogramm.

Ebenso, das Mono- gramm T?P oder 1^

Ebenso, undeutUches Monogramm.

Ebenso , Monogramm nicht sichtbar.

Ebenso, doch der Griff des Schwertes rechts, kein Monogramm, doch unten liegen- des Doppelbeil, das Beil links.

Ebenso.

Fox

Fox

Prokesch

'757"

Macedonia.

Macedonia.

I i M l\ I 2^

2 .R

1 .^^3

4 ! ^3

iRS

iR3

7 !iR2^

;R3

Macedonischer Schild,

M A in der Mitte j^ ^ da-

be- schä- digt

be- schä- digt

be- schä- digt

2,43

2,38

sehr be- schä- digt

zwischen Keule.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

liegende

Ebenso.

Ebenso.

j Helm 1. mit Ohrklappen,

I um ihn

' 2: /^

r. Hegen- I der Drei- zack 1.

Ebenso.

Ebenso, doch

± Blitz Ebenso.

Ebenso, doch

^ Blitz, liegend

Ebenso, doch A GE

acht- N strahliger Stern

Ebenso, doch W IM (Monogramm,

kein Ny) a. Drei- •^ fuss

Helm,wie vorher, rechts eine Verzierung am Helm, wie eine auf- recht stehende Blu- me (?). Monogramme nicht sichtbar.

P'ox

Dannen- berg

Prokesch

7101

Gansauge

Prokesch

Fox

lO

Macedonia.

lO

^2^

h77 sub-

aerat

(?)

JR2^

be- schä- digt

Äi2^

2,19

JR3

2,14

M2^

2,23

M2\

2,24

^2|

1,98

^2|

2,0

M2k

2,14

JR3

2,21

JR3

2,33

^2|

2,28

^3

^3

Ebenso, aber rückläufig A M 3 M

Macedonischer Schild, in der Mitte -f

Ebenso, doch I^

Ebenso.

Macedonischer Schild, in der Mitte i^

Ebenso, nicht so deut- Uch.

Ebenso, doch GE(?) /^

acht- I strahliger Stern

MAKE dazwischen AONßN Schiffsvorder- theil r. Oben acht- strahliger Stern.

Ebenso , ohne Stern, rechts M

Ebenso, doch hier P oder Fl

Weiblicher Kopf mit Epheukranz, Ohrring und Halsband r.

MAKE dazwischen

AONr2N Schiffsvorder-

theil r. Rechts M

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, doch Fl

Ebenso.

Ebenso, doch das PI nur halb sichtbar.

Ebenso.

Ebenso, doch H

Ebenso.

Ebenso, ohne Buch- stabe, oben acht- strahliger Stern.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, Stern nicht

sichtbar, das Mono-

f;ramm r. X oderähn- ich, man sieht nur die linke Hälfte.

MAKE

AONr2N von oben, da- zwischen Helm mit Ohrklappen 1. Links Monogramm, man sieht H

Ebenso, man sieht kein Monogramm.

Macedonia.

.E4^

.V r,

Jugendlicher Kopf von | M A KE j,,,,.,,,hen vorn, etwas r. , mit ; AO NflN

Schilfkranz ^cier j langbekleidete Arte- Flussgott Strymon}. i mis r., am Rücken 1. j der Köcher, mit bei- I den Händen rechts- hin die Fackel hal- tend; links /V^ oder A^ , rechts fft Der Kopf wird von Friedlaender irrig »weib- licher ahrenbekränzter Kopf« genannt. Er ist sicher männlich und höchst wahrscheinlich der auf anderen Münzen der Macedonier im Profil vorkommende Flussgott. Der Kranz scheint deutlich. Bompois hat auf dem wohl mangel- haften Exemplar, das er beschreibt (Examen chronolog. des monn. frappees par la commu- naute des Macedoniens), den Kranz nicht ge- sehen. — Die Figur ist sicher Artemis, wie auch Bompois meint; auf dem hier folgenden Exemplar ist der Köcher völlig deutlich.

Ebenso.

Ebenso, links /Vt , rechts undeutliches Mono- gramm. An derSchul- ter der Arteniis er- scheint deutlich der Köcher.

Apollokopf mit Kranz

Noch zwei Exemplare.

MAKE

dazwischen

AONßN

Lyra, links Bogen, rechts ^

Silenskopf von vorn D u- u

mit Epheukranz. |MAKE »"; t-pheu- 1 AONßN ^^^^^

Taf. I, lo.

Noch zwei Exemplare.

Knobels- dorff

Prokesch

9583

Fox Prokesch

8/1876

Fox Prokesch

Macedonia.

JEsh

JE6

^5k

^5

JE6 ser- ratus

M6

(Pot.)

ser-

ratus

Ms

JEsh

Kopf des Poseidon r. mit Band im Haar, dem Kopfe auf Mün- zen des Antigonus (Gonatas nach Im- hoof) gleichend.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

MAKE dazwischen

AONßN liegende

Keule, die dicke Seite r., oben l-P, das Ganze im links zusammen- geflochtenen Eichen-

Ebenso, doch über der Schrift fP unter ihr W

Ebenso, oben dasselbe Monogramm oder nur das aus Fl P, unten undeutliches Monogramm, etwaM

Ebenso, oben P^ unten fii (wohl ohne T- Strich).

Wie vorher, unter der Schrift m ITI

Knobels- dorff'

Kopf des Poseidon von

anderemCharakter r.,

im Haar Band, hinter

dem Nacken ragt der

Dreizack vor.

Serratus, wie die syrischen Königsmünzen (Bompois, exam. chronol. etc p. 89 Taf. IV); Bompois nennt die Münzen z. Th. »potin«; die folgende hat das Aussehen dieser Metall- mischung, s. auch Catal. Brit. Mus. p. 16.

Ebenso.

Jugendlicher Bacchus- kopf r. mit Epheu- kranz.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, Monogramme undeutlich.

MAK E Stehender AON ßN Ziegenbock r., über der Schrift oben I El rechts /^

Ebenso, nicht alles deutlich.

Ebenso, das Ende der Schrift nicht sicht- bar. Dieselben Mono- gramme und links hinter dem Bock K

Macedonia.

13

,1 .¥.

.1: ;

Ebenso. Ebenso , links kein

Buchstabe zu sehen. Hier scheint nur

AON gestanden zu haben. Im Abschnitt

T

Ebenso. MAKE und vielleicht N

AONß vor den Füssen des Thiers, Mono- gramme nicht sicht- bar.

Ebenso. MAKEN (sie) Ziegen-

AoN n bock r., vor

ihm 1*

Nach Friedlaender's Bemerkung befand

sich in Rauch's Sammlung eine andere Münze

mit derselben fehlerhaften Aufschrift, denn

der Annahme, das N sei als Nebenbuchstabe

aufzufassen, v^iderspricht die Stellung.

Prokesch

Zeuskopf mit Lorbeer- kranz r.

MA KE über und AON ßN unter dem geflügelten Blitz, dar- unter F, rechts da- von achtstrahliger Stern. Das Monogramm wird als Zeichen der Botteatae in Macedonien gedeutet; Münzen mit dem Monogramm allein liegen dort ein- geordnet.

Ebenso. Ebenso.

f^benso. Ebenso.

Eben. so.

Ebenso, ohne Stern.

Ebenso, rechts unten scheint noch N< zu stehen.

Ebenso, hier deutlicher AK oder N<

Ebenso , doch rechts undeutliches Mono- gramm, links T

MA KE dazwischen

AO NßN der liegende

geflügelte Blitz; links

unten undeutliches

Monogramm.

Knobels- dorff"

Herr- mann

Sperling Rauch

Sperling

14

Macedonia.

49

JE6

50

JEs

52

53

54

55

56

Ms JEsk

JEs

JEs M^\

^5

57

^4

Ebenso.

Schilfbekr'änzter ju- gendlicher unbärtiger Kopf (Flussgott) r.

Ebenso, von der S^rift nur MAK zu sehen,

links unten @ Ob auch rechts ein Mono- gramm stand, ist nicht sicher.

MAKE über und

AONriN unter einem mit zwei Delphinen verzierten Dreizack rechtshin, über dem Stiel ^K unter ihm fr*

Der Kopf ist sicher ein Flussgott, nach dem Catalog des Brit. Mus. der Strymon, ob er vorn Hörnchen hat, ist nicht sicher, nach Bompois' Abbildung (examen chronolog. etc. Taf. II, 17) scheint es so.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

I Ebenso.

I

' Ebenso, doch stehen die Monogramme umgekehrt, ersteres unten, das zweite oben.

Ebenso, die Mono- gramme: fIP

Apollokopf mit Kranz r.

Ebenso.

PE

Ebenso.

Ebenso ; das obere Monogramm ebenso, unten W

MAKE von oben, AONßN dazwischen Dreifuss , oben auf demselben ein tisch- ähnliches Gestell mit drei kleinen Lorbeer- zweigen. Links ->—

Ebenso, links

rechts rf* lieh.

oder ahn

und

Macedonia.

'5

58 JE 4 39 JE 3

60 .¥. ^

.¥.4

62 ¥i 4

JE4h

64 iE 2|j

iE 2^1

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, rechts IT

Ebenso, rechts "^ , links S oder ähnlich.

m

Ebenso, rechts links

rP

undeutlich. Vielleicht stand vor dem ersten Monogramm noch ein Z (also n) wie auf andern Münzen dieser Reihe (vgl. die oben beschriebenen \ mit Ziegenbock).

Ebenso , rechte Seite

undeutlich, links >

das untere Mono- gramm also wohl so zu verstehen: ^

Ebenso, Monogramme undeutlich.

Knobels- dorff

Sperling

SperUng

3054

B. Fried- laender

Unbärtiger jugendlicher I MA KE dazwischen

Herakleskopf r. mit ' AONßN jugendlicher

Löwenfell. | Reiter im Schritt r.,

j die Rechte erhebend.

I Rechts "ff

Unvollständiger: Bompois 1. c. Taf. II, 19;

noch mit einem Stern r. Catal. Brit. Mus. p. 13.

Sperling

Macedonischer Schild, ! MAKE in der Mitte acht- strahliger Stern.

Ebenso.

im unten £ fp zusammen- AONßN gewundenen Eichenkranz.

Ebenso, doch die Mo- nogramme: W fV

•28778

Fox

i6

Macedonia.

66

67

08

69

JE 2 JEi\ JE 3

JE2\

Ebenso, etwas andere Zeichnung des Schil- des.

Macedonischer Schild ohne Stern.

MAKEAONriN von aussen zu lesen um einen macedonischen Schild.

MAKEAONßN (ohne Punkt, von innen zu lesen) um den mace- donischen Schild.

Ebenso, undeutliche | 19529 Schrift.

I^AKE ohne Kranz. AO

NßN

Nike 1. schreitend, in der R. Kranz, im 1. Arm Palmzweig.

Nike r. in der erhobenen R. Kranz, mit der L den Palmzweig über der Schulter tragend.

MAKEAONßN von Schreitendes Pferd 1., aussen zu lesen, um den r.Vorderfuss he-

den macedonischen Schild.

bend.

Die im Gatalog des Brit. Museums hier ver- zeichneten Münzen mit dem Monogramm aus n, A, P und ZeuskopJ und Adler s. unter Patraus von Paeonien. Über die unsichere Bestim- mung dieser Stücke siehe die Bemerkung an der betreffenden Stelle.

129A882

Dannen- berg

Prokesch

28633

Die vier macedonischen Provinzen.

17

Die vier macedonischen Provinzen nach 146 V. Chr.

/Rgk

Erste Provinz.

7 PS

Artemi&kopf r. mit Dia- dem , Gewand , Kö- cher und Bogen im Nacken, als grosses Mittelbild eines ma- cedonischen Schil- des.

Mg

Mg

16,68 16,8

16,80 i6,6§

16,69

71 Mg \ 16,4

Mgk

10 Mg

Mgk

16,15 etwas

abge- rieben

16,65 »5,95

16,97 etwas abge- rieben

MAKEAONnN über und nPi2THC unter einer liegenden Keule, die dicke Seiter., über der Schrift /?, das Ganze in einem 1. zusammen-

febundenen Eichen- ranz, 1. ausserhalb BHtz, senkrecht.

Noch vier Exemplare, z. Th. etwas ab

weichender Sty

emp Styl.

-1

Ebenso. Ebenso.

Ebenso.

Ebenso. Ebenso.

Ebenso, derselbe Stem- pel.

Ebenso, das Mono- gramm Ä*

Ebenso.

Ebenso, doch ^

Ebenso, doch ^

Ebenso, doch barba- •, WKEAOl/lßH nsirt. nPßTHZ

oben )3?

Ebenso, derselbe Stem- pel.

28191

Das schwankende Gewicht ist bei den beiden vorstehenden Münzen Schuld der barbarischen PrUgung, welche sicher nicht der ersten Pro- vinz Macedoniens, sondern benachbarten Bar- baren angehört.

28798

B. Fried-

laender

28675/14

Prokesch

Fox

Ansbach-

sche Samm- lung

9581

Rauch Prokesch

Herr- mann

Antike Münzen. Hd. M.

i8

Macedonia.

13

H

»5

16- 18

19

20

23

/R9

16,69

.4^9

16,65

^9^

16,9

y^l9

16,74

yR9

16,65 16,82

16,9

^9^

16,67

jRg

16,65

Mg

16,77

JRg

16,78

JRg

16,57

Ebenso, aber griechi- sche Arbeit.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, doch correcte Schrift. Oben A, un- ten >k E

Ebenso, hier nur ein Monogramm, über der Schrift: l-P

Ebenso, doch über der Schrift H

Ebenso, doch oben ^ unten "fe und TfE

Noch drei Exemplare.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Kopf des Zeus Eichenkranz r.

mit

Ebenso, doch 3^ oben, unten liniis wie vor- her, rechts IVE

Ebenso, doch oben 8tP unten wie vorher, etwas verprägt.

■fö /VE

Ebenso, das Mono- gramm rechts: /VE

MAKEAONnN Dazwi- nPßTHZ sehen die in Macedonien, na- mentUch in Amphi- polis verehrte »Ar- temis Tauropolos«, auf einem mit einer Taenie bekränzten Stier 1. sprengend, den Kopf r. wendend, in jeder Hand eine Fackel. Unten W /VE

Taf. 1, II.

Prokeschi

Knobels- dorff

Prokesch

6980 Herr- mann Knobels- dorff

28798

Knobels- dorfl

»1935

Prokesch

649/1875

Die vier macedonischen Provinzen.

^9h

Die von Bompois ausgesprochene, aber gleich an Ort und Stelle wieder zurückgezogene Idee, in den Monogrammen des zweiten be- kannten Exemplars dieser Münze, in Neapel, den Namen des Aemilius PauUus zu sehen (Bompois p. 33% wird durch das vorliegende Exemplar gänzlich beseitigt.

Zweite Provinz.

16,67 Gepräge genau wie die Tetradrachmen der ersten Provinz mit Artemiskopf und Keule

im Kranz, Imks Blitz u. s. w, apyTEPAZ Die Monogramme der Rückseite: oben I?? und unten Rk

Taf. IL 12.

I JE':,

Ms

3 ^'^:5

I i

Vierte Provinz.

Zeuskopf mit Lorbeer- kranz r.

Ebenso.

Ebenso.

MAKEAONßN dazwi- TETAPTHS sehen lie- gende Keule, die dicke Seite r., über der Schrift A, das Ganze im links zu- zammengewundenen Eichenkranz. Unter der Schrift vielleicht ein undeutliches Mo- nogramm.

Ebenso, doch oben /V^ unten /\K oder ähn- lich.

Ebenso, oben undeut- lich.

28772

9059

Fox

Prokesch

20

Macedonia.

Macedonien unter den Römern.

MS

JRS

JRS MSk

Äig

JR

16,73

16,24

16,3 16,74 16,45

16,79

16,54

3j93

A e s i 1 1 a s , Qu a e s t o r (historisch unbel^annt).

MAKEAONßN unter dem Kopf Alexan- der's des Grossen mit fliegenden Haaren und Ammonshorn r., hinter dem Kopf O

AESILLAS darunter eine GL senkrechte Keule, die dicke Sei- te nach unten, zwi- schen einem runden Behähniss mit Deckel und Handhabe (Scri- nium, Gista, für die Schriftrollen}, hnks und rechts Sessel mit vier geraden Beinen. Der erste Gegenstand wird auch Münzka- sten (fiscus), der an- dere subsellium ge- nannt. Letzteres, der Sitz des Quaestor, ist sicher. Das Ganze vom unten zusam- mengewundenen Lor- beerkranz umgeben.

Noch vier Exemplare.

Ebenso, aber ohne das O hinter dem Kopfe.

Ebenso, hinter dem Kopfe a (der Landes- name hier nur zum Theil sichtbar).

Ebenso, deutliche

Schrift, hinter dem Kopfe nichts, vor ihm R- oder ähnlich.

Ebenso, aber oben, wo sich der Kranz schliesst, ein kleines A

Ebenso, doch nicht zu entscheiden ob oben ein Buchstabe stand.

Ebenso, das letztes von Aesillas nur schwach angedeutet, des Rau- mes wegen. Oben kein Buchstabe.

Cae. Pr(aetor)? und Aesillas Q.

Der Praetor Cae ... ist ebenso wenig be- kannt als Aesillas. Vgl. Friedlaender, Zeitschr. f. Num. III, 179.

4198

Macedonien unter den Römern.

I .^8 13,67 ! Kopf wie vorher, hin- be- ter ihm O Schrift, 1.

schä- oben anfangend C>€. I digt PR MAKEAONßN Taf II, 13.

Wie vorher, mit voll- ständiger Schrift.

Mg

Mgk

MS

I iE 5-7

9580

Bruttius Suura, legatus pro quaestore, 89—87 V. C. I

16,68 I Kopf wie vorher, MAKE SVVRA LEG Gepräge ' 479/1875 AONßN und O i PRO GL wie vorher.

Taf. II, 14.

Tetradrachmen mit LEG.

Nach Bompois' Ansicht 168/167 v. C., nach Head's Annahme Gatal. d. Brit. Mus.) nach 146 V. C.

16,0 etwas be- schä- digt

2-5iE5-6

16,87

Kopf der Artemis r. mit Köcher und Bogen an der Schulter, als Mittelbild des mace- donischen Schildes; wie auf den Münzen der ersten Provinz, aber von sorgfältige- rem Styl und höhe- rem Relief

Ebenso.

LEG dazwi- 1 591/1875

MAKEAONnN sehen i Keule, die dicke Seite j r. Rechts oben eine linkshin gewen- dete Hand, welche einen Zweig ( Öl- zweig?) hält, unter der Schrift fX das Ganze von einem Eichen- kranz aus Blättern und Eicheln um- geben, welcher 1. zusammengewunden ist.

Ebenso, ohne Mono- gramm.

G. Publilius, Quaestor.

Kopf der Pallas oder Roma oder des Per- seus r., mit geflügel- tem^ oben m einen Greifenkopf umge- bogenen Helm.

Noch vier Exemplare.

MAKEAONßN im TAMIOY TAIOY Kranz POPAIAIOY von

Eichenblättern, links zusammengewunden.

Fox

Knobels- dorfif

Rauch

Fox Fox

22

Macedonia.

JE4-6

JE 4h

^5

10-

15

16

iE 4-5

^5

Epheubekr'änzter, ju- gendlicher Bacchus- kopf r.

Ebenso.

Ebenso.

über und

TAMIOY TAIOY n OnAlA lOY zwi- schen den Füssen eines r. stehenden Ziegenbocks, r. a^

Ebenso,

TAMI OY über der TAIOY Ziege, unter dem Leib A (nicht deutlich) links K im Abschnitt vielleicht noch ein Mono- gramm. Rechts W (vgl, zu diesem Mo- nogramm die Be- merkung zur folgen- den Münze),

TAIOY oben und im Abschnitt TAMIOY; hintei dem Praeno- men l9l Weidendes Rind r, unter seinem Leib ü

Pallaskopf r,^ der Helm (meist nicht sehr deutlich) mit laufen- dem Greif r. und Vordertheilen von Pferden verziert, wie die athenischen Te- tradrachmen,

Das Monogramm enthält nachFriedlaenders Ansicht den Namen nORAIAlOY. Dieser An- nahme widerspricht das weniger vollständige Monogramm nicht, welches sich auf der vorher beschriebenen Münze findet; dort fehlt das O, doch könnte das O in der Mitte wohl für Omikron gelten.

Noch sechs Exemplare.

Ebenso.

TAIOYTAMIOY oben und nonAIAlOY im Abschnitt. Unter

dem Leibe des wei- denden Rindes r. "5

Macedonien unter den Römern.

23

L. Fulcinius, Quaestor.

Kopf der Roma (oder 1 MAKEAONßN im links cfes Perseus) mit ge- j TAMIOY zu-

flügeltem, oben in ei- | AEYKIOY sammen- nen Greifenkopf um- 4>OAKINNIO[Y] gewun-

gebogenen Helm r.

Ebenso.

Ebenso.

denen Eichenkranz.

MAKEAONnN im TAMIOYAEYKIOY links <|)OAKINNIOY zu- sammengewundenen Eichenkranz.

Ebenso.

Die Münzen der Macedonier mit Ale- xander's d. Gr. Bildniss s. am Ende der Münzen des Königs.

Prägungen des Brutus in Macedonien.

Die Goldmünzen mit KOSßN.

Nach gewöhnlicher Annahme, seit Eckhel, sind dies die von Appian erwähnten Münzen des Brutus aus den Schützen der Thracischen Dy- nastin Polemocratia. Die Bedeutung des KO^ßN steht nicht fest, Genitiv eines Stadt- oder Völkernamens kann es nicht wohl sein, an eine etwa dialectische Form für »consul« (also etwa der alten Form »cosol« ähnlich) zu denken wäre abenteuerlich, richtig ist wohl Eckhels Ansicht: »cusos eos imperante Bruto in urbe quapiam Graeca Cosone operi praefecto. « In dem I Coson hat man den Namen von Polemocratia's I Sohn sehen wollen , doch ist so , im blossen I Nominativ des Namens, wohl in jener Zeit niemals irgendwo ein Dynast auf den Münzen genannt. Beamtennamen im Nominativ sind allerdings häufig. Ob der KOS:ßN vielleicht ein römischer Beamter war, wie COSTA LEG , M. SERVILIVS LEG u. s. w., ist unsicher, der Name als Cognomen scheint unbekannt, nur Diodor nennt den Consul des Jahres 361 u. c. Serviu« Koa-cjtv.

Knobels- dorff

17044

28780

24

Macedonia.

A^

8,28

A/4

7 ^

8,43

8,4 8,48

8,43

8,54

KOSnN im Abschnitt Der Processus con- sulis ; der erste Gonsul L. Brutus 1. zwischen zwei Lictoren, ähn- Hch der Darstellung auf den römischen Denaren des M. Bru- tus. Links B^ (A B als Initialen des Namens des L. Brutus).

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, ohne Mono- gramm.

Ebenso.

Ebenso.

Adler 1. mit ausgebrei- teten Flügeln auf dem Scepter, in der erho- benen rechten Klaue einen Kranz haltend.

Ebenso.

Ebenso. Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Mit dem Bilde des Brutus(?).

Kopf des Brutus (?) r., mit schwachem Bart, am Unterkiefer sicht- bar.

Q unten. Darüber die Abzeichen des Quae- stor: Stab des Viator, subsellium und die runde cista zu Schrift- rollen oder Geldkas- ten (fiscus). Taf. II, 16.

Zuerst als dem Brutus zugehörig sind diese Münzen beschrieben von J. Friedlaender, Berl. Bl. II (1865) p. 143 f. Ein anderes Exemplar dieser grossen, sehr schön gearbeiteten Münze: Imhoof, monnaies grecques p. 60. Vgl. daselbst über die auch auf diesem Exemplar hervor- tretende cigenthümliche, auch den Münzen von Pella und Thessalonice eigene Form des Metallstückes: ^^^. Ob wirklich Brutus dargestellt ist, bleibt immer noch zweifelhaft, ein römischer Machthaber oder Beamter ist es sicher, auch die Zeit ist wohl die des Brutus oder doch nur wenig vorher. Mit Augustus hat der Kopf kaum Ähnlichkeit.

Kaisermünzen.

26

8 JE

Ebenso, weniger gut Ebenso, erhalten. |

S. Friedlaender 1. c. über die erste Publica- tion dieser Münze durch Sestini, mit erfun- denen Inschriften.

Knobels- dorff

Kaisermünzen.

i .¥.

]-. ;

Claudius.

TfKAAYAlOZKAIZAP ZEBASTOZ MAKEAO Kopf r. Die Schrift NßN um einen ma- beginnt 1. unten. cedonischen Schild.

Die Form des O bei den Kaisern bis Ves-

pasian scheint bisweilen O zu sein.

Noch drei Exemplare, die Umschrift des Kopfes weniger deutlich.

Nero.

NEPflN KAIIAP r. oben beginnend. Kopf 1.

Ebenso.

ZEBAZTOZ ON

ßN um den mace- donischen Schild.

ZeBAZTOZ MAKeAO NßN um den mace- donischen Schild.

Vitellius.

. . . T€AAIOCrePMA ZEBAZTOZ MAKEZ^ON NIKOCKAIC . . Kopfi AN (das O scheint

mit Kranz 1.

hier wie O gestal- tet zu seiny um den macedonischen Schild.

Fox

Knobels- dorff

Rauch

Knobels- dorff

Herr- mann

26

Macedonia.

JE6

JEek

JEb\

^5

Beschrieben bei Pinder num. ined. p. 17. Vitellius trägt hier den ihm nicht zukommenden Gaesartitel ; auch die Münzen Ae^yptens haben denselben Irrthum in seiner Titulatur, man wusste in grosser Entfernung von Rom nichts von des ephemeren Kaisers Hass gegen den Namen »Caesar«,*)

Der Vitellius des Museum Sanclementianum (II p. 129 Taf. XVI, 68) ist, nach der Auf- schrift, deren Anordnung und auch dem Kopfe nach wohl sicher ein Vespasian, ebenso ver- hält es sich mit dem angebhchen Vitellius bei Leake numismata hellenica p. Gj. Der an- gebliche Otho mit unsinniger Aufschrift bei Sestini (Descr. num. vet. p. 37 Nr. 4) ist viel- leicht ein Vitellius, das bei Otho unsinnige . . . NIKOZ wäre dann j/eppaNIKOZ

. . rePMANIKOZ . Kopf mit Kranz 1.

ZEBAZTOS MAKEAO

NßN (wohl O statt O) um den macedoni- schen Schild.

Stellung und Art der Umschrift der Vorder- seite beweist, dass.es nur Vitellius sein kann; es ist auch rohe Ähnlichkeit des Kopfes vor- handen.

Vespasian.

AYTOKPATf^P KAIZAP OYEZnAZIANOZ

Kopf mit Kranz 1.

ZEBAZTOZMAKEAON ßN (wohl O statt O) um den macedoni- schen Schild.

Ebenso, weniger deutlich.

Derartige Münzen irrig als Vitellius bei Sanclemente u. Leake: s. oben die Bemerkung bei Vitellius.

. . POYAZnAZIAN . . .

(sie) Kopf mit Kranz 1.

ZEBAZTOZ MAKEAO

NflN um den mace- donischen Schild.

*) Vgl. jedoch die Münze der Macedonier mit fehlendem Caesartitel : AY , OYITEAA lOZrEPMANIKOZATOK (sie, für AYTOK) ZEB. Mionn.I, 458

Kaisermünzen.

27

AYTOKPATßP KAIZAP OYEZnAZIANOE

Kopf mit Kranz 1.

KEAONß. Stehender Ares (oder der Kai- ser?), behelmt (?) 1. die R. auf den Schild, die L. auf die Lanze stützend. Links zwi- schen E und A der runde macedonische Schild.

Hadrian.

AAPI ICAP rechts 1 KOINON .'^AKEAONßN

obenbeginnend,Kopf Geflügelter Blitz, mit Kranz r.

AAPIANOCKAICAP r. | KOINONMAKEAONflN obenbeginnendjKopf j um den macedoni- mit Kranz r. j sehen Schild.

Dieses Stück zeigt sehr deutlich die für gewisse macedonische Münzen (s. oben bei Brutus) charakteristische Form des Metall- stückes:

KOINONMA Ge- flügelter Blitz.

Antoninus Pius.

ANTON AICAP r.

oben beginnend. Kopf

mit Kranz r. Ob O statt des richtigen ß im Namen, ist nicht ganz sicher.

Ebenso, ganz undeut- liche Schrift.

Ebenso, etwas deut- licher.

ANTONeiNOC KAICAP

r. oben beginnend. Kopf mit Kranz r.

KOINONMAKEAONflN

der erste Theil sehr undeutlich. Blitz.

Ebenso.

KOINONMAKEAONßN

um den macedoni- schen Schild.

Das erste O im Namen scheint deutlich, doch ist an dieser Stelle gekratzt, es kann auch wie sonst, ein Q. gewesen sein: Q (s. Catal. des Brit. Mus. Macedonien, Antoninus, Nr. 155, p. 28).

ANTa)N6!N . . KAICAP r. oben beginnend. Kopf mit Kranz r.

Ebenso.

Rauch

28678/22

17091

Knobels- dorff

Rauch

Fox

Fox

28

Macedonia.

20

iE

23

24

25

^5

iE6

.E6

JE6

^bk

iE

26

iE7

M. Aurelius.

AVPh: A! . . . Äi . . . r. oben beginnend. Kopf oder Brustbild des Prinzen mit Gewand r., sehr schlecht erhalten.

ANTOONINO . KAICAP

r. oben beginnend. Kopf des Kaisers mit Kranz r.

KOINONMAKEAONßN

um den macedoni- schen Schild.

KOINONMA KeAONCON Geflügelter Blitz.

Ebenso.

..ICAPAN TO).... links

unten beginnend.

Kopf mit Kranz r.

Hier steht also das KAICAP dem Namen sicher voran.

KAICAPAN TOONINOC 1 Ebenso. Kopf mit Kranz r. |

Faustina junior. CeBACTH r.oben

beginnend. Brustbild mit welligem Schei- tel r.

KOINONMA KeAONOON Geflügelter Blitz.

D o m n a. lOYAlA AVrOYCTA

Brustbild r.

Caracalla. AY-KeMA ANTßNINO [sie, es scheint wirk- lich kein C dagewe- sen zu sein). Brustbild des jugendlichen, wie es scheint noch un- bärtigen Kaisers mit Lorbeerkranz und Gewand r.

. ...ONM AKeAONßN Sitzende weibliche Fi- gur 1. mit Mauerkro- ne, über der r. Schul- ter den langen Speer mit der R. haltend, die L. auf den runden Schild gestützt.

KOI MAKeAONßNBNe r^KOPßN Stehende Figur, im Kriegskleid wie es scheint, das links gewendete Pferd am Zügel mit der Rechten haltend, rechtshin blickend, im linken Arm wie es scheint Lanze. Es ist wohl der junge Kaiser, nicht Alexander. Die Gruppe ist ähnlich dem CASTOR auf den Denaren des Geta.

Acahthus.

29

R^

JEj

Diadumenianus M . lOriANTAIAAOYMe NIAN im Felde K , dazwischen dasBrust- bild mit Gewand r. Die Umschrift ist wohl MAPOn ge- wesen, das K be- deutet KGc-fcc , vgl. Mionnet 1. 459 Nr. jj.

Severus Alexander. AVKMACeAAeZANAPOC KO INONMAK €AONflN

KOI MAKeAONr2N Neß 1 KOPHN Jugendlicher Reiter (Alexander?) r. sprengend, mit flie- gendem Mantel, die R. erhebend.

Brustbild mit Kranz und Paludamentum r.

Nen Alexander d. Gr. r. stehend, mit fliegendem Mantel, den sich bäumenden Bucephalus an den Vorderhufen fassend.

Gordian III.

AYTKMAPANT

Brustbild mit Krone und Gewand r.

KOiNONMAKeAONßN und unten

NjenKO Tisch, auf PnN welchem

zwei Urnen, in jeder Palmzweig, oben zwischen ihnen B (Neocoratszahl). Pinder numismata ined. irrig als Elagabal, mit ungenauer Abbildung.

Fox

28780

Rauch

Acanthus.

\ ^6^ 17,1 Löwe r. einen Stier 1. niederwerfend; im Abschnitt Blume von drei Blättern zwi- schen zwei Punkten (man hat die Blume »Acanihusblüte« ce- wohl mit Un-

nannt recht'.

Taf. II, 17. Von sehr altem.

Vierfach getheiltes ver- tieftes Viereck.

vorzüglichem Styl.

7015

30

Macedonia.

^7k

1

17,45

^7\

15,71 stark

durch

Oxy- diren

be-

schä-

digt.

IK%

16,39

etwas

be-

schä-

digt

^7

17,14

^7

15,8

stark

oxy- dirt

.R8

16,75

Ebenso, der Styl ist Ebenso.

ebenfalls uralt, aber

bei weitem weniger

fein als die vorige

Münze. Oben über

dem Stierkopf O Im

Abschnitt nach unten

gekehrte Blume oder

mangelhaft gezeich- neter Stierschädel mit

grossen Hörnern.

Über die auf altmacedonischen Münzen häufigen Thetaähnlichen Zeichen s. Imhoof, monnaies grecques p. 107.

Ebenso.

Ebenso, das Theta un- deutlich, ist aber vor- handen.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, doch wendet

der Stier den Kopf r.,

ohne das Theta.

Soll in Messina gefunden sein. S. über diesen merkwürdigen Fund Zeitschr. f. Numis- matik III, 135 und V p. 103.

Ebenso, etwas weniger altertnümlicher, rei- nerer Styl, unten die Blume von drei Blät- tern.

Dieselbe Gruppe, von weit späterem, schö- nem Styl. Der Stier ganz Profil linkshin, m die Knie sinkend und mit dem Maul den Boden berührend. Im Abschnitt ein Fisch 1. Taf. II, 18.

Ebenso.

AK . N0ION im vertief- ten Quadrat, um die das alte viertheilige Quadratum in zier- Hcher Weise nachbil- dende Figur.

Fox

Prokesch

Prokesch

380/1875

3545

Prokesch

Acanthus.

31

M6^

10

M6 M7

M2

'4,»5

nicht gut

14,2

14,21

12,96 schlecht erhalten

14,19 '4,3

0,87

Die folgenden Münzen haben leichteres (sogenanntes asiatisches^ Gewicht. Es ist wahr- scheinlich, dass Acanthus im Jahre 424 v. Chr. bei seinem Abfall von Athen das attische Ge- wicht aufgab.

Löwe r. den Stier 1. nie- derwerfend, oben n oder ähnlich, im Ab- schnitt Delpnin r.

Ebenso, ohne Schrift und Beizeichen.

Ebenso, im Abschnitt AAEEII! die Form des Z nicht deutlich).

Ebenso, doch AAEilOC

Taf. III, 19.

Ebenso, doch nur AAE

Ebenso, im Abschnitt P

Ähnlich, der Stier wen- det jedoch den fast von vorn erscheinen- den Kopf rechtshin. Im Abschnitt ONO

f^^tTO

Taf III,

20.

AKANOION um die das vertiefte Viereck

nachahmende Fi^ur: vierfach getheiltes Viereck, die vier klei- nen Quadrate erha- ben und punktirt. Um das Ganze Linien- quadrat und vertieftes Quadrat.

Ebenso.

Ebenso, doch fehlerhaft AKANOION, ohne das grosse Linienquadrat.

Ebenso , doch richtig AKANOION

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, die Schrift auf einem erhabenen Streifen.

Pallaskopf r.. der Helm mit heraufgeschlage- ner Ohrklappe und | kleinen flügeiarticen 1 Verzierungen, ähn- lich wie auf einigen Münzen von Phar- salus.

N < in den Feldern des A K vierfach gelheilten

flachen, vertieften

Quadrats.

21291

Prokesch

28780

Fox

Prokesch

Fox Fox

Fox

32

i6

JE 2

JE2

JE2

JE2

M3

JE 2^

JE3

JE3

JE2k-3

JE3

Macedonia.

Die wegen des völlig gleich dargestellten Stieres u. s. w. und die übrigen wohl hierher- gehörenden kleineren Silbermünzen ohne In- schrift mit halbem Stier, halbem Löwen und Pallaskopf, Rückseite Quadratum incusum, liegen bei den Unbestimmten von Mace- donien.

Pallaskopf 1., mit anHe- gendem, mit einer Arabeske verziertem Helm.

A

K

A

N

A

K

N

A

A

K

M

A

Noch fünf Exemplare.

Ebenso.

Ebenso

Ähnlicher Pallaskopf r.

Ebenso. Ebenso. Ähnlicher Pallaskopf 1.

Noch vier Exemplare.

Ebenso, aber rechtshin. 1 A K sonst ebenso.

NA

A K zwischen den vier A N Speichen eines Ra- des.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Aenea.

Aegae s. Edessa.

33

Aenea.

i .R s^

R -

2,73

Vierfach getheiltes fla- ches Quadratum in-

AINEAe Flucht des Ae-

neas r. mit Anchises

und der Kreusa mit cusum.

dem kleinen Asca-

nius; die Details er-

£^iebt die Abbildung.

Links 0 Taf. III, 21.

Das Sigma der Inschrift hat wohl, was auf thracisch-macedonischen Münzen jener Zeit vorkommt, etwa diese Form: ^ ein langge- zogenes, etwas rundliches t.

Vgl. über diese merkwürdige, bis jetzt ein- zige Münze, welche wohl noch dem sechsten Jahrhundert v.C. angehört und eine der ältesten Darstellungen aus dem troischen Sagenkreise zeigt: Friedlaender in den Monatsberichten der Akademie d. Wissensch. Nov. 1875 und Zeitschr. für Numism. VII, 221

Behelmter bärtiger Kopf des Aeneas r. mit Perllinie am Hal- se, dem Kopfe des Heros auf der vorher beschriebenen Tetra- drachme sehr ähnlich. Ähnliche Münzen

Vierfach getheiltesQua- dratum incusum.

mit AINEAZ um das

(Quadratum sichern die

Zutheilung.

^<3\ 'r93

Ähnlicher Kopf r.

Ebenso, doch das Qua-

-2^ etwas

dratum sehr flach und

be-

von etwas anderer

schä-

Form, durch Linien

i digt

getheilt.

.¥.

6/1879

Fox

Jugendlicher Kopf des AI/v dazwischen sto- Ascanius, wohl nicht AßN ssender Stier r. Aeneas mit phr>'- gischer Mütze r.

Der hier nicht ganz deutliche Kopf wird durch eine Reihe anderer ähnlicher Münzen ' gesichert. Eine andere mit AINAßN hat zwar, nach Neumann's Abbildung Kopf mit Diadem Popul. et reg. num. vet. 11, Taf. VI, incerti Nr. 16», aber auf vorliegendem Exemplar scheint er, wie sonst, die phrygische Mütze zu tragen. Über die Form Aiva oder ähnlich , wie über die ganze Münzreihe s. Imhoof, monn. grecques P-63-

Prokesch

28781

.ntike Münzen. Bd. II.

34

^4^

M6

Macedonia.

Amphaxus.

Unbärtiger Herakles r wenfell.

Ebenso.

Kopf des mit Lö-

AM<t>A dazwischen lie- 1 ZlßN gende Keule, die 1 dicke Seite r., oben El, unten R i, das Ganze j im Eichenkranz, wel eher 1. zusammenge wunden ist.

Ebenso, doch oben kein Monogramm, unten undeutlich.

Herr-

JRC)

'4,35

^7

14,3

Amphipolis.

Apollokopf mit Lor- Handleuchter,dieFlam- beerkranz von vorn, me nach 1. flackernd, etwas r. 1. unten daneben ein

boeotischer Schild; das Ganze von einer nach Art eines Bild- rahmens gestalteten, sich nach aussen er- hebenden quadrati- schen Einfassung um- geben, auf weicher AM <t>ir OAI TflN steht. Die Münzen mit der Endung tww scheinen die ältesten; die wahrscheinlich späteren mit ewv mögen bis nahe an die Zeit der Eroberung durch Philipp, 358, hinabreichen. De Witte's Ansicht, die Münzen mit dem Beizeichen des boeotischen Schildes seien zur Zeit der Macht Thebens 371 362 geprägt, scheint chrono- logisch nicht wohl möglich, die Münzen mögen älter sein (Revue numismat. 1864 p. 100).

Ebenso, der Kopf etwas 1. Links vom Halse Krabbe linkshin.

AM4) IPO AIT EßN sonst ebenso, ohne Schild. Der Rahmen einfacher, nur durch Striche angedeutet. Taf. III, 22.

Diese und die meisten folgenden grossen Silberstücke aus dem bekannten Fund (Revue numismat. 1864 Taf. IV Nr. 2, wo die Krabbe nicht erkennbar ist).

Amphipoiis.

35

3 ^7

14,52

14,27

KT.'

i4i>

.1<7

Ebenso, ohne Krabbe, der Kopf etwas r.

Taf. III, 23.

Dieselbe Umschrift und Darstellung, doch der Rahmen erhaben und nach aussen hin wie ein Bild- rahmen, höher wer- dend. Links unten neben dem Leuchter Kranz, darin I oder ein ähnlicher kleiner Gegenstand.

Von vorzüglichem, von den übrigen ab- weichendem Styl. Ähnliche Stücke in München, beiHrn.Greenwell in Durham und bei Hrn. Loeb- becke in Braunschweig.

Ebenso, von etwas 1 Ebenso, doch das Bei- strengerem und nicht i zeichen hier rechts so elegantem Styl. | unten ein Dreifuss.

Taf. III, 24.

Ebenso, von Ausdruck.

nicht I

gut I er- halten

anderem Rechts unten, wie von der Schulter nach den fliegenden Haaren des Gottes steinend, ein kleines Thier 1., welches man ver- schieden benannt hat. Nach dem vorliegen- den Exemplar scheint es ein Löwe, also ein zu Helios-Apollo j passendes Attribut; allerdings ist die Mähne immer sehr schwach.

Ähnlich, hier ist der Lö- we namentlich durch den Schweif charak- terisirt; ein dem Katzengeschlecht an- gehörendes Thier ist es sicher

Ebenso , zeichen.

ohne Bei-

28652

Fox

Fox

Ebenso, doch links unten am Leuchter A

Prokesch

36

Macedonia.

M6

14,3

JR6

14,2?

^3 10 ^3

/?^2 ^2

[3 JRy

3A7

3,52

1,61

1,66 14,09

Ebenso ohne den Buch- staben. Links unten Cicade mit geschlos- senen Flügeln, den Kopf nach oben.

Ebenso ohne Cicade, rechts unten A

Ähnlich, ohne dasThier. Strenger Styl, durch eigenthümliche Be- handlung des Augen- sternes, welcher ver- tieft erscheint, aus- gezeichnet. Derselbe Stempel imBritischen Museum.

Apollokopf wie vorher, aber mit grossen Ohr- ringen. Rechts hier wiederum das kleine aufwärts steigende Thier, hier weniger einem Löwen als ei- nem Hunde ähnlich, Taf. III, 25. Apollo mit Ohrringen kommt auf einem rothfigurigen Vasenbild vor, auf Münzen scheint sonst kein Beispiel bekannt. Der ähnliche Kopf auf Münzen Alexander's von Pherae ist wohl sicher die in Pherae stets dargestellte Artemis.

Apollokopf mit Kranz Ebenso, ohne Buchsta- von vorn. ben.

Ebenso.. Ebenso.

Ebenso.

Apollokopf mit Lor- beerkranz fast ganz von vorn, etwas r.

Ebenso, der Rahmen fast ganz flach.

Ebenso, der Rahmen nicht ganz flach.

Ebenso.

A M umdenHandleuch-

I <t> ter; das Ganze vom

Lorbeerkranz, der

unten zusammenge- flochten ist, umge- ben; im flachen Qua- dratum incusum. Taf. III, 26. Es ist schwer zu entscheiden, ob diese Münzen mit der kurzen Aufschrift, welche, wie die vorliegende, z. Th. von sehr schöner, wenn auch etwas strenger Arbeit sind, einigen der gewöhnlichen Reihe mit vollem Stadtnamen in der Zeit vorangehen.

Im Funde von Salonichi (1859. ^- R^vue numism. 1864 p. 90) war diese Prägung mit

Amphipolis.

37

AM4>I vertreten, auch das vorliegende Exemplar (aus Dupre's Sammlung, abgeb. Revue numism. ! 1864 p. 98 ' stammt aus diesem Funde. Es fehlten im Funde von Salonichi die Münzen mit AM4>inOAITnN, alle hatten AM<l>inOAITEnN. Dies würde die Annahme, jene Stücke mit AN seien überhaupt die ältesten , bestätigen ; das

Aussehen dieser Münzen keineswegs sehr alt.

mit

AM I <t>

und

AM

ist

14 iRi^

iR2^

161 Ml

2^6 Ebenso, doch der Kopf 1 A M sonst ebenso. etwas 1. <t> I

2,53 I Ebenso, aus denselben Stempeln.

0,44

Jueendlicher unbärtiger Kopf mit Stirnband r.

A M dazwischen, I <t> schrägvomAzum<t> gehend, r., ein Fisch. Das Ganze im Linien- quadrat und flachen vertieften Quadrat. Das Thier der Rückseite ist kein Delphin, wie im Catalog des Britischen Museums steht, i sondern ein schön und deutlich gezeichneter i Fisch.

M

M3

OA3

0,52

Noch drei Exemplare, das letzte mangel- haft erhalten.

Apollokopf mit Lor- beerkranz r., mit kurzem Haar.

A M um den Hand- <t> I leuchter, das Gan- ze im Linienquadrat. Der Kranz hier nicht völlig deutlich, wird aber gesichert durch ähnliche Stücke im Bri- tish Museum und bei Hunter Taf. 4, Nr. 20.

21 .!•:

2 iE 24

27 JE 2

Jugendlicher unbärtiger , Wie vorher. Kopf r. mit Stirn- band.

Ebenso. Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, doch ohne Li- nienquadrat.

Fox

28716

27980

Fox Prokesch

Herr- mann

Sperling

Prokesch

Knobels- dorff

38

Macedonia.

24 iE 2

25

26-

28

29

30

lEi

JEi

JE2

JEsh

31

32 33

34

iE4

Ebenso, doch ist das Band vorn doppelt und mit der auch auf macedonischen Königsmünzen häu- figen stiftförmigen Verzierung versehen. Von sehr schönem Styl.

Ebenso, einfaches Band.

Noch drei Exemplare.

Ebenso.

Ebenso, aber

A M I <t>

Kopf des Poseidon r., mit Band im Haar.

Ebenso. Ebenso, man sieht nur

A M das Iota ist wohl <t> nur zufällig nicht sichtbar.

AM<|)inO dazwischen AlTnN Keule, die dicke Seite r. , über der Schrift ein Mono- gramm, etwa fT oder ähnlich, das Ganze im 1. zusammenge- wundenen Eichen- kranz.

Der Poseidonkopf ist genaue Copie der Tetradrachmen des Königs Antigonus, nur ist in Amphipolis der Kranz durch eine Binde ersetzt. Denselben Kopf mit derselben Rückseite s. oben mit MAKEAONßN.

Ebenso.

Ebenso. Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, oben scheint kein Monogramm zu stehen. Unten etwa PI

Ebenso, oben undeut- lich, unten VfP

Ebenso, oben AB oder ähnlich und fP unten

m

Ebenso, doch oben A" unten E"

Amphipolis.

39

Mi

Ebenso. Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Kopf der Roma wohl eher als Pallas oder Perseus) r. mit ge- flügeltem , oben in einen Greifenkopf umgebogenem Helm, wie auf den Münzen des Quaestor Publi- lius.

Ebenso.

Jugendlicher Bacchus- Kopf mit Epheu- kranz r.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, dieselben Mo- Sperling nogramme.

Ebenso, doch oben t. F Prokesch das letztere nicht ganz sicher, unten liegen- derCaduceus 1., rechts davon ^ oder ^

Ebenso, doch oben ^P" Sperling oder 'ähnlich, unten schräg nach oben ge- richteter Caduceus, rechts ^

Ebenso, oben EE ^ Rauch oder ^ unten WP links ausserhalb des Kranzes Blitz, senk- recht.

AM<l>in AITON

wundenen kränz.

im links zu- sammenge- Eichen-

AM<t>IPO im links zu- AlTßN sammenge- wundenen Kranz. Über der Schrift ft< unter der Schrift £ letzteres nicht ganz deutlich.

AM<t)inO und

AlTßN im Abschnitt, dazwischen stehen- der Ziegenbock r.

Ebenso.

Ebenso.

AM<i>ino

AEITßN

sonst ebenso.

Fox

Herr- mann

P'ox

40

Macedonia.

45

JE

40- 49

5h

Ms

JEA sehr dick

52

53

54

JEs

^3 ^3

Kopf der Artemis r., mit Diadem, am Naclien ragt Bogen und Köcher hervor (diese sind fast immer sehr undeutlich).

Noch vier Exemplare.

AM4> IPO zwei sich Knobels- A ITß N stossende I dorff

Ziegenböcke, auf den j

Hinterbeinen ste- |

hend.

Unbärtiger Herakles- kopf r. mit Löwen- felf

AM<t)inO Gentaur r. AlTßN sprengend, in | der erhobenen R. ' einen Stein, zumWurf ausholend, über der 1. Schulter einen be- laubten Baumzweig. Unter ihm liegend, rechtshin , eine Ähre mit Blatt.

Mionnet S. III, 24, 176 und ähnlich Catalog des Brit. Mus. p. 46. Eine ähnliche Darstellung der Rückseite in Magnesia Thessaliae.

Brustbild der Artemis r., am Nacken Köcher und Bogen, der in einen Hirschkopf endet.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Umschrift (unten) ver- löscht. Artemis auf dem r. laufenden Stier, von vorn, mit beiden Händen den wehen- den Schleier haltend; der Kopf des Stiers nach vorn.

AM<t)inOAEITßN sonst

ebenso. Ob eckiges { oder rundes Epsilon, j ist nicht ganz sicher.

AM Ebenso.

....AlTßN Ebenso.

Amphipolis.

41

; .]■: ;

.t3

Ebenso.

^5

\ ^^'^

AM<t>IPOAIT . . Ebenso, aber linkshin.

Ebenso, noch mit Dia- AM<l>inO dazwischen Prokesch

dem(Stephane , oben AlTßN laufender Stier '

am Kopt scheint die r., den Kopf nach

Mondsichel zu sein. vorn wendend.

AM<t>inO und

AlTßN im Abschnitt,

dazwischen stossen-

der Stier r.

Kopf der Artemis r. mit Diadem, am Nacken Bogen und Köcher.

Noch zwei Exemplare.

Kopf des Poseidon mit 1 AM4>in O und im Ab-

Band im Haar.

Ebenso.

' '4

/K4

'■»5

JE3

i

JEsk JE 2

i Ebenso.

Ebenso.

Apollokopf r. mit Lor- beerkranz und ge- drehten Locken am Halse, wie auf den Münzen Lycien's.

Ebenso.

Ebenso.

Weiblicher Kopf oder Apollokopf (mit

Kranz) r.

Ebenso.

Ebenso.

AM<t>l dazwischen nOAlTfiN liegende Ähre r. mit Bliittcrn. Dieser von Mionnet als ährenbekränzt be- schriebene Kopf scheint nach dem Pariser Abdruck wohl eher eine Artemis oder ein

schnitt AlTflN Schrei- tendes Pferd r. , vor ihm A oder AI

Ebenso, unter dem Bauch des Pferdes O, sonst scheint kein weiteres Monogramm gestanden zu haben.

Ebenso, hier oben Ai, rechts vor dem Pferd undeudiches Mono- gramm.

Ebenso, ohne Mono- gramm, oben ein sechsstrahliger Stern.

AM4>inO dazwischen AITf2N liegende Ähre

mit Blättern, rechts-

hin.

Prokesch 11847

Knobels- dorft"

Rauch

Gansauge

Prokesch

Knobels- dorff

Sperling

Knobels- dorff

42

Macedonif

68 69

70

7' 72

M2i

JE3

JE3

73

^3

74

«5

Apollo mit Kranz; vorliegendes Exemplar zu undeutlich.

Ebenso, noch undeut- licher.

Weiblicher Kopf r. (wohl Artemis mit dem Diadem, Stepha- ne), nicht Demeter.

Ebenso, hier ist der Artemiskopf mit Dia- dem ganz deutlich.

Ebenso, hier die Haare der Artemis ähnlich wie bei Apollo, mit gedrehten Locken am Halse.

Jugendlicher, schilf- bekränzter Kopf r. (Strymon).

Ebenso.

AM<1>I , dazwischen OAITßN liegende Ähre r. mit Blättern, unten

AM<t>inO dazwischen AEITßN liegende Ähre r. mit Blättern. Oben über der Schrift IftP unten /&

Ebenso, doch hier viel- leicht die Endung AlTßN ; das obere Monogramm nicht mehr zu sehen.

AM<t>inO dazwischen AlTßN liegender, mit zwei Delphinen ver- zierter Dreizack r., oben am Stiel 1., unter der Schrift, ein klei- ner Dreifuss, unter dem Stiel, über der Schrift, Pflug. Der Dreifuss nicht ganz sicher, vielleicht ist es ein Monogramm : ftt oder ähnlich?

Ebenso, vom Dreifuss oder dem oberen Monogramm nur ein Theil sichtbar, vom unteren Beizeichen nichts.

AM4)inO AlTßN Ste- hender Adler von vorn mit ausgebrei- teten Flügeln, den Kopf r. wendend, auf dem Blitz stehend. Vgl. Mionn. S. III, 25, 184, wo der Kopf Perseus genannt wird und Flügel am Helm

Ebenso.

Behelmter jugendlicher Kopf r.

Amphipolis.

43

hat, was unser Exemplar nicht erkennen lässt. j Auf ähnUchen Münzen des Brit. Museums (Ga- I tal. p. 51 Nr. 68 f. > heisst der Kopf Pallas. Mir

schemt es eher der des Heros zu sein.

80 iE 2i 1

1 !

Lorbeerbekränzter bär- tiger Kopf 1., wohl Herakles. Die Bän- der des Kranzes hän- gen am Nacken herab, wie bei den Kaisern.

Bärtiger Kopf 1., wie es scheint onne Kranz.

Roher Kopf 1., ob bärtig oder nicht, ist un- sicher; er gleicht ei- nem ganz schlecht ausgeführten Kaiser- kopf (etwa Augustus).

Kopf des Zeus mit Lorbeerkranz r., am Nacken Scepter.

Bärtiger Kopf ( mit Kranz?) 1., wohl Zeus, nicht Herakles.

Nike 1. schreitend, in der erhobenen R. Kranz /hier undeutlich), im 1. Arm, schräg, den Palmzweig.

AM<t)inO AlTßN, von aussen zu lesen, oben 1. beginnend. Stehen- der Adler wie vorher, im Schnabel einen Kranz.

AM4>inO AEITODN von

aussen zu lesen, sonst wie vorher, nur un- deutlicher , der Kranz nicht zu sehen.

. <t>l . . . ., von aussen zu lesen, Adler wie vorher, ob Kranz oder nicht, ist un- sicher.

AM4)inOAEITnN Adler auf dem Blitz, von vorn, etwas r., den Kopf 1. wendend, mit ausgebreiteten Flü- geln.

l<t>MA zu den Seiten . . TßN des Adlers von vorn, mit ausgebrei- teten Flügeln auf dem Blitz stehend, im Schnabel Kranz.

AM<t>inOAeiTa)N Adler wie vorher.

Knobels- dorfif

Knobeis- dorff

44

Macedonia.

iE

7^

82

^3

Bärtiger Januskopf, be- i AM <1>I und im Ab- \ Prokesch kränzt, dicht über schnitt: nOAlTßN 1

dem Kopfe das As- Zeichen I

Zwei Gentauren, mit fliegenden Gewän- dern, auseinander- sprengend; derUnks- hin gewendete hält mit der R. über der Schulter einen Baum- stamm , der andere halt in der erhobenen, zum Wurf ausholen- den Rechten einen einer Schlange ähn- lichen Gegenstand, in der Linken ein grosses Weingefäss ohneHen- kel. Beide Centauren sind bekränzt. Unter der Schrift liegende Ähre r.

Fast vollständig beschrieben bei Eckhel Syl- loge I. p. 2^ und Ta£ III. Ganz ungenau beschrie- ben, obgleich nach der Abb. ziemHch deutlich, im Gat. Brit. Mus. p. 50. Ob die weibliche Figur desPergamenischen Reliefs im Berliner Museum (s. darüber Puchstein, archaeolog. Zeitung 1884 p. 214 »die Schlangenwerferin«), welche mit einem von der Schlange umwundenen Gefäss zum Wurf ausholt, hier etwa zum Vergleich herange- zogen werden darf, mag dahingestellt bleiben.

Januskopf wie vorher, das As-Zeichen klein und nicht völlig deutlich.

Schrift nicht sichtbar, doch scheint oben lA zu stehen. Zwei auseinandersprengen- de Gentauren, mit fliegenden Gewän- dern (die wohl irrig für Zweige in den rechten Händen ge- halten wurden).

Amphipolis.

45

83 i iE 2^

84 ' iE 24

f 86

iE2i

.E4

87 iE 54

89

iE 5^

iE 3 i

90! iE 5^

91 { iE8

Undeutlicher Kopf vielleicht Pallas.

AM<t)IPO über einem weidenden Stier r.

Knobels- dorff

Ein deutlicher Pallaskopf (Helm wie auf den späten athenischen Tetradrachmen ^ bei j Hunter Taf. 4 Nr. XVI. Das Ende der Auf- i Schrift stand bei diesen Münzen vielleicht im 1 Abschnitt. 1

Undeutlicher Kopf des , AM<t>inO über einem r.

unbärtigen Herakles | schreitenden Löwen.

r. mit Löwenfell. | Rechts von ihm K^ oder ähnlich, unter dem Löwen liegende Keule; das Ende der Schrift stand im Ab- schnitt.

Ebenso, noch schlechter erhalten.

AM4>inOAEITnN von aussen zu lesen, 1. oben beginnend. Bär- tiger Kopf des Hera- kles r., mit ganz kur- zem Haar, um die Schultern dasLöwen- fell gebunden.

Stehende Pallas 1., auf der R. eine kleine rechts- hin (?) gewendete Ni- ke, die L. auf den an den Boden gestellten runden Schild, hinter welchem die Lanze emporragt (hier

scheint Pallas die Lanze sicher nicht zu halten).

Geflügelter Medusen- AM<t>inO von oben nach köpf von vorn; der' AlTßN unten. Pallas

Kopf von spätem Charakter, ohne die Zunge.

Ebenso. Ebenso. Ebenso.

Ebenso.

stehend 1., auf der L. Nike r., in der R. Kranz, Palmzweig nicht sichtbar, die L. auf den runden Schild am Boden haltend, hinter dem Schild ragt die Lanze empor.

Ebenso.

Ebenso.

AM<t>inO sonst ebenso. AEITON

Ebenso.

Knobels- dorfif

1344/1878

Knobels- dorft"

28780 28781 «9539

Prokesch

46

92 I iE 4

93

JE4

94

Ms

95 96

ÄL 4 JEsk

97

^5

98

JES

Macedoni

Jugendlicher Kopf des Helios mit Strahlen- krone r.

Ebenso,

AM<t>ino dazwischen AlTflN Delphin r., über der Schrift l^ das Ganze im 1. zu- sammengewundenen Eichenkranz.

Ebenso, hier vielleicht

Der Kopf dieser beiden Münzen hat eine ganz zweifellose Strahlenkrone und nicht, wie die ähnlichen Münzen des Britischen Museums JCatalog p. 47) angeblich haben, einen Schilf- kranz. Es ist also nicht an den Flussgott Strymon zu denken , der Kopf ist sicher Helios.

Kopf des Zeus mit Lor- beerkranz r.

AM<t>in o

AIJTßN

über unter

und der

Prora r., rechts da- vor N oder ähnlich, rechts vor diesem ein Delphin, nach unten.

Ob auch hier links von der Prora das Semis- zeichen S gestanden, ist nicht zu sehen.

Ebenso.

Ebenso, hinter dem Kopf das Zeichen des Semis S

Ebenso.

Ebenso, das S zufällig nicht sichtbar.

Ebenso, hier links nur fiK^ kein Delphin.

AM<t>inO über und AIT^N unter der

Prora r. Rechts vor ihr ^, darunter M oder ein ähnUches Monogramm. Der Raum links von der Prora durch Beschä- digung undeutlich.

Ebenso, die Buchstaben r. undeutlich, viel- leicht S oder ähn- lich, links Y oder ähnlich , man sieht nur einen Theil.

Ebenso, links S, sonst keine Buchstaben oder Monogramme.

Amphipolis.

47

99' ^ 4^

100 -E 4

101 JE 4

io2| iEsIf

103 .£34

sehr

[ dick

104, JE 7

AM4>inOAIC Kopf der Stadtgöttin r. mit Mauerkrone, derHin- terkopf verschleiert.

Ebenso. Ebenso, links S , dar-

über 2S oder ähnlich; rechts vielleicht noch ein Monogramm.

AM4>in OAeiTßN He- ros oder Ares stehend 1. im Kriegskleid, über den 1. Arm hängt eine Mantelfalte her- ab, die R. auf die Lanze stütztend, be- helmt.

Dass die Stadt -Tyche Artemis ist, beweist folgende Münze:

AM4>inOAIC Kopf der TAVP OnOAOC Ste- Tyche wie vorher. hende langbekleidete

Artemis T auropolos 1. mit Modius auf dem Kopf, als Tyche, die R. auf die grosse Fackel stützend, in der gesenkten L. Zweig.

AM4> inOAlT ßN AM<t)inOAITnN auf-

schreitendes Pferd 1. recht stehende Keule.

Macedonischer Schild, : AM4>IPO dazwischen in der Mitte ^ AlTßN Scorpion r.

Von älterem Styl als die meisten vorher- gehenden, vielleicht um 300 v. C.

PO) MH Stehende be- t AM<l>inOAITnN Sitzen-

helmte Roma im , kurzen Kriegskleid 1., mit Stiefeln, auf der R. eine kleine, ihr den Kranz reichende Nike, die L. auf die Lanze gestützt. 1

Mionnet sagt, die Figur der Rs. halte eine Nike und Lanze, beides ist auf unserem Exem-

de weibliche Figur (Artemis, die Stadt- cöttin) mit der er- hobenen L, sich auf den Bogen stützend, welcher auf dem Sitz des Sessels aufsteht.

Fox

Dannen- berg

28780

Fox

28780

48

Macedonia.

105 JE 6

106

JE 2

plar bestimmt nicht der Fall, der Bogen wird durch die Rückseiten der Kaisermünzen des Valerian etc. gesichert.

CTPYMOON Der liegen- | Inschrift rechts oben Prokesch de Flussgott Strymon j beginnend: AM

AeiTOON Thronende weibliche Figur mit hoher Mauerkrone (also wohl die Tyche- Artemis) hnkshin, in der ausgestreck- ten Rechten eine Schale (?), in der nicht erhobenen Linken ei- nen Bogen (?).

linkshin, den Ober

körper etwas erhe

bend, rechts blickend,

in der erhobenen

Rechten einen einer

Peitsche (oder einer

Fackel??) ähnlichen

Gegenstand haltend,

in der linken Hand

den Zweig einer

Wasserpflanze (ahn- lich dem Kranz des

Poseidon auf Münzen

des Antigonus). Der

Gott scheint bekränzt

(unbärtig?), und auf

Steinen liegend dar- gestellt zu sein.

Scheint bisher nur aus der Beschreibung Sestini's bekannt (Descr. num. p. 8q Nr. 41), welcher den Gegenstand in der Linken der sitzenden Tyche einen Bogen nennt, was hier nicht deutlich ist, aber wohl durch die Kaisermünzen von Amphipolis (s. namentlich Valerian, Gallienus und Salonina) mit der- selben Darstellung gesichert wird. Vielleicht hält auf unserer Münze die Tyche den Bogen wagrecht, die Sehne nach unten.

Lorbeerbekränzter Apollokopf r.

I Stehender Satyr (?) von I auffallend ' dicken ' Gliedmassen, wie auf den alten thrakisch- macedonischen Sil- i bermünzen r. bär-

5552

Amphipolis.

49

lo; 108

JEi

109 yE 3

110

III 112

»»3

JE 4k

JEsh

r »>4

JE4h

tig(?;, mit langem Haar, in der Rechten einen grossen, hinter der Figur erscheinen- den Gegenstand hal- tend, in der linken nicht sichtbarenHand drei Pfeile? Links im Felde Handleuchter (nicht <t>), die Flamme nicht erkennbar.

Noch zwei Exemplare.

auf der

Ebenso, sehr schwache Erhaltung

Rückseite oben rechts eine Kugel. |

Die vier zuletzt beschriebenen giebt | Chaudoir, Gorreciions p. 54, nach Amphipolis, ' Sestini nach Aegina. Chaudoir's Bestmimung ; ist sehr unsicher; Friedlaender vermuthete | zweifelnd Lampsacus.

Augustus.

KAIZAP OEOYYIOZ (die | AM4>inOAEITnN links Inschrift ist auf kei- j nem Exemplar tadel- 1 los erhalten) Kopf r. |

unten beginnend. Artemis auf dem r. laufenden Stier, mit beiden HUnden den Schleier haltend.

Noch zwei Exemplare.

Ebenso, die Schrift der Vorderseite etwas anders angeordnet.

KAIZAPOI lEBAZrOY AHMOY unter der Kopf r. AM4>in . . . Artemis r.

auf dem Stier, mit wallendem Schleier.

Rauch 12181

Knobels- dorff

Knobels-

dorff Sperling

28291

Antike Münzen. Bd. 11.

50

Macedonia.

"5

JE6

ii6

JE6i,

117

IE6

AM<t>l nOASIT.. Thro- nende Tyche (Ar- temis) r. mit dem Modius, auf der L. vielleicht die Schale.

KAICAP CeBACTOC der

Kaiser als Ares oder Heros (in der Stel- lung der Virtus- Roma, die Figur ist aber sicher männlich) stehend 1., behelmt, im Panzer^ den r. Fuss auf emen un- deutlichen Gegen- stand (wohl Helm) setzend, die R. auf die Lanze stützend, im 1. Arm Parazo-

Die Figur ist nicht Julia, wie Mionn S. III, 27 Nr. 196 nach Sestini beschreibt, sondern, wie immer auf diesen Münzen der; Kaiserzeit, Tyche- Artemis. Ob die Figur I den Modius oder die Mauerkrone trägt, ist; nicht immer deutlich, bisweilen ist es sicher j die Mauerkrone, vielleicht auch auf diesem I

4252

Exemplar.

KAICAP CeBACTOC Der

Kaiser als Ares oder Heros 1. in schreiten- der Stellung im Helm und Panzer, die R. auf die Lanze stützend, im 1. Arm Parazo- nium.

AM4>inO AeiTHN (die Form des Omega un- deutlich, vielleichtOO). Thronende Tyche- ; Artemis 1. (Modius I nicht erkennbar) , in der R. Schale, in der ; L., schräg, den Bogen \ haltend. '\

KAIZAP ZEBAET . . Der;

Kaiser im Kriegs- kleid stehend 1. auf einem verzierten Sug- gestus, die R. erhe- bend , die L am kur- zen Schwert. Hinter ihm langbekleidete Figur 1., in der er- hobenen R. einen Kranz nach dem Haupte des Kaisers hin haltend.

Die Gruppe der Rückseite gleicht zwar der des Augustus und des hinter ihm stehenden Caesar auf den Münzen von Philippi, doch ist hier der Kranz ganz deutlich (vgl. auch Mionnet

AM+inO AEUnr-J Brust- bild der Artemis r., am Nacken der Kö- cher.

Rauch

Sperling

Amphipolis.

5^

ii8| iE 6 i 10 .-E ;

I20

JEs

121

^5h\

122

iE5

123

JE^

124

iE 5

125 iE 5

S. III 2:

und Catal. d. Brit. Mus. p. 52

.,19: Nr. jj). ' Auf diesem Exemplar sieht die be- kränzende Figur sogar eher weiblich aus, doch gleicht sie auf dem folgenden wieder in der Gewandung dem Caesar in Philippi Mionnet [sah darin den »Genius der Stadt«, der Catalog des Brit. Museums sagt sicher irrig »praefect«. Der Pracfect kann doch nicht den Kaiser be- kränzen! Sollte es doch, wie in Philippi, der Divus Julius sein? Dass dieser den lebenden Nachfolger bekränzt, wäre nicht unmöglich.

Ebenso, weniger gut erhalten.

KAICAP CeSACTOC der Kaiser als Ares oder Heros stehend 1. die R. auf die Lanze ge- stützt, im 1. Arm das Parazonium, hier der Griff deutlich nach oben.

Ebenso.

Ebenso.

OE-KAIZAPZEBAZTOZ Kopf des Divus Au-

tustus mit Strahlen- rone r.

AM<l>inO Aixn N links unten beginnend (nicht ^anz erhalten). Artemis, den wehen- den Schleier mit bei- den Händen über den Kopf haltend, auf dem laufenden Stier r.

Ebenso.

Ebenso.

AM<J>inOAITßN unten. Artemis r. auf dem laufenden Stier, wie vorher.

OEOZKAIZAPZE BAI AM4>inOAITßN unten. TOZ Kopf des Kai- , Artemis wie vorher, sers r. ohne Krone.

Li via.

lOYAlAZEBA ZTH Kopf AM4>inOAITnN unten, der Livia r., der Hin- I Artemis auf dem terkopf wie auf den

römischen Kupfer- münzen verschleiert, mit Diadem (wohl nicht Ährenkranz).

Stier r. wie vorher. Am Hals des Stiers ein eingeschlagener Stempel mit KA

Tiberius.

TIKAIZAPIEB BAZTOZ AM<t)inOAITr2N Arte sie Kopf r.

Knobels- dorff

282QO

Knobels- dorrt'

Fox

Gansauge

1 8t")2 i

Knobels- dorrt'

Knobcls- mis r. auf dem Stier, dortf

wie vorher.

4*

52

Macedonia.

126

M4h

JEs

^5h

129 130

JEs

131: JR'^

TIKAIZAPEEBA,

mit Kranz 1.

Kopf

AM<J)inOAITnN

ebenso.

sonst

AM4>inOAITr2N' Arte- mis r. auf dem Stier, wie vorher.

Caligula. KAIEAPrEPMANIKOZ

oeozzebaztoj: i.

unten beginnend. Ju- gendlicher Reiter (der Kaiser) r. im Schritt, die R. erhebend. Die Aufschrift der Vorderseite ist auffallend, kann sich aber wohl nur auf Caligula beziehen, dies beweist schon die Münze mit dem rich- tigen rKAISAPrEPMAN und derselben Dar- stellung des reitenden Kaisers in London (Gat. Brit. Mus. p. 54). Wenn die Darstellung nicht widerspräche, würde man es für -zwei In- schriften halten, die des Caligula (oder des Germanicus) und des von Caligula oft auf Münzen gefeierten Divus Augustus. Das Omikron scheint auf der Münze mehrere Mal die Theta-Form O zu haben.

Claudius.

T-KAAYAI0ZE EBAS AMcDinOAlTl^N (das O TO Z (die Theta- nicht ^anz deutlich).

Form des O scheint deutlich). Der Kaiser stehend 1. im Panzer, die R. erhebend, in der L. einen Le- gionsadler; die Figur gleicht dem Germani- cus auf den Rö- mischen Kupfermün- zen.

Ebenso, nicht ganz so gut erhalten.

Artemis r. auf dem Stier, wie vorher.

TI-KAAYAI OE EEG

oder vollständiger. Der Kaiser 1. stehend, wie vorher, aber auf einer Basis.

AM<l>inO Artemis

auf dem Stier wie vorher, aberlinkshin.

Auch hier das Omikron vielleicht G

Tl KAAYAI OEEE BAET . . Ebenso.

AM4>inOAITr2N Arte- mis 1. auf dem Stier, i wie vorher. '

Amphipolis.

53

132 /F - •33 ^ 'A

134 JE 4

'35/^4^

136 iE 5

137 iE 5

138 iE 3

139 yE6

AM4>inO Artemis

1. auf dem Stier, wie vorher.

AM4>inOAI . . \/\ Arte- mis 1. auf dem Stier, wie vorher.

. . KAAY lEBAET Ebenso.

Nero. NEPa)NK>.au5(c, KAIZAP Nero, ganz der Fi- gur des Claudius auf dessen Münzen glei- chend, stehend 1., ob auf einer Basis ist nicht zu erkennen.

Domitian. AYTKAICAPAOMITIAN AM<t>in OAITßN Ste- OC Kopf mit Kranz : hende Tyche-Arte- r. mis 1., in der R.

I lange, an den Boden gestellte Fackel, auf . dem Kopf Mauer- ! kröne oder Modius, in der gesenkten L. Zweig, unten r. am Boden runder Schild. Schild und Mauerkrone deutlich auf Mün- zen des Antoninus Pius. Die Artemis -Tyche wird durch den Schild vielleicht in eine Ver- bindung mit Pallas oder Roma gebracht, also eine Art Pantheon?

Ebenso. Ebenso.

Ebenso. Ebenso.

AYTO Kopf des AM4>in OAITON (sicj

Domitian r. mit j sonst ebenso. Kranz.

AYTOKr'AT . . (oderlAM4>in OAITON (oder AYTOKKAI . .?) AOMI I ON) Gepräge wie TIANOC Kopf mit vorher. Kranz r. |

Domitia. AOMITIA AYrOYCClV 1 AM4>inO AI . . . Thro-

(sic) Brustbild der nende Tyche -Arte-

kaiserin r. mit Dia- dem; der Domitia sehr unlihnlich, wie ein Idealkopf behan- delt.

mis 1. in der R. Schale, im 1. Arm Füllhorn (wohl eherals Bogen), wie auf andern Kai- sermünzen (z. B. Ca- racalla, s. u.j, auf dem Kopf Modius.

Knobels- dorff

•28676/14

Sperling

Fox

Knobels- dorflf

353/1884

Rauch

54

Macedonia.

140

141

M6

^5h

1421 JE4\

143 144

JE 4k JE 4k

145, JE 4\

Ebenso; schlecht erhalten; das Ende der Um- schrift ist deutlich AlT^iN

Traian.

..PTPAIANOC Kopf mit Kranz 1.

KAICAP TP...NOC der

Kaiser zu Pferd, r., einen Feind nieder- reitend, in der er- hobenen R. Lanze. Die Darstellung ist von Traians römi- schen Kupfermünzen entlehnt.

Das auf der Rückseite erscheinende G am Ende der Umschrift ist die Monds i c hei und der Stern, auf Artemis bezüglich, wie die Münze der Sabina beweist.

AM<t)|POAITf2N Ste- hende Artemis tau- ropolos 1., in der R. vor sich eine lange Fackel auf den Bo- den gestützt haltend, ohne Mauerkrone oder Modius, in der gesenkten Linken einen nicht deut- lichen Gegenstand (wohl nicht den sonst hier erscheinenden Zweig), unten am Boden, sehr klein, der Schild (?), rechts neben dem Schilde ein Hund (?) oder Hirsch (?) linkshin, nicht deutlich.

AM4>inO AeiTCONC Ar-

temis-Tyche stehend 1. mit Modius oder Mauerkrone, langer Fackel , Zweig und Schild am Boden, wie auf Domitian's Münzen.

Ebenso.

AYTOKPA TOOPTPAIA

NOC der Kaiser auf einer Basis stehend 1., langbekleidet, die R. erhebend, im 1. Arm Legionsadler.

Ebenso, die Kleidung kürzer.

AM<l>in OA Ge- präge wie vorher.

AMct)inO ... (JON links unten beginnend. Ar- temis auf dem lau- fenden Stier r., den Schleier mit beiden Händen über den Kopf haltend.

Ebenso,Umschrift z.Th. undeutlich.

Amphipolis.

55

146 JE 4*^

147 JE 5

Ebenso.

Plotina.

AM<t>inOA I .a)N eben- Fox

so.

RACOTeiNA CeBACTH

Brustbild mit hoher Frisur r.

AM4>in O AITOON

Thronende Tyche- Artemis l.mit Mauer- krone, in der R. Schale, im 1. Arm wohl den Bogen und einen undeutlichen Gegenstand (wenn es nicht, wie bei An- ; toninus Pius, erste ^ Münze, nur ein Ge- } wand -Zipfel ist). :

28780

.4^

JE6

i 149I JE 6

Hadrian.

AAPIANOC KAICAPder

Kaiser als Ares oder Heros 1. schreitend, behelmt, im Kriegs- kleid, die Rechte auf die Lanze stützend, im 1. Arm das Para- zonium. Die Form O fürOmikron sicher.

Sabina.

CABeiN . CeBACTH

Brustbild mit der ein- fachen Haartracht 1., vor ihr \j, das ist Halbmond und Stern als Abzeichen der Ar- temis, wie oben bei einer Münze Traians, auf der Rückseite.

AMcDinOAlT . N Thro- nende Artemis -Ty- che 1. mit Mauer- krone, in der aus- gestreckten R. Schale, im 1. Arm wagrecht den Bogen haltend.

♦ino AeiTCON

Thronende Artemis- Tyche 1. (Kopf un- deutlich), in der R. Schale, die L. aufj den senkrecht aufj den Thron gestellten \ Bogen stützend.

28676/17

Knobels- dorff

56

Macedonia.

50

iE 61

151

^44

15-

^5

153 ^44

154

155

^^4^

JE 4k

A n to ninus Pius.

AVTOKPAKAICAP AN TOONIN Kopf mit Kranz r.

KAICAP AMTOOl/iei . .

Brustbild mit Ge- wand r.

Aic A;^TOL)i/ieii/ioc

Brustbild wie vorher aus demselben Stem- pel.

AM<t)inO A . C (es ist Rauch unsicher ob AM<l>inO AIC oder AM<t)inOAe steht). Thronende Artemis -Tyche mit Mauerkrone 1., in der R. Schale, in der et- was erhobenen L. das Ende des Ge- wands (und wahr- scheinhch auch den Bogen) haltend.

AM<t>l nOAeiTOON Ste- j Knobels- hende Artemis -Ty- dorff che (Kopf undeutHch) 1., in der R. eine auf den Boden gestützte lange Fackel, die L. auf den runden Schild gestützt.

m<\>\ nOAeiTOO. wie vorher; die Mauer- krone ist sehr deut- Hch.

Marcus Aurelius.

OVHPOC K AICAP Sehr jugendHches Brust- bild des Prinzen r. mit Gewand.

Ebenso, derselbe Stem- pel.

OYHPO . KAICAP Ju- gendlicher unbärtiger Kopf des Prinzen r.

AM<l>inO AEITHN Ste- hende Artemis-Tyche l. mit Mauerkrone, Zweig in der ge- senkten R. , die L. auf die lange Fackel stützend.

Ebenso, doch ist die Artemis ganz von vorn dargestellt.

AM<l>l n OAITCjON (ob

Q. oder Od ist nicht deutlich). Stehende Artemis-Tyche 1. mit Mauerkrone, in der R. die auf den Bo- den aufgestellte lange Fackel, die gesenkte L. auf den runden Schild stützend.

Amphipolis.

DJ

1,6 JE 4k

1 37 ä: 4

I 158' iE 6^ i

59 ^ 5k

160

iE6

161 Ä-] ')

Ebenso, beide Seiten aus denselben Stempeln, i Knobels-

dorff

AVTKAIC . . MAANTON AM4>in . AEITßN Ste-

.... [ nicht völlig deutlich, so scheint aber die Lesung rich- tig . Kopf mit Kranz r. , schwacher Bart, etwas dem Gommo- dus ähnlich, der Um- schrift nach aber sicher M. Aurel.

AYTKM ANTßNe

NOC (sie) Kopf mit Kranz r.

hendeArtemis-Tyche 1., in der R. die grosse Fackel, in der ge- senkten L. Zweig.

. . nO A€ITßN Ar- temis - Tyche mit ; Mauerkrone sitzend I 1., auf einem Thron- sessel ohne Lehne, in der R. Schale, über dem 1. Arm Ge- | wandzipfel von eigen- 1 thümlicher spitzer | Gestalt, wie archai- I sirende Figuren. \

AVTKM(?). . ANTßNei i AM4>inO AeiTON Ar- Rauch NOC(nichtganzdeut- i temis wie vorher,! lieh, in schlechten ' doch der Gewand- ! Buchstaben' Brust- zipfel weniger deut- bild mit Kranz und lieh. Gewand r.

AM<t)....ITßN Ebenso.

. ATOOP ANT (alles nicht ganz sicher) Kopf des M. Aurel r. mit Kranz.

AYTKAiMAYP ANTßN AM4)in OAeiTßN Ar-

eiNOC Brustbild r. mit Kranz und Ge- wand.

temis wie vorher, der Gcwandzipfel von weniger archaischer Form, Mauerkrone deutlich.

Fox

28<")7

58

Macedonia.

162

^4il

163

^4^

164

165

JE 4h JE 4k

166

^4

167

JE6

Faustina junior.

4>AYCTIN ACeBACTH

Brustbild r.

AM<t>l nOAeiTHN Arte-

28940

mis r. auf dem lau-

fenden Stier, beide

Hände erhebend (und

wahrscheinlich da-

mit den wallenden

Schleier über den

Kopf haltend).

A M4>l . . AeiTHN Ar-

Knobels

temis auf dem lau-

dorff

«DAYCXeiN . CeBACTH

Brustbild r.

der R. einen Pfeil aus dem Köcher ziehend, mit der L. das Hörn des Stiers fassend.

<t>AYCTeiNA CeBACTH AM4>I nO AeiTßN

Brustbild r. Ebenso.

<|)AYCTeiNA .

Brustbild r.

. inOAeiTIlN Arte- mis auf dem laufen- den Stier r., mit der R. einen Pfeil aus dem Köcher ziehend, mit der L. den Bo- gen haltend.

Gommodus.

. KAICAP KOMOA . .

Brustbild ohne Kranz (?) mit Gewand r., un- bärtig.

. . . OAermN Ste- hende Tyche- Arte- mis 1., auf dem Kopf Mauerkrone, in der R. die lange Fackel an den Boden gestellt haltend, in der ge- j senkten L. Zweig. Die nicht ganz erhaltene Vorderseite hat vielleicht die Titel imp. Caesar Gommodus, unmittelbar ehe Gommodus Augustus wurde, und den ihm dann zukommenden Kranz, viel- leicht aber auch schon den Augustustitel.

Umschrift verlöscht; Kopf r. mit Kranz (nicht deutlich) und schwachem Bart, wie es scheint. Der Kopf ist wohl Gommodus, ziemlich jung.

..ct>in eiT. . Thronende I Artemis-Tyche 1., mit ' Mauerkrone, in der R. Schale, über dem linken Arm Gewand- zipfel von alterthüm- licher Form.

Fox

Rauch

Rauch

Rauch

Amphipolis.

59

i68 .¥.'>

169! JE 5^

I -o A-

[-1 /K

.7. .f':3

'73 ^6

AYTKMAXS KOMMAOC

sie Kopf mit Kranz und langem Bart r.

Ebenso, derselbe Stem- pel.

AM<t)inO Thronen-: 28676

de Artemis-Tyche 1., (Kopf undeutlich), in der R. Schale, die L. mit Gewandzipfel, nicht deutlich.

AM4>inO . . . N Thro- ; Fox nende Artemis 1. wie ! vorher, über dem I 1. Arm Gewandzipfel j (oder der 1. Arm auf! den Bogen gestützt?). 1 Rechts unten die ; Mondsichel, darin | Stern. !

AVTOK .... ßNEINON AM4>in

ßN Thro- Knobels-

Kopf des Gommodus r. mit langem Bart und Kranz.

nendeArtemis-Tyche 1., in der R. Schale, mit der L. den Gewand- zipfel haltend; Kopf undeutlich.

dortf

AYTOKMAYPKO .... AM4>inO AGI T CON

Brustbild mit langem Thronende Artemis Bart, Kranz und Ge- ' wie vorher, Modius wand r. oder Mauerkrone

deutlich.

Umschrift nicht sieht- , AM4> Stehende Tyche- bar. Kopf des Com- 1 Artemis 1., in der R.

modus mit Kranz und langem Bart 1.

die lange, an den Bo- den gestellte Fackel, in der gesenkten L. Zweig.

Septimius Severus.

cenj . . Ypocne AM4>ino aeitoon

PA

r.

Kopf mit Kranz

Thronende Artemis- Tyche 1., in der R. Schale, in der L. den auf den Sessel ge- stützten Bogen in der Mitte, haltend; die Mauerkrone undeut- lich.

Knobels- dorff

11185

6o

175

176;

M

JE6

77i ^ 5k

178I JE 6

179: vE 6

Macedonia.

AYTK Brustbild

mit Kranz und Ge- wand r.

Dom na.

lOYAlA AY . OYCTA

Brustbild r.

Garacalla.

AYTKMAYPANTOONei NOC Brustbild mit Krone und Gewand r., unbärtig.

..MA..ANTnNINOC

Unbärtiges Brustbild mit Kranz und Ge- wand r.

AYA NTßN .... Bär- tiger Kopf mit Kranz r.

Geta.

Ebenso, doch fasst die 5255 Göttin mit der Hand oben an den Bogen. Die Mauerkrone sehr deutlich. Links neben der Schulter Mond- sichel C, ob in der- selben ein Stern, ist bei der Kleinheit nicht zu erkennen.

AM<t>inö Thronen- Fox

de Artemis-Tyche 1., Kopf undeutlich, in der R. Schale.

AM<t)inOAe IT und im Rauch Abschnitt (JON. Thro- nende Artemis -Ty- che 1., mit Mauerkro- ne, mit der R. die Scha- le über den brennen- den mit Gewinden geschmückten Altar \ haltend. i

I

AMcDinO AeiTßN Thro- j Knobels- nende Tyche-Arte- | dorff mis 1. mit Mauerkro- \ ne, in der R. Schale, i

. . inO A . . . Thro- nende Artemis -Ty- che 1. j Mauerkrone ' nicht sichtbar, in der R. Schale, im 1. Arm Füllhorn.

F'ox

AnOnACenreTAC KAI I AM<t)inOA eiT und im

CAP Jugendliches! Abschnitt (jON. Thro-

Brustbild mit Ge- \ nende Artemis - Ty-

wand r. che 1., Mauerkrone

I undeutlich, mit der

I R. Schale über den

brennenden verzier-

I ten Altar haltend.

Über die Vereinigung der Namen Lucius

Publius auf nicht- römischen Münzen des Geta

s. Eckhel D. N. VII p. 235.

Fo)

Amphipolis.

V.

i8o iE 5|f

M .1-

182 iE 5^

184

iEs

Macrinus.

AYMOneCeYMAKPINOC Brustbild mit kurzem Bart, Kranz und Ge- wand oder Panzer r.

AM<|)inO AeiTßN Thro- nende Artemis -Ty- che 1., hier eher Mo- dius als Mauerkrone, 1 in der R. Schale, mit i der L. vielleicht den j Bogen haltend, (nicht ' ganz deutlich).

Diadumenian.

M OneA AN . . Nl ..4>inO AeiTON Thro- NOC AIAA nende Artemis -Ty-

KA (SO wohl eher als KAI Brustbild mit Gewand r.

che 1. mit Mauerkro- ne, in der R. Schale, in der L. vielleicht den Bogen.

Elagabal. AVKM . . . ANTßNINOC AM4>inOA €ITßN Thro-

Bruslbild .sicher des Elagabal, wie die fol- genden: mit Kranz und Paludamentum

AVKMAVPANTßNINOC Ce Brustbild mit Kranz und Paluda- mentum r.

Ebenso, doch sieht man am Ende das nicht.

nende Artemis -Ty che 1. mit Mauerkro- ne, in der R. Schale, hier in der L. sicher nicht den Bogen.

AM<t>in OA Thro- nende Artemis -Ty- che 1. mit Mauerkro- ne, mit der R. die Schale über den bren- nenden Altar hal- tend. Im Abschnitt ein Fisch (nicht Del- phin) 1.

AM<t>in OAIT . . Geprä-

ge wie vorher. ►ass das Thier, wel- ches hier einem Del- f)hin ziemlich ähn- ich ist, ein P'isch ist, beweisen deutlichere spätere Münzen, z, B. Maesa und Valerian.

Knobels- dorff

Knobeb dorrt"

Rauch

Rauch

Gansauge

()2

Macedonia.

185: M 5

186

.87

^5

/E^k

188 JE 6k

189

190

191

^.5

^5

JEsh

Maesa.

lOYMAI CAAVrOY

Brustbild r.

Ebenso.

AM4>inOA eiTßN Thronende Artemis- Tyche 1. mit Mauer- krone, in der R. Schale; im Abschnitt Fisch 1.

Ebenso.

Severus Alexander.

AYKMACeVAAGZANAP OC Brustbild mit Kranz und Gewand r.

AYK . AAGZANAPOC

Brustbild mit Kranz und Gewand r. Die Form des E ist undeutlich.

AVKMACeAAeZANAP OC Brustbild wie vorher.

AV KMAVPAAeSANA POC Brustbild mit Kranz und Gewand

AM4>inOA eiTßN

Thronende Artemis- Tyche 1. mit Mauer- krone, in der R. Schale; im Abschnitt Fisch 1.

Ebenso.

AMcDinO AeiTr2N sonst wie vorher.

AM<t)inOA eiT^N sonst ebenso.

Knobels- dorff

Rauch

Knobels- dorff

Knobels- dorff

Fox

AVKMACeAAeiANAPOC AM4>inO AeiTßN sonst Rauch

Brustbild mit Kranz und Gewand r., auch hier die Form des Z nicht ganz deutlich.

die Göttin sich mit der L. auf den Bogen, welcher auf dem Sitze des Thrones aufsteht (es scheint hier eher der Bogen als ein langer Gewandzipfel zu sein). Fisch 1. im Abschnitt.

Amphipolis.

63

M a m a e a.

192 JEsk' lOYAlA^IAMeAArOYC

TA sie Brustbild r.

AM(t>inO A eiTßN Thronende Artemis- Tvche 1;, in der R. Schale, im 1. Arm schräg das Scepter. Im Abschnitt wohl der Fisch 1.

Knobels- dorff

'93 ^7h

195 /f:8

196' JE 6^

197! JE 6

\ i^JEGk

Valerianus.

AVTKAinO AlOVAAeP AM4>I HO AeiTßN lANCE Brustbild mit Thronende Tyche- Krone und Gewand Artemis 1. mit Mo- r. dius (auf diesen Mün-

zen ist der M o d i u s ganz deutlich, nicht die Mauerkrone), auf , der R. das Idol der j Artemis von vorn, ! stehend, mit Modius, ; lange Fackel in der j R., Zweig in der L. ; Die sitzende Artemis i halt mit der L. den \ auf den Sessel ge- stützten Bogen. Im Abschnitt Fisch 1.

Ebenso, derselbe Stem- AM<t)in O AeiTßN pel. sonst ebenso.

Ebenso, derselbe Stem- Ebenso, verprUgt. pel. '

AVTKnOAIOVAA€PIA | MA<P\ H OAeiTßN NOC Brustbild mit sonst ebenso. Krone und Gewand r.

Ebenso.

Ebenso.

Gallienu

3271

B. Fried- laender

18622

Fox

Rauch

AVTKnOAlKINerrAAA AM<l>inOAeiTr2NThro-| 28676/27 HNCH Brustbild mit ncnde Tyche-Arte- Krone und Gewand r. 1 mis mit Modius 1.. mit dem kleinen Idol der Artemis u. s, w. wie bei Valerian, der Bogen in der linken Hand ganz deutlich.

04

'99

iEj

M6i.

JEy

Macedonia.

AVTKAinOAierNrAAA

. . OC vielleicht das H und N im Mono- gramm. Brustbild wie vorher, r.

Salonina.

K . . CAAWNINAAVr

Brustbild auf der Mondsichel r.

Ebenso, weniger deut- lich.

Wie vorher, auch hier der Bogen sehr deut- lich.

AM*I n O AeiTßN Thronende Artemis genau wie bei Gal- lienus und Valerian. Fisch 1. im Abschnitt.

Ebenso.

Fox

Rauch

JE S-?

/E4^

Aphytis.

Kopf des Zeus Ammon A<t>YT von unten, hnks r. und AlßN von oben

rechts neben einem stehenden Adler r. Von gutem Styl, und wie die folgenden ' C. angehörend.

wohl dem 4. Jahr. Ebenso.

Ebenso.

A+Y in derselben An- TAI Ordnung. Adler r.

A<t>Y TAI

sonst ebenso.

Herr- mann

Fox

Prokesch

Apollonia.

Ö5

X \JEsk

.€6

F

Apollonia. Bekränzter Jugend

liehen Kopf des Apol- lo rechtshin.

Ebenso.

AflOA von oben, zu AßNOZ den Seiten ' eines grossen zwei- I henkligen Gefässes.

I Ebenso, doch scheint hier die nicht ganz deutliche Inscnrift

' APOA

AO^^OZ

zu lauten.

Pellerin Peuples et Villes III S.29 Taf.89, 7 publicirte ein Exemplar als Münze der Insel Apollonos bei Cvrenaica ; der Deckel der Vase, welchen er anglebt, fehlt auf drei uns vor- liegenden Exemplaren, Original- und Schwefel- pasten , und aut den Abbildungen anderer, so auf der im Museum Hunter S, 38 Taf. 6 X publicirten. Auf diesem ist der Kranz des Kopfes der Vorderseite als Epheukranz bezeichnet. Er ist auf allen uns vorliegenden so roh behandelt, dass man ihn nicht deutlich erkennt. Sestini Classes generales, zweite Ausgabe, S. 36 be- schreibt die Münze unter Macedonien, giebt aber die Inschrift als auf der Vorderseite stehend an. Nach ihm Mionnet S. 11147,320, aber Grösse 3.

Cousinery hat, wie Chaudoir in seinen Corrections et additions S. 54 anführt, mehrere Exemplare aus Macedonien mitgebracht. Auch scheint die Fabrik macedonisch, und die Stel- lung der Aufschrift ist auch die vielen mace- donischen und nordgriechischen Silber- und Kupfermünzen z. B. denen der Macedones, von Pella, von Amnhipolis und anderen eigene: die beiden gradlinigen Zeilen stehen so, dass man um zu lesen die Münze nicht zu drehen

während die derselben Aufschrift

sicilischen AHOA

. . AnOA

braucht, so ^^^^^

Münzen mit _^ „,.,

20NUV

haben. Diese Aufschrift steht auf diesen neben einem Dreifuss, während auf der Vorderseite ein epheubek nztcr Kopf ist. Auch diese Münzen hat man für macedonisch gehalten, allein sie sind sicher von Tauromenium.

Auch Imhoof monnaies grecques p. 65) erzählt, dass er ein Exemplar aus dcrChalcidice, zwei aus Thessalonich erhalten und giebt die •Münzen nach Apollonia in der Chalcidice. Imhoof beschreibt den Kopf der Vorderseite ebenfalls als »mit Epheu bekränzt«, also wie in Tauromenium.

1062

Prokesch

66

Macedonia.

JE 7k

Beroea.

: AAeZANAPOY Kopf | KOIMAKeAONr2NBNer2 Prokesch Alexander's des Gro- BCPOie Thronende ssen mit Lüwenfell r. j Hygiea 1., in der Rechten Schale einer Schlange hinhaltend, welche sich vor der Göttin auf einer Cista rechtshin gewendet emporringelt.

2 I iE 7^

AAeZANAPOY Kopf Alexander's mit flie- genden Haaren r.

JE6\

AAeiANAPOY Kopf Alexander's r. mit Di- adem und Ammons- horn, die Haare glat- ter angeordnet als auf der vorigen Münze.

JEj

AAerANAPOY Behelm- ter Kopf Alexander's r.

. . . KGAONßNAICNeß BePOl Stehender jugendlicher Krieger von vorn stehend, den Kopf rechtshin wendend, die R. auf die Lanze stützend, im 1. Arm das kurze Schwert. (Alexan- der?).

KOINONMAKeAON

Zwei Tempel, zwi- schen ihnen ein Punkt, unter ihnen: BGPOIAIß

N NGßKOP Es scheint nur i/£w-

XOp. , nicht ß. VBU3XC0.

zu stehen.

KOIN MAKe B Nen BGP

AlßN (sie) Stehender halb bekleideter Jüng- ling 1. über einem brennenden Altar opfernd (aus einer Schale), im linken Arm kurzer Stab (Schwert?). Links vor ihm Tisch mit zwei Spielurnen, in jeder ein Zweig, hinter dem Tisch Säule mit Gefäss. Zwischen Säule und der Figur

eoc

über die Jahreszahl dieser Münzen (aus i Caracalla's Zeit) s. Eckhel D. N. IL p. iioff.

Prokesch

Prokesch

424/1882

Bisaltae. Mosses.

Bisaltae. Zeit Alexanders I von Macedonien.

67

MS>,\ 28,2 I WOMITAA . . 3 Pferd r. I schreitend, hinter ihm, in der Mitte, ein Krieger mit Hut, in der R. zwei Speere ; | rechts vor dem Pferd ein r. fliegender Vo- gel.

Taf. IV, 27.

Ähnlich Hunter Taf. 13, IV.

Flach vertieftes, vier- 131/ 1874 fach getheiltes Qua- drat.

i

^^3^! 3,85

Mosses.

Thracischer oder macedonischer Dynast, welcher das Gepräge der Münzen Alexander's I von Macedonien und der Bisaltae hat.

Pferd r. schreitend, ge- zäumt, hinter ihm, in der Mitte, ein Krie- ger r. , zwei schräg nach unten gekehrte Speere tragend, ee- nau wie auf oen Münzen Alexander's des ersten. Links oben ein Epheublatt, nach oben gerichtet.

fAOz. um ein kleines U3 2 vierfach getheil- tes, erhabenes Qua- drat, das Ganze im flach vertieften Qua- drat.

^3

3,84

Mj

3,82

JRi

3,21 nicht ,

Ebenso.

Ebenso j doch ist Beizeichen hier Kranz.

das

ein

ganz frisch.

Ebenso, das Beizeichen hier eine hängende Traube. Der Reiter trägt den Hut. Hier stimmt die im schön- sten Stvl ausgeführte Darstellung völlig genau mit den Te- tradrachmen Alexan- der's I. überein. Taf IV, 28.

Ebenso.

Ebenso, die Schrift so gestellt: MO

Ebenso, äusserst sorg- fältige Arbeit. Schritt : M O

8381

Prokesch 28781

28850

^3l

2,89 etwas

be- schU-

digt

^2^

3' 7

nicht schlecht erhalten

/R3

3»54

^3

3,98

Macedonia.

Ebenso, ziemlich roher ' Ebenso, doch M O

Styl. Das Beizeichen i cj /^

klein und undeutlich. '^ 3 .

Ebenso, ohne Beizei- chen.

Ebenso: M O

c; tA 3 5

Ebenso, Beizeichen ' Ebenso, doch ist die klein und undeut- Umschrift hier rück- lich. I laufig: . OM

I aaE 'p

Ebenso, wie es scheint, Ebenso, doch M A ohne Beizeichen. i O fA

I 3 5

Gansauge

Prokesch

Fox

Prokesch

^4

3,53

^2^

1,57

^2^

1,6

M2\

1,48

JRi\

1,69

^A\

JE 4^^

^^bk

Botteatae.

Macedonischer Schild, BOTTEATf2N auf einer als Mittelverzierung : r. gewendeten Prora. i Darüber <t>l , unter

^

Ebenso, der Stern hat nur fünf Strahlen.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

UnbUrtiger Kopf des Pan r. mit Hörnchen, Thierfell um den Hals, am Nacken das gekrümmte Pedum.

Ebenso.

Ebenso, schlecht er- halten , doch das zweite Hörnchen ebenfalls erkennbar.

der Prora AI

Ebenso, doch ste!it oben nichts, unten hP

Ebenso, oben war viel- leicht ein Buchstabe, unten OE

Ebenso, ohne Neben- buchstaben.

Ebenso.

■ß" über zwei neben einander liegenden Ziegen r. von einem Hnks geschlossenen Eichenkranz umge- ben.

Ebenso.

Ebenso.

Fox

2838.

28675/15

Prokesch

Knobels- dorff

19527

Botteatae. Bottiaea in Chalcidice.

69

0 ^ S

10 JE 5^

.Cs

Pallaskopf r., der Helm BOTTEobenundimAb- mitVordertheilen von schnitt ATßN Wei-

Pferden verziert und aufgeschlagener Ohr- klar»pe.

Ebenso.

Ebenso, abgerieben.

dender Stier r., rechts von ihm ein oder mehrere Buchstaben oder Monogramme.

Ebenso, unter dem Stier 0(?) links ein oder mehrere Buch- staben übereinander (?), rechts undeutlich.

Ebenso, nicht sehr deutlich. Unter dem Stier etwa ein Jota (?), andere Buchstaben an den Seiten nicht sichtbar.

28780

Rauch

Bottiaea in Chalcidice.

I iE 3

2 iE 3

3 ^^3

4 iE 2

Apollokopf mit Lor- j BOT TIAI QN um die beerkranz r. | Lyra.

Sehr schöner Styl, wie die besten Münzen des Chalcidischen Bundes und aus derselben Zeit, erste HUlfte des 4. Jahrhunderts.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, etwas anderer Ebenso, ganz vollstän- Styl. dige Umschrift.

Weiblicher Kopf mit j BOT TIA . nN um die spitzem Diadem r. | Lyra.

7/1871

Prokesch Fox

Fox

1^3^!

^5

P^bk

4 ^5

5 > 51

6 ^6

Macedonia.

Cassandrea.

CAS im unten ge- AND schlossenen

RE Kranz. Es scheint sicher nur ein S zu stehen.

Claudius.

Vexillum in welchem 28780 AVG steht, zwischen zwei Feldzeichen.

TICLACAE A VGGERM | COLIVLAVG Kopf

PM . . . Kopf r., viel- j des Jupiter Ammon r. leicht mit Kranz.

Nero.

NEROCLAVDCAESAR COL-IVL-AVG CASSAN AVGGERMTRPIMPPP 1 DREN Kopf des Am- Kopf mit Krone 1. | mon 1.

Domitian. IMPCAESDOMITAVGGE COLIVLAVGCASSANDR

RM Kopf mit Kranz r.

ENS Kopf des Am- mon 1.

Plotina, verfälscht

PLOTINAE . . . wohl die ganze Inschrift neu gemacht. Brust- bild der Plotina mit gewohnter hoher Fri- sur r., sehrretouchirt, vielleicht überhaupt aus einem andern Brustbild gemacht.

COLIVLAVGCASSANDR

ENS Kopf des Am- mon 1.

Gommodus.

IMLAVRCOM Kopf des jugendlichen Gom- modus (vor seiner Ernennung zum Au- gustus) mit Kranz r., scheinbar ganz schwacher Bart, was den römischen Mün- zen mit diesem Titel aber widerspräche.

COLIVLAVGCAS in schlechten Buchsta- ben, das L wie L., das A mit nicht sicht- barem Querstrich, das V einmal so: \/- Kopf des Ammon r.

Cassandrea. Cerdylium (?).

71

.¥.

8 /E4

0 ^4

10 1 ^4\

Septimius Severus.

. VERAVG . . . Brust- I C OLIVLAVGCASS Kopf

bild des Severus mit | des Ammon r. Gewand oder Panzer und Kranz r.

I MPCLSE.... VC Brust- Ebenso.

bild r. wie vorher, vielleicht derselbe Stempel.

Ebenso, Umschrift ver- Ebenso, unvollständig 6168

435/1883

399/1883

löscht.

erhalten.

Cara calla.

MAVRAN TONINVS COLIVLIAV GCASS Kopf

Brustbild des Jugend- j des Ammon r. liehen Kaisers mit Kranz und Gewand r.

5263

JE2

2-] /K 2 4 Ä'l 2

Cerdylium (?).

Diese Bestimmung ist von Bompois (Revue num. 1863 p. 84); w;egen ihres thracischen Cha- racters und ihrer Ähnlichkeit mit thracischen Münzen von Cypsela und dem König Kotys ist Imhoof monn. grecques P- 51) geneigt, die Münzen dem thracischen Dynasten Kerso- bleptes zu geben , aus der Mitte des 4, Jahr- hunderts V. C.

Weiblicher Kopf mit spitzem Diadem r.

um ein topfUhn-

E K P

liches, zweihenkliges GefUss, darunter he- gendes Getreidekorn.

Ebenso, zwei Exemplare. Ebenso.

Ebenso, ein runder Ein- schlag mit sechsstrah- ligem Stern.

Rauch

Prokesch Prokesch

/-

Macedonia.

Chalcidice.

Die Münzen des chalcidischen Bundes , ge- | prägt in Olynth in der ersten Hälfte des 4. Jahr- hunderts, liegen nach den Metallen und der Grösse, eine Trennung nach dem Styl ist schwer durchzuführen.

A^3

^s

8,6 : Apollokopf mit I beerkranz r.

Lor-

Taf. IV, 29.

Von sehr schönem Styl.

XA. Kl. EßN um die Lyra, die rechts mit einem Band versehen ist. Unten in klei- nen Buchstaben EPI APXI . . .

14,16 I Ebenso.

3 ^^\

JRök

JR6i.

/R6

14,2

13^76 nicht gut er- halten

14,38

14,43

XAA KIA EßN um die Lyra, die rechts das Band hat; unten klein EPI OAYMPIXOY Sehr schöner Styl. Der Name Olympichos ist ganz deutlich, nicht Olympikos.

Ebenso^ der Kranz ist mit vielen Beeren ge- schmückt.

Ebenso.

Ebenso.

Taf. IV,

Ebenso, doch unten EPI EYAßPIAA

Ebenso, ohne Band; unten EPIAf- XA . . ;

ein solcher Name scheint nicht bekannt, das AP nicht völlig sicher.

Ebenso, Oben NOY

mit Band. EPIP GAYIE

30-

Von vorzüglichem Styl. Der Apollokopf vielleicht einer der schönsten, welche uns aus dem Alterthum erhalten sind.

Apollokopf mit Kranz | . AA KIA . fZN um die 1., ohne Beeren. Lyra mit Band, an

der rechten und lin- ken Ecke je ein Buch- stabe: [T] E Das T ergiebt das Pariser Exemplar aus dem- selben Stempel. Von älterem, hartem Styl.

Chalcidice.

73

■: -R

3,03 Apollokopf mit Kranz XAA KIA EHN um die Fox

i nTcht

iiUt

1., ziemlich sirenger Stvl.

Lyra mit Band. Die Verzierungen der Lyra bilden, wohl nicht zufällif?, zwei fratzenhafie,einander anschauende Profil- gesichter; auch auf, einigen der folgenden i kleinen Münzen ist j diese Eigenthümlich- , keit. I

8,iR54

^\B.i\

14,35 j Ebenso, schöner, ern- ; XA AKIA EßN um die I ster Stvl. Lyra mit Band; hier

die Gesichts - ähn- lichen Verzierungen der Lyra noch deut- licher. Oben zwischen den Armen der Lyra , kleiner Dreifuss. Die folgenden kleinen Silbermünzen ge- hören sämmtlich der früheren Zeit der Prägung an, wie der Styl des Kopfes und das fast immer ! noch erkennbare Quadratum incusum beweist. j Das ähnliche Stück mitOAYNOI beim ApoUo- I köpf s. unter Olynth.

Prokesch

2,26 I Apollokopf mit Kranz r.

10 i-R 2 2,29 I Ebenso.

.R 3 2,26 Ebenso.

R 3 ; 2,36 Ebenso, hinter dem Kopf A

.R 3 2,03 schlecht erhalten

i4,iR2^i 2,38

I^ 3 2,29

Ebenso, ohne Buch- staben.

Ebenso.

XAA KIA EHN um die Lyra ohne Band, das Ganze im vertieften Quadrat.

Ebenso.

Ebenso. Ebenso.

Ebenso, das Quadratum ist hier nur eine schwache Spur von Vertiefung.

Ebenso.

Ebenso, aber linkshin. XAA um die Lyra,

28780

Knobels- dorff

Prokesch

Fox

II 230

302/ 1 877

37

das Ganze im vertieften Qua- drat.

74

Macedonia.

^3

2,27

17 ^2^ 2,2

18

JQ

20

26

^% 7E3

^2^ ^^34

^3 yE3

iE2

2,33

schlecht erhal- ten, ver- goldet

0,24

Ebenso. Ebenso.

Ebenso.

Apollokopf mit Kranz r., von ziemlich stren- gem Styl.

Apollokopf mit Kranz r., sehr schöner Styl.

Ebenso. Ebenso. Ebenso, roher. Ebenso.

Apollokopf mit Kranz 1., roher Styl, längere Haare als auf den an- deren Münzen. Viel- leicht nicht Ghalci- dice.

Apollokopf mit Kranz r. mit dem gewöhn- lichen kurzen Haar.

Ebenso.

XAA die gewöhn- Z 5 liehe Stellung 2 > der Umschrift, um die Lyra; das Quadratum nur als schwache Ver- tiefung.

Ebenso, vom Quadra- tum keine Spur mehr.

g _ zu den Seiten < ^ eines Dreifusses.

XAA KIA EflN um die Lyra mit Band.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Schrift zerstört. Lyra.

G >

^ 2 des Dreifusses.

zu den Seiten

«3

schlecht erhalten

Dicaea oder Dicaeopolis. Diony . . .

Dicaea oder Dicaeopolis.

Golonie von Eretria, zu unterscheiden von dem thracischen Dicaea, s. .1. P. Si\, Niimis- matic Chronicle XV, p. 97.

Kuh stehend r. den Kopf Vierfach getheiltes Qua- wendend und den r. dratuniincusum,dem Hinierfuss erhebend 1 von Mende ähnHch. um sich zu kratzen, i der 1. Vorderfuss ebenfalls erhoben. | Taf. IV, 31.

Der Typus der Vorderseite ist den Silber- münzen der Mullerstadt entnommen.

Ebenso.

Ebenso.

Tintenfisch im Hachen Quadratum incusum.

AIK der letzte Buchsta- A be unter dem l.eib. Kuh ioder Stier ? stehend r. j

Taf. IV, 32.

Zeitschr. für Numismatik III, 50. Hier ist auch die Rückseite den Münzen der Mutter- stadt Eretria entnommen.

75

Prokesch

11412

96/187

Diony...

Stadt oder Dynast in Thracien oder Mace- donien um 450 v. Chr.

Y/OIA (>(.iii.nii , ein V Ki i.icli i4Llhcillcs(^Lia- 4 Mädchen raubend r. , dralurn incusum. Die Münze muss in der Nähe von Lete und der Orrheskioi geprägt sein. Zeitschrift r. Nimi!<r.i "ik XIII, p. 0.

76

Macedonia.

D i u m.

JE 2'^

JE

^A\

Die im Catalog des British Museum p, 70 abgebildete Kupfermünze mit Herakleskopf und Keule und AlATßN ist eine bereits von Sestini in seinen »falsilicatori« Taf III, 2 und S. 25 bekannt gemachte Fälschung. Auch die Berliner I Sammlung enthält unter ihren falschen Münzen j ein Exemplar. i

C-BAEbiVS-P-F, oben D D Becherartiges Gefäss ohne Henkel.

L RVSTICElius BaST

ERNA Praefericulum

zwischen zwei Stri-

geln.

Imhoof monnaies grecques p. 75. Diese beiden Beamten erscheinen auch auf Münzen des Tiberius, siehe 1. c. und unten bei Tiberius. Die Zutheilung nach Dium ist nicht sicher, s. darüber Imhoof 1. c. p. 74.

Auch bei der folgenden Münze ist die Zu- theilung nach Dium unsicher, Imhoof (1. c. p, 88) ist geneigt die Münzen mit dem Namen des Herennius und Titucius nach Pella zu geben.

C-HERENNIVS L . TITVCIVS ..VIR-QVIN

Reiter, r. sprengend (Augustus oder einer seiner Adoptivsöh- ne ?). Vielleicht war im Abschnitt Inschrift.

Andere Münzen dieser beiden Beamten

haben Augustus' Kopf. S. unter Augustus.

Dium(?), » Brutus«.

PRINCIPI FELIX un- bärtiger Kopf r.

COLON \E T beide II -VIR Monogramme I V L Hnks, quer ge- stellt; zwei Stiere, übereinander gestellt, linkshin, an einen in der Mitte erschei- nenden Pflug ge- bunden.

Als »Brutus« besprochen von Friedlaender, Bullettino dell' Instituto arch. 1870 p. 1^3, wo- selbst die Inschriften der von Sestini falsch

Dium.

77

I gelesenen Münze rectificirt werden. Jn dem Kopfe sieht Friedlaender wegen der Ähnlich- keit mit den oben unter Macedonia i. g., Brutus, beschriebenen Münzen den M. Brutus, bei dem aber doch die Aufschrift PRINCIPI ; FELIX im Sinne einer Widmungsinschrift: i »dem Herren oder dgl. gewidmet von der glücklichen Colonie« ganz unmöglich wäre; auch wäre der Kopf des Brutus bei einer Colonia Julia, also einer Gründung Caesars, ganz unerhört, die Colonie würde dann doch j sicher ihren Namen schleunigst geändert haben. Imhoof monnaies grecques n. 89) will eher einen Augustus in dem Kopfe senen; die Arbeit der Münze ist allerdings nicht so roh, wie er i sagt, und die Ähnlichkeit mit den erwähnten I macedonischen Münzen, welche doch mit '■ Wahrscheinlichkeit dem Brutus zugeschrieben werden, ist wirklich im Charakter des Kopfes nicht zu leugnen.

Die Zutneilung nach Dium ist ganz un- sicher, macedonisch ist aber die Münze wohl sicher.

Neuerdings hat Froehner die sehr an- sprechende Vermuthun^ ausgesprochen (Ana- lecta critica, Philologus Suppl.V p.84f.), die Um- schrift der Vorderseite sei PRINCIPIum FELIX zu lesen; im Kopfe erkennt er den Augustus. Ganz ähnlich wäre das SPES COLONIAE PELLENSIS (s. unten bei Pella, Augustus. Die Münze wäre also vielleicht ebenso wie die von Pella eine Erinnerungsmünze auf die Grün- dung der Colonie durch Augustus: ■principium felix coloniae Juliae«.

Der Kopf ist dem Augustus nicht ähnlich, doch zeigen auch andere Münzen aus dieser ersten Zeit des Auftretens des Augustus (als Triumvir) ebenfalls ganz fremde Gesichtszüge, so z. B. sogar die römischen Denare mit der Rückseite der Reiterstatue und POPVL IVSSV, mit Blitz und dem Namen des Q. Salvius, des IUI VIR Sempronius Graccus u. a.

Augustus. AVGVSTVS DIVI .

r.

Kopf C-HERENNIVS in sehr L-TITVCIVS un- li-VIR-aVIN voll- kommenerFrhaltung, aber wohl sicher nur j diese Namen, im 1 unten zusammengc- I wundenen Kranz.

Rauch

78

Macedonia.

5 ! ^6

JE6\

JE6

Ms

AVGVSTVS hinter dem Kopf r.

P BAebiVS II VIR QVINGl um die beiden Buchstaben DD

Auch bei diesen und den folgenden Münzen ohne Stadtnamen ist die Zutheilung nach Dium nicht ganz sicher.

Tiberius.

Tl CAESAR AVG F AV i^MSJSJS Kopf r.

C BAEBIVS -p-f L-RVSTICELIVs BASTERNA

iiviR aviNa

DD

Das erste G der Vorderseite scheint regulär, das zweite von der hier angegebenen eigenthüm- lichen Form, welche auch auf der folgenden Münze, die nicht aus demselben Stempel ist, widerkehrt.

TICAESAR y^VS

TVS Kopf r. ; einge- schlagen auf Hals und Kopf ein viereckiger Stempel PELO

c . baebIVS PF L-RvSTICELIVS !

_ BASTERNA

II -VIR aviNa

D-D I

Die EinStempelung deutet aufPella. Das! sehr dicke O wohl nicht Theta, sondern mace- i donischer Schild. Diese Einstempelung von ' Pella deutet vielleicht überhaupt auf den Präge- j ort Pella für diese Münzen, Es ist bei antiken \ Münzen fast die Regel, dass dergleichen Contre- stempel in den Städten der Ausprägung der Münze aufgeprägt werden, z. B. Panticapae- um, Terina u. a.

Traian.

.NERVATRAIANAVG. Kopf mit Kranz r.

COL-IVL AVGDIENSIS und im Felde D D dazwischen stehende Pallas 1. in der R. Schale, die L. auf die Lanze gestützt. Links am Fusse der Pal- las Schlange linkshin, rechts unten neben der Lanze sitzende Eule von vorn, etwas I rechtshin. Dies Exemplar im Catalog Greppo (von de Witte) Nr. 476 ungenau beschrieben.

28804

Fox

Rauch

17879

Dium. Edessa.

79

! i

lO ^^ ^\

M6

Aquilia Severa.

IVLAAVLIA (sie, viel leicht für AKVLIA ?) I SEVERA Brustbild r.

!COL IVLDI ENS.. und im Felde D D dazwi- schen stehender Ju- piter 1., halb beklei- det, in der R. wahr- scheinlich Schale (wie auf andern Münzen der Stadt), die L. auf das Scepter gestützt, links unten sitzt der Adler 1.

Maxim i nu s.

.L VER MAXIMINVS Brustbild mit Kranz und Gewand r.

Gordian III.

.NTGORDIANV. Lor-

beerbekränztesBrust- bild mit Gewand r.

COL ENSIS Tem- pel Giebel mit Punkt darin und zwei Säu- len) , in welchem Asklepios rechtshin steht , auf den Schlan- genstab gestützt. Zu beiden Seiten der Fi- gur D D

COL IVL D lENSIS Ste- hende bärtige Figur, halb bekleidet, (wohl Zeus, wie vorher bei Aüuilia) 1., in der R. Schale, die L. auf ein langes Scepter stützend.

28780

181/1877

Fox

Edessa.

JE 7 I Eine der gewöhnlichen Münzen eines Triumvir

monetalis unter Augustus, auf der Vorder- seile stand AVGVSTVS TRIBVNIC POTEST in drei Zeilen innerhalb eines Kranzes; auf der Kehrseite sieht man . . . VIR A A A F- F* und in der Mitte SC. Dieser Münze ist ein runder Stempel eingeschlagen, welcher eine knieende Ziege, rechtshin, und darüber E^ enthüll.

732

8o

Macedoni

2 ! '*-5

i I

3 ' ^^4k

4 i ^5

Ms

JEsh

Da Edessa auch Aegae hiess und auf den Kaisermünzen häufig eine Ziege vorkommt, ist an der Zutheilung nicht zu zweifeln.

Augustus.

....ZEBAZTOZ Kopf EAEZ im unten zu- j 28676/20 mit Kranz r. ZAII2N sammengewun- :

denen Lorbeerkranz.

KAiZAP .... zroz

Ebenso. Ebenso.

Ebenso. I Ebenso.

28780 Fox

Tiberius und Divus Augustus.

TIBEPIOZKAIZAPZEBA . . BAZTOZOEOZEAE . \ Knobels-

ZTOZ Kopf r 1 Kopf mit Kranz dorff

r.

H adrian.

AYTOKPATi^PAAPIA | 6ÄeCC AIHN Stehende NOCKAICAP Brust- langbekleidete weib- bild mit Gewand r., liehe Hgur, Kopfputz bekratzt und geglat- undeutlich, 1., auf der tet, die Schrift völlig r. Hand vielleicht misshandelt. eine Nike oder eine

kleine langbekleidete j Figurvon vorn, Inder { gesenkten L. Schale j haltend, die L. auf das : Scepter gestützt, links | unten am Boden eine j mit dem r. Vorderfuss i knieende Ziege r. | Auch diese Seite ist I durch Kratzen ver- dorben. !

Dies Exemplar bei Dumersan, Taf. IV, 17 mit falscher Darstellung des Kopfschmuckes. Im Text wird die Figur behelmt genannt, was i dem Anschein nach möglich wäre. Auf der ' folgenden Münze des Severus ist die Strahlen- krone bei der Figur deutlich. Ungenau ist dies Exemplar bei Mionnet S. III p. 70.

Rauch

Edessa.

8i

M4h

Septimius Severus.

AY.K-A-cen ceYhR:) j €Aec

CT6 Kopf mit Kranz |

r- i

Mj

9

Mj

CAIflN Stehende langbekleidete Frau 1., mit Strahlenkrone (es ist wohl wirklich eine Strahlen-, keine Mauerkrone^, auf der r. Hand kleine Fi- gur, wohl Nikel. mit Kranz , die L. auf das Scepter oder die Lan- ze stützend. Unten 1. vor der Figur ste- hende Zieee r. , den r. Vordermss erhe- bend.

Dies Exemplar im Catalog Magnoncour (Paris 1840) Nr. 221 ungenau beschrieben und abgebildet.

D o m n a.

lOYAlAAO MNACeB

Brustbild r.

Ebenso, Umschrift zer- stört, es scheint aber Domna zu sein.

eAeCC en N im Ab- schnitt beginnend. Die behelmte Roma auf dem Panzer sitzend 1., hinter dem Panzer Schild, auf der r. Hand zuschweben- de Nike, die L. am Griff des Parazoni- ums. Vor der Roma linkshin stehende Zie- ge halb sichtbar, hin- ter der Roma die Stadt-Tyche stehend 1., mit der R. einen Kranz an den Kopf der Roma haltend, mit Modius, Füllhorn und Scepter im 1. Arm.

Ebenso. Umschrift und Details nicht mehr sichtbar, das Füll- horn scheint zu feh- len.

826

Rauch

r. Antike Münzen. Bd. II.

82

Macedoni

Mj

JE6

JE6\

Garacalla.

MAP AYPH AN T£2NI NOC Bärtiges Brust- bild mit Kranz und Schuppenpanzer r., vom Rücken gesehen.

Elagabal.

AV K M AVP ANTH NINOCeVC Brustbild mit Kranz und Ge- wand r. (es ist sicher Elagabal).

eAeC im Abschnitt, und 1/1N9 im Halbkreise. Behelmte Roma auf dem Panzer sitzend 1., auf der R. die r. schwebende Nike mit Kranz in der R. (und wohl Palmzweig über der 1. Schulter), hin- ter dem Panzer run- der Schild. Vor der Roma stehende Zie- ge 1., hinter der Ro- ma die Stadt -Göt- tin mit Mauerkrone (nicht Modius) 1. mit der R. den Kranz an den Kopf der Roma haltend, im 1. Arm Scepter.

eAeCCAir2N Behelmte Roma auf dem Pan- zer sitzend 1., in der R. kleine Nike 1., (in der R. Kranz, Palme im 1. Arm). Vor ihr die Ziege 1., hinter der Roma stehende Ty- che mit Modius (oder Mauerkrone ?) mit der R. den Kranz an den Kopf der Roma haltend, im 1. Arm Füllhorn.

AeCCAir^N Gepräge wie vorher, doch scheint die Ziege zu fehlen, die Nike ist undeut- lich, ebenso der Kopf- schmuck der Tyche, welche kein Füllhorn hält.

Vielleicht nicht Elagabal; der Name ANTfl NINOC nicht deutlich zu lesen, man könnte auch an Sev, Alexanders Namen denken, doch sieht die Münze älter aus. Ob etwa M.Aurel dargestellt ist, bleibt unentschieden, der Cha- rakter scheint doch später.

AYKMAY Brust- bild mit Kranz, Ge- wand und schwachem Bart r.

Edessa.

83

Severus Alexander.

13! iE 6^

•4

JE6

»5

JE6

JEj

w

AYKMACeAAeiA . . . . Brustbild mit Kranz und Gewand r.

Gordian III. AVKMANXrOPAIANOC

Brustbild mit Kranz und Gewand r.

Dieselbe Umschrift, we- niger deutlich. Brust- bild mit Krone und Gewand r.

AVTKMANTNIOCsic) rOPAIANOC Brust- bild mit Kranz und Gewand r.

. eCCenN Behelmte Roma 1. auf dem Panzer sitzend, auf der Hand die zu- fliegende Nike mit Kranz und Palme, hinter der Roma ste- hende Tvche mit Modius, in der R. den Kranz an den Kopf der Roma hal- tend, im 1. Arm Scepter (oder lange Fackel? also Arte- mis-Tyche?). Rechts neben der Tyche, rechtshin, die stehen- de nur halb sichtbare Ziege.

eAeC CenN Roma auf dem runden Schild sitzend 1., behelmt, aufder R. die linkshin schwebende Nike, in der R. Kranz tragend. Hinter der Roma Tyche stehend 1., mit Mauerkrone (sehr deutlich), mit der R. Kranz über den Kopf der Roma haltend, im 1. Arm Scepter.

Ebenso, nicht so deut- lich.

eAe CAI AN (sie) Roma, behelmt, 1. auf dem Panzer sitzend, auf der R.Nike mit Kranz und Palme, linkshin, hinter Roma stehende Tyche mit Modius, Kranz in der R. an den Kopf der Roma haltend, Füllhorn im 1. Arm.

Die Punkte vor und hinter den T sind bedeutungslose Spielerei.

Sperling

Knobels- dorfl'

Fox

84

Macedonia.

'7

JE6

JE6

AVTKMANTNIOC (sie) EAG CCA I r2N Gepräge rOP . . ANOC Brust- wie vorher, bild r. mit Krone und Gewand.

Philippus sen.

AVKMAIOVAIOC<t>lAin eAeCC . ßN Gepräge nOC Brustbild mit wie vorlier, nur sitzt Kranz und Gewand r. Roma auf dem run- den Schild. Im Ab- schnitt OMONOI A

Die auf der Rückseite erscheinenden Streifen, welche wie Palmzweige aussehen, sind wohl nur Fehler des Stempels. Ob 'E^sac-swi/ oder 'E^ecrc-awv Stand, ist nicht zu entscheiden. Mit der Homonoia ist offenbar die der Städte Rom und Edessa gemeint.

Rauch

E'fon.

EL I

2,58

Diese Münzen wurden zuerst Camarina in Sicilien, dann Heraclea Sintica zugetheilt. Cousinery Voyage II. S. 169 (Taf. VI zu 166) giebt diese Münzen zum Theil dem Mons Pangaeus, zum Theil EYon ('Hiwv). Die meisten haben ein Hj allein manche haben andere Buchstaben: m unserer Sammlung©, A, A, im Catalog Lavy I 112: OH; im Num. Ghron. III 138 und im Welzl'schen Catalog sind viele mit anderen Buchstaben. Demnach ist die Zuthei- lung ganz unsicher, ebenso andere Vorschläge (s. Imhoof, monn. grecques p. yj, wo Myrkinos, die Hauptstadt der Edoner, erwähnt wird).

Gans r. den Kopf zu- rückwendend; links, nach oben gekehrt, eine Eidechse.

Rohes vertieftes Qua- drat, roh in zwei Rechtecke getheilt.

313/1877

Elon.

85

Äil

o»97

nicht

erste

Erhal-

tung

iRi

',3

^i^

1,1 1

I,0)

1,14

1,06

1,05

S. Friedlaender, Zeitschr. f. Numismatik VI p. 8, daselbst auch über andere alte nach Thracien und Macedonien gehörende Electron- münzen.

Dass der Vogel überall eine Gans ist, kein Schwan, hat zuerst Sestini Class. gen. 2. Ausg. p. 37 angenommen, dann auch Imhoof monn. grecques p. jj richtig erkannt.

Gans r. den Kopf zu- rückwendend. Links oben kleine Kugel.

Von altem Styl.

Ebenso, links zwei Rin^e , wie zwei Omikron.

Gans r. den Kopf zu- rückwendend, den 1. Fuss hebend; oben links, nach unten

fekehrt, Eidechse, .inks unten vielleicht 0 oder ein ähnliches Zeichen.

Gans r. den Kopf zu- rückwendend , den 1. Fuss hebend, auf einer mit Kugeln und Strichen verzierten Basis stehend. Links oben Eidechse, nach unten , links unten O mit sehr grossem Punkt.

Elbenso.

Ebenso, das O nicht sichtbar.

Ebenso, das O sichtbar.

Ebenso, der Schwanz der Eidechse sehr lang und punktiri.

Unregelmässiges ver- tiertes Quadrat, durch zwei Diagonalen ge- theilt.

Ebenso.

Vertieftes, vierfach ge- theiltes Quadrat.

Vierfach getheiltes ver- tieftes Quadrat.

Ebenso.

Ebenso, das Quadratum sorgfältiger und von der in Macedonien häufigen Form.

ist Ebenso.

Ebenso.

9586

Fox

Rauch

7123

Sperling Prokesch

Fox Prokesch

86

Macedonia.

lO

.Ri^

o,8()

1 1

y^2

hat einen Henkel

12

^2

0,86

13

.^2

0,89

H

^2

0,8

15

M \\

0,87

16

yR2

0,81

17

^2

0,91

18

^2

0,89

19

iR2

0,83

20-

22

.4^2

0,82 0,83 0,84

23

^1

0,78

gut er- halten

24

.^1

0,76 gut er- halten

25

M.

0,42

Gans 1., wohl auf dem verzierten (aber wenig sichtbaren) Fussbo- denstreifen, den Kopf wendend, den r. Fuss hebend. Vor ihr 0 rechts oben die Ei- dechse, nach unten, sehr fehlerhaft ge- zeichnet, wie ein Blitz; wohl missver- standen.

Gans r. den Kopf wen- dend, oben 1. Eidechse nach unten, unten links A

benso, aber A benso.

Ebenso. Ebenso.

benso, aber H

benso.

benso.

benso.

benso.

Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso.

Denso, doch steht das H hier rechts, vor den Füssen der Gans.

Ebenso.

Vertieftes nicht getheil- tes Quadrat.

Vierfach getheiltes ver- tieftes Quadrat.

Noch drei Exemplare.

Ebenso, aber ohne den Buchstaben.

Ebenso.

Zwei Gänse neben ein- ander stehend r. da- rüber Epheublatt und H

Ebenso.

Ebenso.

Vierfach getheiltes ver- tieftes Quadrat.

Eion. Eurvdicea.

87

28

iRi

0)45

i

Ml

1 0,5

Ml

947

nicht voll- kom-

men j

i

i

Ebenso doch ohne den Buchstaben.

Ebenso.

Ebenso, doch sind die Gänse hier so dar- gestellt , dass man von der einen nichts wei- ter sieht als den Gon- tour des Halses und den vorderen Theil des Kopfes mit dem Auge.

Vertieftes vierfach ge- theiltes Quadrat, die Vertiefungen haben, in etwas unregelmäs- j siger Form, die Ge- stalt des sog. Haken- kreuzes.

' Ebenso, die Haken- kreuzform fast ganz regelmässig.

Ebenso.

Prokesch

Eurydicea.

Die Münzen der sonst unbekannten Stadt Eurydicea werden (Sestini Mus. Hedervar. IV, 104, Borrell Num. Chron. III n. 135, Leake num. hellen, p. 53, Catal. Brit. Mus p. 75) nach Macedonien gegeben und für eine zeitweise bestehende Benennung von Cassandrea ge- halten^ welche Stadt nach Polyaenus von einer Königin Eurjdice besondere Gunst erhielt. Eurydice heissen verschiedene Frauen aus dem macedonischen Königshause: die Mutter Philipps IL, die Frau des Demetrius Polior- cetes, die Tochter des Lysimachus, Gemahlin des Antipater, Sohnes des'Gassander. Borrell vergleicht mit Recht hier die Umnennung der Stadt Ephesus in Arsinoe, nach Lysimachus' Gemahhn, deren Münzen einen den Münzen von Eurydicea ähnlichen Kopf zeigen.

Die ganze Zutheilung, welche an sich und namentlich durch die nachweislichen Be- ziehungen einer Königin Eurydice zu der Stadt Cassandrea recht ansprechend schien, wird aber fraglich durch eine Herkunftsnotiz und ein Beizeichen einer Münze dieser Stadt

88

Macedonia.

^Z\

^3h ^3^

JE 2^

Eurydicea in unserer Sammlung: das aus der Sammlung des verstorbenen Dragoman Dr. Sperling in Gonstantinopel stammende Stück kommt nach einer brieflichen Notiz des durch- aus zuverlässigen und kenntnissreichen Dr. Sp. aus Ephesus und zeigt, was Sperling mit Recht hervorhebt, die Biene also Gepräge und Fundort deuten auf Ephesus, dessen Münzen mit dem Namen Arsinoe auch einen ganz ähnlichen Kopf zeigen. Jedenfalls wird man die Möghchkeit, dass Lysimachus eine Stadt in der Nähe von Ephesus »Eurydicea«, seiner Tochter zu Ehren, benannt, ebenso zugeben müssen, als die Benennung von Gassandrea oder einer anderen macedonischen Stadt. Gepräge und Styl der Münzen von Arsinoe -Ephesus sind so verwandt mit denen von Eurydicea, dass wohl die ephesische Hei- math oder doch die Nachbarschaft von Ephesus für diese Münzen von Eurydicea wahrschein- licher ist, als Macedonien.

Weiblicher Kopf mit Schleier r., ähnlich den Köpfen der Phi- listis, der Arsinoe in Ephesus u. s. w.

Ebenso.

Ebenso.

EYPYAlKEßN

neben einem fuss.

Ebenso.

links Drei-

El^enso.

Ebenso.

Ebenso, rechts imPelde, nach oben gerichtet, Biene.

Fox

Prokesch

Fox

Sperling

Heraclea.

Die Silbermünzen einer Stadt Heraclea, welche sich durch ihren Styl, die acht mace- donische Form des Quadratum incusum, die Anordnung der Inschrift u. s. w. als mace-

.^2^

JR2^

/R2

1,84

»,73 etwas be- schä- digt

1,68

Heraclea.

donisch ausweisen , werden bald nach Heraclea Pontica in Bithynien, bald nach dem mace- donischen Heraclea Sintica, in der Nähe des Strymon, bald nach dem tief im Lande, im Nordwesten liegenden Heraclea in der Lyncestis gegeben.

Die ganz sichern Münzen des bithynischen Heraclea*^ weichen im Styl sehr von den mace- donischen Münzen ab, die hier beschriebenen sind gewiss macedonisch, nicht bithynisch. Heraclea in der Lyncestis war in später Zeit (s. Eckhel II, 71 ' von Bedeutung, in alter Zeit wird sie kaum erwähnt, auch ist es nicht recht wahrscheinlich, dass diese den Münzen von Aenea, Acanthus, nicht unähnlichen Stücke so weit von der Küste entfernt geschlagen sein sollten. Die Zutheilung nach Heraclea Sin- tica ist also wohl vorzuziehen. Einige der gewöhnlich nach Bithynien gelegten Münzen mögen ebenfalls noch diesem Heraclea an- gehören, vielleicht auch die Münzen von Heraclea Thessaliae?

89

Bärtiger Herakleskopf mit Löwenfell 1.

HP

Taf IV, 34.

3V

Ebenso.

Bärtiger Herakleskopf mit Löwenfell r.

um ein flaches, vierfach ge- theiltes sorg- fältig gezeich- netes Quadrat, das Ganze im flach ver- tieften Quadratum incusum.

Ebenso.

HP wie vorher, im > ersten, zweiten ^ und dritten 3V Felde des inne- ren Quadrats: A A M Der letzte Buchstabe nicht völlig erhalten, doch wohl eher als M, nicht als t zu fassen.

28819

Prokesch

Fox

*) Dass die von Imhoof dem bithynischen Heraclea abgesprochenen grossen Silber- münzen mit sitzendem Bacchus zweifellos diesem bithynischen Heraclea angehören, lässt sich jetzt sicher beweisen. Siehe darüber ifeitschrift f. Numismatik XVI p. 4.

90

Macedonia.

Heraclea Sintica.

^3

MG

. KAeCOTOON um einen macedonischen Schild.

EniCTP

INOWA

Dies ist die erste sichere Münze dieser Stadt. Hierocles nennt sie "HpaxXBia Irpvuövog^ also der Münzaufschrift entsprechend. Fried- laender, Zeitschrift für Numismatik VI, 137 (mit ungenügender Abbildung).

Die von Imhoof (monn. grecques p. 78) ebenfalls hierher gegebene Münze mit Pferd und Kranz aus den Sammlungen Athen und Prokesch war nicht mehr in der letzteren vor- handen, als sie vom Berliner Museum gekauft wurde.

Adaeus.

Der Name des »Adaios, Sohn des Adaios« als der eines Beamten der Stadt Lete im Jahre 1 17 V. G. auf einer Inschrift (Imhoof monn. grec- ques p. 114 nach Revue archeol. 1875). Auch sonst ist der Name Adaios in Macedonien häufig, z. B. Heerführer Philipp's, Alexander's, einer des Namens von Polybius erwähnt, u. s. w. Imhoof setzt die Münzen des Adaeus um 200 y. C, ich möchte sie wegen der z. Th. grossen Über- einstimmung mit den Münzen des Gassande;- erheblich früher ansetzen. Die Zutheilung Pellerin's nach Heraclea Sintica am Strymon, wegen des Monogramms aus H und P und des C, ist nicht durchaus zu verwerfen, denn die Mono- gramme HP t und 1^ M (also vielleicht €. zu lesen) finden sich nach Imhoof's Beobachtung bei allen fünf verschiedenen Typen des Adaeus, das Gepräge der Keule erscheint bei Heraclea Sintica am Styrmon, und Herakles- kopf und Keule bei dem benachbarten Ort Gotusa (Scotusa), s. Imhoof 1. c, und die Monogramme enthalten ja: Her, Hera, und S oder St oder Si.

Apollokopf mit Kranz r.

AAAIOY von oben, rechts neben dem Dreifuss; links neben dem Dreifuss, von oben AE oder ähn- lich und ein undeut- licher Buchstabe, et- wa E oder S

Heraclea Sintica. Lete.

91

3 ^4

Ms

61 yE4^

7 ^4

8

iE 34

9

iEs

10

^3

1 1

iE 2V

12

iE2

»3

iE2

Ebenso.

Ebenso. Ebenso.

Ebenso , das Mono- gramm hier l-P und ein undeutliches Zei- chen.

Ebenso, l-P und Z

Ebenso, Hnks Hirsch- I köpf r. darunter R I C(?)

Imhoof (monn. gr. p. 113) nennt den Kopf Pferdekopf, es ist aber sicher ein Hirschkopf, vom Geweih nur Spuren; ähnlich ist die Rück- seite der Goldmünzen von Philippi.

Bärtiger Kopf rakles r. mit feil.

des He- Löwen-

AAAIOY dazwischen AE Z liegende Keu- le, die dicke Seite r

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, doch hP Z

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Eberkopf r.

-

AAAI dazwischen HP Z Lanzenspitze r.

Ebenso.

Ebenso.

8925

306/1883

Prokesch

385/1884

Fox

Rauch

Prokesch

I 173/1878

Fox

Fox

Prokesch

^4-5

9,22

Lete.

\AOIAT . . links oben Helm r. im vertieften überderGruppeeines Viereck. Centauren r., der ein Mädchen raubt, wel- ches die R. ernpor- hebt. Verzierter Fuss- boden. Taf. IV, 35. Ahnlich der Münze der Pariser Sammlung,

welche \AOlAT3A auf der Vorderseite und die-

3 '4/' 877

92

Macedonia.

JR4

9)93

JR2i.

Ms

4,57

4,91

selbe Inschrift wiederholt auf der Rückseite, links neben dem Helm hat. Auf unserem Exemplar könnte man auf der Rs. Spuren von Schrift sehen wollen, wenn es nicht nur Zu- fälligkeiten sind.

Die hier folgende Reihe der inschriftlosen, selten mit einem Buchstaben bezeichneten, meist sehr alterthümlichen Münzen mit bacchischen Darstellungen, gehören nach Thracien oder Macedonien und sind gewiss in der Nähe von Thasus oder von Lete und von den Orrhes- kiern geprägt. Sie liegen nach althergebrachter, wenn auch zum grossen Theil unsicherer Be- stimmung, alle hier bei Lete, mit Ausnahme zweier mit O, welche bei Thasus liegen; diese Bestimmung ist auch ganz unsicher. Die angebliche Aufschrift einer der Münzen dieser Reihe mit stehendem Satyr und stehendem Mädchen (Mionnet S. II, 81 Nr. 496 aus AUier's Sammlung, Dumersan, Gab. Allier. Taf. IV, 18 p. 31) NOINIAT . A, d. i. AETAINION, ist nach einem mir im Abdruck vorliegenden sehr guten Exemplar in Gotha zweifelhaft; auf diesem sieht man etwa . . NIAIT, andere Exemplare dieser Münze (derselbe Stempel wie in Gotha) im British Museum liest Head zwar NOIAT(3)A (Gatal. p. 79 Nr. 19 u. 21), erklärt aber die In- schrift selbst für sehr »indistinct«. Auf dem Abdruck sieht man etwa l<*^ONIA^'l, doch kann der Schluss MO auch Zufall sein.

Satyr, bärtig, mit Haar- Kleines, rohes vertief- zopf, ithyphallisch, tes Quadrat, r. schreitend, mit der R. ein r. fliehendes, den Kopf wendendes und die L. erhebendes Mädchen am r. Hand- gelenk haltend.

Sehr dick, ältester Styl.

Ebenso , links drei Punkte oder Striche, unter einander.

Ebenso, Punkte

hier nicht sichtbar, sehr roher Styl, kein Haar- zopf.

Ebenso , das Quadrat grösser.

Ebenso, das Quadrat in zwei unregelmässige Rechtecke getheilt.

Lete.

93

.R3

6 M4

I 7

M4

8 M4

II

5k M4\

M4h

8,23 I Ebenso, besserer Styl, ! der Satyr mit langem j Bart und langem, I glattem Haarzopf.

9,'

10,8

9,87

9,83

9,38

sehr gut er- halten

Ebenso, roherer Styl; oben zwischen beiden Figuren Punkt oder Kugel, links vom Satyr drei Kugeln : •*

Ebenso, unten zwischen beiden Figuren Ku- gel, links vom Satyr zwei l rechts von dem Mädchen eben- falls :

Ebenso, man sieht links keine Kugeln; zwi- schen beiden Figuren oben Kugel , rechts vor dem Mädchen ebenfalls Kugel.

Ebenso.

Ebenso, hier links vom Satyr und rechts von dem Mädchen 'je zwei Kugeln: [

Ebenso , das Quadrat unregelmässig im In- neren.

Ebenso, roh von zwei Diagonalen getheilt.

Quadratum incusum von dieser Gestalt ^

Quadratum incusum, unregelmässig im In- neren.

Ebenso.

Ebenso, in den unregel- mässigen Erhöhun- gen des Inneren zwei vertiefte Diagonalen.

Ebenso, sehr grosses vertieftes Viereck mit unregelm'ässigen Er- höhungen; nahe an einem der Ränder, erhaben, Vorderthei

eines Ebers 1., mit 1. Vorderfuss.

Ebenso, sorgfältigerer Styl , das Mädchen mit doppeltem lan- gem Haarzopf, Zwi- schen den Figuren: oben Kugel und un- ten Kugel, links vom Satyr Kugel (?), rechts vordem Mädchen Ku- gel.

Taf. IV, 36.

Die äusserst auffallende Erscheinung einer Darstellung inmitten eines unregelmässig er- höhten Quadratum incusum ist hier völlig zweifellos; andere angebliche Analoga sind be- kanntlich oft Einbildung, wie z. B. der Fuchs im Quadratum der Kleinasiatischen (lydischen) Eiectronmünzen.

Fox

Rauch

Rauch

Prokesch

476/1871

94

Macedonia.

^5

13

^5

M4k Ms

subae- rat

9^64

9,85 9,65

9,81 9,8

Grosses, im Inneren unregelmässig erhöh- tes Quadratum incu- sum.

Satyr und Mädchen in der Stellung wie vor- her, doch fasst der Satyr mit derR. nicht an das Handgelenk des Mädchens, sondern richtet die Hand nur nach demselben hin, die R. erhebt er unter das Kinn des Mäd- chens. Zwischen den Figuren oben 0 und unter den Händen Ö

Das © ist kein Buchstabe sondern Sym- bol, das bekanntlich in jenen Gegenden häufig vorkommt.

Vertieftes Quadrat, von zwei erhabenen Dia- gonalen getheilt.

Satyr r. , ithyphallisch, mit Thierohren, lan- gen Haaren und Pfer- defüssen , mit der R. das fliehende die L. erhebende und den Kopf 1. wendende Mädchen am r. Arm festhaltend, mit der L. ihm unter das Kinn fassend. Links und oben eine Kugel.

Ebenso.

Ebenso, nicht ganz voll- ständig.

Ebenso, man sieht nur die Kugel links, der Satyr mit langem Haarzopf.

Ebenso, man sieht bei- de Kugeln.

Ebenso , aber der Satyr mit menschlichen Füssen. Drei Ku- geln links, oben und rechts. Von noch altem, aber sehr ausdrucksvollem

und schönem Styl.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, die Diagonalen nur schwach sichtbar.

Vertieftes in vier kleine getheiltes Quadrat.

Prokesch

Fox

Prokesch

Gansauge

Prokesch Fox

Lete.

95

19 .1^5;

Kbenso aber nur links 1 Ebenso.

und oben eine Kugel, j

Links, am Kopfe des i

Satyr und hinter ihm

Spüren von Inschrift.

Diese Münze gehört zu der oben erwähn- ten mit der angeblichen Inschrift »Letainion« oder »Letaion« rückläufig. Man könnte hier als ersten Buchstaben ein 1 erkennen. Auch hier ist der Styl sehr schön, feiner als die vor- hergehende.

^oM^3 9,34

^^4

8,15 eut er- halten

Äi4h

9,93

23 iR I

1,24

241 iR I I 1,16

Stehender ithyphalli- scher Satyr r. mit lan- gem Pferdeschweif, die R. an den Pferde- schweif haltend , mit der L. eine redende Bewegung machend ; ihm gegenüber das stehende Mädchen 1., die R. erhebend, in der gesenkten L. Kranz. Zwischen den Figu- ren, unter der Hand, eine Kugel.

Bärtiger Satyr r. stehend mit langem Pferde- schweif, ithyphal- lisch, die R. erhebend, mit der L. die r. Hand des ihm gegenüber- stehenden Mädchens an den Phallus füh- rend; das Mädchen senkt den 1. Arm.

Quadratum incusum, von zwei nicht ganz deutlichen erhabenen Diagonalen getheilt.

Quadratum incusum, unregelmässig von Diagonalen vierfach getheilt.

Ebenso, zwischen den Köpfen der Figuren Kugel, unter den Händen zwischen den Figuren Kugel. Taf. IV, 37.

Bärtiger Satyr sitzend r., wie es scheint mit der Rechten den Phallus emporhaltend.

Ebenso, aber ziemlich regelmässig zwei er- habene Diagonalen.

Vertieftes Quadrat mit unregelmässigen Er- hebungen.

Fox

Prokesch

Fox

Prokesch

Sehr alt, dickes MetallstUck.

Ebenso.

Ebenso.

Prokesch

Prokesch

96

Macedonia.

25

Mi^,

1,01 0,98

26-

/R14-2

1,03

29

0,8 1,03

30

^4h

9.7

9,65 1%

Rand beschä- digt

9,66

31- 40

^4-54

9,52 9,26

nicht schlecht erhalten

8,05

nicht

schlecht

erhalten

41

^5

8,36

nicht gut

42

^5

schlecht erhalten

43

^5

8,81

ziem- Hch gut

Ebenso , man sieht nichts vom Phallus, der Satyr hat einen langen emporgerich- teten Pferdeschweif. Oben hinter ihm und vor ihm Kugel.

Flaches Metallstück

Noch vier Exemplare.

Vertieftes Quadrat,

durch zwei erhabene Diagonalen getheilt.

Knieender bärtiger Sa- tyr mit langem Haar r., in den Armen ein 1. blickendes Mädchen haltend, das die R. erhebt.

Roher alter Styl, die Arme des Mädchens

fadenförmig.

Vertieftes Quadrat, in vier immer nur an einer Seite vertiefte kleine Quadrate ge- theilt.

Noch zehn Exemplare, zum Theil von etwas besserer Zeichnung und besseren Körperformen , das Quadrat ist bei allen in vier kleine vertiefte, mehr oder weniger nur zur Hälfte vertieft geschnittene Quadrate getheilt.

Ebenso, guter alter Styl.

Ebenso.

Ebenso, das Mädchen hat am r. Arm Arm- band, ebenso am 1. ein wie es scheint doppelt gewundenes Armband.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

i'3

Prokesch Fox Fox

Dannen- berg

28780 Fox Fox

Prokesch Prokesch Prokesch Prokesch 28944

Knobels- dorff

Rauch

28944

Lote.

97

|k

47

^5

Ms

48

49

^5

^5 ^5

842

8,35

8,15 be- schä- digt

8,3

8,85

8,45 8,7 849

Die drei folgenden von weniger strengem Styl und naturgemässer werdenden Zeichnung i

Ebenso, ohne Arm- Ebenso. bUnder. i

Ebenso. Ebenso.

Vertieftes Quadrat in vier kleine halb ver- tiefte Quadrate ge- theilt

Ebenso. Ebenso.

Bärtiger, kahlköpfiger Satvr knieend r. , ein 1. blickendes Mäd- chen im Arm haltend ; das Mädchen streckt die R. aus, die Hand erscheint hinter dem Satyrkopf. Rechts ne- ben der Schulter des Mädchens Delphin, nach unten. Von sehr gutem Styl, wohl um 430 V. G.

Ebenso, kein Delphin, i Ebenso, an derselben Stelle A |

Das A auf Lete deuten zu wollen, ist ebenso unsicher wie die Deutung des A auf Amphipolis, O auf Thasus.

Ebenso, doch A Ebenso.

Ebenso. Ebenso. Ebenso.

Ebenso, ausgezeichnet schöner Styl.

Taf. IV, 38.

Die ähnlichen Münzen mit 0 liegen noch nach der älteren unsicheren Bestimmung bei Thasus.

Es folgen die Halbstücke der vorher- gehenden Reihe mit kniecndem Satyr mit Mäd- chen, im Styl den verschiedenen Sorten der Doppelstücke', der rohen wie der feiner ge- zeichneten, entsprechend. Der Übersichtlich- keit wegen ist hier die Reihe der halben Werth- stücke von den grossen getrennt.

Gansauge Fox

Prokesch

Prokesch

Prokesch

11752 231/1885

Antike Münzen. Bd. II.

Macedonia.

■«3

3,95

^3-

3l

4,04 3,,8

nicht schlecht erhalten

3,54

gut erhalten

3,52 schlecht erhalten

^5

4,03 schlecht erhalten

^3

3,78

^3

3,5

^3

3,37

^3

3,3

^3

3,34

^3

3,13 subae-

rat

Knieender bärtiger Sa- tyr r. mit Mädchen im Arm, das den r. Arm erhebt. Sehr al- ter Styl, die Arme des Mädchens fast faden- förmig.

Vertieftes Quadrat, in vier zur Hälfte ver- tiefte kleine Qua- drate getheilt.

Gansauge

Noch vier Exemplare.

Ebenso, von ziemlich gutem Styl.

Kahlköpfiger bärtiger Satyr knieend r., ein Mädchen im Arm hal- tend, das die Rechte ausstreckt, die Hand erscheint hinter dem Kopfe des Satyr. Gu- ter, späterer Styl.

Ebenso.

Ebenso, der Unterkör- per des Satyrs von vorn, langer Pferde- schweif. Sehr guter Styl.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, der Satyr mit Epheu und Epheu- traube bekränzt, sehr schöner, v^enn auch derber Styl. Taf. IV, 39.

Ebenso.

Ebenso, fast ganz regel- mässige Theilung in vier kleine Quadrate.

Ebenso, die Quadrate nur halb vertieft.

Ebenso , fast regelmäs- sige Theilung und Vertiefung.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, die theilen- den erhabenen Linien sorgfältig verziert, mit Halbkugeln an den Enden.

Rauch

Dannen-

berg

Fox Fox

1^599

Prokesch

II 274

Fox

Sperling Gansauge

41/1878

Lete. Mende.

99

64 .^^2

1,2

69

2

70 I .^^2

0,97 I,II

'''^ 0,98

^«3

71 .4^ I I 0,95

Knieender bärtiger Sa- tyr r. mit langem, punktirten Haarzopf und punktirtem Pfer- deschweif, mit der L. an den Phallus fas- send. Sehr alter Slvl.

Vertieftes vierfach ge- theiltes Viereck, die kleinen Quadrate nur zur Hälfte vertieft.

Fox

Noch fünf Exemplare, das Quadrat zum Theil ziemlich regelmässig getheilt.

Ebenso.

Ebenso, ohne Pferde- schweif.

Ebenso, fast ganz re- gelmässig in vier flach vertiefte Quadrate ge- theilt.

Unregelmässiges, sehr roh vierfach getheil- tes und nur theil- weise vertieftes Qua- drat.

Fox

Fox Gansauge

7108 Gansauge

Rauch

Mende.

.^^4

8,34

Esel 1., ithyphallisch. Die Bewegung der Füsse kaum sicht- bar, er scheint mit dem r. Vorderfuss etwas zu schreiten. Vor dem Thier wie Spur von Buchstaben, wie A, was sonst auf den uralten Münzen der Stadt nicht vor- kommt.

Das MetallstUck sehr dick

Vertieftes Viereck , aus sechs verschieden grossen, z. Th. sehr tief eingeschlagenen Dreiecken bestenend.

uralter Styl;

em gleiches Stück: L. de Hirsch, annuaire de la societe de Numismatique 1884 p. 34, Taf. I, 5.

Prokesch

?•

100

Macedonia.

^3^

JR6^.

M3

JE 2'^

JE \\i

2,52

15,92

etwas oxydirt

2,57

2,53

Esel 1., ithyphallisch, den r. Vorderfuss et- was erhebend.

Vertieftes Viereck, aus fünf vertieften Drei- ecken bestehend.

Alter Styl, flaches Metallstück.

Bärtiger , unten beklei- deter Dionysos 1. auf dem r. schreitenden Esel liegend, den Gan- tharus in der R. und ihn auf das r. Knie stützend.

MEN AA . O N um ein Linienquadrat, darin Weinstock mit vier Trauben, das Ganze im flach vertieften Quadrat. Die In- schrift war jedenfalls

Dupre's Exemplar, im Gatalog dieser Samm-

lung 1867 abgebildet.

Ebenso.

Ebenso.

Taf. I, Nr. 192 etwas verschönert

MEN A AIH um eine Amphora, das Gan- ze im flach vertieften Quadrat.

Jugendlicher Kopf r. (wohl Dionysos, vom Epheukranz nichts erkennbar).

Jugendlicher Kopf 1., ob mit Kranz ist nicht erkennbar.

Ebenso.

MEN AAI riN um zwei neben einander ste- hende Amphoren.

MEN AA . um eine Amphora.

28780

Fox

Prokesch

28780

Prokesch

/R5

9,64

Neapolis.

Gorgoneion mit ausge- streckter Zunge von sehr schönem, altem Styl, von vorn. Taf. V, 40.

Vertieftes Quadrat, in vier nur zur Hälfte vertiefte kleinere ge- theilt.

9587

Neapolis.

10]

2 -R 4 9o6

9,48

9,88

8,30

•,JR4-4^ Rand

I be- i schä- i digt

r; .R4 9,82

7 ^^3 3,82

Ebenso.

Ebenso.

Noch drei Exemplare, das letzte von etwas abweichendem Styl.

:r^i^3i

,R3

^2||-3

8

JRji

3,8

'*

Mii

0,88

10

.fi 1

0,96

1 1

-R 1

0,99

12

.«3

,,89

Ebenso, von weniger gutem Styl.

i Ebenso, guter Styl, I nicht ganz so alter- thümlich.

Ebenso.

Ebenso, sehr schöner alter Styl, wie die er- sten grossen Stücke.

Ebenso.

Ebenso.

Gorgoneion mit ausge- streckter Zunge, von vorn.

1,84 1,83

1,85 »o9 •»73

1,76 «»79

1,87 '»79

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, fast regelmässig in vier kleine vertiefte Quadrate getheilt.

Ebenso.

Ebenso.

NEOn von oben, rechts neben einem weib- lichen Kopf r. (Aphro- dite), das Ganze im abgerundeten ver- tieften Quadrat.

Noch vier Exemplare, die beiden letzten ) mit etwas veränderter Figur. )

Ebenso

N E um den weib- P O liehen Kopf r. im vertieften, kaum als Quadrat zu be- trachtenden Felde.

Noch neun Exemplare.

Sperling

Gansauge Prokesch

234/1885

Fox Fox

Fox

533/1872

28786

Fox

Knobels- dorff

4199

Fox

Prokesch

Rauch

235/1886

7100

Herr- mann

236/1885

Sperling

Fox

237/1885

^ 9390 , Prokesch

I02

MacedoiiJa,

28

•/(i

Ai2*r.

Ai3

MS\

'»8'

3»7^>

3,^>

Ebenso, anderer Styl, roher.

Gorgoncion wie vorher, aber von besserem Styl. Taf. V, 41.

Kbenso,

30

3'.

3>55

/!-: I

:v^

/!«: I

Taf. V, 42. Ebenso,

ß P um den weib- 3 Z liehen Kopf r, im stark abgerun- deten vi-r\\r\'\i-]\ Chia- drat.

N um den be-

P O kränzten weib- lichen Kopf r.

EOn um dcu weib- lichen Kopf r,, dessen Frisur freier ange- ordnet ist als die der anderen M Unzen. Vor dem Kopf r. eine kleine Taube r.; also als Aphrodite ge- sichert.

NEOPOAlTEnN rechts oben beginnend, ne» ben und unter dem weiblichen Kopf r. mit hinten aufgebun- denem Haar.

Ebenso. NEOPO über dem weib-

lichen Kopf mit auf- gebundenem Haarr.; hinter dem KopJ",nach oben gerichtet, links- hin, Heuschrecke. Von schönem Styl und den kleinen Silber-

ni(ln/f'n n)if NEOP gleichzeitig.

l'.benso.

Ebenso, die Sclirift z. Th. verlöscht und mehr vor dem K(K)f, man sieht etwa .,0P

Prokesch

Prokescl)

Prokescli

Sc;

IÖ3

Ebenso.

Schrift fast verlöscht, wohl anders ange- ordnet und kürzer. Wei blicher Kopf r., ^ hinter ihm undeut- , liches Beizeichen.

28781

.€1!,

Ebenso

Ebenso.

Schrift verlöscht Weib- licher Kopf r.

3 / über dem Kopf mit hoch aufgebun- denem Haar L, da- hinter schräg ein Getreidekom. Sehr schöner, leicht alter- thUml icher Styl.

Fox

Rauch

Gorgoneion mit aus- gestreckter Zunge, von neuerem Styl, aber doch den alteren Silberm Unzen sehr ähnlich.

NEAnOAl zu den Seiten TON einer langbe- kleideten weiblichen Figur mit Modius von vom. in der R. grosse Scnale, in der L. vielleicht eine Frucht, fast wie ein Mohnkopf ^gestaltet, oder ein kleines run- des Gefäss? Die Figur ist die Stadtgöttin von Neapolis, wie R. Schöne, Griechische Reliefs 1872 Nr. 48 Taf. VII nachgewiesen. Das dort besprochene Reliel zei^ fiber einer auf ßündnissverhand- lun^pen zwischen Athen und Neapolis '^36 v. C bezOglicben Inschrift die Darstellung ^ Pallas, als Scadteötttn Athen's, einer kleinen, inschrift- : lieh als mAPOENOC bezeichneten, archaisch ge- | kleideten weiblichen Figur mit Modius der | Scadfgjöttin von Neapolis die Hand reichend. , Diese Figur, welche in der Hand vielleicht einen uodeiiilichen kleinen Gegenstand hält, i^, wenn mach viel aHenhOmlicber, iast wie ein Xoaoon behandelt, doch sicher identisch nm der auf der Münze dargesttllcen Göttin.

28780

104

Macedonia.

Die Beischrift riAPOENOC deutet auf Artemis (s. Schöne 1. c. p. 23), welche unter diesem Namen in Chersonesus Taurica und an andern Orten verehrt wurde. Die Attribute, welche die Göttin auf der Münze trägt, passen aller- dings wohl nicht zu Artemis und mögen irgend welche locale Bedeutung haben , denn an Per- sephone, welche einmal von Sophokles ITap^lvo; genannt wird, darf man deshalb allein wohl kaum denken. Die Münze ist wohl jünger als die erwähnte Inschrift, welche die Stadt noch, wie die übrigen älteren Münzen, NEOflOAlC nennt statt des NEAnOAlS! der beschriebenen Kupfer- münze; diese stammt aus der in Salonichi ge- machten Sammlung Michanovich,

Olynthus.

JR6

^7 AS

JR6

'7A

^A

2,43

Viergespann im Schritt r., der bärtige, be- kleidete Wagenlenker hat die Geissei in der R. Über dem Pfer- de Kugel.

Taf. V,

Adler im flach vertief- ten Quadrat 1. flie- gend, um dasselbe grösseres, durch er- habene Diagonalen getheiltes vertieftes Quadrat.

43-

Wegen des auf den etwas späteren Münzen von Olynth dargestellten fliegenden Adlers dieser Stadt zugetheilt. Von sehr schönem uralten Styl, wohl um 500 v. C.

Ein zweites Exemplar aus demselben Stempel.

Pferd r. stehend, den 1. Vorderfuss erhe- bend, an eine in der Mitte stehende ioni- sche Säule angebun- den. Links über dem Pferde Blume von drei Blättern. Taf. V, 44.

^ O um den r. flie- > genden, eine Schlange im Schnabel haltenden Adler, das Ganze im flachver- tieften Quadrat.

Fox

385/1873

28633/2

Olynthus. Orrhescii.

105

-R2:,

2,18

nicht

voll-

kom-

men

-^3

2,25

Laufendes Pferd r. mit herabhängendem Zü- gel.

OAYNOI unter und ne- ben dem Apollokopf mit Kranz r.

O präge wie vorher.

(wohl 2 w)Ge-

XAA Kl AE ßN um die Lyra, das Ganze im flächvertieften Vier- eck. Taf. V,45.

Olynth ist Prägeort aller Münzen des chal- cidischen Bundes mit Apollokopf und Lyra, vielleicht ist aber die Inschrift hier OAYNÖlo?, nämlich Apollo, zu ergänzen.

Prokesch

49/1873

.R4

1

9o5 1

/K4

erhalten

^4

9,92

M4i

i

9,7'

M.4i

9,3

Ms

9,38

Orrhescii.

Unbekannte thracisch-macedonische Völ- kerschaft, ihrem Gepräge nach in der Nähe von Lete ansässig. Alle ihre Münzen sehr alt, um 500 V. C.

Wßq^HS^ß Bärtiger Centaur mit langem Haarzopf r., ein Mäd- chen in den Armen haltend, das die Rech- te erhebt. Taf. V, 46.

Ebenso^ weniger voll- ständige Inschrift.

Ebenso . doch ohne In- schrift, etwas anderer, wohl älterer Styl.

Ebenso.

Ebenso , flacherer Styl, unten deutliche Perl- linie als Fussboden.

Vierfach fast als ver- tieftes Hakenkreuz ^etheiltes Quadratum incusum.

Ebenso.

Ebenso, die Vertiefun- gen etwas anders.

Ebenso, fast ein ver- tieftes Hakenkreuz bildend.

Ebenso.

Vertieftes, in unregel- mässiger Weise in fünf Vertiefungen ge- theiltes Quadratum incusum.

318/1872

Prokesch Fox

28382 Fox

I0()

Macedonia.

0,85

ORR (das letzte R etwas schräg, nicht ganz deutüch) über einem mit dem r. Vorder- fuss knieenden Stier.

Flach vertieftes , durch erhabene Linien sorg- fältig in vier Qua- drate getheiltes Qua- drat.

28780

M6

10,4

JR6 ^5h

10,3 be- schä- digt

2,43

^3

iE 2^

2,32

Orthagoria.

Nach Plinius identisch mit Maronea, nach Strabo in der Nähe von Maronea, nach einem späten geographischen Schriftsteller identisch mit Stagira in Macedonien. Letztere Angabe wird jetzt als spät und unzuverlässig ange- zweifelt.

Kopf der Artemis r. mit welligem Schei- tel, am Nacken der Köcher; Ohrring und Halsband.

Taf. V, 47-

Ebenso. Ebenso.

OPOAfo von oben, zu PEQN den Seiten eines reich verzierten Helmes von vorn, mit herabhängenden Ohrklappen. Über dem Helm Stern, un- ter dem Helm H"

Ebenso- Ebenso.

Ebenso, doch ohne Mo- nogramm.

Kopf der Artemis von

vorn , mit Ohrringen

und Halsband, links

an der Schulter der

Köcher.

Der Kopf erscheint genau ebenso auf Mün zen des König Philipp mit dem Reiter auf der Rückseite, wahrscheinlich Philipp's IL Auch die übrigen Silber- und Kupfermünzen mögen derselben oder z. Th. einer etwas späteren Zeit angehören; die Artemis der grossen Silber- münzen gleicht der auf den Goldmünzen des Pyrrhus.

Ebenso.

Apollokopf mit Kranz r.

Ebenso.

Ebenso,

OPOA .

PEß.

man sieht nur

Prokesch

28780 Fox

Knobels- dorff

Fox Prokesch

, .E4:

Pella.

Pella.

Kopf des Poseidon r. mit Diadem.

107

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Kopf des Zeus mit Lor- beerkranz r.

Ebenso.

Apollokopf mit Lor- beerkranz und hin- ten aufgebundenem Haar r.

riEA und im Abschnitt AHZ stehender Stier r., der Kopf von vorn ; rechts vor ihm : ^ unter dem Leib AK

Ebenso, das Mono- gramm rechts scheint etwas reicher.

Ebenso , die Mono- gramme hier: rechts A oder noch reicher, unter dem Leib "1^

Ebenso, rechts N oder ein Monogramm mit diesem Buchstaben, unter dem Leib KK

Ebenso, rechts undeut- lich, unter dem Leib [»T oder ähnlich.

Ebenso, hier drei Mono- gramme; oben über dem Lambda N< oder ähnlich, rechts AI und unter dem Leib AI

Ebenso, oben N oder ein Monogramm mit diesem Buchstaben, rechts t. oder ähnlich, unter dem Leib ^

Ebenso, das Mono- gramm unten das- selbe, alles übrige un- deutlich.

riEAAHZ links, von un- ten neben der Lyra. Rechts, von unten,

Das erste Monogramm nach Hunter Taf. 42, V ergänzt.

9591

Knobels- dorff

Knobels- dorff

Fox

Rauch

Knobels- dorff

io8

Macedonia.

^34 JE3

13

JEsk

14

15- i8

JE 2^

iE 3-2 ^3^

19

^3i

iE 2^

^4^

Ebenso.

Ebenso , einfachere Haartracht.

Ebenso.

Apollokopf mit Kranz r.

Ebenso.

Ebenso, dieselben Mo- nogramme, weniger deutHch.

Ebenso, undeutliche Monogramme.

Ebenso, hier flEA sehr gross und vielleicht AHZ auf der andern Seite, letzteres sowie etwaige Monogram- me aber unkenntlich.

riEA von oben, zu AHZ den Seiten des Dreifusses mit gros- sem Ring oben und einem Aufsatz. Links von der Schrift , von oben nach unten, AP; rechts Spuren eines Monogramms.

Ebenso, ohne Mono- gramme.

Noch drei Exemplare.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Pallaskopf r. mit ver- ziertem Helm, dem auf den späten athe- nischen Silbermün- zen ähnlich.

riEAAHZ von oben, rechts, und Ö oder ähnlich und AK von oben, links, neben dem Dreifuss von ge- wöhnlicher Form.

riEA von unten, zu den AAZ Seiten des Drei- fusses.

Rauch

1 1029

28850

Knobels- dorff

Knobels- dorff Rauch Rauch

Rauch

Gansauge

(lEAA von unten, zu Prokesch AlßN den Seiten des Dreifusses.

HEA

oben und AHE im Abschnitt; wei- dender Stier r. , Kopf von vorn; oben hin- ter der Schrift N un- ter dem Leib ff* oder ähnlich.

Knobels- dorff

Pella.

log

.1:4

5 iE 4

JE 4h JE 4h

JE 4h JE4 JE4

JE4

IE4

JE4

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso (verlöscht). Ebenso (deutlich). Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso. Ebenso.

Ebenso, nur ein Mo- nogramm, unter dem Leib , f oder ähnlich.

Ebenso, oben vielleicht ein Monogramm, un- ter dem Leib ä

Ebenso, oben undeut- liches Monogramm, unten ^1

Ebenso, oben H oder ähnlich, untQn W

Ebenso, oben undeut- lich, unten AT

Ebenso, oben (^ oder reicher, unten W*

Ebenso, oben ßE, im Abschnitt, am Ende der Schrift (5P

Ebenso, oben ftt oder reicher, unter dem Leib t

Ebenso, oben kein Mo- nogramm, unter dem* Leib K oder Kl

Ebenso, unter dem Leib ein Pflug, dessen lan- ge Handhabe oben rechts hinter dem Halse des Stiers vor- ragt.

Ebenso, nicht so voll- ständig.

Ebenso, ohne Beizei- chen.

Ebenso.

Ebenso.

Herr- mann

Wolanski

Knobels- dorff

1 1216 Prokesch

Fox

Ansbach-

sche

Samml.

Rauch Rauch

Fox

1 1217

I lO

Macedonia.

^3

JEs

Ms

JE4

JE4 JE 4

JE4

M4\

JE 4h

Ebenso.

Ebenso.

Pallaskopf r. , der Helm mit Pferdeköpfen, rennendem Greif und Arabesken verziert, genau wie auf den späten athenischen Silbermünzen.

Ebenso.

Weiblicher verschleier- ter Kopf von vorn (wohl Demeter, doch ist kein Ährenkranz zu sehen).

Ebenso.

Ebenso.

Jugendlicher Kopf r. mit geflügeltem Helm, der oben in einen Greifenkopf umge- bogen ist (Perseus oder Roma oder Pal- las).

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, hier scheint unter dem Leib ein undeutliches Mono- gramm zu stehen.

Ebenso , Schrift un- deutlich, wohl kein Monogramm.

. EAA . . im Abschnitt. Nike auf dem eilen- den Zweigespann r., unter den Pferden liegende Ähre r. mit zwei Blättern.

Ebenso, HEAAHZ

riEA oben und

AHZ im Abschnitt. Wei- dender Stier r., Kopf von vorn, über dem Kopf 181 , unter dem Leib AR und hinter der Schrift unten lie- gende Ähre r. mit zwei Blättern.

Ebenso.

Ebenso.

AT im links zu-

riEAAHE sammenge- AT wundenen

Eichenkranz.

Ebenso, doch oben AT unten Ap

Ebenso, oben AT unten

Ebenso, doch oben I?E unten TP

Pella.

47 .H 4 I Kopf des jugendlichen, flEA über und |

unbiirtigen Pan r. mit ; AHZ unter zwei neben- i zwei Hörnchen an ' einanderliegenden |

Rauch

der Stirn, am Nacken Spuren des Pcihim.

Brustbild des jugend- lichen Pan r. mit Thierfell um die Schultern, am Nacken das gekrümmte Pe- dum, Hörnchen an der Stirn.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ziegen r., oben AZ Das Ganze in einem Kranz (Eichenkranz auf den ähnlichen Münzen der Bottea- I ten^.

riEA von unten,

AHZ zu den Seiten der kämpfenden Pallas r. mit archaisch behan- deltem Gewand, Speer in der R., Schild in der L.; links unten fiT rechts I

Ebenso, die Mono- gramme hier W und

Ebenso , doch y^ und i

Ebenso, doch ^ und ein undeutliches Mo- nogramm.

Ebenso, doch NP und H oder reicher.

Bärtiger, vielleicht be- PIEA über und krünzier Kopf (des \ AH Z unter dem wag- Zeus) r. rechten geflügelten

I Blitz; rechts oben i I und rechts unten fiE Ganz ungenau abgebildet und beschrieben bei Prokesch, nicht bekannte Euronaeisch- griechische Münzen, Abb. der Berliner Akademie 184^ p. 75. Er nennt den Kopf »caput Fauni«, es ist aber weder an einen »Faun« noch an den doch wohl damit gemeinten Pan zu denken. Die Münzen von Pella entsprechen fast alle denen mit MAKEAONßN , bei welchen sich die- selben Sorten finden: Apollokopf 3G Dreifuss; Perseus- oder Romakopf X Kranz; so wird auch die Sorte der Makedoner-Prägung: Zeus- kopf X geflügelter Blitz in der vorliegenden Münze ihr entsprechendes Gegenstück haben.

Prokesch

Knobels- dorff"

Knobels- dorfif

Gansauge

Prokesch

12

Macedonia.

54

^54

55

R^\

^

^4^

Der Kopf ist zwar roh und der Kranz kaum zu erkennen; sicher ist der Bart.

Kopf des Zeus mit Lor- beerkranz r.

riEAAHZ hnks, von oben. Kopf des Zeus r. mit nicht ganz deut- Hchem Kranz.

. EAAH . oben in gera- der Linie. Adler mit ausgebreiteten Flü- geln r. auf dem Blitz stehend, links C^, rechts \^ oder noch reicher.

nEAAHZ im Halbkreis oben. Adler mit aus- gebreiteten Flügeln auf einem Stab oder Scepter stehend r.

Zeit des M.Antonius und Octavian.

HEAAAlßN Hnks, von oben. Brustbild der Nike r. ohne Flügel, von portraitartigem Charakter und für Octavia gehalten.

riEAAAlßN 1. von oben. Nike 1. schreitend, in der ausgestreckten R. Kranz, über die 1. Schulter den Palm- zweig haltend. Ganz ähnhche Münzen haben auf der Rück- seite die Umschrift der Triumvirn: M ANT AYT r KAI AYT, auch in Thessalonice findet sich die gleiche Prägung und Umschrift der Triumvirn. Ob auf diesen Münzen mit riEAAAlßN vielleicht rechts noch die Triumvirn- Umschrift stand, lassen die mir vorliegenden Abdrücke unsicher; vielleicht war die Umschrift vorhanden.

Augustus.

CAESA-R-F-L-ARVNT- NS-ll-VIR-QVINKopf des Octavian r.

SPES im Abschnitt. CO LONIAE PELLENSIS

langbekleidete weib- liche Figur 1. in der R. zwei dreigetheii- te Blüthen (wie es scheint) haltend.

Ein zweites Exemplar aus denselben Stempeln. Vgl. über diese merkwürdige Münze Zeit- schrift f. Numismatik I p. 169. Zu lesen ist CAESAR F L ARVNTIVS u. s. w. Mommsen

484/1:

220/1875

18780

508/1872

Pel

»»3

: 7

iE4

iG6

JE 61

JE6\

IE 7k

schlug vor, das F in Filius zu ergänzen, so dass Octavian hier »(Caesar filius« genannt würde. Ein L. Arruntius kämpfte bei Actium mit und war 732 Gonsul; die Lesung FLavius als Gentilname scheint nicht gut möglich. Die Münze ist wohl als Gründungsdenkmünze von Pella zu betrachten, ähnlich wie der so- genannte »Brutus« s. oben bei Diumi mit der von Fröhner wohl richtig ergänzten Umschrift PRINCIPIum FELIX Rs COLoniae IVLiae.

Falsche E^eschreibunc und irrige Lesung der Münze des Aruntius oei Sestini Glass. gen. 2. Ausg. p. 37.

M. Aurelius.

. O . . . Kopf r. , wie es Umschrift verlöscht; der scheint sicher M. Au- gewöhnliche Typus rel , mit langem Bart. von Pella, Pan auf dem Felsen sitzend 1., den r. Arm an den Kopf legend, im 1. Arm Pedum.

Einzelne Spuren der Umschrift, etwa P. Pan auf dem Felsen sitzend 1., die R. auf den Kopf legend.

COLIVLAVSPeLLA Pan

1. auf dem Felsen sitzend, den r. Arm auf den Kopf legend, unter dem 1. Arm, am Felsen, die Sy- rinx, von der linken Hand gehalten.

Ebenso, weniger gut erhaltenes Exemplar.

Mit falscher Lesung von Sestini, danach von Mionnet S. III, 93, 580 beschrieben.

Gommodus.

COMMOD . NTAVG

Kopf mit massig lan- gem Bart und Kranz r.

Macrinus.

MOPELSeVM ACReiNYS

AVS (sie) Brustbild mit Kranz, Panzer und Gewand r. , mit kur- zem Bart.

Ebenso.

COLIYLAY S PeLLA

Thronende weibliche langbekleidete Figur 1. mit Modius, die R. nach dem Mund be- wegend und viel- leicht einen kleinen Gegenstand in der R. haltend.

Pfau

Knobeis- dorflf

28780

Pfau

Fox

Antike Münzen. Bd. II.

114

Macedonia.

JE6

JE6

JE6

13

JEöi;

JE6

Die auf späteren Münzen deutlichere Figur ist vielleicht Spes als Stadtgöttin von Pella, in der nach dem Gesicht hinbevvegten Hand die Blume haltend, doch scheint sie auf mehreren Exemplaren nichts in der Hand zu halten. Spes als Stadtgöttin erscheint auf den frühesten Mün- zen der Golonie unter Octavian. S. oben.

Severus Alexander.

MAVR (oder B) SEV ALEXANDAVG Brust- bild r. mit Kranz und Paludamentum.

IMPSEVALEXANDER

AVG Kopf mit Kranz r.

Mamaea. IVLIAMAMAEAAVG

Brustbild r.

IVLIA AA AMAEAAVG

(sie) Brustbild r.

Maximus. CIVLVERMAXIMVSCAeS Brustbild mit Gewand

COLIVLAVGPELLA Pan

1. auf dem Felsen sitzend, die R. über den Kopf legend, mit der L. nach unten am Felsen die Syrinx hal- tend.

COLIVL AVGPeLLA

Thronende Spes (?) 1. mit Modius, in der R. , die nach dem Ge- sicht zu bewegt ist, vielleicht einen klei- nen Gegenstand (Blu- me) haltend.

COLIVLAV S PGLLA

Pan 1. auf dem Fel- sen sitzend , hier (wie auf allen, aber meist

weniger Münzen

deutlichen mit diesem Typus) unbärtig, den r. Arm über den Kopf legend, im 1. Arm Pe- dum, 1. im Felde die Syrinx.

COLIVLAVGPeLLA Ge- präge wie vorher.

COLIVLA VCPELLA

Thronende weibHche Figur 1., ohne Mo- dius, die R. nach dem Mund bewegend, hier wohl sicher nichts haltend; der Thron hat Löwenfüsse und gebogene Lehne.

Pella.

14

i

JE6

/E6k

16

JE6

'7 18

20

21

JE6

JE6

M6

JE 7^

iE 64

Gordian III. IMPGORDIANVSPFAVG Brustbild r. mit Kro- ne und Gewand.

COL IVLA VGPELLA Pan 1. auf dem Felsen sitzend, die R. über den Kopf legend, im 1. Arm Pedum, 1. im Felde die Svrinx.

COLIVLA VC PELLA Pan wie vorher.

IMPCMANTCORDIANVS

Brustbild r. mit Kro- ne und Schuppenpan- zer, auf der von vorn fesehenen Brust ein leiner Medusenkopf. Das G auf dieser Münze und überhaupt häufig in Pella wie C gestaltet (s. z. B. oben Maximus\

IMPGOROIANVS (sie) PFA . . Brustbild r. mit Krone und Ge- wand.

IMPMANTGORDIANVS

AVG Brustbild r. mit Krone und Gewand.

IMPCMANTGORDIANVS AVG Brustbild r. mit Kranz und Gewand.

IMPCMANTGOR

Kopf oder Brustbild r. mit Kranz.

COLIVL AVGPELLA

Thronende weibliche Figur 1. mit Modius, die R. an den Mund bewegend und viel- leicht eine Blume in ihr haltend (Spes ?).

COLIVLA VGPELLA

Ebenso.

COLIVLA VGPELLA

Ebenso.

Ebenso.

Philippus senior.

IMPCMIVLPHILIPPVS Brustbild r. mit Kranz und Gewand.

IMPCAeMIVFILIPPVS Brustbild r. mit Krone und Gewand.

COLIVLA V SPCLLA

Pan 1. auf dem Felsen sitzend, die R. über den Kopf legend, im 1. Arm Pedum, 1. im Felde Syrinx.

COLIVLA VSPCLLA

Thronende weibliche Figur mit Modius 1,. die R. an den Mund haltend, vielleicht mit Blume. Der Thron hat Löwenfüsse. Dieses Exemplar: Mionn. S. III, 98 Nr. 611.

Knobels- dorflf

28780

28780

Knobels- dorff

Fox

Rauch

Rauch

IIÖ

Macedonia.

M6

23

JEsk

Otacilia.

M OTACILSeveRAe

Brustbild r.

COLIVLA VS PeLLA

Paii auf dem Felsen sitzend 1., den r. Arm über den Kopf legend, im l. Arm Pedum , 1. im Felde Syrinx.

Philippus iunior?

IMPCAESMIVLPHILIP

PVS Brustbild r. mit Krone und Gewand. Der Kopf abweichend von den Münzen Phi- lipp's des Vaters und scheinbar jugendli- cher, es ist aber mög- licherweise doch Phi- lippus senior.

COLIVLA ...^LLAPan

wie vorher.

Phila?

^3

Laufendes Pferd r. 4>IAA darunter Mond-

sichel, nach oben ge- richtet, um das Gan- ze Kranz, wohl Lor- beer.

Der letzte Buchstabe nicht ganz deutlich, es kann sehr wohl ein A sein; die einzige be- kannte Münze der Stadt Phila in Macedonien im Süden, an der Mündung des Peneus, mit Nike und Keule, hat ebenfalls die Aufschrift 4>IAA (Imhoof, monn. grecques p. 90). Der Styl unserer Münze passt für Macedonien oder Thessalien sehr gut; Dannenberg gab sie nach Philippi, die Aufschrift hat aber sicher hinter dem <^IA noch einen wie A oder A gestalteten Buchstaben.

Philippi.

I

N^k

8,59

A^4

8,587

N^

N^\

8,6

8,57

V 4 8,58

Phil

PP

Die autonome Prägung von Philippi ge- hört der Zeit des Neugründers Philipp's II. und einer nur wenig späteren Zeit an (s. Imhoof, monnaies grecques p. 90. Der Herakleskopf der Vorderseite zeigt in allen drei Metallen zwei sehr von einander unterschiedene Auffassungen, eine strenge, alterthümliche und eine von moderneren Formen; die alterthümliche Form nur auf den kleinen Kupfermünzen und denen mit dem Namen: Thasus des Festlandes.

Unbärtiger Herakles- | <t)IAIPPßN links, von

köpf r. mit Löwen- feil, von strengem

Styi.

unten. Dreifuss mit zwei herabhängenden Taenien, darüber lie- gender Zweig, rechts aufrechtstehender Ga- duceus.

Die folgenden Goldmünzen von moder- nerem Styl.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, doch ohne die Taenien und den Zwei^. Das Beizei- chen ist hier, r. vom Dreifuss, ein Pferde- kopf 1.

Ebenso , doch der Pfer- dekopf rechtshin.

Ebenso, doch das Bei- zeichen ein Hirsch- kopf r.

Ebenso, doch hier rechts oben neben dem Drei- fuss hängende Trau- be mit Blatt, rechts von der Traube.

117

Prokesch

Prokesch

Gansauge

Prokesch

ii8

Macedonia.

12

13

H

N4

JR6

^6

^3

M2 ^2

^2 JE4

67

i3>2 vor- züg- lich er- halten

13,95 etwas abge- rieben

3,12

1,55

1,52

^<77

h5

Ebenso.

Ebenso, aber von stren- gem Styl.

Taf. V, 48. Ebenso, neuerer Styl.

Ebenso, doch von stren- gem Styl.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Unbärtiger Herakles- kopf mit Löwenfell 1.

Ebenso.

Ebenso, doch die Trau- be weiter unten , das Blatt steht nach links hin.

Dreifuss und Inschrift wie vorher, über dem Dreifuss liegender Lorbeerzweig, rechts Streitaxt, vom Drei- fuss hängen zwei Tae-

<J>IAIPPr2N rechts, von oben. Dreifuss mit Taenien, darüber lie- gender Lorbeerzweig, Rnks Keule, die dicke Seite nach oben.

<l>IAinnßN links, von unten. Dreifuss mit Taenien, oben der Zweig. Rechts Del- phin , der Kopf nach unten, rechtshin.

Ebenso, das Beizeichen rechts hier ein Bogen senkrecht, die Sehne

Ebenso.

Ebenso, doch rechts hier eine Streitaxt

ß/ie oben auf dem idrachmon).

Ebenso, doch rechts Getreidekorn.

<t)|Ainnr2N rechts, von oben. Dreifuss; links Bogen im Futteral.

Ebenso.

Fox

28953

Fox

Prokesch

Fox

Prokesch

28780

Gansauge 19322

Philippi.

I IC)

ibliEsi!

iS

iE 3^

JEsk ^3k

JE4

I

23

«5

JE3

JE4 JE4

Ebenso.

Ebenso , die Schrift be- ginnt oben über dem Dreifuss. Beizeichen hier: Keule, die dicke Seite nach oben, dar- über, schräg gestellt, Getreidekorn.

11925

Ebenso, zwei Exemplare.

Ebenso, Kopl rechts- Ebenso, das Getreide- hin, körn nicht deutlich.

Ebenso, doch linkshin.

Ebenso, vor dem Kopf zwei oder drei Ku-

geln;

Ebenso.

Ebenso. Ebenso.

Ebenso. Ebenso.

Ebenso.

♦lAIPPHN rechts, von oben. Dreifuss, links O

Ebenso, über dem O drei Kugeln oder Punkte: *• wenn dies nicht Andeutung des einen Endes der Tae- nien ist, welche auf den Silbermünzen ganz ähnlich darge- stellt sind.

<t>IAIPnr2N rechts, von oben. Dreifuss; links P, darunter aufrecht- stehende Ähre mit Blättern, etwas nach links gebogen.

Ebenso.

Ebenso, das Mono- gramm hier ^ oder ähnlich.

Ebenso, K über der Ähre.

der Ähre mit Blät- tern.

Ebenso, Ähre allein sichtbar.

'95 '5 Fox

19520

18047

Rauch

Knobels- dorfif

18048

Knobels- dorfl'

19516

19519

120

Macedonia.

28

JE4

29 ^3

30 31

32 33

34

^3h JE li

JE I. JE I

iE I-

35

36

JE2

JE I

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso.

Unbärtiger Herakles- kopf mit Löwenfell r., von strengem Styl.

Ebenso. Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, Beizeichen nicht erkennbar oder nicht vorhanden.

Ebenso, ohne Beizei- chen.

Ebenso.

<t>IAIP zu den Seiten des

PßN Dreifusses, von

unten beginnend ; am

Ende der Schrift

Astragal.

Ebenso, weniger deut- lich.

<MAI von unten be-

PPßN ginnend, zu den

Seiten des Dreifusses.

Ebenso.

Mit dem Namen Thasus des Fest- landes :

Die Münzen mit OAZION HPEIPO u. s. w.

gleichen z. Th. völlig (die Pariser Goldmünze) den Stücken von Philippi von strengem Styl und sind sicher aus derselben Prägestätte, also von Phihppi, vielleicht unmittelbar vor der Neugründung durch Philipp.

Unbärtiger Herakles- kopf mit Löwenfell r.

OASI zu den Seiten HPc. des Dreifusses, unten beginnend. Überprägt, die Schrift hat dadurch an einigen Stellen gelitten.

Unbärtiger Herakles- kopf mit Löwenfell r., von ziemlich alter- thümlichem Styl, aber scheinbar nicht so streng, als der Kopf der Pariser Goldmün- ze mit dem Namen Thasus des Festlan- des.

GAZION über und HPEIPO unter dem Bo- gen, auf welchem die Keule , die dicke Sei- te links.

19517

Fox

Fox

19512

Gansauge Prokesch

19513

Gansauge

Pfau

Philippi.

37

JEi^

JEi

39

iE4

»

40-

45

46

JE4

iE 6^

49

iE5

Ebenso.

Ebenso.

Ebenso, rechts oben ein kleiner undeut- licher Gegenstand (Helm oder Hut ?).

Ebenso^ weniger voll- ständig, kein Beizei- chen sichtbar.

Antoniu.>. Die von Imhoof als mög- licherweise nach Philippi gehörend bezeichne- ten Stücke (Imhoof monn. gr. p. 253 ff.) s. bei Parium.

Augustus.

VIC AVGauer im Felde, dazwischen Victoria 1. in der ausgestreck- ten R. Kranz, im 1. Arm Palmzweig, auf einer viereckigen Ba- sis stehend.

Noch sechs Exemplare.

COL-AVGIVL PHIL IVSSV AVG Kopf r. mit Lorbeerkranz.

COHOR PRAE und im Abschnitt PHIL Drei aufrechtslehende Feldzeichen.

DIVO IVL rechts, von unten anfangend, und AVG DIVI F links, von unten anfangend. Die Bildsäulen des Au^ustuSj im Kriegs- kleid, die L. an's Schwert lecend, und des Divus lulius, un- terwärts bekleidet, hinter dem Augustus, beide linkshin, die R. erhebend, Caesar scheint bekränzt. Zu beiden Seiten der Ba- sis je ein Altar.

Noch drei Exemplare, weniger deutlich. !

151/1

195 II

174

Knobels- dorff

11050

Sperling

Rauch

B. Fried-

laender

881/1876

8631 Rauch

122

Macedonia.

50

^ik

51

52

iEj

Rj

53

iE 6^

54

^44

Claudius,

TICLAVDIVSCAESAR AVGPMTRPIMP Kopf

Ebenso, weniger deut- lich.

Ebenso, Umschrift fast ganz vollständig.

Nero,