■igHoliö Museen zu Berlin
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BESCHREIBUNG
DER
ANTIKEN MÜNZEN
ZWEITER BAND
' KÖNIGLICHE MLSEEN ZU BERLIN
BESCHREIBUNG
DER
ANTIKEN MÜNZEN
ZWEITER BAND
MIT ^ T\nM.\ r\h -<> /INKhRrCKFN
PAEONIEN, MACEDONIEN, DIE MACEDONISCHEN KÖNIGE BIS PERDICCAS III.
I^KEIS 20 MARK
BERLIN VV. SPEMANN
1889
CJ
m^^
VORWORT.
-Die Beschreibung der Münzen von Paeonien und Macedonien ist, wie der erste Band, von mir bearbeitet mit Benutzung eines von mir grösstentheils ganz veränderten Manuscriptes von Julius Friedlaendcr, w^elches die neueren grossen Erwer- bungen (Fox und Prokesch) noch nicht enthielt.
Nach Beendigung des Druckes ist eine sehr wichtige Münze der ältesten macedonischen Königsreihe hinzugekommen, deren Abbildung und Beschreibung hier Platz finden mag:
Aermenaos macedonischer König oder Dynast.
AEPMHNAO Reiter im Schritt r., mit Hut, in der L. zwei gesenkte Speere haltend. Rs: Quadratum incusum, durch Diagonalen vierfach ge- theilt. M 6. 14,^)2 Grm. Die Münze gehört ihrem Styl nach sicher entweder Mace- donien selbst oder der Nachbarschaft Macedoniens an.*
* I >as Gewicht der grossen Silberstücke der älteren macedonischen Königsreihe ist unter li sehr verschieden. Vergl. das auf S. 183 über Alexander I. Gesagte.
VI
Sehr ähnlich ist die von Gousinery (voyage en Macedoine II, Taf. VII, Nr. 8) abgebildete Münze:
Reiter mit Hut im Schritt r., in der L. zwei Speere gesenkt, unten AA. Rs: Liegende Ziege r., zurückblickend, im Linienquadrat und vertieftem Quadrat. JR 5^.
Diese Münze wird von Gousinery gewiss mit Recht dem König Alexander I. (Beginn der Perserkriege bis etwa 450 V. Ghr.) zugeschrieben und gehört wohl in die letzte Regierungs- zeit desselben. In derselben Zeit, also um 450 v. Ghr., oder nur ein wenig später, mag auch die Münze des historisch bis jetzt unbekannten Aermenaos geprägt sein; man darf nicht etwa an den weit späteren, im Namen ähnlich klingenden macedo- nischen Prinzen Heromenes ('Hpoju£V7]g), getödtet 336 v. Ghr., Sohn des Aeropos (Droysen, Gesch. Alex. d. Gr. p. 102) denken, wenn der letztere Name richtig überliefert ist. Der Name Aermenaos klingt an Aeropos an und da »Heromenes« aus der Familie des Aeropos ist, wäre doch vielleicht eine Ver- wandtschaft oder gar Identität beider Namen, Aermenaos und »Heromenes« nicht ausgeschlossen. Die Münze ist jedenfalls bedeutend älter als die des Aeropos (397 — 392 v. Ghr.).
Ob unser Aermenaos ein nur ganz kurze Zeit regierender und deshalb der schriftlichen Überlieferung unbekannter König von Macedonien war oder ein kleiner Dynast der Nachbarschaft, lässt sich kaum entscheiden, das ganze Aussehen der Münze spricht aber weit mehr für einen wirklich der macedonischen Königsreihe angehörenden Herrscher.
Vielleicht giebt uns, wie in ähnlichen Fällen (z. B. bei Ketriporis), einmal eine Inschrift Gewissheit.
Berlin, 28. Mai 1889.
Der Director des K. Münzkabinets. Alfred von Sallet.
INHALT.
Paeonia i
Könige von Paeonia ... i
I.ycceius j
Patraus .... ... i
Audoleon 3
ICupolemus 7
'^^ ! cedonia 9
»ie vier macedonischen Pro- vinzen 17
Macedonien unter denRömern 21 Prägungen des Brutus in
Macedonien 23
Kaisermünzen 23
\canthus 29
^^•gae 33
Aenea 33
Amphaxus 34
\mphipoli^ 34
\phvtis r»4
-Apollonia h^
Beroea ö6
Bisaltae (>7 hotieatae . .68
f^ottiaea h()
<^assandrci 70
' -erdylium .' 71
^halcidice 72
hicaea o. Dicaeopolis 75
hionv, , 73
Dium' 76
1:-^-' 70
l.Yon ... . . 84
I -urydicea . . 87
lleraclea 88
Seite
Heraciea iSintica) .... 90
Lete . l 91
Mende 99
Neapolis 100
Olynthus 104
Orrhescii 105
Orthagoria 106
Pella 107
Phila 116
Philippi 117
Potidaea 123
Pydna 124
Scione 124
Sermyle 12G
Stobi 126
Terone *• i3<^
Thessalonice 132
Tragilus 139
Trie U)i
Tynteni 102
Uranopolis 162
Unbestimmte macedonische oder thrako-t macedonische
Münzen 163
Die macedonischen Kö- nige 181
Alexander 1 181
Perdiccas II 1S4
Archelaus 1S4
Aeropus 1S8
Pausanias 190
Amyntas III 192
Perdiccas III 196
VIII
Mionnet's Münzmesser.
Paeonia.
M
Könige von Paeonia.
. Lycceius, um 359 — 340 v.Chr., wird für identisch gehahen mit dem Paeoner Lyppeios der athenischen Inschrift iEphem.arch. mp. iE. 1874 Nr. 433' zu Philipn's II. von Mace- donien Zeit (vergl. Diodor xVl , 22). J. P. Six hat eine grosse Silbermünze des Lycceius mit der Orthographie AYKPEIO bekannt gemacht (Num. chronicle 1875 p. 20 mit Abb.\
Apollokopf mit Kranz r.
Taf. I ,
2 /R 3 2,97 Ebenso
3 yR 3 2,86
Taf. I, 2. Weibücher (?) Kopf 1.
YKK iiilOY Herakles, den Löwen würgend 1., stehend, die Rechte (mit der Keule) erhe-
■ bend. Am Nacken des Löwen K, hinter dem Herakles, am Boden, schräg, Bogen und Köcher.
AYKK über und unter
ElO dem laufenden
Y Löwen r. , der
letzte Buchstabe im
Abschnitt.
AYK K . . O Stehender Löwe r. , unter ihm Blume: y, im Ab- schnitt Spuren von Schrift (das Y, doch scheint noch ein zwei- ter Buchstabe zu ste- hen).
Taf. I
MS
12,6
Patraus, um 340 Apollokopf r. mit Kranz.
3'5- PATSAOY Behelmter Reiter r. sprengend, mit verzierter Sattel-
Fox
»55/1875
28780
Beger Th. Br.
283
Antike Münzen. Bd. II.
Paeonia.
.^5^ i 12,65
Taf. I, 4.
Ebenso.
Äib
11,87
.^7 12,56
^5^
12,61
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
decke, einen am Bo- den auf dem Rücken liegenden, behelmten Femd mit der Lanze stechend. Hinter dem Pferd am Boden ein zweihenkliges Gefäss (Crater), — Der Lie- gende hält in der R. den Speer, schräg gegen den Reiter ge- richtet.
Y . ASTAT
Dieselbe Rauch
Gruppe, doch trägt , der liegende Feind j den macedonischen Hut, einen runden Schild mit Kreuz in der Mitte und halb- mondartigen Verzie- rungen, und hält den Speer mit der R. in die Höhe. Beizeichen hier nicht sichtbar.
EbensOjVerwildert; man sieht nurYM, die lie- gende Figur sehr roh und undeutlich, der Speer nicht zu sehen.
Von der Umschrift nichts zu sehen, links vom Pferde .M. Ähn- liche Gruppe, der Feind ist nur in die Knie gesunken , ist behelmt und trägt den verzierten run- den Schild.
Y O >1 1 1 A n Ahnliche Gruppe, der Feind liegt und scheint Schild und Speer in der L. zu halten; 1. unten hinter dem Pferd Stierkopf von
1036;
Fox
Fox
Könige von Paeonia.
M6
I 1^2 I falsch (?)
Ebenso.
lol MG j i2y(^7
Scheint gegossen.
ünbärtiger Kopf r. mit Diadem, ohne herab- hängende Enden, von portraitartigem Cha- rakter Herakles'.
Y O >1 S T A n Ebenso, Prokesch der Besiegte behelmt (?) , sein Speer liegt am Boden; 1. unten hinter dem Pferd ein Hut, ähnlich dem der Dioskuren, be- j kränzt (?), im Lon- i doner Gatalog als • »Glocke« bezeichnet.
HAT PAOY Gruppe wie vorher, der Besiegte : ohne Lanze (?), mit j rundem Schild und : vielleicht macedoni- ^ schem Hut. i
I ! Taf. 1,3. I
' I Diesen Kopf und ähnliche ohne Diadem !
könnte man wegen des ganz gleichen charak- teristischen Gesichtsausdrucks für Portrait hal- , Iten, obgleich sonst ausserhalb des persischen! ' Herrschaftsgebietes Bildnisse Lebender erst weit später vorkommen. S. über diese Münzen Imhoof, monn. grecques p. 58, der sich für 1 Herakles entscheidet.
R 3 2,92 UnbUrtiger Kopf r, mit PATPAOY über dem Band im Haar, oben Vordertheileineslau- an der Stirn die auf- fenden Ebers r., dar- recht stehende Ver- I unter ^ zierung lähnlich auf t Münzen Philipp's II von Macedonienl Taf. I, 6.
Das Monogramm, schräg gestellt, enthält die Buchstaben des Namens flATPAOY, das O wie O.
468/1882
.•R3
«i -^3
be- schä- digt
3,M
Ebenso.
Ebenso, der Theil wo das Monogramm ste- hen könnte, fehlt.
Kopf r. mit Lorbeer- \ Wie vorher, doch unter kränz wie es scheint. ! dem Eber Traube.
28773
Fox
Prokesch
•4! ^3^
1 248 nicht
gut er- halten
Ganz roher Kopf r., | HATAYo Eber r. wie (jansauge vielleicht ohne Dia- : vorher, sehr roh. dem. ' Links drei Punkte •••
Paeonia.
l6
i8
^3
^3
M2\
2,54
1,95 be- schä- digt
2,07 1,96
iq\ JR2'^
be- schä- digt
20 iE 5
Ähnlicher, ziemlich ro- her Kopf r. mit Band im Haar (?).
Apollokopf mit Kranz r.
riATO O und unten T Halber Eber r. wie vorher, auf dem Rüs- sel sitzt eine Bremse 1.
PATPAOY von oben, vor einem r. stehen- den Adler. Links oben ^
Ebenso, beide Seiten aus denselben Stempeln.
Jugendlicher Kopf r. mit Band im Haar.
PAY . . Stehender Adler r., der Kopf ganz un- deutlich, vielleicht zurückblickend; vor ihm Keule und rechts davon Kugel. Von Pinder (Numismata inedita p. 22 Taf I, 6) als Pausanias von Macedonien be- schrieben, nach einer Mittheilung Imhoofs ist DAT sicher. Das T hat vielleicht diese Form gehabt: T. — Es stand wohl noch mehr. — Der Kopf erinnert mehr an den der Kupfer- münzen des Pausanias, als an die Köpfe auf Patraos- Münzen, von denen das Stück über- haupt sehr abweicht; Pinder's Irrthum war daher sehr leicht möglich.
Die hier folgenden Kupfermünzen, von denen ein Exemplar von Sestini mit der zu- gedichteten Umschrift riATPAOY beschrieben worden (LettereVI, p. 25), gehören in weit spätere Zeit; ein Exemplar ist aufgefunden worden, welches auf eine späte macedonische Königsmünze geprägt ist mit Schild Rs. BACI Helm. Die Münzen kommen immer aus Mace- donien und Paeonien. — S. darüber: Six, Num. Ghron. 1875 p. 24, cf Zeitschr. f. Num. V, 147 und Imhoof, monn. gr. p. 59.
Kopf des Zeus mit Lor- beerkranz r.
Adler r. auf dem Blitz, den Kopf 1. wendend. Rechts unten vor dem
28804
28380
Fox Prokesch
B. Fried- laender
Knobels- dorff
Könige von Paeonia.
21 iE 5
22
Ms
23 I iE 4^ 25 .E3^
26 iE 3^
27 28 29 30 31
iE4 I iE4 j iE4 iE4 I iE 3^!
32 i^ 2
33 ^*^2
14 -^^ - '
Ebenso.
Ebenso. Ebenso.
Ebenso. Ebenso.
Ebenso.
Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso.
Adler W», links über dem Rücken bren- nenderHandleuchter.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso , ohne Hand- leuchter, an dessen Stelle /^
Ebenso, doch das Mo- nogramm links NK
Adler auf dem Blitz r., der Kopf r., vor ihm r. unten das Mono- gramm aus riAP, wie vorher, links Hand- fackel.
Ebenso, doch links Aj ohne Handfackel.
Ebenso.
Ebenso, doch links 0
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, doch hier das Monogramm aus flAP links, und rechts un- ten etwa ^
Zeuskopf r. mit Lor- j Blitz, senkrecht; r. da- beerkranz. von das Monogramm
aus riAP, links /?
Ebenso. Ebenso, doch hier links
O
Audoleon, um 315 — 286. Pallaskopf von vorn, AYAnAE«NT«t Pferd
etwas 1., mit Hals- band. Der Helm hat drei Büsche. Taf. I, 7.
r. schreitend, mit herabhängendem Zü- gel, unten Ä.
Knobels- dorff
354/1875
Rauch
F"ox
Knobels- dorff
Fox 28780
Gansauge
28931
28804
Prokcsch
18079
Paeonia.
35 1^511
36 JR 6
37 i ^6 381^5^
39 ^3
40 JR i\
41 ^3
11,38
oxy-
dirt
12,6
12,29 12,51
2,97 Loch
nicht voll- kom- men
2,97
42 i ^ 3 i 3,0
Das Monogramm mag wohl, analog dem der Silbermünzen des Patraus, den Namen Audoleon bedeuten.
Ebenso, aus demselben Stempel.
Ebenso, doch der Kopf etwas r.
Ebenso, derselbe Stem- pel.
Ebenso, anderer Stem- pel.
Ebenso, doch etwas 1., ohne Halsband.
Ebenso.
Ebenso, etwas r.
Ebenso.
43 IRi\\ 2,12 Ebenso, etwas 1.
44I ifl2
45! ^4
2,04 Ebenso.
5,89 Pallaskopf r., wohl den Stateren Alexander' s des Grossen nachge- bildet.
Ebenso, pel.
anderer Stem-
Ebenso, doch ohne Zügel.
Ebenso, anderer Stem- pel.
Ebenso.
Ebenso, das Mono- gramm zwischen den Hinterfüssen.
Ebenso, doch das Mo- nogramm zwischen den Vorderfüssen.
Prokesch
Beger
Th. Br.
I, 286
Prokesch
Fox
Pox
Ebenso, doch das Pferd | Prokesch mit herabhängendem Zügel, ohne Mono- gramm , die Schrift anders gestellt, das T» t ganz unten.
Taf. I, 8.
Ebenso, die Schrift wie gewöhnlich oben im Bogen.
AYAßAE • NT • t um das Vordertheil eines springenden Pferdes r. unter ihm Ä
Ebenso.
AYAnAE« NT« s: Schrei- tendes Pferd r. mit herabhängendem Zü- gel, unter dem erho- benen r. Vorderfuss das gewohnte Mono- gramm. Unter dem Pferd Fussboden- streifen, was sonst bei Münzen des Königs nicht vorkommt.
Prokesch
9030
Fox
28780
Könige von Paeonia.
46 iR3l
12,99
Bärtiger, bekränzter Kopf des Zeus r., rohe Copie der Didrach- men Philipp's.
Msi
Z
nici voll- kom- men
AYAnAEoNToc Roh und fehlerhaft ge- zeichneter Reiter r., behelmt, das Pferd im Schritt. Man sieht weder am Pferdeleib noch hinter demPferd die Beine des Mannes, es ist daher nicht zu entscheiden, ob ein Reiter oder ein hinter dem Pferd Stehender oder Gehender ge- meint ist. Für den Reiter spricht, dass das Ganze rohe Copie von PhiUpp's Münzen ist. Unter dem erho- benen 1. Vorderfuss des Pferdes eine Ku- gel. Eingeschlagen, dicht unter dem Pfer- deleib: Jo
76S0
Taf. I
Ebenso.
Ebenso.
Gansauge
Barbarische Nachahmungen liegen in un- serer Sammlung vereinigt mit ähnlichen Stücken besonders.
Eupolemus.
Die folgenden Münzen gehören dem Stra- tegen Kassa nder's, Eupolemus, erst in Klein- asien, dann in Griechenland, an, ohne dass sich Bestimmtes über die Begrenzung und Dauer dieser jedenfalls im nördlichen Theile der griechischen Halbinsel gelegenen Herrschaft sagen Hesse. — Die alte, wenn auch irrige Ein- reibung des Eupolemos unter die Könige von Paeonien (Mionnet S. II, 560) ist hier beibehal- ten, um das Auffinden zu erleichtern.
Paeonia.
> h^s
2 I/E3I
3 i ^4 JE3
Drei über einander ge- legte macedonische Schilde. Auf der Mitte der beiden oberen Schilde, als Schild- zeichen, aufrecht ste- hende Lanzenspitze (selten deutlich).
Ebenso.
Ebenso, die Lanzen- spitzen sehr deutlich.
Ebenso, weniger deut- lich.
Ebenso.
^3k
Ebenso.
EYPO dazwischen AEMoY Schwert in der Scheide, mit Band, Griff 1. (Parazonium). Unten ein undeut- liches Monogramm.
Ebenso, das Mono- gramm T?P oder 1^
Ebenso, undeutUches Monogramm.
Ebenso , Monogramm nicht sichtbar.
Ebenso, doch der Griff des Schwertes rechts, kein Monogramm, doch unten liegen- des Doppelbeil, das Beil links.
Ebenso.
Fox
Fox
Prokesch
'757"
Macedonia.
Macedonia.
I i M l\ I 2^
2 .R
1 .^^3
4 ! ^3
iRS
iR3
7 !iR2^
;R3
Macedonischer Schild,
M A in der Mitte j^ ^ da-
be- schä- digt
be- schä- digt
be- schä- digt
2,43
2,38
sehr be- schä- digt
zwischen Keule.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
liegende
Ebenso.
Ebenso.
j Helm 1. mit Ohrklappen,
I um ihn
' 2: /^
r. Hegen- I der Drei- zack 1.
Ebenso.
Ebenso, doch
± Blitz Ebenso.
Ebenso, doch
^ Blitz, liegend
Ebenso, doch A GE
acht- N strahliger Stern
Ebenso, doch W IM (Monogramm,
kein Ny) a. Drei- •^ fuss
Helm,wie vorher, rechts eine Verzierung am Helm, wie eine auf- recht stehende Blu- me (?). Monogramme nicht sichtbar.
P'ox
Dannen- berg
Prokesch
7101
Gansauge
Prokesch
Fox
lO
Macedonia.
lO
|
^2^ |
h77 sub- |
|
aerat (?) |
|
|
JR2^ |
be- schä- digt |
|
Äi2^ |
2,19 |
|
JR3 |
2,14 |
|
M2^ |
2,23 |
|
M2\ |
2,24 |
|
^2| |
1,98 |
|
^2| |
2,0 |
|
M2k |
2,14 |
|
JR3 |
2,21 |
|
JR3 |
2,33 |
|
^2| |
2,28 |
|
^3 |
|
|
^3 |
Ebenso, aber rückläufig A M 3 M
Macedonischer Schild, in der Mitte -f
Ebenso, doch I^
Ebenso.
Macedonischer Schild, in der Mitte i^
Ebenso, nicht so deut- Uch.
Ebenso, doch GE(?) /^
acht- I strahliger Stern
MAKE dazwischen AONßN Schiffsvorder- theil r. Oben acht- strahliger Stern.
Ebenso , ohne Stern, rechts M
Ebenso, doch hier P oder Fl
|
Weiblicher Kopf mit Epheukranz, Ohrring und Halsband r. |
MAKE dazwischen AONr2N Schiffsvorder- theil r. Rechts M |
||
|
Ebenso. |
Ebenso. |
||
|
Ebenso. |
Ebenso, doch Fl |
||
|
Ebenso. |
Ebenso, doch das PI nur halb sichtbar. |
||
|
Ebenso. |
Ebenso, doch H |
||
|
Ebenso. |
Ebenso, ohne Buch- stabe, oben acht- strahliger Stern. |
||
|
Ebenso. |
Ebenso. |
||
|
Ebenso. |
Ebenso, Stern nicht |
sichtbar, das Mono-
f;ramm r. X oderähn- ich, man sieht nur die linke Hälfte.
MAKE
AONr2N von oben, da- zwischen Helm mit Ohrklappen 1. — Links Monogramm, man sieht H
Ebenso, man sieht kein Monogramm.
Macedonia.
.E4^
.V r,
Jugendlicher Kopf von | M A KE j,,,,.,,,hen vorn, etwas r. , mit ; AO NflN
Schilfkranz ^cier j langbekleidete Arte- Flussgott Strymon}. i mis r., am Rücken 1. j der Köcher, mit bei- I den Händen rechts- hin die Fackel hal- tend; links /V^ oder A^ , rechts fft Der Kopf wird von Friedlaender irrig »weib- licher ahrenbekränzter Kopf« genannt. Er ist sicher männlich und höchst wahrscheinlich der auf anderen Münzen der Macedonier im Profil vorkommende Flussgott. Der Kranz scheint deutlich. Bompois hat auf dem wohl mangel- haften Exemplar, das er beschreibt (Examen chronolog. des monn. frappees par la commu- naute des Macedoniens), den Kranz nicht ge- sehen. — Die Figur ist sicher Artemis, wie auch Bompois meint; auf dem hier folgenden Exemplar ist der Köcher völlig deutlich.
Ebenso.
Ebenso, links /Vt , rechts undeutliches Mono- gramm. An derSchul- ter der Arteniis er- scheint deutlich der Köcher.
Apollokopf mit Kranz
Noch zwei Exemplare.
MAKE
dazwischen
AONßN
Lyra, links Bogen, rechts ^
Silenskopf von vorn D • u- u
mit Epheukranz. |MAKE »"; t-pheu- 1 AONßN ^^^^^
Taf. I, lo.
Noch zwei Exemplare.
Knobels- dorff
Prokesch
9583
Fox Prokesch
8/1876
Fox Prokesch
Macedonia.
JEsh
JE6
^5k
^5
JE6 ser- ratus
M6
(Pot.)
ser-
ratus
Ms
JEsh
Kopf des Poseidon r. mit Band im Haar, dem Kopfe auf Mün- zen des Antigonus (Gonatas nach Im- hoof) gleichend.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
MAKE dazwischen
AONßN liegende
Keule, die dicke Seite r., oben l-P, das Ganze im links zusammen- geflochtenen Eichen-
Ebenso, doch über der Schrift fP unter ihr W
Ebenso, oben dasselbe Monogramm oder nur das aus Fl P, unten undeutliches Monogramm, etwaM
Ebenso, oben P^ unten fii (wohl ohne T- Strich).
Wie vorher, unter der Schrift m ITI
Knobels- dorff'
Kopf des Poseidon von
anderemCharakter r.,
im Haar Band, hinter
dem Nacken ragt der
Dreizack vor.
Serratus, wie die syrischen Königsmünzen (Bompois, exam. chronol. etc p. 89 Taf. IV); Bompois nennt die Münzen z. Th. »potin«; die folgende hat das Aussehen dieser Metall- mischung, s. auch Catal. Brit. Mus. p. 16.
Ebenso.
Jugendlicher Bacchus- kopf r. mit Epheu- kranz.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, Monogramme undeutlich.
MAK E Stehender AON ßN Ziegenbock r., über der Schrift oben I El rechts /^
Ebenso, nicht alles deutlich.
Ebenso, das Ende der Schrift nicht sicht- bar. Dieselben Mono- gramme und links hinter dem Bock K
Macedonia.
13
,1 .¥.
.1: ;
Ebenso. Ebenso , links kein
Buchstabe zu sehen. Hier scheint nur
AON gestanden zu haben. Im Abschnitt
T
Ebenso. MAKE und vielleicht N
AONß vor den Füssen des Thiers, Mono- gramme nicht sicht- bar.
Ebenso. MAKEN (sie) Ziegen-
AoN n bock r., vor
ihm 1*
Nach Friedlaender's Bemerkung befand
sich in Rauch's Sammlung eine andere Münze
mit derselben fehlerhaften Aufschrift, denn
der Annahme, das N sei als Nebenbuchstabe
aufzufassen, v^iderspricht die Stellung.
Prokesch
Zeuskopf mit Lorbeer- kranz r.
MA KE über und AON ßN unter dem geflügelten Blitz, dar- unter F, rechts da- von achtstrahliger Stern. Das Monogramm wird als Zeichen der Botteatae in Macedonien gedeutet; Münzen mit dem Monogramm allein liegen dort ein- geordnet.
Ebenso. Ebenso.
f^benso. Ebenso.
Eben. so.
Ebenso, ohne Stern.
Ebenso, rechts unten scheint noch N< zu stehen.
Ebenso, hier deutlicher AK oder N<
Ebenso , doch rechts undeutliches Mono- gramm, links T
MA KE dazwischen
AO NßN der liegende
geflügelte Blitz; links
unten undeutliches
Monogramm.
Knobels- dorff"
Herr- mann
Sperling Rauch
Sperling
14
Macedonia.
49
JE6
50
JEs
5»
52
53
54
55
56
Ms JEsk
JEs
JEs M^\
^5
57
^4
Ebenso.
Schilfbekr'änzter ju- gendlicher unbärtiger Kopf (Flussgott) r.
Ebenso, von der S^rift nur MAK zu sehen,
links unten @ Ob auch rechts ein Mono- gramm stand, ist nicht sicher.
MAKE über und
AONriN unter einem mit zwei Delphinen verzierten Dreizack rechtshin, über dem Stiel ^K unter ihm fr*
Der Kopf ist sicher ein Flussgott, nach dem Catalog des Brit. Mus. der Strymon, ob er vorn Hörnchen hat, ist nicht sicher, nach Bompois' Abbildung (examen chronolog. etc. Taf. II, 17) scheint es so.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
I Ebenso.
I
' Ebenso, doch stehen die Monogramme umgekehrt, ersteres unten, das zweite oben.
Ebenso, die Mono- gramme: fIP
Apollokopf mit Kranz r.
Ebenso.
PE
Ebenso.
Ebenso ; das obere Monogramm ebenso, unten W
MAKE von oben, AONßN dazwischen Dreifuss , oben auf demselben ein tisch- ähnliches Gestell mit drei kleinen Lorbeer- zweigen. Links ->—
Ebenso, links
rechts rf* lieh.
oder ahn
und
Macedonia.
'5
58 JE 4 39 JE 3
60 .¥. ^
.¥.4
62 ¥i 4
JE4h
64 iE 2|j
iE 2^1
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, rechts IT
Ebenso, rechts "^ , links S oder ähnlich.
m
Ebenso, rechts links
rP
undeutlich. Vielleicht stand vor dem ersten Monogramm noch ein Z (also n) wie auf andern Münzen dieser Reihe (vgl. die oben beschriebenen \ mit Ziegenbock).
Ebenso , rechte Seite
undeutlich, links >
das untere Mono- gramm also wohl so zu verstehen: ^
Ebenso, Monogramme undeutlich.
Knobels- dorff
Sperling
SperUng
3054
B. Fried- laender
Unbärtiger jugendlicher I MA KE dazwischen
Herakleskopf r. mit ' AONßN jugendlicher
Löwenfell. | Reiter im Schritt r.,
j die Rechte erhebend.
I Rechts "ff
Unvollständiger: Bompois 1. c. Taf. II, 19;
noch mit einem Stern r. Catal. Brit. Mus. p. 13.
Sperling
Macedonischer Schild, ! MAKE in der Mitte acht- strahliger Stern.
Ebenso.
im unten £ • fp zusammen- AONßN gewundenen Eichenkranz.
Ebenso, doch die Mo- nogramme: W fV
•28778
Fox
i6
Macedonia.
66
67
08
69
JE 2 JEi\ JE 3
JE2\
Ebenso, etwas andere Zeichnung des Schil- des.
Macedonischer Schild ohne Stern.
MAKEAONriN • von aussen zu lesen um einen macedonischen Schild.
MAKEAONßN (ohne Punkt, von innen zu lesen) um den mace- donischen Schild.
Ebenso, undeutliche | 19529 Schrift.
I^AKE ohne Kranz. AO
NßN
Nike 1. schreitend, in der R. Kranz, im 1. Arm Palmzweig.
Nike r. in der erhobenen R. Kranz, mit der L den Palmzweig über der Schulter tragend.
MAKEAONßN • von Schreitendes Pferd 1., aussen zu lesen, um den r.Vorderfuss he-
den macedonischen Schild.
bend.
Die im Gatalog des Brit. Museums hier ver- zeichneten Münzen mit dem Monogramm aus n, A, P und ZeuskopJ und Adler s. unter Patraus von Paeonien. — Über die unsichere Bestim- mung dieser Stücke siehe die Bemerkung an der betreffenden Stelle.
129A882
Dannen- berg
Prokesch
28633
Die vier macedonischen Provinzen.
17
Die vier macedonischen Provinzen nach 146 V. Chr.
/Rgk
Erste Provinz.
7 PS
Artemi&kopf r. mit Dia- dem , Gewand , Kö- cher und Bogen im Nacken, als grosses Mittelbild eines ma- cedonischen Schil- des.
Mg
Mg
16,68 16,8
16,80 i6,6§
16,69
71 Mg \ 16,4
Mgk
10 Mg
Mgk
16,15 etwas
abge- rieben
16,65 »5,95
16,97 etwas abge- rieben
MAKEAONnN über und nPi2THC unter einer liegenden Keule, die dicke Seiter., über der Schrift /?, das Ganze in einem 1. zusammen-
febundenen Eichen- ranz, 1. ausserhalb BHtz, senkrecht.
Noch vier Exemplare, z. Th. etwas ab
weichender Sty
emp Styl.
-1
Ebenso. Ebenso.
Ebenso.
Ebenso. Ebenso.
Ebenso, derselbe Stem- pel.
Ebenso, das Mono- gramm Ä*
Ebenso.
Ebenso, doch ^
Ebenso, doch ^
Ebenso, doch barba- • •, WKEAOl/lßH nsirt. nPßTHZ
oben )3?
Ebenso, derselbe Stem- pel.
28191
Das schwankende Gewicht ist bei den beiden vorstehenden Münzen Schuld der barbarischen PrUgung, welche sicher nicht der ersten Pro- vinz Macedoniens, sondern benachbarten Bar- baren angehört.
28798
B. Fried-
laender
28675/14
Prokesch
Fox
Ansbach-
sche Samm- lung
9581
Rauch Prokesch
Herr- mann
Antike Münzen. Hd. M.
i8
Macedonia.
13
H
»5
16- 18
19
20
23
|
/R9 |
16,69 |
|
.4^9 |
16,65 |
|
^9^ |
16,9 |
|
y^l9 |
16,74 |
|
yR9 |
16,65 16,82 16,9 |
|
^9^ |
16,67 |
|
jRg |
16,65 |
|
Mg |
16,77 |
|
JRg |
16,78 |
|
JRg |
16,57 |
Ebenso, aber griechi- sche Arbeit.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, doch correcte Schrift. Oben A, un- ten >k E
Ebenso, hier nur ein Monogramm, über der Schrift: l-P
Ebenso, doch über der Schrift H
Ebenso, doch oben ^ unten "fe und TfE
Noch drei Exemplare.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Kopf des Zeus Eichenkranz r.
mit
Ebenso, doch 3^ oben, unten liniis wie vor- her, rechts IVE
Ebenso, doch oben 8tP unten wie vorher, etwas verprägt.
■fö /VE
Ebenso, das Mono- gramm rechts: /VE
MAKEAONnN Dazwi- nPßTHZ sehen die in Macedonien, na- mentUch in Amphi- polis verehrte »Ar- temis Tauropolos«, auf einem mit einer Taenie bekränzten Stier 1. sprengend, den Kopf r. wendend, in jeder Hand eine Fackel. Unten W /VE
Taf. 1, II.
Prokeschi
Knobels- dorff
Prokesch
6980 Herr- mann Knobels- dorff
28798
Knobels- dorfl
»1935
Prokesch
649/1875
Die vier macedonischen Provinzen.
^9h
Die von Bompois ausgesprochene, aber gleich an Ort und Stelle wieder zurückgezogene Idee, in den Monogrammen des zweiten be- kannten Exemplars dieser Münze, in Neapel, den Namen des Aemilius PauUus zu sehen (Bompois p. 33% wird durch das vorliegende Exemplar gänzlich beseitigt.
Zweite Provinz.
16,67 Gepräge genau wie die Tetradrachmen der ersten Provinz mit Artemiskopf und Keule
im Kranz, Imks Blitz u. s. w, apyTEPAZ Die Monogramme der Rückseite: oben I?? und unten Rk
Taf. IL 12.
I JE':,
Ms
3 ^'^:5
I i
Vierte Provinz.
Zeuskopf mit Lorbeer- kranz r.
Ebenso.
Ebenso.
MAKEAONßN dazwi- TETAPTHS sehen lie- gende Keule, die dicke Seite r., über der Schrift A, das Ganze im links zu- zammengewundenen Eichenkranz. Unter der Schrift vielleicht ein undeutliches Mo- nogramm.
Ebenso, doch oben /V^ unten /\K oder ähn- lich.
Ebenso, oben undeut- lich.
28772
9059
Fox
Prokesch
20
Macedonia.
Macedonien unter den Römern.
MS
JRS
JRS MSk
Äig
JR
16,73
16,24
16,3 16,74 16,45
16,79
16,54
3j93
A e s i 1 1 a s , Qu a e s t o r (historisch unbel^annt).
MAKEAONßN unter dem Kopf Alexan- der's des Grossen mit fliegenden Haaren und Ammonshorn r., hinter dem Kopf O
AESILLAS darunter eine GL senkrechte Keule, die dicke Sei- te nach unten, zwi- schen einem runden Behähniss mit Deckel und Handhabe (Scri- nium, Gista, für die Schriftrollen}, hnks und rechts Sessel mit vier geraden Beinen. Der erste Gegenstand wird auch Münzka- sten (fiscus), der an- dere subsellium ge- nannt. Letzteres, der Sitz des Quaestor, ist sicher. — Das Ganze vom unten zusam- mengewundenen Lor- beerkranz umgeben.
Noch vier Exemplare.
Ebenso, aber ohne das O hinter dem Kopfe.
Ebenso, hinter dem Kopfe a (der Landes- name hier nur zum Theil sichtbar).
Ebenso, deutliche
Schrift, hinter dem Kopfe nichts, vor ihm R- oder ähnlich.
Ebenso, aber oben, wo sich der Kranz schliesst, ein kleines A
Ebenso, doch nicht zu entscheiden ob oben ein Buchstabe stand.
Ebenso, das letztes von Aesillas nur schwach angedeutet, des Rau- mes wegen. Oben kein Buchstabe.
Cae. Pr(aetor)? und Aesillas Q.
Der Praetor Cae ... ist ebenso wenig be- kannt als Aesillas. Vgl. Friedlaender, Zeitschr. f. Num. III, 179.
4198
Macedonien unter den Römern.
I .^8 13,67 ! Kopf wie vorher, hin- be- ter ihm O Schrift, 1.
schä- oben anfangend C>€. • I digt PR • MAKEAONßN Taf II, 13.
Wie vorher, mit voll- ständiger Schrift.
Mg
Mgk
MS
I iE 5-7
9580
Bruttius Suura, legatus pro quaestore, 89—87 V. C. I
16,68 I Kopf wie vorher, MAKE SVVRA • LEG Gepräge ' 479/1875 AONßN und O i PRO GL wie vorher.
Taf. II, 14.
Tetradrachmen mit LEG.
Nach Bompois' Ansicht 168/167 v. C., nach Head's Annahme Gatal. d. Brit. Mus.) nach 146 V. C.
16,0 etwas be- schä- digt
2-5iE5-6
16,87
Kopf der Artemis r. mit Köcher und Bogen an der Schulter, als Mittelbild des mace- donischen Schildes; wie auf den Münzen der ersten Provinz, aber von sorgfältige- rem Styl und höhe- rem Relief
Ebenso.
LEG dazwi- 1 591/1875
MAKEAONnN sehen i Keule, die dicke Seite j r. — Rechts oben eine linkshin gewen- dete Hand, welche einen Zweig ( Öl- zweig?) hält, unter der Schrift fX das Ganze von einem Eichen- kranz aus Blättern und Eicheln um- geben, welcher 1. zusammengewunden ist.
Ebenso, ohne Mono- gramm.
G. Publilius, Quaestor.
Kopf der Pallas oder Roma oder des Per- seus r., mit geflügel- tem^ oben m einen Greifenkopf umge- bogenen Helm.
Noch vier Exemplare.
MAKEAONßN im TAMIOY TAIOY Kranz POPAIAIOY von
Eichenblättern, links zusammengewunden.
Fox
Knobels- dorfif
Rauch
Fox Fox
22
Macedonia.
JE4-6
JE 4h
^5
10-
15
16
iE 4-5
^5
Epheubekr'änzter, ju- gendlicher Bacchus- kopf r.
Ebenso.
Ebenso.
über und
TAMIOY TAIOY n OnAlA lOY zwi- schen den Füssen eines r. stehenden Ziegenbocks, r. a^
Ebenso,
TAMI • OY über der TAIOY Ziege, unter dem Leib A (nicht deutlich) links K im Abschnitt vielleicht noch ein Mono- gramm. Rechts W (vgl, zu diesem Mo- nogramm die Be- merkung zur folgen- den Münze),
TAIOY oben und im Abschnitt TAMIOY; hintei dem Praeno- men l9l Weidendes Rind r, unter seinem Leib ü
Pallaskopf r,^ der Helm (meist nicht sehr deutlich) mit laufen- dem Greif r. und Vordertheilen von Pferden verziert, wie die athenischen Te- tradrachmen,
Das Monogramm enthält nachFriedlaenders Ansicht den Namen nORAIAlOY. Dieser An- nahme widerspricht das weniger vollständige Monogramm nicht, welches sich auf der vorher beschriebenen Münze findet; dort fehlt das O, doch könnte das O in der Mitte wohl für Omikron gelten.
Noch sechs Exemplare.
Ebenso.
TAIOYTAMIOY oben und nonAIAlOY im Abschnitt. Unter
dem Leibe des wei- denden Rindes r. "5
Macedonien unter den Römern.
23
L. Fulcinius, Quaestor.
Kopf der Roma (oder 1 MAKEAONßN im links cfes Perseus) mit ge- j TAMIOY zu-
flügeltem, oben in ei- | AEYKIOY sammen- nen Greifenkopf um- 4>OAKINNIO[Y] gewun-
gebogenen Helm r.
Ebenso.
Ebenso.
denen Eichenkranz.
MAKEAONnN im TAMIOYAEYKIOY links <|)OAKINNIOY zu- sammengewundenen Eichenkranz.
Ebenso.
Die Münzen der Macedonier mit Ale- xander's d. Gr. Bildniss s. am Ende der Münzen des Königs.
Prägungen des Brutus in Macedonien.
Die Goldmünzen mit KOSßN.
Nach gewöhnlicher Annahme, seit Eckhel, sind dies die von Appian erwähnten Münzen des Brutus aus den Schützen der Thracischen Dy- nastin Polemocratia. Die Bedeutung des KO^ßN steht nicht fest, Genitiv eines Stadt- oder Völkernamens kann es nicht wohl sein, an eine etwa dialectische Form für »consul« (also etwa der alten Form »cosol« ähnlich) zu denken wäre abenteuerlich, richtig ist wohl Eckhels Ansicht: »cusos eos imperante Bruto in urbe quapiam Graeca Cosone operi praefecto. « In dem I Coson hat man den Namen von Polemocratia's I Sohn sehen wollen , doch ist so , im blossen I Nominativ des Namens, wohl in jener Zeit niemals irgendwo ein Dynast auf den Münzen genannt. Beamtennamen im Nominativ sind allerdings häufig. Ob der KOS:ßN vielleicht ein römischer Beamter war, wie COSTA LEG , M. SERVILIVS LEG u. s. w., ist unsicher, der Name als Cognomen scheint unbekannt, nur Diodor nennt den Consul des Jahres 361 u. c. Serviu« Koa-cjtv.
Knobels- dorff
17044
28780
24
Macedonia.
A^
8,28
A/4
7 ^
8,43
8,4 8,48
8,43
8,54
KOSnN im Abschnitt Der Processus con- sulis ; der erste Gonsul L. Brutus 1. zwischen zwei Lictoren, ähn- Hch der Darstellung auf den römischen Denaren des M. Bru- tus. Links B^ (A B als Initialen des Namens des L. Brutus).
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, ohne Mono- gramm.
Ebenso.
Ebenso.
Adler 1. mit ausgebrei- teten Flügeln auf dem Scepter, in der erho- benen rechten Klaue einen Kranz haltend.
Ebenso.
Ebenso. Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Mit dem Bilde des Brutus(?).
Kopf des Brutus (?) r., mit schwachem Bart, am Unterkiefer sicht- bar.
Q unten. Darüber die Abzeichen des Quae- stor: Stab des Viator, subsellium und die runde cista zu Schrift- rollen oder Geldkas- ten (fiscus). Taf. II, 16.
Zuerst als dem Brutus zugehörig sind diese Münzen beschrieben von J. Friedlaender, Berl. Bl. II (1865) p. 143 f. Ein anderes Exemplar dieser grossen, sehr schön gearbeiteten Münze: Imhoof, monnaies grecques p. 60. Vgl. daselbst über die auch auf diesem Exemplar hervor- tretende cigenthümliche, auch den Münzen von Pella und Thessalonice eigene Form des Metallstückes: ^^^. — Ob wirklich Brutus dargestellt ist, bleibt immer noch zweifelhaft, ein römischer Machthaber oder Beamter ist es sicher, auch die Zeit ist wohl die des Brutus oder doch nur wenig vorher. Mit Augustus hat der Kopf kaum Ähnlichkeit.
Kaisermünzen.
26
8 JE
Ebenso, weniger gut Ebenso, erhalten. |
S. Friedlaender 1. c. über die erste Publica- tion dieser Münze durch Sestini, mit erfun- denen Inschriften.
Knobels- dorff
Kaisermünzen.
i .¥.
]-. ;
Claudius.
TfKAAYAlOZKAIZAP ZEBASTOZ • MAKEAO Kopf r. Die Schrift NßN um einen ma- beginnt 1. unten. cedonischen Schild.
Die Form des O bei den Kaisern bis Ves-
pasian scheint bisweilen O zu sein.
Noch drei Exemplare, die Umschrift des Kopfes weniger deutlich.
Nero.
NEPflN KAIIAP r. oben beginnend. Kopf 1.
Ebenso.
ZEBAZTOZ ON
ßN um den mace- donischen Schild.
ZeBAZTOZ • MAKeAO NßN um den mace- donischen Schild.
Vitellius.
. . . T€AAIOCrePMA ZEBAZTOZ MAKEZ^ON NIKOCKAIC . . Kopfi AN • (das O scheint
mit Kranz 1.
hier wie O gestal- tet zu seiny um den macedonischen Schild.
Fox
Knobels- dorff
Rauch
Knobels- dorff
Herr- mann
26
Macedonia.
JE6
JEek
JEb\
^5
Beschrieben bei Pinder num. ined. p. 17. — Vitellius trägt hier den ihm nicht zukommenden Gaesartitel ; auch die Münzen Ae^yptens haben denselben Irrthum in seiner Titulatur, man wusste in grosser Entfernung von Rom nichts von des ephemeren Kaisers Hass gegen den Namen »Caesar«,*)
Der Vitellius des Museum Sanclementianum (II p. 129 Taf. XVI, 68) ist, nach der Auf- schrift, deren Anordnung und auch dem Kopfe nach wohl sicher ein Vespasian, ebenso ver- hält es sich mit dem angebhchen Vitellius bei Leake numismata hellenica p. Gj. — Der an- gebliche Otho mit unsinniger Aufschrift bei Sestini (Descr. num. vet. p. 37 Nr. 4) ist viel- leicht ein Vitellius, das bei Otho unsinnige . . . NIKOZ wäre dann j/eppaNIKOZ
. . rePMANIKOZ . Kopf mit Kranz 1.
ZEBAZTOS • MAKEAO
NßN (wohl O statt O) um den macedoni- schen Schild.
Stellung und Art der Umschrift der Vorder- seite beweist, dass.es nur Vitellius sein kann; es ist auch rohe Ähnlichkeit des Kopfes vor- handen.
Vespasian.
AYTOKPATf^P KAIZAP OYEZnAZIANOZ
Kopf mit Kranz 1.
ZEBAZTOZMAKEAON ßN (wohl O statt O) um den macedoni- schen Schild.
Ebenso, weniger deutlich.
Derartige Münzen irrig als Vitellius bei Sanclemente u. Leake: s. oben die Bemerkung bei Vitellius.
. . POYAZnAZIAN . . .
(sie) Kopf mit Kranz 1.
ZEBAZTOZ • MAKEAO
NflN um den mace- donischen Schild.
*) Vgl. jedoch die Münze der Macedonier mit fehlendem Caesartitel : AY , OYITEAA lOZrEPMANIKOZATOK (sie, für AYTOK) ZEB. Mionn.I, 458
Kaisermünzen.
27
AYTOKPATßP KAIZAP OYEZnAZIANOE
Kopf mit Kranz 1.
KEAONß. Stehender Ares (oder der Kai- ser?), behelmt (?) 1. die R. auf den Schild, die L. auf die Lanze stützend. Links zwi- schen E und A der runde macedonische Schild.
Hadrian.
AAPI ICAP rechts 1 KOINON .'^AKEAONßN
obenbeginnend,Kopf Geflügelter Blitz, mit Kranz r.
AAPIANOCKAICAP r. | KOINONMAKEAONflN obenbeginnendjKopf j um den macedoni- mit Kranz r. j sehen Schild.
Dieses Stück zeigt sehr deutlich die für gewisse macedonische Münzen (s. oben bei Brutus) charakteristische Form des Metall- stückes:
KOINONMA Ge- flügelter Blitz.
Antoninus Pius.
ANTON AICAP r.
oben beginnend. Kopf
mit Kranz r. Ob O statt des richtigen ß im Namen, ist nicht ganz sicher.
Ebenso, ganz undeut- liche Schrift.
Ebenso, etwas deut- licher.
ANTONeiNOC KAICAP
r. oben beginnend. Kopf mit Kranz r.
KOINONMAKEAONflN
der erste Theil sehr undeutlich. Blitz.
Ebenso.
KOINONMAKEAONßN
um den macedoni- schen Schild.
Das erste O im Namen scheint deutlich, doch ist an dieser Stelle gekratzt, es kann auch wie sonst, ein Q. gewesen sein: Q (s. Catal. des Brit. Mus. Macedonien, Antoninus, Nr. 155, p. 28).
ANTa)N6!N . . KAICAP r. oben beginnend. Kopf mit Kranz r.
Ebenso.
Rauch
28678/22
17091
Knobels- dorff
Rauch
Fox
Fox
28
Macedonia.
20
iE
23
24
25
^5
iE6
.E6
JE6
^bk
iE
26
iE7
M. Aurelius.
AVPh: A! . . . Äi . . . r. oben beginnend. Kopf oder Brustbild des Prinzen mit Gewand r., sehr schlecht erhalten.
ANTOONINO . KAICAP
r. oben beginnend. Kopf des Kaisers mit Kranz r.
KOINONMAKEAONßN
um den macedoni- schen Schild.
KOINONMA KeAONCON Geflügelter Blitz.
Ebenso.
..ICAPAN TO).... links
unten beginnend.
Kopf mit Kranz r.
Hier steht also das KAICAP dem Namen sicher voran.
KAICAPAN TOONINOC 1 Ebenso. Kopf mit Kranz r. |
Faustina junior. CeBACTH r.oben
beginnend. Brustbild mit welligem Schei- tel r.
KOINONMA KeAONOON Geflügelter Blitz.
D o m n a. lOYAlA AVrOYCTA
Brustbild r.
Caracalla. AY-KeMA ANTßNINO [sie, es scheint wirk- lich kein C dagewe- sen zu sein). Brustbild des jugendlichen, wie es scheint noch un- bärtigen Kaisers mit Lorbeerkranz und Gewand r.
. ...ONM AKeAONßN Sitzende weibliche Fi- gur 1. mit Mauerkro- ne, über der r. Schul- ter den langen Speer mit der R. haltend, die L. auf den runden Schild gestützt.
KOI MAKeAONßNBNe r^KOPßN Stehende Figur, im Kriegskleid wie es scheint, das links gewendete Pferd am Zügel mit der Rechten haltend, rechtshin blickend, im linken Arm wie es scheint Lanze. Es ist wohl der junge Kaiser, nicht Alexander. Die Gruppe ist ähnlich dem CASTOR auf den Denaren des Geta.
Acahthus.
29
R^
JEj
Diadumenianus M . lOriANTAIAAOYMe NIAN im Felde K € , dazwischen dasBrust- bild mit Gewand r. Die Umschrift ist wohl MAPOn ge- wesen, das K € be- deutet KGc-fcc , vgl. Mionnet 1. 459 Nr. jj.
Severus Alexander. AVKMACeAAeZANAPOC KO INONMAK €AONflN
KOI MAKeAONr2N Neß 1 KOPHN Jugendlicher Reiter (Alexander?) r. sprengend, mit flie- gendem Mantel, die R. erhebend.
Brustbild mit Kranz und Paludamentum r.
Nen Alexander d. Gr. r. stehend, mit fliegendem Mantel, den sich bäumenden Bucephalus an den Vorderhufen fassend.
Gordian III.
AYTKMAPANT
Brustbild mit Krone und Gewand r.
KOiNONMAKeAONßN und unten
NjenKO Tisch, auf PnN welchem
zwei Urnen, in jeder Palmzweig, oben zwischen ihnen B (Neocoratszahl). Pinder numismata ined. irrig als Elagabal, mit ungenauer Abbildung.
Fox
28780
Rauch
Acanthus.
\ ^6^ 17,1 Löwe r. einen Stier 1. niederwerfend; im Abschnitt Blume von drei Blättern zwi- schen zwei Punkten (man hat die Blume »Acanihusblüte« ce- wohl mit Un-
nannt recht'.
Taf. II, 17. Von sehr altem.
Vierfach getheiltes ver- tieftes Viereck.
vorzüglichem Styl.
7015
30
Macedonia.
|
^7k 1 |
17,45 |
|
^7\ |
15,71 stark |
|
durch |
|
|
Oxy- diren |
|
|
be- |
|
|
schä- |
|
|
digt. |
|
|
IK% |
16,39 |
|
etwas |
|
|
be- |
|
|
schä- |
|
|
digt |
|
|
^7 |
17,14 |
|
^7 |
15,8 stark |
|
oxy- dirt |
|
|
.R8 |
16,75 |
Ebenso, der Styl ist Ebenso.
ebenfalls uralt, aber
bei weitem weniger
fein als die vorige
Münze. Oben über
dem Stierkopf O Im
Abschnitt nach unten
gekehrte Blume oder
mangelhaft gezeich- neter Stierschädel mit
grossen Hörnern.
Über die auf altmacedonischen Münzen häufigen Thetaähnlichen Zeichen s. Imhoof, monnaies grecques p. 107.
Ebenso.
Ebenso, das Theta un- deutlich, ist aber vor- handen.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, doch wendet
der Stier den Kopf r.,
ohne das Theta.
Soll in Messina gefunden sein. S. über diesen merkwürdigen Fund Zeitschr. f. Numis- matik III, 135 und V p. 103.
Ebenso, etwas weniger altertnümlicher, rei- nerer Styl, unten die Blume von drei Blät- tern.
Dieselbe Gruppe, von weit späterem, schö- nem Styl. Der Stier ganz Profil linkshin, m die Knie sinkend und mit dem Maul den Boden berührend. Im Abschnitt ein Fisch 1. Taf. II, 18.
Ebenso.
AK . N0ION im vertief- ten Quadrat, um die das alte viertheilige Quadratum in zier- Hcher Weise nachbil- dende Figur.
Fox
Prokesch
Prokesch
380/1875
3545
Prokesch
Acanthus.
31
M6^
10
M6 M7
M2
'4,»5
nicht gut
14,2
14,21
12,96 schlecht erhalten
14,19 '4,3
0,87
Die folgenden Münzen haben leichteres (sogenanntes asiatisches^ Gewicht. Es ist wahr- scheinlich, dass Acanthus im Jahre 424 v. Chr. bei seinem Abfall von Athen das attische Ge- wicht aufgab.
Löwe r. den Stier 1. nie- derwerfend, oben n oder ähnlich, im Ab- schnitt Delpnin r.
Ebenso, ohne Schrift und Beizeichen.
Ebenso, im Abschnitt AAEEII! die Form des Z nicht deutlich).
Ebenso, doch AAEilOC
Taf. III, 19.
Ebenso, doch nur AAE
Ebenso, im Abschnitt P
Ähnlich, der Stier wen- det jedoch den fast von vorn erscheinen- den Kopf rechtshin. Im Abschnitt ONO
f^^tTO
Taf III,
20.
AKANOION um die das vertiefte Viereck
nachahmende Fi^ur: vierfach getheiltes Viereck, die vier klei- nen Quadrate erha- ben und punktirt. Um das Ganze Linien- quadrat und vertieftes Quadrat.
Ebenso.
Ebenso, doch fehlerhaft AKANOION, ohne das grosse Linienquadrat.
Ebenso , doch richtig AKANOION
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, die Schrift auf einem erhabenen Streifen.
Pallaskopf r.. der Helm mit heraufgeschlage- ner Ohrklappe und | kleinen flügeiarticen 1 Verzierungen, ähn- lich wie auf einigen Münzen von Phar- salus.
N < in den Feldern des A K vierfach gelheilten
flachen, vertieften
Quadrats.
21291
Prokesch
28780
Fox
Prokesch
Fox Fox
Fox
32
i6
|
JE 2 |
|
|
JE2 |
|
|
JE2 |
|
|
JE2 |
|
|
M3 |
|
|
JE 2^ |
|
|
JE3 |
|
|
JE3 |
|
|
JE2k-3 |
|
|
JE3 |
Macedonia.
Die wegen des völlig gleich dargestellten Stieres u. s. w. und die übrigen wohl hierher- gehörenden kleineren Silbermünzen ohne In- schrift mit halbem Stier, halbem Löwen und Pallaskopf, Rückseite Quadratum incusum, liegen bei den Unbestimmten von Mace- donien.
Pallaskopf 1., mit anHe- gendem, mit einer Arabeske verziertem Helm.
|
A |
K |
|
A |
N |
|
A |
K |
|
N |
A |
|
A |
K |
|
M |
A |
Noch fünf Exemplare.
Ebenso.
Ebenso
Ähnlicher Pallaskopf r.
Ebenso. Ebenso. Ähnlicher Pallaskopf 1.
Noch vier Exemplare.
Ebenso, aber rechtshin. 1 A K sonst ebenso.
NA
A K zwischen den vier A N Speichen eines Ra- des.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Aenea.
Aegae s. Edessa.
33
Aenea.
i .R s^
R -
2,73
Vierfach getheiltes fla- ches Quadratum in-
AINEAe Flucht des Ae-
neas r. mit Anchises
und der Kreusa mit cusum.
dem kleinen Asca-
nius; die Details er-
£^iebt die Abbildung.
Links 0 Taf. III, 21.
Das Sigma der Inschrift hat wohl, was auf thracisch-macedonischen Münzen jener Zeit vorkommt, etwa diese Form: ^ ein langge- zogenes, etwas rundliches t.
Vgl. über diese merkwürdige, bis jetzt ein- zige Münze, welche wohl noch dem sechsten Jahrhundert v.C. angehört und eine der ältesten Darstellungen aus dem troischen Sagenkreise zeigt: Friedlaender in den Monatsberichten der Akademie d. Wissensch. Nov. 1875 und Zeitschr. für Numism. VII, 221
Behelmter bärtiger Kopf des Aeneas r. mit Perllinie am Hal- se, dem Kopfe des Heros auf der vorher beschriebenen Tetra- drachme sehr ähnlich. Ähnliche Münzen
Vierfach getheiltesQua- dratum incusum.
mit AINEAZ um das
|
(Quadratum sichern die |
Zutheilung. |
|
|
^<3\ 'r93 |
Ähnlicher Kopf r. |
Ebenso, doch das Qua- |
|
-2^ etwas |
dratum sehr flach und |
|
|
be- |
von etwas anderer |
|
|
schä- |
Form, durch Linien |
|
|
i digt |
getheilt. |
.¥.
6/1879
Fox
Jugendlicher Kopf des AI/v dazwischen sto- Ascanius, wohl nicht AßN ssender Stier r. Aeneas mit phr>'- gischer Mütze r.
Der hier nicht ganz deutliche Kopf wird durch eine Reihe anderer ähnlicher Münzen ' gesichert. — Eine andere mit AINAßN hat zwar, nach Neumann's Abbildung Kopf mit Diadem Popul. et reg. num. vet. 11, Taf. VI, incerti Nr. 16», aber auf vorliegendem Exemplar scheint er, wie sonst, die phrygische Mütze zu tragen. Über die Form Aiva oder ähnlich , wie über die ganze Münzreihe s. Imhoof, monn. grecques P-63-
Prokesch
28781
.ntike Münzen. Bd. II.
34
^4^
M6
Macedonia.
Amphaxus.
Unbärtiger Herakles r wenfell.
Ebenso.
Kopf des mit Lö-
AM<t>A dazwischen lie- 1 ZlßN gende Keule, die 1 dicke Seite r., oben El, unten R i, das Ganze j im Eichenkranz, wel eher 1. zusammenge wunden ist.
Ebenso, doch oben kein Monogramm, unten undeutlich.
Herr-
JRC)
'4,35
^7
14,3
Amphipolis.
Apollokopf mit Lor- Handleuchter,dieFlam- beerkranz von vorn, me nach 1. flackernd, etwas r. 1. unten daneben ein
boeotischer Schild; das Ganze von einer nach Art eines Bild- rahmens gestalteten, sich nach aussen er- hebenden quadrati- schen Einfassung um- geben, auf weicher AM <t>ir OAI TflN steht. Die Münzen mit der Endung tww scheinen die ältesten; die wahrscheinlich späteren mit ewv mögen bis nahe an die Zeit der Eroberung durch Philipp, 358, hinabreichen. — De Witte's Ansicht, die Münzen mit dem Beizeichen des boeotischen Schildes seien zur Zeit der Macht Thebens 371 — 362 geprägt, scheint chrono- logisch nicht wohl möglich, die Münzen mögen älter sein (Revue numismat. 1864 p. 100).
Ebenso, der Kopf etwas 1. Links vom Halse Krabbe linkshin.
AM4) IPO AIT EßN sonst ebenso, ohne Schild. Der Rahmen einfacher, nur durch Striche angedeutet. Taf. III, 22.
Diese und die meisten folgenden grossen Silberstücke aus dem bekannten Fund (Revue numismat. 1864 Taf. IV Nr. 2, wo die Krabbe nicht erkennbar ist).
Amphipoiis.
35
3 ^7
14,52
14,27
KT.'
i4i>
.1<7
Ebenso, ohne Krabbe, der Kopf etwas r.
Taf. III, 23.
Dieselbe Umschrift und Darstellung, doch der Rahmen erhaben und nach aussen hin wie ein Bild- rahmen, höher wer- dend. Links unten neben dem Leuchter Kranz, darin I oder ein ähnlicher kleiner Gegenstand.
Von vorzüglichem, von den übrigen ab- weichendem Styl. Ähnliche Stücke in München, beiHrn.Greenwell in Durham und bei Hrn. Loeb- becke in Braunschweig.
Ebenso, von etwas 1 Ebenso, doch das Bei- strengerem und nicht i zeichen hier rechts so elegantem Styl. | unten ein Dreifuss.
Taf. III, 24.
Ebenso, von Ausdruck.
nicht I
gut I er- halten
anderem Rechts unten, wie von der Schulter nach den fliegenden Haaren des Gottes steinend, ein kleines Thier 1., welches man ver- schieden benannt hat. Nach dem vorliegen- den Exemplar scheint es ein Löwe, also ein zu Helios-Apollo j passendes Attribut; allerdings ist die Mähne immer sehr schwach.
Ähnlich, hier ist der Lö- we namentlich durch den Schweif charak- terisirt; ein dem Katzengeschlecht an- gehörendes Thier ist es sicher
Ebenso , zeichen.
ohne Bei-
28652
Fox
Fox
Ebenso, doch links unten am Leuchter A
Prokesch
36
Macedonia.
M6
14,3
JR6
14,2?
^3 10 ^3
/?^2 ^2
[3 JRy
3A7
3,52
1,61
1,66 14,09
Ebenso ohne den Buch- staben. Links unten Cicade mit geschlos- senen Flügeln, den Kopf nach oben.
Ebenso ohne Cicade, rechts unten A
Ähnlich, ohne dasThier. Strenger Styl, durch eigenthümliche Be- handlung des Augen- sternes, welcher ver- tieft erscheint, aus- gezeichnet. Derselbe Stempel imBritischen Museum.
Apollokopf wie vorher, aber mit grossen Ohr- ringen. Rechts hier wiederum das kleine aufwärts steigende Thier, hier weniger einem Löwen als ei- nem Hunde ähnlich, Taf. III, 25. Apollo mit Ohrringen kommt auf einem rothfigurigen Vasenbild vor, auf Münzen scheint sonst kein Beispiel bekannt. Der ähnliche Kopf auf Münzen Alexander's von Pherae ist wohl sicher die in Pherae stets dargestellte Artemis.
Apollokopf mit Kranz Ebenso, ohne Buchsta- von vorn. ben.
Ebenso.. Ebenso.
Ebenso.
Apollokopf mit Lor- beerkranz fast ganz von vorn, etwas r.
Ebenso, der Rahmen fast ganz flach.
Ebenso, der Rahmen nicht ganz flach.
Ebenso.
A M umdenHandleuch-
I <t> ter; das Ganze vom
Lorbeerkranz, der
unten zusammenge- flochten ist, umge- ben; im flachen Qua- dratum incusum. Taf. III, 26. Es ist schwer zu entscheiden, ob diese Münzen mit der kurzen Aufschrift, welche, wie die vorliegende, z. Th. von sehr schöner, wenn auch etwas strenger Arbeit sind, einigen der gewöhnlichen Reihe mit vollem Stadtnamen in der Zeit vorangehen.
Im Funde von Salonichi (1859. ^- R^vue numism. 1864 p. 90) war diese Prägung mit
Amphipolis.
37
AM4>I vertreten, auch das vorliegende Exemplar (aus Dupre's Sammlung, abgeb. Revue numism. ! 1864 p. 98 ' stammt aus diesem Funde. — Es fehlten im Funde von Salonichi die Münzen mit AM4>inOAITnN, alle hatten AM<l>inOAITEnN. Dies würde die Annahme, jene Stücke mit AN seien überhaupt die ältesten , bestätigen ; das
Aussehen dieser Münzen keineswegs sehr alt.
mit
AM I <t>
und
AM
ist
14 iRi^
iR2^
161 Ml
2^6 Ebenso, doch der Kopf 1 A M sonst ebenso. etwas 1. <t> I
2,53 I Ebenso, aus denselben Stempeln.
0,44
Jueendlicher unbärtiger Kopf mit Stirnband r.
A M dazwischen, I <t> schrägvomAzum<t> gehend, r., ein Fisch. Das Ganze im Linien- quadrat und flachen vertieften Quadrat. Das Thier der Rückseite ist kein Delphin, wie im Catalog des Britischen Museums steht, i sondern ein schön und deutlich gezeichneter i Fisch.
M
M3
OA3
0,52
Noch drei Exemplare, das letzte mangel- haft erhalten.
Apollokopf mit Lor- beerkranz r., mit kurzem Haar.
A M um den Hand- <t> I leuchter, das Gan- ze im Linienquadrat. Der Kranz hier nicht völlig deutlich, wird aber gesichert durch ähnliche Stücke im Bri- tish Museum und bei Hunter Taf. 4, Nr. 20.
21 .!•:
2 iE 24
27 JE 2
Jugendlicher unbärtiger , Wie vorher. Kopf r. mit Stirn- band.
Ebenso. Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, doch ohne Li- nienquadrat.
Fox
28716
27980
Fox Prokesch
Herr- mann
Sperling
Prokesch
Knobels- dorff
38
Macedonia.
24 iE 2
25
26-
28
29
30
lEi
JEi
JE2
JEsh
31
32 33
34
iE4
Ebenso, doch ist das Band vorn doppelt und mit der auch auf macedonischen Königsmünzen häu- figen stiftförmigen Verzierung versehen. Von sehr schönem Styl.
Ebenso, einfaches Band.
Noch drei Exemplare.
Ebenso.
Ebenso, aber
A M I <t>
Kopf des Poseidon r., mit Band im Haar.
Ebenso. Ebenso, man sieht nur
A M das Iota ist wohl <t> nur zufällig nicht sichtbar.
AM<|)inO dazwischen AlTnN Keule, die dicke Seite r. , über der Schrift ein Mono- gramm, etwa fT oder ähnlich, das Ganze im 1. zusammenge- wundenen Eichen- kranz.
Der Poseidonkopf ist genaue Copie der Tetradrachmen des Königs Antigonus, nur ist in Amphipolis der Kranz durch eine Binde ersetzt. Denselben Kopf mit derselben Rückseite s. oben mit MAKEAONßN.
Ebenso.
Ebenso. Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, oben scheint kein Monogramm zu stehen. Unten etwa PI
Ebenso, oben undeut- lich, unten VfP
Ebenso, oben AB oder ähnlich und fP unten
m
Ebenso, doch oben A" unten E"
Amphipolis.
39
Mi
Ebenso. Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Kopf der Roma wohl eher als Pallas oder Perseus) r. mit ge- flügeltem , oben in einen Greifenkopf umgebogenem Helm, wie auf den Münzen des Quaestor Publi- lius.
Ebenso.
Jugendlicher Bacchus- Kopf mit Epheu- kranz r.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, dieselben Mo- Sperling nogramme.
Ebenso, doch oben t. F Prokesch das letztere nicht ganz sicher, unten liegen- derCaduceus 1., rechts davon ^ oder ^
Ebenso, doch oben ^P" Sperling oder 'ähnlich, unten schräg nach oben ge- richteter Caduceus, rechts ^
Ebenso, oben EE ^ Rauch oder ^ unten WP links ausserhalb des Kranzes Blitz, senk- recht.
AM<l>in AITON
wundenen kränz.
im links zu- sammenge- Eichen-
AM<t>IPO im links zu- AlTßN sammenge- wundenen Kranz. Über der Schrift ft< unter der Schrift £ letzteres nicht ganz deutlich.
AM<t)inO und
AlTßN im Abschnitt, dazwischen stehen- der Ziegenbock r.
Ebenso.
Ebenso.
AM<i>ino
AEITßN
sonst ebenso.
Fox
Herr- mann
P'ox
40
Macedonia.
45
JE
40- 49
5h
Ms
JEA sehr dick
52
53
54
JEs
^3 ^3
Kopf der Artemis r., mit Diadem, am Naclien ragt Bogen und Köcher hervor (diese sind fast immer sehr undeutlich).
Noch vier Exemplare.
AM4> IPO zwei sich Knobels- A ITß N stossende I dorff
Ziegenböcke, auf den j
Hinterbeinen ste- |
hend.
Unbärtiger Herakles- kopf r. mit Löwen- felf
AM<t)inO Gentaur r. AlTßN sprengend, in | der erhobenen R. ' einen Stein, zumWurf ausholend, über der 1. Schulter einen be- laubten Baumzweig. Unter ihm liegend, rechtshin , eine Ähre mit Blatt.
Mionnet S. III, 24, 176 und ähnlich Catalog des Brit. Mus. p. 46. Eine ähnliche Darstellung der Rückseite in Magnesia Thessaliae.
Brustbild der Artemis r., am Nacken Köcher und Bogen, der in einen Hirschkopf endet.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Umschrift (unten) ver- löscht. Artemis auf dem r. laufenden Stier, von vorn, mit beiden Händen den wehen- den Schleier haltend; der Kopf des Stiers nach vorn.
AM<t)inOAEITßN sonst
ebenso. Ob eckiges { oder rundes Epsilon, j ist nicht ganz sicher.
AM Ebenso.
....AlTßN Ebenso.
Amphipolis.
41
; .]■: ;
.t3
Ebenso.
^5
\ ^^'^
AM<t>IPOAIT . . Ebenso, aber linkshin.
Ebenso, noch mit Dia- AM<l>inO dazwischen Prokesch
dem(Stephane , oben AlTßN laufender Stier '
am Kopt scheint die r., den Kopf nach
Mondsichel zu sein. vorn wendend.
AM<t>inO und
AlTßN im Abschnitt,
dazwischen stossen-
der Stier r.
Kopf der Artemis r. mit Diadem, am Nacken Bogen und Köcher.
Noch zwei Exemplare.
Kopf des Poseidon mit 1 AM4>in O und im Ab-
Band im Haar.
Ebenso.
|
' '4 |
/K4 |
|
|
'■»5 |
JE3 |
|
|
i |
JEsk JE 2 |
i Ebenso.
Ebenso.
Apollokopf r. mit Lor- beerkranz und ge- drehten Locken am Halse, wie auf den Münzen Lycien's.
Ebenso.
Ebenso.
Weiblicher Kopf oder Apollokopf (mit
Kranz) r.
Ebenso.
Ebenso.
AM<t>l dazwischen nOAlTfiN liegende Ähre r. mit Bliittcrn. Dieser von Mionnet als ährenbekränzt be- schriebene Kopf scheint nach dem Pariser Abdruck wohl eher eine Artemis oder ein
schnitt AlTflN Schrei- tendes Pferd r. , vor ihm A oder AI
Ebenso, unter dem Bauch des Pferdes O, sonst scheint kein weiteres Monogramm gestanden zu haben.
Ebenso, hier oben Ai, rechts vor dem Pferd undeudiches Mono- gramm.
Ebenso, ohne Mono- gramm, oben ein sechsstrahliger Stern.
AM4>inO dazwischen AITf2N liegende Ähre
mit Blättern, rechts-
hin.
Prokesch 11847
Knobels- dorft"
Rauch
Gansauge
Prokesch
Knobels- dorff
Sperling
Knobels- dorff
42
Macedonif
68 69
70
7' 72
M2i
JE3
JE3
73
^3
74
«5
Apollo mit Kranz; vorliegendes Exemplar zu undeutlich.
Ebenso, noch undeut- licher.
Weiblicher Kopf r. (wohl Artemis mit dem Diadem, Stepha- ne), nicht Demeter.
Ebenso, hier ist der Artemiskopf mit Dia- dem ganz deutlich.
Ebenso, hier die Haare der Artemis ähnlich wie bei Apollo, mit gedrehten Locken am Halse.
Jugendlicher, schilf- bekränzter Kopf r. (Strymon).
Ebenso.
AM<1>I , dazwischen OAITßN liegende Ähre r. mit Blättern, unten
AM<t>inO dazwischen AEITßN liegende Ähre r. mit Blättern. Oben über der Schrift IftP unten /&
Ebenso, doch hier viel- leicht die Endung AlTßN ; das obere Monogramm nicht mehr zu sehen.
AM<t>inO dazwischen AlTßN liegender, mit zwei Delphinen ver- zierter Dreizack r., oben am Stiel 1., unter der Schrift, ein klei- ner Dreifuss, unter dem Stiel, über der Schrift, Pflug. — Der Dreifuss nicht ganz sicher, vielleicht ist es ein Monogramm : ftt oder ähnlich?
Ebenso, vom Dreifuss oder dem oberen Monogramm nur ein Theil sichtbar, vom unteren Beizeichen nichts.
AM4)inO AlTßN Ste- hender Adler von vorn mit ausgebrei- teten Flügeln, den Kopf r. wendend, auf dem Blitz stehend. Vgl. Mionn. S. III, 25, 184, wo der Kopf Perseus genannt wird und Flügel am Helm
Ebenso.
Behelmter jugendlicher Kopf r.
Amphipolis.
43
hat, was unser Exemplar nicht erkennen lässt. j Auf ähnUchen Münzen des Brit. Museums (Ga- I tal. p. 51 Nr. 68 f. > heisst der Kopf Pallas. Mir
schemt es eher der des Heros zu sein.
80 iE 2i 1
1 !
Lorbeerbekränzter bär- tiger Kopf 1., wohl Herakles. Die Bän- der des Kranzes hän- gen am Nacken herab, wie bei den Kaisern.
Bärtiger Kopf 1., wie es scheint onne Kranz.
Roher Kopf 1., ob bärtig oder nicht, ist un- sicher; er gleicht ei- nem ganz schlecht ausgeführten Kaiser- kopf (etwa Augustus).
Kopf des Zeus mit Lorbeerkranz r., am Nacken Scepter.
Bärtiger Kopf ( mit Kranz?) 1., wohl Zeus, nicht Herakles.
Nike 1. schreitend, in der erhobenen R. Kranz /hier undeutlich), im 1. Arm, schräg, den Palmzweig.
AM<t)inO AlTßN, von aussen zu lesen, oben 1. beginnend. Stehen- der Adler wie vorher, im Schnabel einen Kranz.
AM4>inO AEITODN von
aussen zu lesen, sonst wie vorher, nur un- deutlicher , der Kranz nicht zu sehen.
. <t>l . . . ., von aussen zu lesen, Adler wie vorher, ob Kranz oder nicht, ist un- sicher.
AM4)inOAEITnN Adler auf dem Blitz, von vorn, etwas r., den Kopf 1. wendend, mit ausgebreiteten Flü- geln.
l<t>MA zu den Seiten . . TßN des Adlers von vorn, mit ausgebrei- teten Flügeln auf dem Blitz stehend, im Schnabel Kranz.
AM<t>inOAeiTa)N Adler wie vorher.
Knobels- dorfif
Knobeis- dorff
44
Macedonia.
iE
7^
82
^3
Bärtiger Januskopf, be- i AM <1>I und im Ab- \ Prokesch kränzt, dicht über schnitt: nOAlTßN 1
dem Kopfe das As- Zeichen I
Zwei Gentauren, mit fliegenden Gewän- dern, auseinander- sprengend; derUnks- hin gewendete hält mit der R. über der Schulter einen Baum- stamm , der andere halt in der erhobenen, zum Wurf ausholen- den Rechten einen einer Schlange ähn- lichen Gegenstand, in der Linken ein grosses Weingefäss ohneHen- kel. Beide Centauren sind bekränzt. Unter der Schrift liegende Ähre r.
Fast vollständig beschrieben bei Eckhel Syl- loge I. p. 2^ und Ta£ III. Ganz ungenau beschrie- ben, obgleich nach der Abb. ziemHch deutlich, im Gat. Brit. Mus. p. 50. — Ob die weibliche Figur desPergamenischen Reliefs im Berliner Museum (s. darüber Puchstein, archaeolog. Zeitung 1884 p. 214 »die Schlangenwerferin«), welche mit einem von der Schlange umwundenen Gefäss zum Wurf ausholt, hier etwa zum Vergleich herange- zogen werden darf, mag dahingestellt bleiben.
Januskopf wie vorher, das As-Zeichen klein und nicht völlig deutlich.
Schrift nicht sichtbar, doch scheint oben lA zu stehen. — Zwei auseinandersprengen- de Gentauren, mit fliegenden Gewän- dern (die wohl irrig für Zweige in den rechten Händen ge- halten wurden).
Amphipolis.
45
83 i iE 2^
84 ' iE 24
f 86
iE2i
.E4
87 iE 54
89
iE 5^
iE 3 i
90! iE 5^
91 { iE8
Undeutlicher Kopf vielleicht Pallas.
AM<t)IPO über einem weidenden Stier r.
Knobels- dorff
Ein deutlicher Pallaskopf (Helm wie auf den späten athenischen Tetradrachmen ^ bei j Hunter Taf. 4 Nr. XVI. — Das Ende der Auf- i Schrift stand bei diesen Münzen vielleicht im 1 Abschnitt. 1
Undeutlicher Kopf des , AM<t>inO über einem r.
unbärtigen Herakles | schreitenden Löwen.
r. mit Löwenfell. | Rechts von ihm K^ oder ähnlich, unter dem Löwen liegende Keule; das Ende der Schrift stand im Ab- schnitt.
Ebenso, noch schlechter erhalten.
AM4>inOAEITnN von aussen zu lesen, 1. oben beginnend. Bär- tiger Kopf des Hera- kles r., mit ganz kur- zem Haar, um die Schultern dasLöwen- fell gebunden.
Stehende Pallas 1., auf der R. eine kleine rechts- hin (?) gewendete Ni- ke, die L. auf den an den Boden gestellten runden Schild, hinter welchem die Lanze emporragt (hier
scheint Pallas die Lanze sicher nicht zu halten).
Geflügelter Medusen- AM<t>inO von oben nach köpf von vorn; der' AlTßN unten. Pallas
Kopf von spätem Charakter, ohne die Zunge.
Ebenso. Ebenso. Ebenso.
Ebenso.
stehend 1., auf der L. Nike r., in der R. Kranz, Palmzweig nicht sichtbar, die L. auf den runden Schild am Boden haltend, hinter dem Schild ragt die Lanze empor.
Ebenso.
Ebenso.
AM<t>inO sonst ebenso. AEITON
Ebenso.
Knobels- dorfif
1344/1878
Knobels- dorft"
28780 28781 «9539
Prokesch
46
92 I iE 4
93
JE4
94
Ms
95 96
ÄL 4 JEsk
97
^5
98
JES
Macedoni
Jugendlicher Kopf des Helios mit Strahlen- krone r.
Ebenso,
AM<t>ino dazwischen AlTflN Delphin r., über der Schrift l^ das Ganze im 1. zu- sammengewundenen Eichenkranz.
Ebenso, hier vielleicht
Der Kopf dieser beiden Münzen hat eine ganz zweifellose Strahlenkrone und nicht, wie die ähnlichen Münzen des Britischen Museums JCatalog p. 47) angeblich haben, einen Schilf- kranz. Es ist also nicht an den Flussgott Strymon zu denken , der Kopf ist sicher Helios.
Kopf des Zeus mit Lor- beerkranz r.
AM<t>in o
AIJTßN
über unter
und der
Prora r., rechts da- vor N oder ähnlich, rechts vor diesem ein Delphin, nach unten.
Ob auch hier links von der Prora das Semis- zeichen S gestanden, ist nicht zu sehen.
Ebenso.
Ebenso, hinter dem Kopf das Zeichen des Semis S
Ebenso.
Ebenso, das S zufällig nicht sichtbar.
Ebenso, hier links nur fiK^ kein Delphin.
AM<t>inO über und AIT^N unter der
Prora r. Rechts vor ihr ^, darunter M oder ein ähnUches Monogramm. Der Raum links von der Prora durch Beschä- digung undeutlich.
Ebenso, die Buchstaben r. undeutlich, viel- leicht S oder ähn- lich, links Y oder ähnlich , man sieht nur einen Theil.
Ebenso, links S, sonst keine Buchstaben oder Monogramme.
Amphipolis.
47
99' ^ 4^
100 -E 4
101 JE 4
io2| iEsIf
103 .£34
sehr
[ dick
104, JE 7
AM4>inOAIC Kopf der Stadtgöttin r. mit Mauerkrone, derHin- terkopf verschleiert.
Ebenso. Ebenso, links S , dar-
über 2S oder ähnlich; rechts vielleicht noch ein Monogramm.
AM4>in OAeiTßN He- ros oder Ares stehend 1. im Kriegskleid, über den 1. Arm hängt eine Mantelfalte her- ab, die R. auf die Lanze stütztend, be- helmt.
Dass die Stadt -Tyche Artemis ist, beweist folgende Münze:
AM4>inOAIC Kopf der TAVP OnOAOC Ste- Tyche wie vorher. hende langbekleidete
Artemis T auropolos 1. mit Modius auf dem Kopf, als Tyche, die R. auf die grosse Fackel stützend, in der gesenkten L. Zweig.
AM4> inOAlT ßN AM<t)inOAITnN auf-
schreitendes Pferd 1. recht stehende Keule.
Macedonischer Schild, : AM4>IPO dazwischen in der Mitte ^ AlTßN Scorpion r.
Von älterem Styl als die meisten vorher- gehenden, vielleicht um 300 v. C.
PO) MH Stehende be- t AM<l>inOAITnN Sitzen-
helmte Roma im , kurzen Kriegskleid 1., mit Stiefeln, auf der R. eine kleine, ihr den Kranz reichende Nike, die L. auf die Lanze gestützt. 1
Mionnet sagt, die Figur der Rs. halte eine Nike und Lanze, beides ist auf unserem Exem-
de weibliche Figur (Artemis, die Stadt- cöttin) mit der er- hobenen L, sich auf den Bogen stützend, welcher auf dem Sitz des Sessels aufsteht.
Fox
Dannen- berg
28780
Fox
28780
48
Macedonia.
105 JE 6
106
JE 2
plar bestimmt nicht der Fall, der Bogen wird durch die Rückseiten der Kaisermünzen des Valerian etc. gesichert.
CTPYMOON Der liegen- | Inschrift rechts oben Prokesch de Flussgott Strymon j beginnend: AM
AeiTOON Thronende weibliche Figur mit hoher Mauerkrone (also wohl die Tyche- Artemis) hnkshin, in der ausgestreck- ten Rechten eine Schale (?), in der nicht erhobenen Linken ei- nen Bogen (?).
linkshin, den Ober
körper etwas erhe
bend, rechts blickend,
in der erhobenen
Rechten einen einer
Peitsche (oder einer
Fackel??) ähnlichen
Gegenstand haltend,
in der linken Hand
den Zweig einer
Wasserpflanze (ahn- lich dem Kranz des
Poseidon auf Münzen
des Antigonus). Der
Gott scheint bekränzt
(unbärtig?), und auf
Steinen liegend dar- gestellt zu sein.
Scheint bisher nur aus der Beschreibung Sestini's bekannt (Descr. num. p. 8q Nr. 41), welcher den Gegenstand in der Linken der sitzenden Tyche einen Bogen nennt, was hier nicht deutlich ist, aber wohl durch die Kaisermünzen von Amphipolis (s. namentlich Valerian, Gallienus und Salonina) mit der- selben Darstellung gesichert wird. Vielleicht hält auf unserer Münze die Tyche den Bogen wagrecht, die Sehne nach unten.
Lorbeerbekränzter Apollokopf r.
I Stehender Satyr (?) von I auffallend ' dicken ' Gliedmassen, wie auf den alten thrakisch- macedonischen Sil- i bermünzen r. bär-
5552
Amphipolis.
49
lo; 108
JEi
109 yE 3
110
III 112
»»3
JE 4k
JEsh
r »>4
JE4h
tig(?;, mit langem Haar, in der Rechten einen grossen, hinter der Figur erscheinen- den Gegenstand hal- tend, in der linken nicht sichtbarenHand drei Pfeile? Links im Felde Handleuchter (nicht <t>), die Flamme nicht erkennbar.
Noch zwei Exemplare.
auf der
Ebenso, sehr schwache Erhaltung
Rückseite oben rechts eine Kugel. |
Die vier zuletzt beschriebenen giebt | Chaudoir, Gorreciions p. 54, nach Amphipolis, ' Sestini nach Aegina. Chaudoir's Bestmimung ; ist sehr unsicher; Friedlaender vermuthete | zweifelnd Lampsacus.
Augustus.
KAIZAP OEOYYIOZ (die | AM4>inOAEITnN links Inschrift ist auf kei- j nem Exemplar tadel- 1 los erhalten) Kopf r. |
unten beginnend. Artemis auf dem r. laufenden Stier, mit beiden HUnden den Schleier haltend.
Noch zwei Exemplare.
Ebenso, die Schrift der Vorderseite etwas anders angeordnet.
KAIZAPOI lEBAZrOY AHMOY unter der Kopf r. AM4>in . . . Artemis r.
auf dem Stier, mit wallendem Schleier.
Rauch 12181
Knobels- dorff
Knobels-
dorff Sperling
28291
Antike Münzen. Bd. 11.
50
Macedonia.
"5
JE6
ii6
JE6i,
117
IE6
AM<t>l nOASIT.. Thro- nende Tyche (Ar- temis) r. mit dem Modius, auf der L. vielleicht die Schale.
KAICAP CeBACTOC der
Kaiser als Ares oder Heros (in der Stel- lung der Virtus- Roma, die Figur ist aber sicher männlich) stehend 1., behelmt, im Panzer^ den r. Fuss auf emen un- deutlichen Gegen- stand (wohl Helm) setzend, die R. auf die Lanze stützend, im 1. Arm Parazo-
Die Figur ist nicht Julia, wie Mionn S. III, 27 Nr. 196 nach Sestini beschreibt, sondern, wie immer auf diesen Münzen der; Kaiserzeit, Tyche- Artemis. — Ob die Figur I den Modius oder die Mauerkrone trägt, ist; nicht immer deutlich, bisweilen ist es sicher j die Mauerkrone, vielleicht auch auf diesem I
4252
Exemplar.
KAICAP CeBACTOC Der
Kaiser als Ares oder Heros 1. in schreiten- der Stellung im Helm und Panzer, die R. auf die Lanze stützend, im 1. Arm Parazo- nium.
AM4>inO AeiTHN (die Form des Omega un- deutlich, vielleichtOO). Thronende Tyche- ; Artemis 1. (Modius I nicht erkennbar) , in der R. Schale, in der ; L., schräg, den Bogen \ haltend. '\
KAIZAP ZEBAET . . Der;
Kaiser im Kriegs- kleid stehend 1. auf einem verzierten Sug- gestus, die R. erhe- bend , die L am kur- zen Schwert. Hinter ihm langbekleidete Figur 1., in der er- hobenen R. einen Kranz nach dem Haupte des Kaisers hin haltend.
Die Gruppe der Rückseite gleicht zwar der des Augustus und des hinter ihm stehenden Caesar auf den Münzen von Philippi, doch ist hier der Kranz ganz deutlich (vgl. auch Mionnet
AM+inO AEUnr-J Brust- bild der Artemis r., am Nacken der Kö- cher.
Rauch
Sperling
Amphipolis.
5^
ii8| iE 6 i 10 .-E ;
|
I20 |
JEs |
|
121 |
^5h\ |
|
122 |
iE5 |
|
123 |
JE^ |
|
124 |
iE 5 |
125 iE 5
S. III 2:
und Catal. d. Brit. Mus. p. 52
.,19: Nr. jj). ' Auf diesem Exemplar sieht die be- kränzende Figur sogar eher weiblich aus, doch gleicht sie auf dem folgenden wieder in der Gewandung dem Caesar in Philippi — Mionnet [sah darin den »Genius der Stadt«, der Catalog des Brit. Museums sagt sicher irrig »praefect«. Der Pracfect kann doch nicht den Kaiser be- kränzen! Sollte es doch, wie in Philippi, der Divus Julius sein? Dass dieser den lebenden Nachfolger bekränzt, wäre nicht unmöglich.
Ebenso, weniger gut erhalten.
KAICAP CeSACTOC der Kaiser als Ares oder Heros stehend 1. die R. auf die Lanze ge- stützt, im 1. Arm das Parazonium, hier der Griff deutlich nach oben.
Ebenso.
Ebenso.
OE-KAIZAPZEBAZTOZ Kopf des Divus Au-
tustus mit Strahlen- rone r.
AM<l>inO Aixn N links unten beginnend (nicht ^anz erhalten). Artemis, den wehen- den Schleier mit bei- den Händen über den Kopf haltend, auf dem laufenden Stier r.
Ebenso.
Ebenso.
AM<J>inOAITßN unten. Artemis r. auf dem laufenden Stier, wie vorher.
OEOZKAIZAPZE BAI AM4>inOAITßN unten. TOZ Kopf des Kai- , Artemis wie vorher, sers r. ohne Krone.
Li via.
lOYAlAZEBA ZTH Kopf AM4>inOAITnN unten, der Livia r., der Hin- I Artemis auf dem terkopf wie auf den
römischen Kupfer- münzen verschleiert, mit Diadem (wohl nicht Ährenkranz).
Stier r. wie vorher. Am Hals des Stiers ein eingeschlagener Stempel mit KA
Tiberius.
TIKAIZAPIEB BAZTOZ AM<t)inOAITr2N Arte sie Kopf r.
Knobels- dorff
282QO
Knobels- dorrt'
Fox
Gansauge
1 8t")2 i
Knobels- dorrt'
Knobcls- mis r. auf dem Stier, dortf
wie vorher.
4*
52
Macedonia.
126
M4h
JEs
^5h
129 130
JEs
131: JR'^
TIKAIZAPEEBA,
mit Kranz 1.
Kopf
AM<J)inOAITnN
ebenso.
sonst
AM4>inOAITr2N' Arte- mis r. auf dem Stier, wie vorher.
Caligula. KAIEAPrEPMANIKOZ
oeozzebaztoj: i.
unten beginnend. Ju- gendlicher Reiter (der Kaiser) r. im Schritt, die R. erhebend. Die Aufschrift der Vorderseite ist auffallend, kann sich aber wohl nur auf Caligula beziehen, dies beweist schon die Münze mit dem rich- tigen rKAISAPrEPMAN und derselben Dar- stellung des reitenden Kaisers in London (Gat. Brit. Mus. p. 54). Wenn die Darstellung nicht widerspräche, würde man es für -zwei In- schriften halten, die des Caligula (oder des Germanicus) und des von Caligula oft auf Münzen gefeierten Divus Augustus. — Das Omikron scheint auf der Münze mehrere Mal die Theta-Form O zu haben.
Claudius.
T-KAAYAI0ZE EBAS AMcDinOAlTl^N (das O TO Z (die Theta- nicht ^anz deutlich).
Form des O scheint deutlich). Der Kaiser stehend 1. im Panzer, die R. erhebend, in der L. einen Le- gionsadler; die Figur gleicht dem Germani- cus auf den Rö- mischen Kupfermün- zen.
Ebenso, nicht ganz so gut erhalten.
Artemis r. auf dem Stier, wie vorher.
TI-KAAYAI OE EEG
oder vollständiger. Der Kaiser 1. stehend, wie vorher, aber auf einer Basis.
AM<l>inO Artemis
auf dem Stier wie vorher, aberlinkshin.
Auch hier das Omikron vielleicht G
Tl • KAAYAI OEEE BAET . . Ebenso.
AM4>inOAITr2N Arte- mis 1. auf dem Stier, i wie vorher. '
Amphipolis.
53
132 /F - •33 ^ 'A
134 JE 4
'35/^4^
136 iE 5
137 iE 5
138 iE 3
139 yE6
AM4>inO Artemis
1. auf dem Stier, wie vorher.
AM4>inOAI . . \/\ Arte- mis 1. auf dem Stier, wie vorher.
. . KAAY lEBAET Ebenso.
Nero. NEPa)NK>.au5(c, KAIZAP Nero, ganz der Fi- gur des Claudius auf dessen Münzen glei- chend, stehend 1., ob auf einer Basis ist nicht zu erkennen.
Domitian. AYTKAICAPAOMITIAN AM<t>in OAITßN Ste- OC Kopf mit Kranz : hende Tyche-Arte- r. mis 1., in der R.
I lange, an den Boden gestellte Fackel, auf . dem Kopf Mauer- ! kröne oder Modius, in der gesenkten L. Zweig, unten r. am Boden runder Schild. Schild und Mauerkrone deutlich auf Mün- zen des Antoninus Pius. Die Artemis -Tyche wird durch den Schild vielleicht in eine Ver- bindung mit Pallas oder Roma gebracht, also eine Art Pantheon?
Ebenso. Ebenso.
Ebenso. Ebenso.
AYTO Kopf des AM4>in OAITON (sicj
Domitian r. mit j sonst ebenso. Kranz.
AYTOKr'AT . . (oderlAM4>in OAITON (oder AYTOKKAI . .?) AOMI I ON) Gepräge wie TIANOC Kopf mit vorher. Kranz r. |
Domitia. AOMITIA AYrOYCClV 1 AM4>inO AI . . . Thro-
(sic) Brustbild der nende Tyche -Arte-
kaiserin r. mit Dia- dem; der Domitia sehr unlihnlich, wie ein Idealkopf behan- delt.
mis 1. in der R. Schale, im 1. Arm Füllhorn (wohl eherals Bogen), wie auf andern Kai- sermünzen (z. B. Ca- racalla, s. u.j, auf dem Kopf Modius.
Knobels- dorff
•28676/14
Sperling
Fox
Knobels- dorflf
353/1884
Rauch
54
Macedonia.
140
141
M6
^5h
1421 JE4\
143 144
JE 4k JE 4k
145, JE 4\
Ebenso; schlecht erhalten; das Ende der Um- schrift ist deutlich AlT^iN
Traian.
..PTPAIANOC Kopf mit Kranz 1.
KAICAP TP...NOC der
Kaiser zu Pferd, r., einen Feind nieder- reitend, in der er- hobenen R. Lanze. — Die Darstellung ist von Traians römi- schen Kupfermünzen entlehnt.
Das auf der Rückseite erscheinende G am Ende der Umschrift ist die Monds i c hei und der Stern, auf Artemis bezüglich, wie die Münze der Sabina beweist.
AM<t)|POAITf2N Ste- hende Artemis tau- ropolos 1., in der R. vor sich eine lange Fackel auf den Bo- den gestützt haltend, ohne Mauerkrone oder Modius, in der gesenkten Linken einen nicht deut- lichen Gegenstand (wohl nicht den sonst hier erscheinenden Zweig), unten am Boden, sehr klein, der Schild (?), rechts neben dem Schilde ein Hund (?) oder Hirsch (?) linkshin, nicht deutlich.
AM4>inO AeiTCONC Ar-
temis-Tyche stehend 1. mit Modius oder Mauerkrone, langer Fackel , Zweig und Schild am Boden, wie auf Domitian's Münzen.
Ebenso.
AYTOKPA TOOPTPAIA
NOC der Kaiser auf einer Basis stehend 1., langbekleidet, die R. erhebend, im 1. Arm Legionsadler.
Ebenso, die Kleidung kürzer.
AM<l>in OA Ge- präge wie vorher.
AMct)inO ... (JON links unten beginnend. Ar- temis auf dem lau- fenden Stier r., den Schleier mit beiden Händen über den Kopf haltend.
Ebenso,Umschrift z.Th. undeutlich.
Amphipolis.
55
146 JE 4*^
147 JE 5
Ebenso.
Plotina.
AM<t>inOA I .a)N eben- Fox
so.
RACOTeiNA CeBACTH
Brustbild mit hoher Frisur r.
AM4>in O AITOON
Thronende Tyche- Artemis l.mit Mauer- krone, in der R. Schale, im 1. Arm wohl den Bogen und einen undeutlichen Gegenstand (wenn es nicht, wie bei An- ; toninus Pius, erste ^ Münze, nur ein Ge- } wand -Zipfel ist). :
28780
.4^
JE6
i 149I JE 6
Hadrian.
AAPIANOC KAICAPder
Kaiser als Ares oder Heros 1. schreitend, behelmt, im Kriegs- kleid, die Rechte auf die Lanze stützend, im 1. Arm das Para- zonium. — Die Form O fürOmikron sicher.
Sabina.
CABeiN . CeBACTH
Brustbild mit der ein- fachen Haartracht 1., vor ihr \j, das ist Halbmond und Stern als Abzeichen der Ar- temis, wie oben bei einer Münze Traians, auf der Rückseite.
AMcDinOAlT . N Thro- nende Artemis -Ty- che 1. mit Mauer- krone, in der aus- gestreckten R. Schale, im 1. Arm wagrecht den Bogen haltend.
♦ino AeiTCON
Thronende Artemis- Tyche 1. (Kopf un- deutlich), in der R. Schale, die L. aufj den senkrecht aufj den Thron gestellten \ Bogen stützend.
28676/17
Knobels- dorff
56
Macedonia.
50
iE 61
151
^44
15-
^5
153 ^44
154
155
^^4^
JE 4k
A n to ninus Pius.
AVTOKPAKAICAP AN TOONIN Kopf mit Kranz r.
KAICAP AMTOOl/iei . .
Brustbild mit Ge- wand r.
Aic A;^TOL)i/ieii/ioc
Brustbild wie vorher aus demselben Stem- pel.
AM<t)inO A . C (es ist Rauch unsicher ob AM<l>inO AIC oder AM<t)inOAe steht). Thronende Artemis -Tyche mit Mauerkrone 1., in der R. Schale, in der et- was erhobenen L. das Ende des Ge- wands (und wahr- scheinhch auch den Bogen) haltend.
AM<t>l nOAeiTOON Ste- j Knobels- hende Artemis -Ty- dorff che (Kopf undeutHch) 1., in der R. eine auf den Boden gestützte lange Fackel, die L. auf den runden Schild gestützt.
m<\>\ nOAeiTOO. wie vorher; die Mauer- krone ist sehr deut- Hch.
Marcus Aurelius.
OVHPOC K AICAP Sehr jugendHches Brust- bild des Prinzen r. mit Gewand.
Ebenso, derselbe Stem- pel.
OYHPO . KAICAP Ju- gendlicher unbärtiger Kopf des Prinzen r.
AM<l>inO AEITHN Ste- hende Artemis-Tyche l. mit Mauerkrone, Zweig in der ge- senkten R. , die L. auf die lange Fackel stützend.
Ebenso, doch ist die Artemis ganz von vorn dargestellt.
AM<l>l n OAITCjON (ob
Q. oder Od ist nicht deutlich). Stehende Artemis-Tyche 1. mit Mauerkrone, in der R. die auf den Bo- den aufgestellte lange Fackel, die gesenkte L. auf den runden Schild stützend.
Amphipolis.
DJ
1,6 JE 4k
1 37 ä: 4
I 158' iE 6^ i
59 ^ 5k
160
iE6
161 Ä-] ')
Ebenso, beide Seiten aus denselben Stempeln, i Knobels-
dorff
AVTKAIC . . MAANTON AM4>in . AEITßN Ste-
.... [ nicht völlig deutlich, so scheint aber die Lesung rich- tig . Kopf mit Kranz r. , schwacher Bart, etwas dem Gommo- dus ähnlich, der Um- schrift nach aber sicher M. Aurel.
AYTKM ANTßNe
NOC (sie) Kopf mit Kranz r.
hendeArtemis-Tyche 1., in der R. die grosse Fackel, in der ge- senkten L. Zweig.
. . nO A€ITßN Ar- temis - Tyche mit ; Mauerkrone sitzend I 1., auf einem Thron- sessel ohne Lehne, in der R. Schale, über dem 1. Arm Ge- | wandzipfel von eigen- 1 thümlicher spitzer | Gestalt, wie archai- I sirende Figuren. \
AVTKM(?). . ANTßNei i AM4>inO AeiTON Ar- Rauch NOC(nichtganzdeut- i temis wie vorher,! lieh, in schlechten ' doch der Gewand- ! Buchstaben' Brust- zipfel weniger deut- bild mit Kranz und lieh. Gewand r.
AM<t)....ITßN Ebenso.
. ATOOP ANT (alles nicht ganz sicher) Kopf des M. Aurel r. mit Kranz.
AYTKAiMAYP ANTßN AM4)in OAeiTßN Ar-
eiNOC Brustbild r. mit Kranz und Ge- wand.
temis wie vorher, der Gcwandzipfel von weniger archaischer Form, Mauerkrone deutlich.
Fox
28<")7
58
Macedonia.
162
^4il
163
^4^
164
165
JE 4h JE 4k
166
^4
167
JE6
Faustina junior.
4>AYCTIN ACeBACTH
Brustbild r.
|
AM<t>l nOAeiTHN Arte- |
28940 |
|
mis r. auf dem lau- |
|
|
fenden Stier, beide |
|
|
Hände erhebend (und |
|
|
wahrscheinlich da- |
|
|
mit den wallenden |
|
|
Schleier über den |
|
|
Kopf haltend). |
|
|
A M4>l . . AeiTHN Ar- |
Knobels |
|
temis auf dem lau- |
dorff |
«DAYCXeiN . CeBACTH
Brustbild r.
der R. einen Pfeil aus dem Köcher ziehend, mit der L. das Hörn des Stiers fassend.
<t>AYCTeiNA CeBACTH AM4>I nO AeiTßN
Brustbild r. Ebenso.
<|)AYCTeiNA .
Brustbild r.
. inOAeiTIlN Arte- mis auf dem laufen- den Stier r., mit der R. einen Pfeil aus dem Köcher ziehend, mit der L. den Bo- gen haltend.
Gommodus.
. KAICAP KOMOA . .
Brustbild ohne Kranz (?) mit Gewand r., un- bärtig.
. . . OAermN Ste- hende Tyche- Arte- mis 1., auf dem Kopf Mauerkrone, in der R. die lange Fackel an den Boden gestellt haltend, in der ge- j senkten L. Zweig. Die nicht ganz erhaltene Vorderseite hat vielleicht die Titel imp. Caesar Gommodus, unmittelbar ehe Gommodus Augustus wurde, und den ihm dann zukommenden Kranz, viel- leicht aber auch schon den Augustustitel.
Umschrift verlöscht; Kopf r. mit Kranz (nicht deutlich) und schwachem Bart, wie es scheint. Der Kopf ist wohl Gommodus, ziemlich jung.
..ct>in eiT. . Thronende I Artemis-Tyche 1., mit ' Mauerkrone, in der R. Schale, über dem linken Arm Gewand- zipfel von alterthüm- licher Form.
Fox
Rauch
Rauch
Rauch
Amphipolis.
59
i68 .¥.'>
169! JE 5^
I -o A-
[-1 /K
.7. .f':3
'73 ^6
AYTKMAXS KOMMAOC
sie Kopf mit Kranz und langem Bart r.
Ebenso, derselbe Stem- pel.
AM<t)inO Thronen-: 28676
de Artemis-Tyche 1., (Kopf undeutlich), in der R. Schale, die L. mit Gewandzipfel, nicht deutlich.
AM4>inO . . . N Thro- ; Fox nende Artemis 1. wie ! vorher, über dem I 1. Arm Gewandzipfel j (oder der 1. Arm auf! den Bogen gestützt?). 1 Rechts unten die ; Mondsichel, darin | Stern. !
AVTOK .... ßNEINON AM4>in
ßN Thro- Knobels-
Kopf des Gommodus r. mit langem Bart und Kranz.
nendeArtemis-Tyche 1., in der R. Schale, mit der L. den Gewand- zipfel haltend; Kopf undeutlich.
dortf
AYTOKMAYPKO .... AM4>inO AGI T CON
Brustbild mit langem • Thronende Artemis Bart, Kranz und Ge- ' wie vorher, Modius wand r. oder Mauerkrone
deutlich.
Umschrift nicht sieht- , AM4> Stehende Tyche- bar. Kopf des Com- 1 Artemis 1., in der R.
modus mit Kranz und langem Bart 1.
die lange, an den Bo- den gestellte Fackel, in der gesenkten L. Zweig.
Septimius Severus.
cenj . . Ypocne AM4>ino aeitoon
PA
r.
Kopf mit Kranz
Thronende Artemis- Tyche 1., in der R. Schale, in der L. den auf den Sessel ge- stützten Bogen in der Mitte, haltend; die Mauerkrone undeut- lich.
Knobels- dorff
11185
6o
175
176;
M
JE6
77i ^ 5k
178I JE 6
179: vE 6
Macedonia.
AYTK Brustbild
mit Kranz und Ge- wand r.
Dom na.
lOYAlA AY . OYCTA
Brustbild r.
Garacalla.
AYTKMAYPANTOONei NOC Brustbild mit Krone und Gewand r., unbärtig.
..MA..ANTnNINOC
Unbärtiges Brustbild mit Kranz und Ge- wand r.
AYA NTßN .... Bär- tiger Kopf mit Kranz r.
Geta.
Ebenso, doch fasst die 5255 Göttin mit der Hand oben an den Bogen. Die Mauerkrone sehr deutlich. Links neben der Schulter Mond- sichel C, ob in der- selben ein Stern, ist bei der Kleinheit nicht zu erkennen.
AM<t>inö Thronen- Fox
de Artemis-Tyche 1., Kopf undeutlich, in der R. Schale.
AM<t)inOAe IT und im Rauch Abschnitt (JON. Thro- nende Artemis -Ty- che 1., mit Mauerkro- ne, mit der R. die Scha- le über den brennen- den mit Gewinden geschmückten Altar \ haltend. i
I
AMcDinO AeiTßN Thro- j Knobels- nende Tyche-Arte- | dorff mis 1. mit Mauerkro- \ ne, in der R. Schale, i
. . inO A . . . Thro- nende Artemis -Ty- che 1. j Mauerkrone ' nicht sichtbar, in der R. Schale, im 1. Arm Füllhorn.
F'ox
AnOnACenreTAC KAI I AM<t)inOA eiT und im
CAP Jugendliches! Abschnitt (jON. Thro-
Brustbild mit Ge- \ nende Artemis - Ty-
wand r. che 1., Mauerkrone
I undeutlich, mit der
I R. Schale über den
brennenden verzier-
I ten Altar haltend.
Über die Vereinigung der Namen Lucius
Publius auf nicht- römischen Münzen des Geta
s. Eckhel D. N. VII p. 235.
Fo)
Amphipolis.
V.
i8o iE 5|f
M .1-
182 iE 5^
184
iEs
Macrinus.
AYMOneCeYMAKPINOC Brustbild mit kurzem Bart, Kranz und Ge- wand oder Panzer r.
AM<|)inO AeiTßN Thro- nende Artemis -Ty- che 1., hier eher Mo- dius als Mauerkrone, 1 in der R. Schale, mit i der L. vielleicht den j Bogen haltend, (nicht ' ganz deutlich).
Diadumenian.
• M • OneA • AN . . Nl ..4>inO AeiTON Thro- NOC • AIAA nende Artemis -Ty-
KA • (SO wohl eher als KAI • Brustbild mit Gewand r.
che 1. mit Mauerkro- ne, in der R. Schale, in der L. vielleicht den Bogen.
Elagabal. AVKM . . . ANTßNINOC AM4>inOA €ITßN Thro-
Bruslbild .sicher des Elagabal, wie die fol- genden: mit Kranz und Paludamentum
AVKMAVPANTßNINOC Ce Brustbild mit Kranz und Paluda- mentum r.
Ebenso, doch sieht man am Ende das € nicht.
nende Artemis -Ty che 1. mit Mauerkro- ne, in der R. Schale, hier in der L. sicher nicht den Bogen.
AM<t>in OA Thro- nende Artemis -Ty- che 1. mit Mauerkro- ne, mit der R. die Schale über den bren- nenden Altar hal- tend. Im Abschnitt ein Fisch (nicht Del- phin) 1.
AM<t>in OAIT . . Geprä-
ge wie vorher. — ►ass das Thier, wel- ches hier einem Del- f)hin ziemlich ähn- ich ist, ein P'isch ist, beweisen deutlichere spätere Münzen, z, B. Maesa und Valerian.
Knobels- dorff
Knobeb dorrt"
Rauch
Rauch
Gansauge
()2
Macedonia.
185: M 5
186
.87
^5
/E^k
188 JE 6k
189
190
191
^.5
^5
JEsh
Maesa.
lOYMAI CAAVrOY
Brustbild r.
Ebenso.
AM4>inOA eiTßN Thronende Artemis- Tyche 1. mit Mauer- krone, in der R. Schale; im Abschnitt Fisch 1.
Ebenso.
Severus Alexander.
AYKMACeVAAGZANAP OC Brustbild mit Kranz und Gewand r.
AYK . AAGZANAPOC
Brustbild mit Kranz und Gewand r. — Die Form des E ist undeutlich.
AVKMACeAAeZANAP OC Brustbild wie vorher.
AV • KMAVPAAeSANA POC Brustbild mit Kranz und Gewand
AM4>inOA eiTßN
Thronende Artemis- Tyche 1. mit Mauer- krone, in der R. Schale; im Abschnitt Fisch 1.
Ebenso.
AMcDinO AeiTr2N sonst wie vorher.
AM<t)inOA eiT^N sonst ebenso.
Knobels- dorff
Rauch
Knobels- dorff
Knobels- dorff
Fox
AVKMACeAAeiANAPOC AM4>inO AeiTßN sonst Rauch
Brustbild mit Kranz und Gewand r., auch hier die Form des Z nicht ganz deutlich.
die Göttin sich mit der L. auf den Bogen, welcher auf dem Sitze des Thrones aufsteht (es scheint hier eher der Bogen als ein langer Gewandzipfel zu sein). — Fisch 1. im Abschnitt.
Amphipolis.
63
M a m a e a.
192 JEsk' lOYAlA^IAMeAArOYC
TA sie Brustbild r.
AM(t>inO A eiTßN Thronende Artemis- Tvche 1;, in der R. Schale, im 1. Arm schräg das Scepter. Im Abschnitt wohl der Fisch 1.
Knobels- dorff
'93 ^7h
195 /f:8
196' JE 6^
197! JE 6
\ i^JEGk
Valerianus.
AVTKAinO • AlOVAAeP AM4>I HO AeiTßN lANCE Brustbild mit Thronende Tyche- Krone und Gewand Artemis 1. mit Mo- r. dius (auf diesen Mün-
zen ist der M o d i u s ganz deutlich, nicht die Mauerkrone), auf , der R. das Idol der j Artemis von vorn, ! stehend, mit Modius, ; lange Fackel in der j R., Zweig in der L. — ; Die sitzende Artemis i halt mit der L. den \ auf den Sessel ge- stützten Bogen. Im Abschnitt Fisch 1.
Ebenso, derselbe Stem- AM<t)in O AeiTßN pel. sonst ebenso.
Ebenso, derselbe Stem- Ebenso, verprUgt. pel. '
AVTKnOAIOVAA€PIA | MA<P\ H OAeiTßN NOC Brustbild mit sonst ebenso. Krone und Gewand r.
Ebenso.
Ebenso.
Gallienu
3271
B. Fried- laender
18622
Fox
Rauch
AVTKnOAlKINerrAAA AM<l>inOAeiTr2NThro-| 28676/27 HNCH Brustbild mit ncnde Tyche-Arte- Krone und Gewand r. 1 mis mit Modius 1.. mit dem kleinen Idol der Artemis u. s, w. wie bei Valerian, der Bogen in der linken Hand ganz deutlich.
04
'99
iEj
M6i.
JEy
Macedonia.
AVTKAinOAierNrAAA
. . OC vielleicht das H und N im Mono- gramm. Brustbild wie vorher, r.
Salonina.
K . . CAAWNINAAVr
Brustbild auf der Mondsichel r.
Ebenso, weniger deut- lich.
Wie vorher, auch hier der Bogen sehr deut- lich.
AM*I n O AeiTßN Thronende Artemis genau wie bei Gal- lienus und Valerian. Fisch 1. im Abschnitt.
Ebenso.
Fox
Rauch
JE S-?
/E4^
Aphytis.
Kopf des Zeus Ammon A<t>YT von unten, hnks r. und AlßN von oben
rechts neben einem stehenden Adler r. Von gutem Styl, und wie die folgenden ' C. angehörend.
wohl dem 4. Jahr. Ebenso.
Ebenso.
A+Y in derselben An- TAI Ordnung. Adler r.
A<t>Y TAI
sonst ebenso.
Herr- mann
Fox
Prokesch
Apollonia.
Ö5
X \JEsk
.€6
F
Apollonia. Bekränzter Jugend
liehen Kopf des Apol- lo rechtshin.
Ebenso.
AflOA von oben, zu AßNOZ den Seiten ' eines grossen zwei- I henkligen Gefässes.
I Ebenso, doch scheint hier die nicht ganz deutliche Inscnrift
' APOA
AO^^OZ
zu lauten.
Pellerin Peuples et Villes III S.29 Taf.89, 7 publicirte ein Exemplar als Münze der Insel Apollonos bei Cvrenaica ; der Deckel der Vase, welchen er anglebt, fehlt auf drei uns vor- liegenden Exemplaren, Original- und Schwefel- pasten , und aut den Abbildungen anderer, so auf der im Museum Hunter S, 38 Taf. 6 X publicirten. Auf diesem ist der Kranz des Kopfes der Vorderseite als Epheukranz bezeichnet. Er ist auf allen uns vorliegenden so roh behandelt, dass man ihn nicht deutlich erkennt. Sestini Classes generales, zweite Ausgabe, S. 36 be- schreibt die Münze unter Macedonien, giebt aber die Inschrift als auf der Vorderseite stehend an. Nach ihm Mionnet S. 11147,320, aber Grösse 3.
Cousinery hat, wie Chaudoir in seinen Corrections et additions S. 54 anführt, mehrere Exemplare aus Macedonien mitgebracht. Auch scheint die Fabrik macedonisch, und die Stel- lung der Aufschrift ist auch die vielen mace- donischen und nordgriechischen Silber- und Kupfermünzen z. B. denen der Macedones, von Pella, von Amnhipolis und anderen eigene: die beiden gradlinigen Zeilen stehen so, dass man um zu lesen die Münze nicht zu drehen
während die derselben Aufschrift
sicilischen AHOA
. . ■ AnOA
braucht, so ^^^^^
Münzen mit _^ „,.,
20NUV
haben. Diese Aufschrift steht auf diesen neben einem Dreifuss, während auf der Vorderseite ein epheubek rä nztcr Kopf ist. Auch diese Münzen hat man für macedonisch gehalten, allein sie sind sicher von Tauromenium.
Auch Imhoof monnaies grecques p. 65) erzählt, dass er ein Exemplar aus dcrChalcidice, zwei aus Thessalonich erhalten und giebt die •Münzen nach Apollonia in der Chalcidice. Imhoof beschreibt den Kopf der Vorderseite ebenfalls als »mit Epheu bekränzt«, also wie in Tauromenium.
1062
Prokesch
66
Macedonia.
JE 7k
Beroea.
: AAeZANAPOY Kopf | KOIMAKeAONr2NBNer2 Prokesch Alexander's des Gro- BCPOie Thronende ssen mit Lüwenfell r. j Hygiea 1., in der Rechten Schale einer Schlange hinhaltend, welche sich vor der Göttin auf einer Cista rechtshin gewendet emporringelt.
2 I iE 7^
AAeZANAPOY Kopf Alexander's mit flie- genden Haaren r.
JE6\
AAeiANAPOY Kopf Alexander's r. mit Di- adem und Ammons- horn, die Haare glat- ter angeordnet als auf der vorigen Münze.
JEj
AAerANAPOY Behelm- ter Kopf Alexander's r.
. . . KGAONßNAICNeß BePOl Stehender jugendlicher Krieger von vorn stehend, den Kopf rechtshin wendend, die R. auf die Lanze stützend, im 1. Arm das kurze Schwert. (Alexan- der?).
KOINONMAKeAON
Zwei Tempel, zwi- schen ihnen ein Punkt, unter ihnen: BGPOIAIß
N NGßKOP Es scheint nur i/£w-
XOp. , nicht ß. VBU3XC0.
zu stehen.
KOIN MAKe B Nen BGP
AlßN (sie) Stehender halb bekleideter Jüng- ling 1. über einem brennenden Altar opfernd (aus einer Schale), im linken Arm kurzer Stab (Schwert?). Links vor ihm Tisch mit zwei Spielurnen, in jeder ein Zweig, hinter dem Tisch Säule mit Gefäss. — Zwischen Säule und der Figur
eoc
über die Jahreszahl dieser Münzen (aus i Caracalla's Zeit) s. Eckhel D. N. IL p. iioff.
Prokesch
Prokesch
424/1882
Bisaltae. Mosses.
Bisaltae. Zeit Alexanders I von Macedonien.
67
MS>,\ 28,2 I WOMITAA . . 3 Pferd r. I schreitend, hinter ihm, in der Mitte, ein Krieger mit Hut, in der R. zwei Speere ; | rechts vor dem Pferd ein r. fliegender Vo- gel.
Taf. IV, 27.
Ähnlich Hunter Taf. 13, IV.
Flach vertieftes, vier- 131/ 1874 fach getheiltes Qua- drat.
i
^^3^! 3,85
Mosses.
Thracischer oder macedonischer Dynast, welcher das Gepräge der Münzen Alexander's I von Macedonien und der Bisaltae hat.
Pferd r. schreitend, ge- zäumt, hinter ihm, in der Mitte, ein Krie- ger r. , zwei schräg nach unten gekehrte Speere tragend, ee- nau wie auf oen Münzen Alexander's des ersten. Links oben ein Epheublatt, nach oben gerichtet.
fAOz. um ein kleines U3 2 vierfach getheil- tes, erhabenes Qua- drat, das Ganze im flach vertieften Qua- drat.
|
^3 |
3,84 |
|
Mj |
3,82 |
|
JRi |
3,21 nicht , |
Ebenso.
Ebenso j doch ist Beizeichen hier Kranz.
das
ein
ganz frisch.
Ebenso, das Beizeichen hier eine hängende Traube. Der Reiter trägt den Hut. Hier stimmt die im schön- sten Stvl ausgeführte Darstellung völlig genau mit den Te- tradrachmen Alexan- der's I. überein. Taf IV, 28.
Ebenso.
Ebenso, die Schrift so gestellt: MO
Ebenso, äusserst sorg- fältige Arbeit. Schritt : M O
8381
Prokesch 28781
28850
|
^3l |
2,89 etwas be- schU- digt |
|
^2^ |
3' 7 nicht schlecht erhalten |
|
/R3 |
3»54 |
|
^3 |
3,98 |
Macedonia.
Ebenso, ziemlich roher ' Ebenso, doch M O
Styl. Das Beizeichen i cj /^
klein und undeutlich. '^ 3 .
Ebenso, ohne Beizei- chen.
Ebenso: M O
c; tA 3 5
Ebenso, Beizeichen ' Ebenso, doch ist die klein und undeut- Umschrift hier rück- lich. I laufig: . OM
I aaE 'p
Ebenso, wie es scheint, Ebenso, doch M A ohne Beizeichen. i O fA
I 3 5
Gansauge
Prokesch
Fox
Prokesch
|
^4 |
3,53 |
|
^2^ |
1,57 |
|
^2^ |
1,6 |
|
M2\ |
1,48 |
|
JRi\ |
1,69 |
|
^A\ |
|
|
JE 4^^ |
|
|
^^bk |
Botteatae.
Macedonischer Schild, BOTTEATf2N auf einer als Mittelverzierung : r. gewendeten Prora. i Darüber <t>l , unter
^
Ebenso, der Stern hat nur fünf Strahlen.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
UnbUrtiger Kopf des Pan r. mit Hörnchen, Thierfell um den Hals, am Nacken das gekrümmte Pedum.
Ebenso.
Ebenso, schlecht er- halten , doch das zweite Hörnchen ebenfalls erkennbar.
der Prora AI
Ebenso, doch ste!it oben nichts, unten hP
Ebenso, oben war viel- leicht ein Buchstabe, unten OE
Ebenso, ohne Neben- buchstaben.
Ebenso.
■ß" über zwei neben einander liegenden Ziegen r. von einem Hnks geschlossenen Eichenkranz umge- ben.
Ebenso.
Ebenso.
Fox
2838.
28675/15
Prokesch
Knobels- dorff
19527
Botteatae. Bottiaea in Chalcidice.
69
0 ^ S
10 JE 5^
.Cs
Pallaskopf r., der Helm BOTTEobenundimAb- mitVordertheilen von schnitt ATßN Wei-
Pferden verziert und aufgeschlagener Ohr- klar»pe.
Ebenso.
Ebenso, abgerieben.
dender Stier r., rechts von ihm ein oder mehrere Buchstaben oder Monogramme.
Ebenso, unter dem Stier 0(?) links ein oder mehrere Buch- staben übereinander (?), rechts undeutlich.
Ebenso, nicht sehr deutlich. Unter dem Stier etwa ein Jota (?), andere Buchstaben an den Seiten nicht sichtbar.
28780
Rauch
Bottiaea in Chalcidice.
I iE 3
2 iE 3
3 ^^3
4 iE 2
Apollokopf mit Lor- j BOT TIAI QN um die beerkranz r. | Lyra.
Sehr schöner Styl, wie die besten Münzen des Chalcidischen Bundes und aus derselben Zeit, erste HUlfte des 4. Jahrhunderts.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, etwas anderer Ebenso, ganz vollstän- Styl. dige Umschrift.
Weiblicher Kopf mit j BOT TIA . nN um die spitzem Diadem r. | Lyra.
7/1871
Prokesch Fox
Fox
1^3^!
^5
P^bk
4 ^5
5 > 51
6 ^6
Macedonia.
Cassandrea.
CAS im unten ge- AND schlossenen
RE Kranz. — Es scheint sicher nur ein S zu stehen.
Claudius.
Vexillum in welchem 28780 AVG steht, zwischen zwei Feldzeichen.
TICLACAE • A VGGERM | COLIVLAVG Kopf
PM . . . Kopf r., viel- j des Jupiter Ammon r. leicht mit Kranz.
Nero.
NEROCLAVDCAESAR COL-IVL-AVG CASSAN AVGGERMTRPIMPPP 1 DREN Kopf des Am- Kopf mit Krone 1. | mon 1.
Domitian. IMPCAESDOMITAVGGE COLIVLAVGCASSANDR
RM Kopf mit Kranz r.
ENS Kopf des Am- mon 1.
Plotina, verfälscht
PLOTINAE . . . wohl die ganze Inschrift neu gemacht. Brust- bild der Plotina mit gewohnter hoher Fri- sur r., sehrretouchirt, vielleicht überhaupt aus einem andern Brustbild gemacht.
COLIVLAVGCASSANDR
ENS Kopf des Am- mon 1.
Gommodus.
IMLAVRCOM Kopf des jugendlichen Gom- modus (vor seiner Ernennung zum Au- gustus) mit Kranz r., scheinbar ganz schwacher Bart, was den römischen Mün- zen mit diesem Titel aber widerspräche.
COLIVLAVGCAS in schlechten Buchsta- ben, das L wie L., das A mit nicht sicht- barem Querstrich, das V einmal so: \/- Kopf des Ammon r.
Cassandrea. Cerdylium (?).
71
.¥.
8 /E4
0 ^4
10 1 ^4\
Septimius Severus.
. VERAVG . . . Brust- I C OLIVLAVGCASS Kopf
bild des Severus mit | des Ammon r. Gewand oder Panzer und Kranz r.
I MPCLSE.... VC Brust- Ebenso.
bild r. wie vorher, vielleicht derselbe Stempel.
Ebenso, Umschrift ver- Ebenso, unvollständig 6168
435/1883
399/1883
löscht.
erhalten.
Cara calla.
MAVRAN TONINVS COLIVLIAV GCASS Kopf
Brustbild des Jugend- j des Ammon r. liehen Kaisers mit Kranz und Gewand r.
5263
JE2
2-] /K 2 4 Ä'l 2
Cerdylium (?).
Diese Bestimmung ist von Bompois (Revue num. 1863 p. 84); w;egen ihres thracischen Cha- racters und ihrer Ähnlichkeit mit thracischen Münzen von Cypsela und dem König Kotys ist Imhoof monn. grecques P- 51) geneigt, die Münzen dem thracischen Dynasten Kerso- bleptes zu geben , aus der Mitte des 4, Jahr- hunderts V. C.
Weiblicher Kopf mit spitzem Diadem r.
um ein topfUhn-
E K P
liches, zweihenkliges GefUss, darunter he- gendes Getreidekorn.
Ebenso, zwei Exemplare. Ebenso.
Ebenso, ein runder Ein- schlag mit sechsstrah- ligem Stern.
Rauch
Prokesch Prokesch
/-
Macedonia.
Chalcidice.
Die Münzen des chalcidischen Bundes , ge- | prägt in Olynth in der ersten Hälfte des 4. Jahr- hunderts, liegen nach den Metallen und der Grösse, eine Trennung nach dem Styl ist schwer durchzuführen.
A^3
^s
8,6 : Apollokopf mit I beerkranz r.
Lor-
Taf. IV, 29.
Von sehr schönem Styl.
XA. Kl. EßN um die Lyra, die rechts mit einem Band versehen ist. Unten in klei- nen Buchstaben EPI APXI . . .
14,16 I Ebenso.
3 ^^\
JRök
JR6i.
/R6
14,2
13^76 nicht gut er- halten
14,38
14,43
XAA KIA EßN um die Lyra, die rechts das Band hat; unten klein EPI OAYMPIXOY Sehr schöner Styl. — Der Name Olympichos ist ganz deutlich, nicht Olympikos.
Ebenso^ der Kranz ist mit vielen Beeren ge- schmückt.
Ebenso.
Ebenso.
Taf. IV,
Ebenso, doch unten EPI EYAßPIAA
Ebenso, ohne Band; unten EPIAf- XA . . ;
ein solcher Name scheint nicht bekannt, das AP nicht völlig sicher.
Ebenso, Oben NOY
mit Band. EPIP GAYIE
30-
Von vorzüglichem Styl. Der Apollokopf vielleicht einer der schönsten, welche uns aus dem Alterthum erhalten sind.
Apollokopf mit Kranz | . AA KIA . fZN um die 1., ohne Beeren. Lyra mit Band, an
der rechten und lin- ken Ecke je ein Buch- stabe: [T] E Das T ergiebt das Pariser Exemplar aus dem- selben Stempel. Von älterem, hartem Styl.
Chalcidice.
73
■: -R
3,03 Apollokopf mit Kranz XAA KIA EHN um die Fox
i nTcht
iiUt
1., ziemlich sirenger Stvl.
Lyra mit Band. Die Verzierungen der Lyra bilden, wohl nicht zufällif?, zwei fratzenhafie,einander anschauende Profil- gesichter; auch auf, einigen der folgenden i kleinen Münzen ist j diese Eigenthümlich- , keit. I
8,iR54
^\B.i\
14,35 j Ebenso, schöner, ern- ; XA AKIA EßN um die I ster Stvl. Lyra mit Band; hier
die Gesichts - ähn- lichen Verzierungen der Lyra noch deut- licher. Oben zwischen den Armen der Lyra , kleiner Dreifuss. Die folgenden kleinen Silbermünzen ge- hören sämmtlich der früheren Zeit der Prägung an, wie der Styl des Kopfes und das fast immer ! noch erkennbare Quadratum incusum beweist. j — Das ähnliche Stück mitOAYNOI beim ApoUo- I köpf s. unter Olynth.
Prokesch
2,26 I Apollokopf mit Kranz r.
10 i-R 2 2,29 I Ebenso.
.R 3 2,26 Ebenso.
R 3 ; 2,36 Ebenso, hinter dem Kopf A
.R 3 2,03 schlecht erhalten
i4,iR2^i 2,38
I^ 3 2,29
Ebenso, ohne Buch- staben.
Ebenso.
XAA KIA EHN um die Lyra ohne Band, das Ganze im vertieften Quadrat.
Ebenso.
Ebenso. Ebenso.
Ebenso, das Quadratum ist hier nur eine schwache Spur von Vertiefung.
Ebenso.
Ebenso, aber linkshin. XAA um die Lyra,
28780
Knobels- dorff
Prokesch
Fox
II 230
302/ 1 877
37
das Ganze im vertieften Qua- drat.
74
Macedonia.
lÖ
^3
2,27
17 ^2^ 2,2
18
JQ
20
26
^% 7E3
^2^ ^^34
^3 yE3
iE2
2,33
schlecht erhal- ten, ver- goldet
0,24
Ebenso. Ebenso.
Ebenso.
Apollokopf mit Kranz r., von ziemlich stren- gem Styl.
Apollokopf mit Kranz r., sehr schöner Styl.
Ebenso. Ebenso. Ebenso, roher. Ebenso.
Apollokopf mit Kranz 1., roher Styl, längere Haare als auf den an- deren Münzen. Viel- leicht nicht Ghalci- dice.
Apollokopf mit Kranz r. mit dem gewöhn- lichen kurzen Haar.
Ebenso.
XAA die gewöhn- Z 5 liehe Stellung 2 > der Umschrift, um die Lyra; das Quadratum nur als schwache Ver- tiefung.
Ebenso, vom Quadra- tum keine Spur mehr.
g _ zu den Seiten < ^ eines Dreifusses.
XAA KIA EflN um die Lyra mit Band.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Schrift zerstört. Lyra.
G >
^ 2 des Dreifusses.
zu den Seiten
«3
schlecht erhalten
Dicaea oder Dicaeopolis. Diony . . .
Dicaea oder Dicaeopolis.
Golonie von Eretria, zu unterscheiden von dem thracischen Dicaea, s. .1. P. Si\, Niimis- matic Chronicle XV, p. 97.
Kuh stehend r. den Kopf Vierfach getheiltes Qua- wendend und den r. dratuniincusum,dem Hinierfuss erhebend 1 von Mende ähnHch. um sich zu kratzen, i der 1. Vorderfuss ebenfalls erhoben. | Taf. IV, 31.
Der Typus der Vorderseite ist den Silber- münzen der Mullerstadt entnommen.
Ebenso.
Ebenso.
Tintenfisch im Hachen Quadratum incusum.
AIK der letzte Buchsta- A be unter dem l.eib. Kuh ioder Stier ? stehend r. j
Taf. IV, 32.
Zeitschr. für Numismatik III, 50. — Hier ist auch die Rückseite den Münzen der Mutter- stadt Eretria entnommen.
75
Prokesch
11412
96/187
Diony...
Stadt oder Dynast in Thracien oder Mace- donien um 450 v. Chr.
Y/OIA (>(.iii.nii , ein V Ki i.icli i4Llhcillcs(^Lia- 4 Mädchen raubend r. , dralurn incusum. Die Münze muss in der Nähe von Lete und der Orrheskioi geprägt sein. Zeitschrift r. Nimi!<r.i "ik XIII, p. 0.
76
Macedonia.
D i u m.
JE 2'^
JE
^A\
Die im Catalog des British Museum p, 70 abgebildete Kupfermünze mit Herakleskopf und Keule und AlATßN ist eine bereits von Sestini in seinen »falsilicatori« Taf III, 2 und S. 25 bekannt gemachte Fälschung. Auch die Berliner I Sammlung enthält unter ihren falschen Münzen j ein Exemplar. i
C-BAEbiVS-P-F, oben D • D Becherartiges Gefäss ohne Henkel.
L • RVSTICElius BaST
ERNA Praefericulum
zwischen zwei Stri-
geln.
Imhoof monnaies grecques p. 75. — Diese beiden Beamten erscheinen auch auf Münzen des Tiberius, siehe 1. c. und unten bei Tiberius. Die Zutheilung nach Dium ist nicht sicher, s. darüber Imhoof 1. c. p. 74.
Auch bei der folgenden Münze ist die Zu- theilung nach Dium unsicher, Imhoof (1. c. p, 88) ist geneigt die Münzen mit dem Namen des Herennius und Titucius nach Pella zu geben.
C-HERENNIVS L . TITVCIVS ..VIR-QVIN
Reiter, r. sprengend (Augustus oder einer seiner Adoptivsöh- ne ?). Vielleicht war im Abschnitt Inschrift.
Andere Münzen dieser beiden Beamten
haben Augustus' Kopf. S. unter Augustus.
Dium(?), » Brutus«.
PRINCIPI • FELIX un- bärtiger Kopf r.
COLON \E T beide II -VIR Monogramme I V L Hnks, quer ge- stellt; zwei Stiere, übereinander gestellt, linkshin, an einen in der Mitte erschei- nenden Pflug ge- bunden.
Als »Brutus« besprochen von Friedlaender, Bullettino dell' Instituto arch. 1870 p. 1^3, wo- selbst die Inschriften der von Sestini falsch
Dium.
77
I gelesenen Münze rectificirt werden. Jn dem Kopfe sieht Friedlaender wegen der Ähnlich- keit mit den oben unter Macedonia i. g., Brutus, beschriebenen Münzen den M. Brutus, bei dem aber doch die Aufschrift PRINCIPI ; FELIX im Sinne einer Widmungsinschrift: i »dem Herren oder dgl. gewidmet von der glücklichen Colonie« ganz unmöglich wäre; auch wäre der Kopf des Brutus bei einer Colonia Julia, also einer Gründung Caesars, ganz unerhört, die Colonie würde dann doch j sicher ihren Namen schleunigst geändert haben. — Imhoof monnaies grecques n. 89) will eher einen Augustus in dem Kopfe senen; die Arbeit der Münze ist allerdings nicht so roh, wie er i sagt, und die Ähnlichkeit mit den erwähnten I macedonischen Münzen, welche doch mit '■ Wahrscheinlichkeit dem Brutus zugeschrieben werden, ist wirklich im Charakter des Kopfes nicht zu leugnen.
Die Zutneilung nach Dium ist ganz un- sicher, macedonisch ist aber die Münze wohl sicher.
Neuerdings hat Froehner die sehr an- sprechende Vermuthun^ ausgesprochen (Ana- lecta critica, Philologus Suppl.V p.84f.), die Um- schrift der Vorderseite sei PRINCIPIum FELIX zu lesen; im Kopfe erkennt er den Augustus. Ganz ähnlich wäre das SPES COLONIAE PELLENSIS (s. unten bei Pella, Augustus. Die Münze wäre also vielleicht ebenso wie die von Pella eine Erinnerungsmünze auf die Grün- dung der Colonie durch Augustus: ■principium felix coloniae Juliae«.
Der Kopf ist dem Augustus nicht ähnlich, doch zeigen auch andere Münzen aus dieser ersten Zeit des Auftretens des Augustus (als Triumvir) ebenfalls ganz fremde Gesichtszüge, so z. B. sogar die römischen Denare mit der Rückseite der Reiterstatue und POPVL IVSSV, mit Blitz und dem Namen des Q. Salvius, des IUI • VIR Sempronius Graccus u. a.
Augustus. AVGVSTVS DIVI .
r.
Kopf C-HERENNIVS in sehr L-TITVCIVS un- li-VIR-aVIN voll- kommenerFrhaltung, aber wohl sicher nur j diese Namen, im 1 unten zusammengc- I wundenen Kranz.
Rauch
78
Macedonia.
5 ! ^6
JE6\
JE6
Ms
AVGVSTVS hinter dem Kopf r.
P • BAebiVS • II • VIR • QVINGl um die beiden Buchstaben DD
Auch bei diesen und den folgenden Münzen ohne Stadtnamen ist die Zutheilung nach Dium nicht ganz sicher.
Tiberius.
Tl • CAESAR AVG F AV i^MSJSJS Kopf r.
C • BAEBIVS -p-f L-RVSTICELIVs BASTERNA
iiviR aviNa
DD
Das erste G der Vorderseite scheint regulär, das zweite von der hier angegebenen eigenthüm- lichen Form, welche auch auf der folgenden Münze, die nicht aus demselben Stempel ist, widerkehrt.
TICAESAR y^VS
TVS Kopf r. ; einge- schlagen auf Hals und Kopf ein viereckiger Stempel PELO
c . baebIVS • PF L-RvSTICELIVS !
_ BASTERNA
II -VIR aviNa
D-D I
Die EinStempelung deutet aufPella. Das! sehr dicke O wohl nicht Theta, sondern mace- i donischer Schild. Diese Einstempelung von ' Pella deutet vielleicht überhaupt auf den Präge- j ort Pella für diese Münzen, Es ist bei antiken \ Münzen fast die Regel, dass dergleichen Contre- stempel in den Städten der Ausprägung der Münze aufgeprägt werden, z. B. Panticapae- um, Terina u. a.
Traian.
.NERVATRAIANAVG. Kopf mit Kranz r.
COL-IVL AVGDIENSIS und im Felde D D dazwischen stehende Pallas 1. in der R. Schale, die L. auf die Lanze gestützt. Links am Fusse der Pal- las Schlange linkshin, rechts unten neben der Lanze sitzende Eule von vorn, etwas I rechtshin. Dies Exemplar im Catalog Greppo (von de Witte) Nr. 476 ungenau beschrieben.
28804
Fox
Rauch
17879
Dium. Edessa.
79
! i
lO ^^ ^\
M6
Aquilia Severa.
IVLAAVLIA (sie, viel leicht für AKVLIA ?) I SEVERA Brustbild r.
!COL IVLDI ENS.. und im Felde D D dazwi- schen stehender Ju- piter 1., halb beklei- det, in der R. wahr- scheinlich Schale (wie auf andern Münzen der Stadt), die L. auf das Scepter gestützt, links unten sitzt der Adler 1.
Maxim i nu s.
.L VER MAXIMINVS Brustbild mit Kranz und Gewand r.
Gordian III.
.NTGORDIANV. Lor-
beerbekränztesBrust- bild mit Gewand r.
COL ENSIS Tem- pel Giebel mit Punkt darin und zwei Säu- len) , in welchem Asklepios rechtshin steht , auf den Schlan- genstab gestützt. Zu beiden Seiten der Fi- gur D D
COL IVL D lENSIS Ste- hende bärtige Figur, halb bekleidet, (wohl Zeus, wie vorher bei Aüuilia) 1., in der R. Schale, die L. auf ein langes Scepter stützend.
28780
181/1877
Fox
Edessa.
JE 7 I Eine der gewöhnlichen Münzen eines Triumvir
monetalis unter Augustus, auf der Vorder- seile stand AVGVSTVS TRIBVNIC POTEST in drei Zeilen innerhalb eines Kranzes; auf der Kehrseite sieht man . . . VIR • A • A • A • F- F* und in der Mitte SC. Dieser Münze ist ein runder Stempel eingeschlagen, welcher eine knieende Ziege, rechtshin, und darüber E^ enthüll.
732
8o
Macedoni
2 ! '*-5
i I
3 ' ^^4k
4 i ^5
Ms
JEsh
Da Edessa auch Aegae hiess und auf den Kaisermünzen häufig eine Ziege vorkommt, ist an der Zutheilung nicht zu zweifeln.
Augustus.
....ZEBAZTOZ Kopf EAEZ im unten zu- j 28676/20 mit Kranz r. ZAII2N sammengewun- :
denen Lorbeerkranz.
KAiZAP .... zroz
Ebenso. Ebenso.
Ebenso. I Ebenso.
28780 Fox
Tiberius und Divus Augustus.
TIBEPIOZKAIZAPZEBA . . BAZTOZOEOZEAE . \ Knobels-
ZTOZ Kopf r 1 Kopf mit Kranz dorff
r.
H adrian.
AYTOKPATi^PAAPIA | 6ÄeCC AIHN Stehende NOCKAICAP Brust- langbekleidete weib- bild mit Gewand r., liehe Hgur, Kopfputz bekratzt und geglat- undeutlich, 1., auf der tet, die Schrift völlig r. Hand vielleicht misshandelt. eine Nike oder eine
kleine langbekleidete j Figurvon vorn, Inder { gesenkten L. Schale j haltend, die L. auf das : Scepter gestützt, links | unten am Boden eine j ■ mit dem r. Vorderfuss i knieende Ziege r. | Auch diese Seite ist I durch Kratzen ver- dorben. !
Dies Exemplar bei Dumersan, Taf. IV, 17 mit falscher Darstellung des Kopfschmuckes. Im Text wird die Figur behelmt genannt, was i dem Anschein nach möglich wäre. Auf der ' folgenden Münze des Severus ist die Strahlen- krone bei der Figur deutlich. — Ungenau ist dies Exemplar bei Mionnet S. III p. 70.
Rauch
Edessa.
8i
M4h
Septimius Severus.
AY.K-A-cen ceYhR:) j €Aec
CT6 Kopf mit Kranz |
r- i
Mj
9
Mj
CAIflN Stehende langbekleidete Frau 1., mit Strahlenkrone (es ist wohl wirklich eine Strahlen-, keine Mauerkrone^, auf der r. Hand kleine Fi- gur, wohl Nikel. mit Kranz , die L. auf das Scepter oder die Lan- ze stützend. Unten 1. vor der Figur ste- hende Zieee r. , den r. Vordermss erhe- bend.
Dies Exemplar im Catalog Magnoncour (Paris 1840) Nr. 221 ungenau beschrieben und abgebildet.
D o m n a.
lOYAlAAO MNACeB
Brustbild r.
Ebenso, Umschrift zer- stört, es scheint aber Domna zu sein.
eAeCC en N im Ab- schnitt beginnend. Die behelmte Roma auf dem Panzer sitzend 1., hinter dem Panzer Schild, auf der r. Hand zuschweben- de Nike, die L. am Griff des Parazoni- ums. Vor der Roma linkshin stehende Zie- ge halb sichtbar, hin- ter der Roma die Stadt-Tyche stehend 1., mit der R. einen Kranz an den Kopf der Roma haltend, mit Modius, Füllhorn und Scepter im 1. Arm.
Ebenso. Umschrift und Details nicht mehr sichtbar, das Füll- horn scheint zu feh- len.
826
Rauch
r. Antike Münzen. Bd. II.
82
Macedoni
Mj
JE6
JE6\
Garacalla.
MAP AYPH • AN T£2NI NOC Bärtiges Brust- bild mit Kranz und Schuppenpanzer r., vom Rücken gesehen.
Elagabal.
AV • K • M • AVP • ANTH NINOCeVC Brustbild mit Kranz und Ge- wand r. (es ist sicher Elagabal).
eAeC im Abschnitt, und 1/1N9 im Halbkreise. Behelmte Roma auf dem Panzer sitzend 1., auf der R. die r. schwebende Nike mit Kranz in der R. (und wohl Palmzweig über der 1. Schulter), hin- ter dem Panzer run- der Schild. Vor der Roma stehende Zie- ge 1., hinter der Ro- ma die Stadt -Göt- tin mit Mauerkrone (nicht Modius) 1. mit der R. den Kranz an den Kopf der Roma haltend, im 1. Arm Scepter.
eAeCCAir2N Behelmte Roma auf dem Pan- zer sitzend 1., in der R. kleine Nike 1., (in der R. Kranz, Palme im 1. Arm). Vor ihr die Ziege 1., hinter der Roma stehende Ty- che mit Modius (oder Mauerkrone ?) mit der R. den Kranz an den Kopf der Roma haltend, im 1. Arm Füllhorn.
AeCCAir^N Gepräge wie vorher, doch scheint die Ziege zu fehlen, die Nike ist undeut- lich, ebenso der Kopf- schmuck der Tyche, welche kein Füllhorn hält.
Vielleicht nicht Elagabal; der Name ANTfl NINOC nicht deutlich zu lesen, man könnte auch an Sev, Alexanders Namen denken, doch sieht die Münze älter aus. — Ob etwa M.Aurel dargestellt ist, bleibt unentschieden, der Cha- rakter scheint doch später.
AYKMAY Brust- bild mit Kranz, Ge- wand und schwachem Bart r.
Edessa.
83
Severus Alexander.
13! iE 6^
•4
JE6
»5
JE6
JEj
w
AYKMACeAAeiA . . . . Brustbild mit Kranz und Gewand r.
Gordian III. AVKMANXrOPAIANOC
Brustbild mit Kranz und Gewand r.
Dieselbe Umschrift, we- niger deutlich. Brust- bild mit Krone und Gewand r.
AVTKMANTNIOCsic) rOPAIANOC Brust- bild mit Kranz und Gewand r.
. eCCenN Behelmte Roma 1. auf dem Panzer sitzend, auf der Hand die zu- fliegende Nike mit Kranz und Palme, hinter der Roma ste- hende Tvche mit Modius, in der R. den Kranz an den Kopf der Roma hal- tend, im 1. Arm Scepter (oder lange Fackel? also Arte- mis-Tyche?). Rechts neben der Tyche, rechtshin, die stehen- de nur halb sichtbare Ziege.
eAeC CenN Roma auf dem runden Schild sitzend 1., behelmt, aufder R. die linkshin schwebende Nike, in der R. Kranz tragend. Hinter der Roma Tyche stehend 1., mit Mauerkrone (sehr deutlich), mit der R. Kranz über den Kopf der Roma haltend, im 1. Arm Scepter.
Ebenso, nicht so deut- lich.
eAe CAI AN (sie) Roma, behelmt, 1. auf dem Panzer sitzend, auf der R.Nike mit Kranz und Palme, linkshin, hinter Roma stehende Tyche mit Modius, Kranz in der R. an den Kopf der Roma haltend, Füllhorn im 1. Arm.
Die Punkte vor und hinter den T sind bedeutungslose Spielerei.
Sperling
Knobels- dorfl'
Fox
84
Macedonia.
'7
JE6
JE6
AVTKMANTNIOC (sie) EAG CCA I r2N Gepräge rOP . . ANOC Brust- wie vorher, bild r. mit Krone und Gewand.
Philippus sen.
AVKMAIOVAIOC<t>lAin eAeCC . ßN Gepräge nOC Brustbild mit wie vorlier, nur sitzt Kranz und Gewand r. Roma auf dem run- den Schild. Im Ab- schnitt OMONOI A
Die auf der Rückseite erscheinenden Streifen, welche wie Palmzweige aussehen, sind wohl nur Fehler des Stempels. Ob 'E^sac-swi/ oder 'E^ecrc-awv Stand, ist nicht zu entscheiden. — Mit der Homonoia ist offenbar die der Städte Rom und Edessa gemeint.
Rauch
E'fon.
EL I
2,58
Diese Münzen wurden zuerst Camarina in Sicilien, dann Heraclea Sintica zugetheilt. Cousinery Voyage II. S. 169 (Taf. VI zu 166) giebt diese Münzen zum Theil dem Mons Pangaeus, zum Theil EYon ('Hiwv). Die meisten haben ein Hj allein manche haben andere Buchstaben: m unserer Sammlung©, A, A, im Catalog Lavy I 112: OH; im Num. Ghron. III 138 und im Welzl'schen Catalog sind viele mit anderen Buchstaben. Demnach ist die Zuthei- lung ganz unsicher, ebenso andere Vorschläge (s. Imhoof, monn. grecques p. yj, wo Myrkinos, die Hauptstadt der Edoner, erwähnt wird).
Gans r. den Kopf zu- rückwendend; links, nach oben gekehrt, eine Eidechse.
Rohes vertieftes Qua- drat, roh in zwei Rechtecke getheilt.
313/1877
Elon.
85
|
Äil |
o»97 |
|
nicht |
|
|
erste |
|
|
Erhal- |
|
|
tung |
|
|
iRi |
',3 |
|
^i^ |
1,1 1 |
|
I,0) |
1,14
1,06
1,05
S. Friedlaender, Zeitschr. f. Numismatik VI p. 8, daselbst auch über andere alte nach Thracien und Macedonien gehörende Electron- münzen.
Dass der Vogel überall eine Gans ist, kein Schwan, hat zuerst Sestini Class. gen. 2. Ausg. p. 37 angenommen, dann auch Imhoof monn. grecques p. jj richtig erkannt.
Gans r. den Kopf zu- rückwendend. Links oben kleine Kugel.
Von altem Styl.
Ebenso, links zwei Rin^e , wie zwei Omikron.
Gans r. den Kopf zu- rückwendend, den 1. Fuss hebend; oben links, nach unten
fekehrt, Eidechse, .inks unten vielleicht 0 oder ein ähnliches Zeichen.
Gans r. den Kopf zu- rückwendend , den 1. Fuss hebend, auf einer mit Kugeln und Strichen verzierten Basis stehend. Links oben Eidechse, nach unten , links unten O mit sehr grossem Punkt.
Elbenso.
Ebenso, das O nicht sichtbar.
Ebenso, das O sichtbar.
Ebenso, der Schwanz der Eidechse sehr lang und punktiri.
Unregelmässiges ver- tiertes Quadrat, durch zwei Diagonalen ge- theilt.
Ebenso.
Vertieftes, vierfach ge- theiltes Quadrat.
Vierfach getheiltes ver- tieftes Quadrat.
Ebenso.
Ebenso, das Quadratum sorgfältiger und von der in Macedonien häufigen Form.
ist Ebenso.
Ebenso.
9586
Fox
Rauch
7123
Sperling Prokesch
Fox Prokesch
86
Macedonia.
|
lO |
.Ri^ |
o,8() |
|
1 1 |
y^2 |
hat einen Henkel |
|
12 |
^2 |
0,86 |
|
13 |
.^2 |
0,89 |
|
H |
^2 |
0,8 |
|
15 |
M \\ |
0,87 |
|
16 |
yR2 |
0,81 |
|
17 |
^2 |
0,91 |
|
18 |
^2 |
0,89 |
|
19 |
iR2 |
0,83 |
|
20- 22 |
.4^2 |
0,82 0,83 0,84 |
|
23 |
^1 |
0,78 gut er- halten |
|
24 |
.^1 |
0,76 gut er- halten |
|
25 |
M. |
0,42 |
Gans 1., wohl auf dem verzierten (aber wenig sichtbaren) Fussbo- denstreifen, den Kopf wendend, den r. Fuss hebend. Vor ihr 0 rechts oben die Ei- dechse, nach unten, sehr fehlerhaft ge- zeichnet, wie ein Blitz; wohl missver- standen.
Gans r. den Kopf wen- dend, oben 1. Eidechse nach unten, unten links A
|
benso, aber A benso. |
Ebenso. Ebenso. |
|
|
benso, aber H benso. benso. benso. benso. |
Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. |
|
|
Denso, doch steht das H hier rechts, vor den Füssen der Gans. |
Ebenso. |
Vertieftes nicht getheil- tes Quadrat.
Vierfach getheiltes ver- tieftes Quadrat.
Noch drei Exemplare.
Ebenso, aber ohne den Buchstaben.
Ebenso.
Zwei Gänse neben ein- ander stehend r. da- rüber Epheublatt und H
Ebenso.
Ebenso.
Vierfach getheiltes ver- tieftes Quadrat.
Eion. Eurvdicea.
87
2Ö
28
|
iRi |
0)45 i |
|
Ml |
1 0,5 |
|
Ml |
947 |
|
nicht voll- kom- |
|
|
men j i i |
Ebenso doch ohne den Buchstaben.
Ebenso.
Ebenso, doch sind die Gänse hier so dar- gestellt , dass man von der einen nichts wei- ter sieht als den Gon- tour des Halses und den vorderen Theil des Kopfes mit dem Auge.
Vertieftes vierfach ge- theiltes Quadrat, die Vertiefungen haben, in etwas unregelmäs- j siger Form, die Ge- stalt des sog. Haken- kreuzes.
' Ebenso, die Haken- kreuzform fast ganz regelmässig.
Ebenso.
Prokesch
Eurydicea.
Die Münzen der sonst unbekannten Stadt Eurydicea werden (Sestini Mus. Hedervar. IV, 104, Borrell Num. Chron. III n. 135, Leake num. hellen, p. 53, Catal. Brit. Mus p. 75) nach Macedonien gegeben und für eine zeitweise bestehende Benennung von Cassandrea ge- halten^ welche Stadt nach Polyaenus von einer Königin Eurjdice besondere Gunst erhielt. Eurydice heissen verschiedene Frauen aus dem macedonischen Königshause: die Mutter Philipps IL, die Frau des Demetrius Polior- cetes, die Tochter des Lysimachus, Gemahlin des Antipater, Sohnes des'Gassander. — Borrell vergleicht mit Recht hier die Umnennung der Stadt Ephesus in Arsinoe, nach Lysimachus' Gemahhn, deren Münzen einen den Münzen von Eurydicea ähnlichen Kopf zeigen.
Die ganze Zutheilung, welche an sich und namentlich durch die nachweislichen Be- ziehungen einer Königin Eurydice zu der Stadt Cassandrea recht ansprechend schien, wird aber fraglich durch eine Herkunftsnotiz und ein Beizeichen einer Münze dieser Stadt
88
Macedonia.
^Z\
^3h ^3^
JE 2^
Eurydicea in unserer Sammlung: das aus der Sammlung des verstorbenen Dragoman Dr. Sperling in Gonstantinopel stammende Stück kommt nach einer brieflichen Notiz des durch- aus zuverlässigen und kenntnissreichen Dr. Sp. aus Ephesus und zeigt, was Sperling mit Recht hervorhebt, die Biene — also Gepräge und Fundort deuten auf Ephesus, dessen Münzen mit dem Namen Arsinoe auch einen ganz ähnlichen Kopf zeigen. Jedenfalls wird man die Möghchkeit, dass Lysimachus eine Stadt in der Nähe von Ephesus »Eurydicea«, seiner Tochter zu Ehren, benannt, ebenso zugeben müssen, als die Benennung von Gassandrea oder einer anderen macedonischen Stadt. Gepräge und Styl der Münzen von Arsinoe -Ephesus sind so verwandt mit denen von Eurydicea, dass wohl die ephesische Hei- math oder doch die Nachbarschaft von Ephesus für diese Münzen von Eurydicea wahrschein- licher ist, als Macedonien.
Weiblicher Kopf mit Schleier r., ähnlich den Köpfen der Phi- listis, der Arsinoe in Ephesus u. s. w.
Ebenso.
Ebenso.
EYPYAlKEßN
neben einem fuss.
Ebenso.
links Drei-
El^enso.
Ebenso.
Ebenso, rechts imPelde, nach oben gerichtet, Biene.
Fox
Prokesch
Fox
Sperling
Heraclea.
Die Silbermünzen einer Stadt Heraclea, welche sich durch ihren Styl, die acht mace- donische Form des Quadratum incusum, die Anordnung der Inschrift u. s. w. als mace-
.^2^
JR2^
/R2
1,84
»,73 etwas be- schä- digt
1,68
Heraclea.
donisch ausweisen , werden bald nach Heraclea Pontica in Bithynien, bald nach dem mace- donischen Heraclea Sintica, in der Nähe des Strymon, bald nach dem tief im Lande, im Nordwesten liegenden Heraclea in der Lyncestis gegeben.
Die ganz sichern Münzen des bithynischen Heraclea*^ weichen im Styl sehr von den mace- donischen Münzen ab, die hier beschriebenen sind gewiss macedonisch, nicht bithynisch. Heraclea in der Lyncestis war in später Zeit (s. Eckhel II, 71 ' von Bedeutung, in alter Zeit wird sie kaum erwähnt, auch ist es nicht recht wahrscheinlich, dass diese den Münzen von Aenea, Acanthus, nicht unähnlichen Stücke so weit von der Küste entfernt geschlagen sein sollten. Die Zutheilung nach Heraclea Sin- tica ist also wohl vorzuziehen. — Einige der gewöhnlich nach Bithynien gelegten Münzen mögen ebenfalls noch diesem Heraclea an- gehören, vielleicht auch die Münzen von Heraclea Thessaliae?
89
Bärtiger Herakleskopf mit Löwenfell 1.
HP
Taf IV, 34.
3V
Ebenso.
Bärtiger Herakleskopf mit Löwenfell r.
um ein flaches, vierfach ge- theiltes sorg- fältig gezeich- netes Quadrat, das Ganze im flach ver- tieften Quadratum incusum.
Ebenso.
HP wie vorher, im > ersten, zweiten ^ und dritten 3V Felde des inne- ren Quadrats: A A M Der letzte Buchstabe nicht völlig erhalten, doch wohl eher als M, nicht als t zu fassen.
28819
Prokesch
Fox
*) Dass die von Imhoof dem bithynischen Heraclea abgesprochenen grossen Silber- münzen mit sitzendem Bacchus zweifellos diesem bithynischen Heraclea angehören, lässt sich jetzt sicher beweisen. Siehe darüber ifeitschrift f. Numismatik XVI p. 4.
90
Macedonia.
Heraclea Sintica.
^3
MG
. KAeCOTOON um einen macedonischen Schild.
EniCTP
INOWA
Dies ist die erste sichere Münze dieser Stadt. Hierocles nennt sie "HpaxXBia Irpvuövog^ also der Münzaufschrift entsprechend. — Fried- laender, Zeitschrift für Numismatik VI, 137 (mit ungenügender Abbildung).
Die von Imhoof (monn. grecques p. 78) ebenfalls hierher gegebene Münze mit Pferd und Kranz aus den Sammlungen Athen und Prokesch war nicht mehr in der letzteren vor- handen, als sie vom Berliner Museum gekauft wurde.
Adaeus.
Der Name des »Adaios, Sohn des Adaios« als der eines Beamten der Stadt Lete im Jahre 1 17 V. G. auf einer Inschrift (Imhoof monn. grec- ques p. 114 nach Revue archeol. 1875). Auch sonst ist der Name Adaios in Macedonien häufig, z. B. Heerführer Philipp's, Alexander's, einer des Namens von Polybius erwähnt, u. s. w. — Imhoof setzt die Münzen des Adaeus um 200 y. C, ich möchte sie wegen der z. Th. grossen Über- einstimmung mit den Münzen des Gassande;- erheblich früher ansetzen. — Die Zutheilung Pellerin's nach Heraclea Sintica am Strymon, wegen des Monogramms aus H und P und des C, ist nicht durchaus zu verwerfen, denn die Mono- gramme HP t und 1^ M (also vielleicht €. zu lesen) finden sich nach Imhoof's Beobachtung bei allen fünf verschiedenen Typen des Adaeus, das Gepräge der Keule erscheint bei Heraclea Sintica am Styrmon, und Herakles- kopf und Keule bei dem benachbarten Ort Gotusa (Scotusa), s. Imhoof 1. c, und die Monogramme enthalten ja: Her, Hera, und S oder St oder Si.
Apollokopf mit Kranz r.
AAAIOY von oben, rechts neben dem Dreifuss; links neben dem Dreifuss, von oben AE oder ähn- lich und ein undeut- licher Buchstabe, et- wa E oder S
Heraclea Sintica. Lete.
91
3 ^4
Ms
61 yE4^
7 ^4
|
8 |
iE 34 |
|
9 |
iEs |
|
10 |
^3 |
|
1 1 |
iE 2V |
|
12 |
iE2 |
|
»3 |
iE2 |
Ebenso.
Ebenso. Ebenso.
Ebenso , das Mono- gramm hier l-P und ein undeutliches Zei- chen.
Ebenso, l-P und Z
Ebenso, Hnks Hirsch- I köpf r. darunter R I C(?)
Imhoof (monn. gr. p. 113) nennt den Kopf Pferdekopf, es ist aber sicher ein Hirschkopf, vom Geweih nur Spuren; ähnlich ist die Rück- seite der Goldmünzen von Philippi.
|
Bärtiger Kopf rakles r. mit feil. |
des He- Löwen- |
AAAIOY dazwischen AE Z liegende Keu- le, die dicke Seite r |
|
|
Ebenso. |
Ebenso. |
||
|
Ebenso. |
Ebenso. |
||
|
Ebenso. |
Ebenso, doch hP Z |
||
|
Ebenso. |
Ebenso. |
||
|
Ebenso. |
Ebenso. |
||
|
Eberkopf r. |
- |
AAAI dazwischen HP Z Lanzenspitze r. |
|
|
Ebenso. |
Ebenso. |
8925
306/1883
Prokesch
385/1884
Fox
Rauch
Prokesch
I 173/1878
Fox
Fox
Prokesch
^4-5
9,22
Lete.
\AOIAT . . links oben Helm r. im vertieften überderGruppeeines Viereck. Centauren r., der ein Mädchen raubt, wel- ches die R. ernpor- hebt. Verzierter Fuss- boden. Taf. IV, 35. Ahnlich der Münze der Pariser Sammlung,
welche \AOlAT3A auf der Vorderseite und die-
3 '4/' 877
92
Macedonia.
JR4
9)93
JR2i.
Ms
4,57
4,91
selbe Inschrift wiederholt auf der Rückseite, links neben dem Helm hat. Auf unserem Exemplar könnte man auf der Rs. Spuren von Schrift sehen wollen, wenn es nicht nur Zu- fälligkeiten sind.
Die hier folgende Reihe der inschriftlosen, selten mit einem Buchstaben bezeichneten, meist sehr alterthümlichen Münzen mit bacchischen Darstellungen, gehören nach Thracien oder Macedonien und sind gewiss in der Nähe von Thasus oder von Lete und von den Orrhes- kiern geprägt. Sie liegen nach althergebrachter, wenn auch zum grossen Theil unsicherer Be- stimmung, alle hier bei Lete, mit Ausnahme zweier mit O, welche bei Thasus liegen; diese Bestimmung ist auch ganz unsicher. — Die angebliche Aufschrift einer der Münzen dieser Reihe mit stehendem Satyr und stehendem Mädchen (Mionnet S. II, 81 Nr. 496 aus AUier's Sammlung, Dumersan, Gab. Allier. Taf. IV, 18 p. 31) NOINIAT . A, d. i. AETAINION, ist nach einem mir im Abdruck vorliegenden sehr guten Exemplar in Gotha zweifelhaft; auf diesem sieht man etwa . . NIAIT, andere Exemplare dieser Münze (derselbe Stempel wie in Gotha) im British Museum liest Head zwar NOIAT(3)A (Gatal. p. 79 Nr. 19 u. 21), erklärt aber die In- schrift selbst für sehr »indistinct«. Auf dem Abdruck sieht man etwa l<*^ONIA^'l, doch kann der Schluss MO auch Zufall sein.
Satyr, bärtig, mit Haar- Kleines, rohes vertief- zopf, ithyphallisch, tes Quadrat, r. schreitend, mit der R. ein r. fliehendes, den Kopf wendendes und die L. erhebendes Mädchen am r. Hand- gelenk haltend.
Sehr dick, ältester Styl.
Ebenso , links drei Punkte oder Striche, unter einander.
Ebenso, Punkte
hier nicht sichtbar, sehr roher Styl, kein Haar- zopf.
Ebenso , das Quadrat grösser.
Ebenso, das Quadrat in zwei unregelmässige Rechtecke getheilt.
Lete.
93
.R3
6 M4
I 7
M4
8 M4
II
5k M4\
M4h
8,23 I Ebenso, besserer Styl, ! der Satyr mit langem j Bart und langem, I glattem Haarzopf.
9,'
10,8
9,87
9,83
9,38
sehr gut er- halten
Ebenso, roherer Styl; oben zwischen beiden Figuren Punkt oder Kugel, links vom Satyr drei Kugeln : •*
Ebenso, unten zwischen beiden Figuren Ku- gel, links vom Satyr zwei l rechts von dem Mädchen eben- falls :
Ebenso, man sieht links keine Kugeln; zwi- schen beiden Figuren oben Kugel , rechts vor dem Mädchen ebenfalls Kugel.
Ebenso.
Ebenso, hier links vom Satyr und rechts von dem Mädchen 'je zwei Kugeln: [
Ebenso , das Quadrat unregelmässig im In- neren.
Ebenso, roh von zwei Diagonalen getheilt.
Quadratum incusum von dieser Gestalt ^
Quadratum incusum, unregelmässig im In- neren.
Ebenso.
Ebenso, in den unregel- mässigen Erhöhun- gen des Inneren zwei vertiefte Diagonalen.
Ebenso, sehr grosses vertieftes Viereck mit unregelm'ässigen Er- höhungen; nahe an einem der Ränder, erhaben, Vorderthei
eines Ebers 1., mit 1. Vorderfuss.
Ebenso, sorgfältigerer Styl , das Mädchen mit doppeltem lan- gem Haarzopf, Zwi- schen den Figuren: oben Kugel und un- ten Kugel, links vom Satyr Kugel (?), rechts vordem Mädchen Ku- gel.
Taf. IV, 36.
Die äusserst auffallende Erscheinung einer Darstellung inmitten eines unregelmässig er- höhten Quadratum incusum ist hier völlig zweifellos; andere angebliche Analoga sind be- kanntlich oft Einbildung, wie z. B. der Fuchs im Quadratum der Kleinasiatischen (lydischen) Eiectronmünzen.
Fox
Rauch
Rauch
Prokesch
476/1871
94
Macedonia.
^5
13
^5
M4k Ms
subae- rat
9^64
9,85 9,65
9,81 9,8
Grosses, im Inneren unregelmässig erhöh- tes Quadratum incu- sum.
Satyr und Mädchen in der Stellung wie vor- her, doch fasst der Satyr mit derR. nicht an das Handgelenk des Mädchens, sondern richtet die Hand nur nach demselben hin, die R. erhebt er unter das Kinn des Mäd- chens. Zwischen den Figuren oben 0 und unter den Händen Ö
Das © ist kein Buchstabe sondern Sym- bol, das bekanntlich in jenen Gegenden häufig vorkommt.
Vertieftes Quadrat, von zwei erhabenen Dia- gonalen getheilt.
Satyr r. , ithyphallisch, mit Thierohren, lan- gen Haaren und Pfer- defüssen , mit der R. das fliehende die L. erhebende und den Kopf 1. wendende Mädchen am r. Arm festhaltend, mit der L. ihm unter das Kinn fassend. Links und oben eine Kugel.
Ebenso.
Ebenso, nicht ganz voll- ständig.
Ebenso, man sieht nur die Kugel links, der Satyr mit langem Haarzopf.
Ebenso, man sieht bei- de Kugeln.
Ebenso , aber der Satyr mit menschlichen Füssen. Drei Ku- geln links, oben und rechts. Von noch altem, aber sehr ausdrucksvollem
und schönem Styl.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, die Diagonalen nur schwach sichtbar.
Vertieftes in vier kleine getheiltes Quadrat.
Prokesch
Fox
Prokesch
Gansauge
Prokesch Fox
Lete.
95
19 .1^5;
Kbenso aber nur links 1 Ebenso.
und oben eine Kugel, j
Links, am Kopfe des i
Satyr und hinter ihm
Spüren von Inschrift.
Diese Münze gehört zu der oben erwähn- ten mit der angeblichen Inschrift »Letainion« oder »Letaion« rückläufig. Man könnte hier als ersten Buchstaben ein 1 erkennen. — Auch hier ist der Styl sehr schön, feiner als die vor- hergehende.
^oM^3 9,34
^^4
8,15 eut er- halten
Äi4h
9,93
23 iR I
1,24
241 iR I I 1,16
Stehender ithyphalli- scher Satyr r. mit lan- gem Pferdeschweif, die R. an den Pferde- schweif haltend , mit der L. eine redende Bewegung machend ; ihm gegenüber das stehende Mädchen 1., die R. erhebend, in der gesenkten L. Kranz. Zwischen den Figu- ren, unter der Hand, eine Kugel.
Bärtiger Satyr r. stehend mit langem Pferde- schweif, ithyphal- lisch, die R. erhebend, mit der L. die r. Hand des ihm gegenüber- stehenden Mädchens an den Phallus füh- rend; das Mädchen senkt den 1. Arm.
Quadratum incusum, von zwei nicht ganz deutlichen erhabenen Diagonalen getheilt.
Quadratum incusum, unregelmässig von Diagonalen vierfach getheilt.
Ebenso, zwischen den Köpfen der Figuren Kugel, unter den Händen zwischen den Figuren Kugel. Taf. IV, 37.
Bärtiger Satyr sitzend r., wie es scheint mit der Rechten den Phallus emporhaltend.
Ebenso, aber ziemlich regelmässig zwei er- habene Diagonalen.
Vertieftes Quadrat mit unregelmässigen Er- hebungen.
Fox
Prokesch
Fox
Prokesch
Sehr alt, dickes MetallstUck.
Ebenso.
Ebenso.
Prokesch
Prokesch
96
Macedonia.
|
25 |
Mi^, |
1,01 0,98 |
|
26- |
/R14-2 |
1,03 |
|
29 |
0,8 1,03 |
|
|
30 |
^4h |
9.7 9,65 1% Rand beschä- digt 9,66 |
|
31- 40 |
^4-54 |
9,52 9,26 nicht schlecht erhalten 8,05 nicht schlecht erhalten |
|
41 |
^5 |
8,36 nicht gut |
|
42 |
^5 |
schlecht erhalten |
|
43 |
^5 |
8,81 ziem- Hch gut |
Ebenso , man sieht nichts vom Phallus, der Satyr hat einen langen emporgerich- teten Pferdeschweif. Oben hinter ihm und vor ihm Kugel.
Flaches Metallstück
Noch vier Exemplare.
Vertieftes Quadrat,
durch zwei erhabene Diagonalen getheilt.
Knieender bärtiger Sa- tyr mit langem Haar r., in den Armen ein 1. blickendes Mädchen haltend, das die R. erhebt.
Roher alter Styl, die Arme des Mädchens
fadenförmig.
Vertieftes Quadrat, in vier immer nur an einer Seite vertiefte kleine Quadrate ge- theilt.
Noch zehn Exemplare, zum Theil von etwas besserer Zeichnung und besseren Körperformen , das Quadrat ist bei allen in vier kleine vertiefte, mehr oder weniger nur zur Hälfte vertieft geschnittene Quadrate getheilt.
Ebenso, guter alter Styl.
Ebenso.
Ebenso, das Mädchen hat am r. Arm Arm- band, ebenso am 1. ein wie es scheint doppelt gewundenes Armband.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
i'3
Prokesch Fox Fox
Dannen- berg
28780 Fox Fox
Prokesch Prokesch Prokesch Prokesch 28944
Knobels- dorff
Rauch
28944
Lote.
97
|k
47
^5
Ms
48
49
^5
^5 ^5
842
8,35
8,15 be- schä- digt
8,3
8,85
8,45 8,7 849
Die drei folgenden von weniger strengem Styl und naturgemässer werdenden Zeichnung i
Ebenso, ohne Arm- Ebenso. bUnder. i
Ebenso. Ebenso.
Vertieftes Quadrat in vier kleine halb ver- tiefte Quadrate ge- theilt
Ebenso. Ebenso.
Bärtiger, kahlköpfiger Satvr knieend r. , ein 1. blickendes Mäd- chen im Arm haltend ; das Mädchen streckt die R. aus, die Hand erscheint hinter dem Satyrkopf. Rechts ne- ben der Schulter des Mädchens Delphin, nach unten. — Von sehr gutem Styl, wohl um 430 V. G.
Ebenso, kein Delphin, i Ebenso, an derselben Stelle A |
Das A auf Lete deuten zu wollen, ist ebenso unsicher wie die Deutung des A auf Amphipolis, O auf Thasus.
Ebenso, doch A Ebenso.
Ebenso. Ebenso. Ebenso.
Ebenso, ausgezeichnet schöner Styl.
Taf. IV, 38.
Die ähnlichen Münzen mit 0 liegen noch nach der älteren unsicheren Bestimmung bei Thasus.
Es folgen die Halbstücke der vorher- gehenden Reihe mit kniecndem Satyr mit Mäd- chen, im Styl den verschiedenen Sorten der Doppelstücke', der rohen wie der feiner ge- zeichneten, entsprechend. Der Übersichtlich- keit wegen ist hier die Reihe der halben Werth- stücke von den grossen getrennt.
Gansauge Fox
Prokesch
Prokesch
Prokesch
11752 231/1885
Antike Münzen. Bd. II.
9»
Macedonia.
|
■«3 |
3,95 |
|
^3- 3l |
4,04 3,,8 nicht schlecht erhalten 3,54 gut erhalten |
|
3,52 schlecht erhalten |
|
|
^5 |
4,03 schlecht erhalten |
|
^3 |
3,78 |
|
^3 |
3,5 |
|
^3 |
3,37 |
|
^3 |
3,3 |
|
^3 |
3,34 |
|
^3 |
3,13 subae- |
|
rat |
Knieender bärtiger Sa- tyr r. mit Mädchen im Arm, das den r. Arm erhebt. Sehr al- ter Styl, die Arme des Mädchens fast faden- förmig.
Vertieftes Quadrat, in vier zur Hälfte ver- tiefte kleine Qua- drate getheilt.
Gansauge
Noch vier Exemplare.
Ebenso, von ziemlich gutem Styl.
Kahlköpfiger bärtiger Satyr knieend r., ein Mädchen im Arm hal- tend, das die Rechte ausstreckt, die Hand erscheint hinter dem Kopfe des Satyr. Gu- ter, späterer Styl.
Ebenso.
Ebenso, der Unterkör- per des Satyrs von vorn, langer Pferde- schweif. Sehr guter Styl.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, der Satyr mit Epheu und Epheu- traube bekränzt, sehr schöner, v^enn auch derber Styl. Taf. IV, 39.
Ebenso.
Ebenso, fast ganz regel- mässige Theilung in vier kleine Quadrate.
Ebenso, die Quadrate nur halb vertieft.
Ebenso , fast regelmäs- sige Theilung und Vertiefung.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, die theilen- den erhabenen Linien sorgfältig verziert, mit Halbkugeln an den Enden.
Rauch
Dannen-
berg
Fox Fox
1^599
Prokesch
II 274
Fox
Sperling Gansauge
41/1878
Lete. Mende.
99
64 .^^2
1,2
69
2
70 I .^^2
0,97 I,II
'''^ 0,98
^«3
71 .4^ I I 0,95
Knieender bärtiger Sa- tyr r. mit langem, punktirten Haarzopf und punktirtem Pfer- deschweif, mit der L. an den Phallus fas- send. Sehr alter Slvl.
Vertieftes vierfach ge- theiltes Viereck, die kleinen Quadrate nur zur Hälfte vertieft.
Fox
Noch fünf Exemplare, das Quadrat zum Theil ziemlich regelmässig getheilt.
Ebenso.
Ebenso, ohne Pferde- schweif.
Ebenso, fast ganz re- gelmässig in vier flach vertiefte Quadrate ge- theilt.
Unregelmässiges, sehr roh vierfach getheil- tes und nur theil- weise vertieftes Qua- drat.
Fox
Fox Gansauge
7108 Gansauge
Rauch
Mende.
.^^4
8,34
Esel 1., ithyphallisch. Die Bewegung der Füsse kaum sicht- bar, er scheint mit dem r. Vorderfuss etwas zu schreiten. Vor dem Thier wie Spur von Buchstaben, wie A, was sonst auf den uralten Münzen der Stadt nicht vor- kommt.
Das MetallstUck sehr dick
Vertieftes Viereck , aus sechs verschieden grossen, z. Th. sehr tief eingeschlagenen Dreiecken bestenend.
uralter Styl;
em gleiches Stück: L. de Hirsch, annuaire de la societe de Numismatique 1884 p. 34, Taf. I, 5.
Prokesch
?•
100
Macedonia.
^3^
JR6^.
M3
JE 2'^
JE \\i
2,52
15,92
etwas oxydirt
2,57
2,53
Esel 1., ithyphallisch, den r. Vorderfuss et- was erhebend.
Vertieftes Viereck, aus fünf vertieften Drei- ecken bestehend.
Alter Styl, flaches Metallstück.
Bärtiger , unten beklei- deter Dionysos 1. auf dem r. schreitenden Esel liegend, den Gan- tharus in der R. und ihn auf das r. Knie stützend.
MEN AA . O N um ein Linienquadrat, darin Weinstock mit vier Trauben, das Ganze im flach vertieften Quadrat. — Die In- schrift war jedenfalls
Dupre's Exemplar, im Gatalog dieser Samm-
lung 1867 abgebildet.
Ebenso.
Ebenso.
Taf. I, Nr. 192 etwas verschönert
MEN A AIH um eine Amphora, das Gan- ze im flach vertieften Quadrat.
Jugendlicher Kopf r. (wohl Dionysos, vom Epheukranz nichts erkennbar).
Jugendlicher Kopf 1., ob mit Kranz ist nicht erkennbar.
Ebenso.
MEN AAI riN um zwei neben einander ste- hende Amphoren.
MEN AA . um eine Amphora.
28780
Fox
Prokesch
28780
Prokesch
/R5
9,64
Neapolis.
Gorgoneion mit ausge- streckter Zunge von sehr schönem, altem Styl, von vorn. Taf. V, 40.
Vertieftes Quadrat, in vier nur zur Hälfte vertiefte kleinere ge- theilt.
9587
Neapolis.
10]
2 -R 4 9o6
9,48
9,88
8,30
•,JR4-4^ Rand
I be- i schä- i digt
r; .R4 9,82
7 ^^3 3,82
Ebenso.
Ebenso.
Noch drei Exemplare, das letzte von etwas abweichendem Styl.
:r^i^3i
,R3
^2||-3
|
8 |
JRji |
3,8 |
|
'* |
Mii |
0,88 |
|
10 |
.fi 1 |
0,96 |
|
1 1 |
-R 1 |
0,99 |
|
12 |
.«3 |
,,89 |
Ebenso, von weniger gutem Styl.
i Ebenso, guter Styl, I nicht ganz so alter- thümlich.
Ebenso.
Ebenso, sehr schöner alter Styl, wie die er- sten grossen Stücke.
Ebenso.
Ebenso.
Gorgoneion mit ausge- streckter Zunge, von vorn.
1,84 1,83
1,85 »o9 •»73
1,76 «»79
1,87 '»79
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, fast regelmässig in vier kleine vertiefte Quadrate getheilt.
Ebenso.
Ebenso.
NEOn von oben, rechts neben einem weib- lichen Kopf r. (Aphro- dite), das Ganze im abgerundeten ver- tieften Quadrat.
Noch vier Exemplare, die beiden letzten ) mit etwas veränderter Figur. )
Ebenso
N E um den weib- P O liehen Kopf r. im vertieften, kaum als Quadrat zu be- trachtenden Felde.
Noch neun Exemplare.
Sperling
Gansauge Prokesch
234/1885
Fox Fox
Fox
533/1872
28786
Fox
Knobels- dorff
4199
Fox
Prokesch
Rauch
235/1886
7100
Herr- mann
236/1885
Sperling
Fox
237/1885
^ 9390 , Prokesch
I02
MacedoiiJa,
28
•/(i
Ai2*r.
Ai3
MS\
'»8'
3»7^>
3,^>
Ebenso, anderer Styl, roher.
Gorgoncion wie vorher, aber von besserem Styl. Taf. V, 41.
Kbenso,
30
3'.
3>55
/!-: I
:v^
/!«: I
Taf. V, 42. Ebenso,
ß P um den weib- 3 Z liehen Kopf r, im stark abgerun- deten vi-r\\r\'\i-]\ Chia- drat.
N um den be-
P O kränzten weib- lichen Kopf r.
EOn um dcu weib- lichen Kopf r,, dessen Frisur freier ange- ordnet ist als die der anderen M Unzen. Vor dem Kopf r. eine kleine Taube r.; also als Aphrodite ge- sichert.
NEOPOAlTEnN rechts oben beginnend, ne» ben und unter dem weiblichen Kopf r. mit hinten aufgebun- denem Haar.
Ebenso. NEOPO über dem weib-
lichen Kopf mit auf- gebundenem Haarr.; hinter dem KopJ",nach oben gerichtet, links- hin, Heuschrecke. Von schönem Styl und den kleinen Silber-
ni(ln/f'n n)if NEOP gleichzeitig.
l'.benso.
Ebenso, die Sclirift z. Th. verlöscht und mehr vor dem K(K)f, man sieht etwa .,0P
Prokesch
Prokescl)
Prokescli
Sc;
IÖ3
Ebenso.
Schrift fast verlöscht, wohl anders ange- ordnet und kürzer. Wei blicher Kopf r., ^ hinter ihm undeut- , liches Beizeichen.
28781
.€1!,
Ebenso
Ebenso.
Schrift verlöscht Weib- licher Kopf r.
3 / über dem Kopf mit hoch aufgebun- denem Haar L, da- hinter schräg ein Getreidekom. Sehr schöner, leicht alter- thUml icher Styl.
Fox
Rauch
Gorgoneion mit aus- gestreckter Zunge, von neuerem Styl, aber doch den alteren Silberm Unzen sehr ähnlich.
NEAnOAl zu den Seiten TON einer langbe- kleideten weiblichen Figur mit Modius von vom. in der R. grosse Scnale, in der L. vielleicht eine Frucht, fast wie ein Mohnkopf ^gestaltet, oder ein kleines run- des Gefäss? Die Figur ist die Stadtgöttin von Neapolis, wie R. Schöne, Griechische Reliefs 1872 Nr. 48 Taf. VII nachgewiesen. Das dort besprochene Reliel zei^ fiber einer auf ßündnissverhand- lun^pen zwischen Athen und Neapolis '^36 v. C bezOglicben Inschrift die Darstellung ^ Pallas, als Scadteötttn Athen's, einer kleinen, inschrift- : lieh als mAPOENOC bezeichneten, archaisch ge- | kleideten weiblichen Figur mit Modius — der | Scadfgjöttin von Neapolis — die Hand reichend. , Diese Figur, welche in der Hand vielleicht einen uodeiiilichen kleinen Gegenstand hält, i^, wenn mach viel aHenhOmlicber, iast wie ein Xoaoon behandelt, doch sicher identisch nm der auf der Münze dargesttllcen Göttin.
28780
104
Macedonia.
Die Beischrift riAPOENOC deutet auf Artemis (s. Schöne 1. c. p. 23), welche unter diesem Namen in Chersonesus Taurica und an andern Orten verehrt wurde. — Die Attribute, welche die Göttin auf der Münze trägt, passen aller- dings wohl nicht zu Artemis und mögen irgend welche locale Bedeutung haben , denn an Per- sephone, welche einmal von Sophokles ITap^lvo; genannt wird, darf man deshalb allein wohl kaum denken. Die Münze ist wohl jünger als die erwähnte Inschrift, welche die Stadt noch, wie die übrigen älteren Münzen, NEOflOAlC nennt statt des NEAnOAlS! der beschriebenen Kupfer- münze; diese stammt aus der in Salonichi ge- machten Sammlung Michanovich,
Olynthus.
|
JR6 |
^7 AS |
|
JR6 |
'7A |
|
^A |
2,43 |
Viergespann im Schritt r., der bärtige, be- kleidete Wagenlenker hat die Geissei in der R. — Über dem Pfer- de Kugel.
Taf. V,
Adler im flach vertief- ten Quadrat 1. flie- gend, um dasselbe grösseres, durch er- habene Diagonalen getheiltes vertieftes Quadrat.
43-
Wegen des auf den etwas späteren Münzen von Olynth dargestellten fliegenden Adlers dieser Stadt zugetheilt. — Von sehr schönem uralten Styl, wohl um 500 v. C.
Ein zweites Exemplar aus demselben Stempel.
Pferd r. stehend, den 1. Vorderfuss erhe- bend, an eine in der Mitte stehende ioni- sche Säule angebun- den. Links über dem Pferde Blume von drei Blättern. Taf. V, 44.
^ O um den r. flie- • > genden, eine Schlange im Schnabel haltenden Adler, das Ganze im flachver- tieften Quadrat.
Fox
385/1873
28633/2
Olynthus. Orrhescii.
105
|
-R2:, |
2,18 |
|
nicht |
|
|
voll- |
|
|
kom- |
|
|
men |
|
|
-^3 |
2,25 |
Laufendes Pferd r. mit herabhängendem Zü- gel.
OAYNOI unter und ne- ben dem Apollokopf mit Kranz r.
O präge wie vorher.
(wohl 2 w)Ge-
XAA Kl AE ßN um die Lyra, das Ganze im flächvertieften Vier- eck. Taf. V,45.
Olynth ist Prägeort aller Münzen des chal- cidischen Bundes mit Apollokopf und Lyra, vielleicht ist aber die Inschrift hier OAYNÖlo?, nämlich Apollo, zu ergänzen.
Prokesch
49/1873
|
.R4 |
1 9o5 1 |
|
/K4 |
erhalten |
|
^4 |
9,92 |
|
M4i i |
9,7' |
|
M.4i |
9,3 |
|
Ms |
9,38 |
Orrhescii.
Unbekannte thracisch-macedonische Völ- kerschaft, ihrem Gepräge nach in der Nähe von Lete ansässig. Alle ihre Münzen sehr alt, um 500 V. C.
Wßq^HS^ß Bärtiger Centaur mit langem Haarzopf r., ein Mäd- chen in den Armen haltend, das die Rech- te erhebt. Taf. V, 46.
Ebenso^ weniger voll- ständige Inschrift.
Ebenso . doch ohne In- schrift, etwas anderer, wohl älterer Styl.
Ebenso.
Ebenso , flacherer Styl, unten deutliche Perl- linie als Fussboden.
Vierfach fast als ver- tieftes Hakenkreuz ^etheiltes Quadratum incusum.
Ebenso.
Ebenso, die Vertiefun- gen etwas anders.
Ebenso, fast ein ver- tieftes Hakenkreuz bildend.
Ebenso.
Vertieftes, in unregel- mässiger Weise in fünf Vertiefungen ge- theiltes Quadratum incusum.
318/1872
Prokesch Fox
28382 Fox
I0()
Macedonia.
0,85
ORR (das letzte R etwas schräg, nicht ganz deutüch) über einem mit dem r. Vorder- fuss knieenden Stier.
Flach vertieftes , durch erhabene Linien sorg- fältig in vier Qua- drate getheiltes Qua- drat.
28780
M6
10,4
JR6 ^5h
10,3 be- schä- digt
2,43
^3
iE 2^
2,32
Orthagoria.
Nach Plinius identisch mit Maronea, nach Strabo in der Nähe von Maronea, nach einem späten geographischen Schriftsteller identisch mit Stagira in Macedonien. Letztere Angabe wird jetzt als spät und unzuverlässig ange- zweifelt.
Kopf der Artemis r. mit welligem Schei- tel, am Nacken der Köcher; Ohrring und Halsband.
Taf. V, 47-
Ebenso. Ebenso.
OPOAfo von oben, zu PEQN den Seiten eines reich verzierten Helmes von vorn, mit herabhängenden Ohrklappen. Über dem Helm Stern, un- ter dem Helm H"
Ebenso- Ebenso.
Ebenso, doch ohne Mo- nogramm.
Kopf der Artemis von
vorn , mit Ohrringen
und Halsband, links
an der Schulter der
Köcher.
Der Kopf erscheint genau ebenso auf Mün zen des König Philipp mit dem Reiter auf der Rückseite, wahrscheinlich Philipp's IL Auch die übrigen Silber- und Kupfermünzen mögen derselben oder z. Th. einer etwas späteren Zeit angehören; die Artemis der grossen Silber- münzen gleicht der auf den Goldmünzen des Pyrrhus.
Ebenso.
Apollokopf mit Kranz r.
Ebenso.
Ebenso,
OPOA .
PEß.
man sieht nur
Prokesch
28780 Fox
Knobels- dorff
Fox Prokesch
, .E4:
Pella.
Pella.
Kopf des Poseidon r. mit Diadem.
107
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Kopf des Zeus mit Lor- beerkranz r.
Ebenso.
Apollokopf mit Lor- beerkranz und hin- ten aufgebundenem Haar r.
riEA und im Abschnitt AHZ stehender Stier r., der Kopf von vorn ; rechts vor ihm : ^ unter dem Leib AK
Ebenso, das Mono- gramm rechts scheint etwas reicher.
Ebenso , die Mono- gramme hier: rechts A oder noch reicher, unter dem Leib "1^
Ebenso, rechts N oder ein Monogramm mit diesem Buchstaben, unter dem Leib KK
Ebenso, rechts undeut- lich, unter dem Leib [»T oder ähnlich.
Ebenso, hier drei Mono- gramme; oben über dem Lambda N< oder ähnlich, rechts AI und unter dem Leib AI
Ebenso, oben N oder ein Monogramm mit diesem Buchstaben, rechts t. oder ähnlich, unter dem Leib ^
Ebenso, das Mono- gramm unten das- selbe, alles übrige un- deutlich.
riEAAHZ links, von un- ten neben der Lyra. Rechts, von unten,
Das erste Monogramm nach Hunter Taf. 42, V ergänzt.
9591
Knobels- dorff
Knobels- dorff
Fox
Rauch
Knobels- dorff
io8
Macedonia.
^34 JE3
13
JEsk
14
15- i8
JE 2^
iE 3-2 ^3^
19
^3i
iE 2^
^4^
Ebenso.
Ebenso , einfachere Haartracht.
Ebenso.
Apollokopf mit Kranz r.
Ebenso.
Ebenso, dieselben Mo- nogramme, weniger deutHch.
Ebenso, undeutliche Monogramme.
Ebenso, hier flEA sehr gross und vielleicht AHZ auf der andern Seite, letzteres sowie etwaige Monogram- me aber unkenntlich.
riEA von oben, zu AHZ den Seiten des Dreifusses mit gros- sem Ring oben und einem Aufsatz. Links von der Schrift , von oben nach unten, AP; rechts Spuren eines Monogramms.
Ebenso, ohne Mono- gramme.
Noch drei Exemplare.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Pallaskopf r. mit ver- ziertem Helm, dem auf den späten athe- nischen Silbermün- zen ähnlich.
riEAAHZ von oben, rechts, und Ö oder ähnlich und AK von oben, links, neben dem Dreifuss von ge- wöhnlicher Form.
riEA von unten, zu den AAZ Seiten des Drei- fusses.
Rauch
1 1029
28850
Knobels- dorff
Knobels- dorff Rauch Rauch
Rauch
Gansauge
(lEAA von unten, zu Prokesch AlßN den Seiten des Dreifusses.
HEA
oben und AHE im Abschnitt; wei- dender Stier r. , Kopf von vorn; oben hin- ter der Schrift N un- ter dem Leib ff* oder ähnlich.
Knobels- dorff
Pella.
log
.1:4
5 iE 4
JE 4h JE 4h
JE 4h JE4 JE4
JE4
IE4
JE4
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso (verlöscht). Ebenso (deutlich). Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso. Ebenso.
Ebenso, nur ein Mo- nogramm, unter dem Leib , f oder ähnlich.
Ebenso, oben vielleicht ein Monogramm, un- ter dem Leib ä
Ebenso, oben undeut- liches Monogramm, unten ^1
Ebenso, oben H oder ähnlich, untQn W
Ebenso, oben undeut- lich, unten AT
Ebenso, oben (^ oder reicher, unten W*
Ebenso, oben ßE, im Abschnitt, am Ende der Schrift (5P
Ebenso, oben ftt oder reicher, unter dem Leib t
Ebenso, oben kein Mo- nogramm, unter dem* Leib K oder Kl
Ebenso, unter dem Leib ein Pflug, dessen lan- ge Handhabe oben rechts hinter dem Halse des Stiers vor- ragt.
Ebenso, nicht so voll- ständig.
Ebenso, ohne Beizei- chen.
Ebenso.
Ebenso.
Herr- mann
Wolanski
Knobels- dorff
1 1216 Prokesch
Fox
Ansbach-
sche
Samml.
Rauch Rauch
Fox
1 1217
I lO
Macedonia.
^3
JEs
Ms
JE4
JE4 JE 4
JE4
M4\
JE 4h
Ebenso.
Ebenso.
Pallaskopf r. , der Helm mit Pferdeköpfen, rennendem Greif und Arabesken verziert, genau wie auf den späten athenischen Silbermünzen.
Ebenso.
Weiblicher verschleier- ter Kopf von vorn (wohl Demeter, doch ist kein Ährenkranz zu sehen).
Ebenso.
Ebenso.
Jugendlicher Kopf r. mit geflügeltem Helm, der oben in einen Greifenkopf umge- bogen ist (Perseus oder Roma oder Pal- las).
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, hier scheint unter dem Leib ein undeutliches Mono- gramm zu stehen.
Ebenso , Schrift un- deutlich, wohl kein Monogramm.
. EAA . . im Abschnitt. Nike auf dem eilen- den Zweigespann r., unter den Pferden liegende Ähre r. mit zwei Blättern.
Ebenso, HEAAHZ
riEA oben und
AHZ im Abschnitt. Wei- dender Stier r., Kopf von vorn, über dem Kopf 181 , unter dem Leib AR und hinter der Schrift unten lie- gende Ähre r. mit zwei Blättern.
Ebenso.
Ebenso.
AT im links zu-
riEAAHE sammenge- AT wundenen
Eichenkranz.
Ebenso, doch oben AT unten Ap
Ebenso, oben AT unten
Ebenso, doch oben I?E unten TP
Pella.
47 .H 4 I Kopf des jugendlichen, flEA über und |
unbiirtigen Pan r. mit ; AHZ unter zwei neben- i zwei Hörnchen an ' einanderliegenden |
Rauch
der Stirn, am Nacken Spuren des Pcihim.
Brustbild des jugend- lichen Pan r. mit Thierfell um die Schultern, am Nacken das gekrümmte Pe- dum, Hörnchen an der Stirn.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ziegen r., oben AZ Das Ganze in einem Kranz (Eichenkranz auf den ähnlichen Münzen der Bottea- I ten^.
riEA von unten,
AHZ zu den Seiten der kämpfenden Pallas r. mit archaisch behan- deltem Gewand, Speer in der R., Schild in der L.; links unten fiT rechts I
Ebenso, die Mono- gramme hier W und
Ebenso , doch y^ und i
Ebenso, doch ^ und ein undeutliches Mo- nogramm.
Ebenso, doch NP und H oder reicher.
Bärtiger, vielleicht be- PIEA über und krünzier Kopf (des \ AH Z unter dem wag- Zeus) r. rechten geflügelten
I Blitz; rechts oben i I und rechts unten fiE Ganz ungenau abgebildet und beschrieben bei Prokesch, nicht bekannte Euronaeisch- griechische Münzen, Abb. der Berliner Akademie 184^ p. 75. Er nennt den Kopf »caput Fauni«, es ist aber weder an einen »Faun« noch an den doch wohl damit gemeinten Pan zu denken. Die Münzen von Pella entsprechen fast alle denen mit MAKEAONßN , bei welchen sich die- selben Sorten finden: Apollokopf 3G Dreifuss; Perseus- oder Romakopf X Kranz; so wird auch die Sorte der Makedoner-Prägung: Zeus- kopf X geflügelter Blitz in der vorliegenden Münze ihr entsprechendes Gegenstück haben.
Prokesch
Knobels- dorff"
Knobels- dorfif
Gansauge
Prokesch
12
Macedonia.
54
^54
55
R^\
^
^4^
Der Kopf ist zwar roh und der Kranz kaum zu erkennen; sicher ist der Bart.
Kopf des Zeus mit Lor- beerkranz r.
riEAAHZ hnks, von oben. Kopf des Zeus r. mit nicht ganz deut- Hchem Kranz.
. EAAH . oben in gera- der Linie. Adler mit ausgebreiteten Flü- geln r. auf dem Blitz stehend, links C^, rechts \^ oder noch reicher.
nEAAHZ im Halbkreis oben. Adler mit aus- gebreiteten Flügeln auf einem Stab oder Scepter stehend r.
Zeit des M.Antonius und Octavian.
HEAAAlßN Hnks, von oben. Brustbild der Nike r. ohne Flügel, von portraitartigem Charakter und für Octavia gehalten.
riEAAAlßN 1. von oben. Nike 1. schreitend, in der ausgestreckten R. Kranz, über die 1. Schulter den Palm- zweig haltend. Ganz ähnhche Münzen haben auf der Rück- seite die Umschrift der Triumvirn: M • ANT • AYT • r • KAI • AYT, auch in Thessalonice findet sich die gleiche Prägung und Umschrift der Triumvirn. — Ob auf diesen Münzen mit riEAAAlßN vielleicht rechts noch die Triumvirn- Umschrift stand, lassen die mir vorliegenden Abdrücke unsicher; vielleicht war die Umschrift vorhanden.
Augustus.
CAESA-R-F-L-ARVNT- NS-ll-VIR-QVINKopf des Octavian r.
SPES im Abschnitt. CO LONIAE PELLENSIS
langbekleidete weib- liche Figur 1. in der R. zwei dreigetheii- te Blüthen (wie es scheint) haltend.
Ein zweites Exemplar aus denselben Stempeln. Vgl. über diese merkwürdige Münze Zeit- schrift f. Numismatik I p. 169. Zu lesen ist CAESAR F • L • ARVNTIVS u. s. w. Mommsen
484/1:
220/1875
18780
508/1872
Pel
»»3
: 7
iE4
iG6
JE 61
JE6\
IE 7k
schlug vor, das F in Filius zu ergänzen, so dass Octavian hier »(Caesar filius« genannt würde. Ein L. Arruntius kämpfte bei Actium mit und war 732 Gonsul; die Lesung FLavius als Gentilname scheint nicht gut möglich. — Die Münze ist wohl als Gründungsdenkmünze von Pella zu betrachten, ähnlich wie der so- genannte »Brutus« s. oben bei Diumi mit der von Fröhner wohl richtig ergänzten Umschrift PRINCIPIum FELIX Rs COLoniae IVLiae.
Falsche E^eschreibunc und irrige Lesung der Münze des Aruntius oei Sestini Glass. gen. 2. Ausg. p. 37.
M. Aurelius.
. O . . . Kopf r. , wie es Umschrift verlöscht; der scheint sicher M. Au- gewöhnliche Typus rel , mit langem Bart. von Pella, Pan auf dem Felsen sitzend 1., den r. Arm an den Kopf legend, im 1. Arm Pedum.
Einzelne Spuren der Umschrift, etwa P. Pan auf dem Felsen sitzend 1., die R. auf den Kopf legend.
COLIVLAVSPeLLA Pan
1. auf dem Felsen sitzend, den r. Arm auf den Kopf legend, unter dem 1. Arm, am Felsen, die Sy- rinx, von der linken Hand gehalten.
Ebenso, weniger gut erhaltenes Exemplar.
Mit falscher Lesung von Sestini, danach von Mionnet S. III, 93, 580 beschrieben.
Gommodus.
COMMOD . NTAVG
Kopf mit massig lan- gem Bart und Kranz r.
Macrinus.
MOPELSeVM ACReiNYS
AVS (sie) Brustbild mit Kranz, Panzer und Gewand r. , mit kur- zem Bart.
Ebenso.
COLIYLAY S • PeLLA
Thronende weibliche langbekleidete Figur 1. mit Modius, die R. nach dem Mund be- wegend und viel- leicht einen kleinen Gegenstand in der R. haltend.
Pfau
Knobeis- dorflf
28780
Pfau
Fox
Antike Münzen. Bd. II.
114
Macedonia.
JE6
JE6
JE6
13
JEöi;
JE6
Die auf späteren Münzen deutlichere Figur ist vielleicht Spes als Stadtgöttin von Pella, in der nach dem Gesicht hinbevvegten Hand die Blume haltend, doch scheint sie auf mehreren Exemplaren nichts in der Hand zu halten. Spes als Stadtgöttin erscheint auf den frühesten Mün- zen der Golonie unter Octavian. S. oben.
Severus Alexander.
MAVR (oder B) SEV ALEXANDAVG Brust- bild r. mit Kranz und Paludamentum.
IMPSEVALEXANDER
AVG Kopf mit Kranz r.
Mamaea. IVLIAMAMAEAAVG
Brustbild r.
IVLIA AA AMAEAAVG
(sie) Brustbild r.
Maximus. CIVLVERMAXIMVSCAeS Brustbild mit Gewand
COLIVLAVGPELLA Pan
1. auf dem Felsen sitzend, die R. über den Kopf legend, mit der L. nach unten am Felsen die Syrinx hal- tend.
COLIVL AVGPeLLA
Thronende Spes (?) 1. mit Modius, in der R. , die nach dem Ge- sicht zu bewegt ist, vielleicht einen klei- nen Gegenstand (Blu- me) haltend.
COLIVLAV S PGLLA
Pan 1. auf dem Fel- sen sitzend , hier (wie auf allen, aber meist
weniger Münzen
deutlichen mit diesem Typus) unbärtig, den r. Arm über den Kopf legend, im 1. Arm Pe- dum, 1. im Felde die Syrinx.
COLIVLAVGPeLLA Ge- präge wie vorher.
COLIVLA VCPELLA
Thronende weibHche Figur 1., ohne Mo- dius, die R. nach dem Mund bewegend, hier wohl sicher nichts haltend; der Thron hat Löwenfüsse und gebogene Lehne.
Pella.
14
i
JE6
/E6k
16
JE6
'7 18
20
21
JE6
JE6
M6
JE 7^
iE 64
Gordian III. IMPGORDIANVSPFAVG Brustbild r. mit Kro- ne und Gewand.
COL IVLA VGPELLA Pan 1. auf dem Felsen sitzend, die R. über den Kopf legend, im 1. Arm Pedum, 1. im Felde die Svrinx.
COLIVLA VC PELLA Pan wie vorher.
IMPCMANTCORDIANVS
Brustbild r. mit Kro- ne und Schuppenpan- zer, auf der von vorn fesehenen Brust ein leiner Medusenkopf. Das G auf dieser Münze und überhaupt häufig in Pella wie C gestaltet (s. z. B. oben Maximus\
IMPGOROIANVS (sie) PFA . . Brustbild r. mit Krone und Ge- wand.
IMPMANTGORDIANVS
AVG Brustbild r. mit Krone und Gewand.
IMPCMANTGORDIANVS AVG Brustbild r. mit Kranz und Gewand.
IMPCMANTGOR
Kopf oder Brustbild r. mit Kranz.
COLIVL AVGPELLA
Thronende weibliche Figur 1. mit Modius, die R. an den Mund bewegend und viel- leicht eine Blume in ihr haltend (Spes ?).
COLIVLA VGPELLA
Ebenso.
COLIVLA VGPELLA
Ebenso.
Ebenso.
Philippus senior.
IMPCMIVLPHILIPPVS Brustbild r. mit Kranz und Gewand.
IMPCAeMIVFILIPPVS Brustbild r. mit Krone und Gewand.
COLIVLA V SPCLLA
Pan 1. auf dem Felsen sitzend, die R. über den Kopf legend, im 1. Arm Pedum, 1. im Felde Syrinx.
COLIVLA VSPCLLA
Thronende weibliche Figur mit Modius 1,. die R. an den Mund haltend, vielleicht mit Blume. Der Thron hat Löwenfüsse. Dieses Exemplar: Mionn. S. III, 98 Nr. 611.
Knobels- dorflf
28780
28780
Knobels- dorff
Fox
Rauch
Rauch
IIÖ
Macedonia.
M6
23
JEsk
Otacilia.
M • OTACILSeveRAe
Brustbild r.
COLIVLA VS PeLLA
Paii auf dem Felsen sitzend 1., den r. Arm über den Kopf legend, im l. Arm Pedum , 1. im Felde Syrinx.
Philippus iunior?
IMPCAESMIVLPHILIP
PVS Brustbild r. mit Krone und Gewand. Der Kopf abweichend von den Münzen Phi- lipp's des Vaters und scheinbar jugendli- cher, es ist aber mög- licherweise doch Phi- lippus senior.
COLIVLA ...^LLAPan
wie vorher.
Phila?
^3
Laufendes Pferd r. 4>IAA darunter Mond-
sichel, nach oben ge- richtet, um das Gan- ze Kranz, wohl Lor- beer.
Der letzte Buchstabe nicht ganz deutlich, es kann sehr wohl ein A sein; die einzige be- kannte Münze der Stadt Phila in Macedonien im Süden, an der Mündung des Peneus, mit Nike und Keule, hat ebenfalls die Aufschrift 4>IAA (Imhoof, monn. grecques p. 90). Der Styl unserer Münze passt für Macedonien oder Thessalien sehr gut; Dannenberg gab sie nach Philippi, die Aufschrift hat aber sicher hinter dem <^IA noch einen wie A oder A gestalteten Buchstaben.
Philippi.
I
N^k
8,59
A^4
8,587
N^
N^\
8,6
8,57
V 4 8,58
Phil
PP
Die autonome Prägung von Philippi ge- hört der Zeit des Neugründers Philipp's II. und einer nur wenig späteren Zeit an (s. Imhoof, monnaies grecques p. 90. Der Herakleskopf der Vorderseite zeigt in allen drei Metallen zwei sehr von einander unterschiedene Auffassungen, eine strenge, alterthümliche und eine von moderneren Formen; die alterthümliche Form nur auf den kleinen Kupfermünzen und denen mit dem Namen: Thasus des Festlandes.
Unbärtiger Herakles- | <t)IAIPPßN links, von
köpf r. mit Löwen- feil, von strengem
Styi.
unten. Dreifuss mit zwei herabhängenden Taenien, darüber lie- gender Zweig, rechts aufrechtstehender Ga- duceus.
Die folgenden Goldmünzen von moder- nerem Styl.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, doch ohne die Taenien und den Zwei^. Das Beizei- chen ist hier, r. vom Dreifuss, ein Pferde- kopf 1.
Ebenso , doch der Pfer- dekopf rechtshin.
Ebenso, doch das Bei- zeichen ein Hirsch- kopf r.
Ebenso, doch hier rechts oben neben dem Drei- fuss hängende Trau- be mit Blatt, rechts von der Traube.
117
Prokesch
Prokesch
Gansauge
Prokesch
ii8
Macedonia.
12
13
H
N4
JR6
^6
^3
M2 ^2
^2 JE4
67
i3>2 vor- züg- lich er- halten
13,95 etwas abge- rieben
3,12
1,55
1,52
^<77
h5
Ebenso.
Ebenso, aber von stren- gem Styl.
Taf. V, 48. Ebenso, neuerer Styl.
Ebenso, doch von stren- gem Styl.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Unbärtiger Herakles- kopf mit Löwenfell 1.
Ebenso.
Ebenso, doch die Trau- be weiter unten , das Blatt steht nach links hin.
Dreifuss und Inschrift wie vorher, über dem Dreifuss liegender Lorbeerzweig, rechts Streitaxt, vom Drei- fuss hängen zwei Tae-
<J>IAIPPr2N rechts, von oben. Dreifuss mit Taenien, darüber lie- gender Lorbeerzweig, Rnks Keule, die dicke Seite nach oben.
<l>IAinnßN links, von unten. Dreifuss mit Taenien, oben der Zweig. Rechts Del- phin , der Kopf nach unten, rechtshin.
Ebenso, das Beizeichen rechts hier ein Bogen senkrecht, die Sehne
Ebenso.
Ebenso, doch rechts hier eine Streitaxt
ß/ie oben auf dem idrachmon).
Ebenso, doch rechts Getreidekorn.
<t)|Ainnr2N rechts, von oben. Dreifuss; links Bogen im Futteral.
Ebenso.
Fox
28953
Fox
Prokesch
Fox
Prokesch
28780
Gansauge 19322
Philippi.
I IC)
ibliEsi!
iS
iE 3^
JEsk ^3k
JE4
I
23
«5
JE3
JE4 JE4
Ebenso.
Ebenso , die Schrift be- ginnt oben über dem Dreifuss. Beizeichen hier: Keule, die dicke Seite nach oben, dar- über, schräg gestellt, Getreidekorn.
11925
Ebenso, zwei Exemplare.
Ebenso, Kopl rechts- Ebenso, das Getreide- hin, körn nicht deutlich.
Ebenso, doch linkshin.
Ebenso, vor dem Kopf zwei oder drei Ku-
geln;
Ebenso.
Ebenso. Ebenso.
Ebenso. Ebenso.
Ebenso.
♦lAIPPHN rechts, von oben. Dreifuss, links O
Ebenso, über dem O drei Kugeln oder Punkte: *• wenn dies nicht Andeutung des einen Endes der Tae- nien ist, welche auf den Silbermünzen ganz ähnlich darge- stellt sind.
<t>IAIPnr2N rechts, von oben. Dreifuss; links P, darunter aufrecht- stehende Ähre mit Blättern, etwas nach links gebogen.
Ebenso.
Ebenso, das Mono- gramm hier ^ oder ähnlich.
Ebenso, K über der Ähre.
der Ähre mit Blät- tern.
Ebenso, Ähre allein sichtbar.
'95 '5 Fox
19520
18047
Rauch
Knobels- dorfif
18048
Knobels- dorfl'
19516
19519
120
Macedonia.
28
JE4
29 ^3
30 31
32 33
34
^3h JE li
JE I. JE I
iE I-
35
36
JE2
JE I
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Unbärtiger Herakles- kopf mit Löwenfell r., von strengem Styl.
Ebenso. Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, Beizeichen nicht erkennbar oder nicht vorhanden.
Ebenso, ohne Beizei- chen.
Ebenso.
<t>IAIP zu den Seiten des
PßN Dreifusses, von
unten beginnend ; am
Ende der Schrift
Astragal.
Ebenso, weniger deut- lich.
<MAI von unten be-
PPßN ginnend, zu den
Seiten des Dreifusses.
Ebenso.
Mit dem Namen Thasus des Fest- landes :
Die Münzen mit OAZION HPEIPO u. s. w.
gleichen z. Th. völlig (die Pariser Goldmünze) den Stücken von Philippi von strengem Styl und sind sicher aus derselben Prägestätte, also von Phihppi, vielleicht unmittelbar vor der Neugründung durch Philipp.
Unbärtiger Herakles- kopf mit Löwenfell r.
OASI zu den Seiten HPc. des Dreifusses, unten beginnend. Überprägt, die Schrift hat dadurch an einigen Stellen gelitten.
Unbärtiger Herakles- kopf mit Löwenfell r., von ziemlich alter- thümlichem Styl, aber scheinbar nicht so streng, als der Kopf der Pariser Goldmün- ze mit dem Namen Thasus des Festlan- des.
GAZION über und HPEIPO unter dem Bo- gen, auf welchem die Keule , die dicke Sei- te links.
19517
Fox
Fox
19512
Gansauge Prokesch
19513
Gansauge
Pfau
Philippi.
37
JEi^
JEi
39
iE4
»
40-
45
46
JE4
iE 6^
49
iE5
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, rechts oben ein kleiner undeut- licher Gegenstand (Helm oder Hut ?).
Ebenso^ weniger voll- ständig, kein Beizei- chen sichtbar.
Antoniu.>. Die von Imhoof als mög- licherweise nach Philippi gehörend bezeichne- ten Stücke (Imhoof monn. gr. p. 253 ff.) s. bei Parium.
Augustus.
VIC AVGauer im Felde, dazwischen Victoria 1. in der ausgestreck- ten R. Kranz, im 1. Arm Palmzweig, auf einer viereckigen Ba- sis stehend.
Noch sechs Exemplare.
COL-AVGIVL PHIL IVSSV AVG Kopf r. mit Lorbeerkranz.
COHOR PRAE und im Abschnitt PHIL Drei aufrechtslehende Feldzeichen.
DIVO IVL rechts, von unten anfangend, und AVG DIVI • F links, von unten anfangend. Die Bildsäulen des Au^ustuSj im Kriegs- kleid, die L. an's Schwert lecend, und des Divus lulius, un- terwärts bekleidet, hinter dem Augustus, beide linkshin, die R. erhebend, Caesar scheint bekränzt. Zu beiden Seiten der Ba- sis je ein Altar.
Noch drei Exemplare, weniger deutlich. !
151/1
195 II
174
Knobels- dorff
11050
Sperling
Rauch
B. Fried-
laender
881/1876
8631 Rauch
122
Macedonia.
50
^ik
51
52
iEj
Rj
53
iE 6^
54
^44
Claudius,
TICLAVDIVSCAESAR AVGPMTRPIMP Kopf
Ebenso, weniger deut- lich.
Ebenso, Umschrift fast ganz vollständig.
Nero,